Kind schlaucht mich so!

Hallo!

Ich habe drei Kinder mit großen Abständen, 14, 10 und 3 1/2.

Was soll ich sagen, die zwei großen sind ok, durchschnittlich anstrengend, mal so, mal so, eigentlich ganz lieb, jetzt halt grad in Pubertät und vor-pubertät, alles ganz normal. Aber die kleinste ist wirklich schlimm! Sie hat die nervtötend Angewohnheit ständig zu heulen und zu jammern, redet sehr laut, will immer alle übertönen, immer ihren Willen, immer reden, immer alles alleine...

Ja, sie geht mir richtig auf die Nerven! Das geht morgens los: Sie kommt nachts irgendwann in unser Bett, mein Mann und ich stehen beide recht früh auf, sie ist dann allein in unserem Bett - statt dass die aufsteht, wenn sie aufwacht, schreit sie als erstes aus vollem hals los - da könnt ich schon das erste mal nen Vogel kriegen. An guten Tagen hilft sie mir dann bissl beim Frühstück und brotzeiten richten, an schlechten Tagen gibts nur geheul und gemotze. Blöderweise bin ich auch noch ein Morgenmuffel - nicht die beste Kombi... dann geht's weiter... