Belohnungssystem fürs „in die Kita gehen“ ?

    • (1) 28.12.19 - 14:00

      Hallöchen,

      mir treibt da so eine Idee im Kopf und mich würde mal interessieren, was ihr davon haltet. Bitte keine Generellen Diskussion über Belohnungssysteme, ich hab sowas bisher nie gemacht und bin eigentlich auch kein Fan davon, aber mir fällt gerade nichts besseres mehr ein.

      Mein Sohn ist etwas über 3 Jahre jung. Er geht seit er 1,5 Jahre alt ist in die Krippe. Er ging immer gerne in die Krippe!

      Im November kam er dann hoch in den Kindergarten. Gleiches Haus, eine Etage höher. Nun war Winter, wir waren mal im Urlaub, er war mal krank... also er ging in den zwei Monaten mal 14 Tage am Stück, dann immer wieder mal kleine Pausen... also noch nicht soooo lange.

      Er hat sehr mit der Umstellung zu kämpfen. Klar, im KiGa läuft einiges anders als in der Krippe. Große Gruppe (15 Kinder auf 1 Erzieher) , alleine anziehen, alleine ausziehen, alleine auf Toilette, viel weniger Spielen da immer Programm und viel weniger kuscheln usw.

      Er verbringt sowieso schon seine Zeit am liebsten nur mit mir. Das war schon immer so und ich kann es nicht ändern. Wäre ja auch nicht so schlimm, ich verbringe meine Zeit ja auch gerne mit ihm 😅 aber Kiga muss sein. Kiga ist wichtig für ihn.

      Nun ist morgens ein Gebrüll, Gezeter und geweine. Dicke Krokodilstränen gepaart mit „Maaaamaaa lass mich nicht alleine“ . Wirklich, Er kann das gut. Man geht als Mama da raus und denkt, man hat sein Kind beim Schlachter abgegeben (egal wie stark man vorher war). Jeden Morgen, ich schwöre jeden! ist es das erste, die Augen sind noch nicht mal richtig auf : „Mama, muss ich heute in den Kindergarten?“ Ihr könnt euch denken, was los ist wenn ich ja sage 🙄

      So, seine Erzieherin ist gut, an ihr liegt es nicht. Er beruhigt sich auch, sobald ich weg bin und macht in der Gruppe prima mit. Wenn ich ihn abhole, sagt er auch das alles gut war, fängt aber im gleichen Atemzug mit der Verhandlung an, ob er denn nicht morgen Mittagskind sein könne. Seine Erzieherin meint, er wird später mal Anwalt... 😅

      Trotzdem bin ich genervt, von diesen ständigen Diskussionen mit ihm. Davon, dass er mir jeden Morgen ein schlechtes Gewissen macht und wirklich so doll weint, dass ich schon ein/ zwei mal selber mit den Tränen gekämpft habe. Seine Erzieherin muss ihn mir fast immer vom Hals ziehen weil er sich an mir festklammert. Doch nachmittags ist alles vergessen :

      Ich: „Schatz, hattest Du Spaß?“
      Er: „Ja, wir haben heute ....“
      Ich: „Warum hast du denn heute früh wieder so geweint?“
      Er: „weiß ich nicht“

      Danke! 😤

      So, nun wäre meine Idee, ein Belohnungszettel ins Kitafach legen. Jeden Morgen einen Aufkleber wenn er nicht geweint hat beim verabschieden. Hat er jeden Tag in der Woche einen Aufkleber bekommen, gibt es ein kleines Geschenk. Ich könnte ja den Zettel mit ihm zusammen fertig machen, es ihm erklären und in der Garderobe in sein Fach legen und sobald ich weg bin und es hat alles geklappt, geht seine Erzieherin mit ihm hin und klebt einen Aufkleber auf den Tag 🤷🏼‍♀️

      Was haltet ihr davon? Kann das klappen?

      Liebe Grüße Surfermami

      • (2) 28.12.19 - 14:05

        Ich kann verstehen, dass dich die Situation belastet. Aber willst du ihn wirklich belohnen fürs „Gefühle nicht zeigen“?
        Weisst du was ich meine? Ich persönlich finde das überhaupt nicht gut, ein Kind zu belohnen damit es nicht weint. Er reisst sich dann vielleicht zusammen, aber seine Gefühle sind ja trotzdem noch dieselben. Das Problem wird dadurch weniger sichtbar aber nicht gelöst.

      „ Davon, dass er mir jeden Morgen ein schlechtes Gewissen macht “

      Das sagt finde ich schon alles.
      Er macht das nicht bewusst, er zeigt dir dass es ihm nicht gut geht!

      Ich finde du solltest versuchen einen Kompromiss zu finden, zb einmal die woche Mittagskind sein.

      • Das sage ich hier jedem! Dem Papa, der Erzieherin... die sehen den Fehler alle nur bei mir!

        Ich bin mir sicher, dass sich mein Sohn ganz doll zusammen reißt und es wirklich versucht, nicht zu weinen. Aber so wie es jetzt läuft, läuft es mies... Wir steigern uns da immer mehr rein.

        Würde der Papa ihn zum KiGa bringen, würden wir nur das Problem ne halbe Stunde nach vorne verlagern.

          • Ich bin die Einzige die ihm glaubt 😏 Alle anderen sagen „er weiß genau wie er seine Mama um den Finger wickeln muss“ . Gehe ich ja auch ein Stück weit mit... mit der Aussage. Aber morgens um sechs schon fragen ob er heute in den Kiga muss?! Finde ich nicht normal. Und in die Krippe ging er ja schließlich auch ohne Probleme.

            • Hör auf dein Bauchgefühl und versuche eine Lösung für deinen Sohn zu finden, viel Erfolg dabei!

              Ich persönlich finde es grässlich das viele Erwachsene Kindern immer unterstellen sie würden ständig versuchen "einen um den Finger zu wickeln" Als wenn das die einzige Motivation wäre, die Kinder antreibt... #augen

              Meine Eltern fühlten sich auch ständig persönlich getroffen und meinten auch ich würde sie immer nur ärgern wollen.

              Das hab ich als Kind nicht verstanden. Denn manchmal hatte ich einfach nur Angst und wollte deswegen nicht alleine sein. Und nicht deswegen, um ihnen aus reiner Freude den Abend zu verderben.
              Wie kann man sich als Erwachsener nur so unendlich wichtig nehmen?

              Ob er jetzt gehen soll oder welche Gründe er auch immer hat.
              Aber von dem Gedanken er will dich nur um den Finger wickeln, würde ich mich verabschieden und einfach nochmal prüfen was das tatsächliche Problem sein könnte.

              • (10) 01.01.20 - 07:39

                Danke für Deine Antwort. Mich nervt das auch ziemlich. Vorallem weil er sonst so ein liebes Kind ist... meistens 😅 Dich Ich glaube halt wirklich, dass es daran liegt, dass im KiGa halt mehr strenge herrscht. Es ist halt auch ein recht konservativer Kindergarten . Ich schau mir das jetzt mal ein bisschen an. Ich hab ihm einen Kalender gebastelt und die Wochentage und Wochenende in verschiedenen Farben angemalt. Jetzt kann er sehen, wann ein KiGa Tag ist und wie lange noch bis zum Wochenende. Zudem hab ich beschlossen, erstmal jeden Freitag Mittagskind zu machen. Damit die Woche nicht ganz so lang ist. Und dann werd ihm ihm jeden Morgen ein kleines Tütchen Gummibärchen für die Hofpause in die Jackentasche stecken. Das kann er dann heimlich alleine oder mit einem Freund naschen. Ist auch Bestechung, ich weiß, aber was soll ich machen 🤷🏼‍♀️ Ich hoffe es wird bald besser.

                Alles Gute zum neuen Jahr :)

                Liebe Grüße Surfermami

    Hallo, bei uns hat das Aufklebersystem super geholfen. Ich habe meine Tochter jeden Morgen einen von vier schönen Aufklebetypen gezeigt und sie wählen lassen. Diesen Aufkleber habe ich ausgeschnitten und in die Brotbox getan. Sie durfte den Aufkleber dann beim Frühstück auf ihre Brotbox kleben (die wir seitdem nicht mehr in die Spülma tun dürfen). Ihre Box wird nun von Tag zu Tag schöner und auch heute freut sie sich immer noch über einen Sticker in ihrer Box, obwohl sie schon länger keinen Abschiedsschmerz hat. Liebe Grüße!

    Hallo. Mein Sohn ist ja genauso alt.
    So arg Probleme wir hier hatten wir nicht in der Kita. Dennoch habe ich beim Wechsel in die große Kita eingeführt, dass er mittags was kleines Süßes bekommt.
    In meiner Jackentasche hab ich dann verschiedene Sachen wie maoam, Traubenzucker und kleines Tütchen Gummibärchen.
    Er freut sich beim Abholen, dass er im meine „Zaubertasche“ greifen darf (erst im Auto) und ich hab auch das Gefühl, er brauch dann 13 Uhr etwas Zucker. Er darf ein was auswählen.
    Vielleicht ist das ja auch ne Idee, dass er sich beim Abgeben aufs abholen freut und so schneller ins Spiel kommt, wenn er nicht in den Kummer fällt. 🤷‍♀️

    Wichtig ist, dass du deinen Sohn regelmäßig bringst. Es fällt ihm schwer loszulassen, wenn dazwischen immer wieder Pausen sind. Das Belohnungssystem wird da nur kurzfristig helfen.

    (14) 28.12.19 - 16:56

    hi,

    mein sohn hatte diese phase jetzt mit 5,5 jahren!
    er ging schon in die kleinkindgruppe. es war nie ein problem. selbst als sein bester freund weggezogen ist und sein bruder in die schule gekommen ist, war es unproblematisch. dann von heute auf morgen das was du beschreibst.
    nach rücksprache mti seiner erzieherin (ein herz von einem menschen!) haben wir versucht mehr mamazeit zu organisieren. d.h. mal früher vom kiga geholt, weniger aktivitäten am nachmittag. kindergarten streichen ging nicht, bin berufstätig.
    auch haben wir so ein belohungsblatt eingeführt. klappt das bringen in den kiga, gab es einen stempel. bei 6 stempeln (also etwas mehr als eine woche) bekam er ein geschenk. in unserem fall sammelkarten. verdient hat er sich die stempel, wenn souzsagen die übergabe okay war. da durften natürlich auch tränen fließen, kein problem. aber dann musste er halt in seine gruppe gehen.

    der ganze spuk war bei uns nach 3 wochen beendet und seitdem gab es auch keine probleme mehr. bei uns war wohl der auslöser, dass seine kumpels oft geschwänzt haben, da deren mütter alle in elternzeit sind und dadurch einfach öfters spontan nicht in die kiga gekommen sind. das fand bein sohn doof und hat ihn traurig gemacht.

    ich drücke dir die daumen, dass diese phase bald geschafft ist.

    lg

    • (15) 28.12.19 - 17:37

      Dankeschön!

      Ja so hab ich mir das auch erhofft. Mehr Zuhause lassen kann ich ihn nicht. Er geht teilweise gerade mal 5 Stunden. Bei unserer Kita ist halt entweder halb zwölf oder halb drei, dazwischen wird geschlafen- alle. Ich arbeite von zu Hause aus, wenn ich wollte, könnte ich ihn mehr zu Hause lassen. Aber das tut ihm nicht gut. Er braucht die Regelmäßigkeit.

      Ich versuche das mal mit dem Belohnungszettel 👍🏻

      Danke

      • (16) 29.12.19 - 09:20

        Ist das vielleicht mit ein Problem? Dass er weiß, dass du zu Hause bist?
        Ich arbeite zum Teil auch von zu Hause aus und an den Tagen wurde auch öfters gefragt, ob von der Großen, ob sie nicht auch bleiben kann. Kinder verstehen das ja nicht so. Vielleicht erklärst du ihm das noch mal. Eventuell reicht es ja auch zu sagen, dass du einen Termin hast und auch raus musst.

        Alles Gute

(17) 28.12.19 - 19:29

Hallo.

Ehrlich gesagt halte ich nicht viel von dem Belohnungssystem in dieser Situation. Ich würde allerdings auch nicht davon ausgehen, dass er das macht weil er weiß wie er "Mama um den Finger wickeln" kann. Wenn du das als Grundlage ansiehst mag ein Belohnungssystem vielleicht funktionieren.

Ansonst denke ich, das es am eigentlichen Problem nichts ändert. Die Trennungsangst oder was auch immer ihn gerade beschäftigt, hat er ja trotzdem. Er unterdrückt sie dann vielleicht bzw zeigt es nicht mehr, aber an seinen Gefühlen wird das sicherlich nichts ändern. Möchtest du das wirklich? Für dich wäre es sicherlich weniger Stress, aber so wie ich es herauslesen geht es dir ja vor allem darum ihm die Situation zu erleichtern.

Ich würde nochmal das Gespräch mit der Erzieherin suchen. Versuchen herauszufinden was ihn vielleicht belastet und besprechen wie man die Situation morgens eventuell anders gestalten kann. Ein bestimmtes gemeinsames Ritual, eine Lieblingserziehern die ihn morgens ein bisschen kuscheln kann, ein Stofftier, ein kleines Fotobuch mit seinen liebsten, ein Talisman zum in Tasche stecken und anschauen, wenn er mal traurig ist. Natürlich versuchen ihn möglichst regelmäßig zu bringen, damit er sich gut eingewöhnt. Wenn du sagst es liegt daran das er jetzt mehr alleine machen muss und insgesamt weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt, könnte man da vielleicht auch eine Übergangslösung finden.

Sprich ich würde versuchen irgendwie an dem Grund für sein ungutes Gefühl zu arbeiten und ihn nicht nur dazu bringen es nicht mehr zu zeigen. Im übrigen halte ich gar nichts von der Aussage "der macht das nur weil er weiß wie er Mama um den Finger wickelt". Ich würde mein Kind zuerst mal ernst nehmen und ihm glauben. Jeden Morgen vom Hals wegreißen ist ja definitiv keine Lösung.

Ich wünsche euch eine gute Lösung. Ich kann gut nachempfinden wie schwierig das sein kann. Liebe Grüße

(18) 28.12.19 - 19:40

Mein Gedanke wäre noch ob du die Uhrzeit, wenn du ihn bringst um eine halbe Stunde vor oder nach verlegen kannst? Vielleicht hilft das ja was? Ich hatte mit meiner damals 3 jährigen das Problem dass sie sich nicht anziehen lassen hat damals. Sie war einfach noch zu müde. 20 Minuten später geweckt und es war kein Problem. Auch heute, wenn ich die Kinder mal etwas früher in den Kindergarten bringe und noch nicht so viel los ist, dann fühlen sie sich nicht so wohl. Bringe ich sie 30 Minuten später, dann ist da viel gewusel und sie haben gleich eine Freundin zum spielen, da fällt der Abschied gleich viel leichter. Vielleicht ist es deinem Sohn beim abgeben zu laut /leise und eine 15 Stunde früher oder später würde schon helfen? LG

Hallo,

soviel raten kann ich dir leider nicht, ich finde allerdings, dass du schon vieles richtig machst. Du hörst ihm zu, du nimmst ihn ernst, du spricht mit ihm und du versuchst einen Kompromiss zu finden, der für euch beide passt.

Lass dir nicht von deinem Mann oder deiner Familie einreden, es läge nur an dir, oder dein Kind versucht dich zu manipulieren, das ist Blödsinn (aber das weißt du selber). Dieses Argument kommt immer, wenn Erwachsene keinen erkennbaren Grund für das Verhalten eines Kindes finden.

Was du auf jeden Fall weiter machen solltest ist ihm das Gefühl geben, dass der KIGA ein guter Ort für ihn ist, und das du dich selber da wohl fühlst. Natürlich nur wenn du ausschließen kannst, dass dort wirklich nicht ist vor dem Angst hat, gibt es da evtl. Kinder mit den er nicht klarkommt, oder eine Situation die ihm täglich Angst. Manchmal ist der Grund für so ein Verhalten ganz banal (in unseren Augen), frage ihn nochmal ganz in Ruhe.

Als unsere Zwillinge von der Krippe in den Kiga gewechselte sind (auch im selben Gebäude) war das auch eine große Umstellung, im der Krippe war natürlich „kuscheliger“, entspannter und ruhiger. Der Wechsel fiel erstmal schwer. Eins unserer Kinder hatte auch mehr damit zu kämpfen, und wollte eine Zeitlang nicht so gerne (allerdings nicht so extrem wie bei euch) in die neue Gruppe. Ich denke die geforderte Selbstverständlichkeit war das Problem, auf einmal mussten die Kinder mehr „funktionieren“, sie waren nun die großen und es wurde aufgrund der Gruppengröße weniger Rücksicht auf den einzelnen genommen. Mit der Zeit wuchs das Selbstbewusstsein und neue Freunde wurden gefunden, und es hat sich eingependelt.

Berufstätige Eltern haben da nunmal eine geringen Spielraum.

Nichtsdestotrotz sind unsere Kinder immer lieber zu Hause als im Kiga, außer es ist Karneval ;-)

Ich finde du machst das alles schon ganz gut, und gegen ein Belohnungssystem spricht eine zeitlang auch nichts.

Alles gute, einen guten Rutsch und viel vor allem Gesundheit in 2020

Magnumweiss

(21) 28.12.19 - 20:58

Würde ich nie machen!
Ehrlich ganz gruselig...
Damit muss man leben,er will nicht ...

  • (22) 29.12.19 - 09:45

    Und wenn es in 3 Jahren nicht in die Schule will dann muss man eben auch damit leben?
    #sorry deine Antwort ist wirklich daneben. Es können sich nicht alle Eltern leisten nur mit ihren Kindern Zuhause zu sitzen.
    Übrigens - ich finde es ist ein gutes Vorbild für die Kinder wenn Mütter arbeiten.

    • (23) 29.12.19 - 10:06

      So lernen Kinder leider auch auszuhalten und zwar in jeder Situation.
      Es in den KG btingen weil ich muss ist eine Sache,es dafür zu belohnen und seine Gefühle zu übergehen finde ich ganz schlimm.
      Als Erwachsener sollte man es schon aushalten können und nicht das gesunde Gefühl eines Kindes wegbelohnen.
      Was hat dies jetzt mit Deinem Vorwurf zutun?
      Ganz ehrlich,man kann auch alles übergehen...

Hallo, in dieser Situation würde ich auch keine Belohnung geben, denn er fühlt sich nun mal nicht gut bei dem Gedanken in den Kindergarten zu gehen.
Du hast bereits geschrieben, dass die Erzieherin "gut ist und dein Sohn beim Abholen auch mit seinem Tag im Kindergarten zufrieden war. Das ist schon mal super.
Meine Vermutung ist daher, dass der kleine Mann noch mehr Zeit mit Mama braucht. Keinesfalls würde ich ihn jetzt seltener hinbringen, er braucht Routine und muss irgendwann verinnerlicht haben, dass er unter der Woche ein Kindergartenkind ist. Vielmehr würde ich verschiedenes ausprobieren: Vielleicht morgens vor dem Kindergarten gemeinsam ein Buch lesen und dabei kuscheln? Oder ein kurzes Spiel? Vielleicht darüber sprechen, was ihr nach dem Kindergarten alles gemeinsam noch machen werdet? Sozusagen einen positiven Ausblick geben. Auch würde ich ihm dann nach dem Kindergarten besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Möglicherweise kann er dir auch schon mitteilen, was er braucht, um besser morgens im Kindergarten anzukommen. Ihr findet bestimmt einen Weg!
Alles Liebe

(25) 28.12.19 - 21:15

Oh Mann isch kann dich so gut verstehen. Wir haben exakt die gleiche Situation - Kind wacht schon auf und fragt ob heute Kindergarten ist und das Drama beginnt. An manchen Tagen klappt’s besser an anderen bin ich schon morgens um 8 mit den Nerven am Ende weil es mich so belastet. Mein Kind hat absolute trennungsängste - den Grund dafür suche ich ebenfalls. Wenn ich frage warum sie nicht gehen will kommt nur : die Mama muss mit rein, oder es ist sooooo lang bis die Mama wieder kommt - gelegentlich wird gesagt dass es so langweilig ist. Mein Kind ist ebenfalls knapp über drei und seit September im Kindergarten. Ich hole ein strahlendes Kind vom Kindergarten ab dass den ganzen Tag vom kindi erzählt und sich dort auch wohlfühlt. Beim abgeben morgens: Frame mit Tränen Tränen Tränen ....Kaum bin ich aus Sichtweite - beruhigt sie sich sofort dort muss kurz abgelenkt werden. Ich weis auch nicht mehr weiter - mich belastet es ebenfalls sehr. Also wenn hier wer nen RAt hat ich würde ihn auch dankend annehmen.

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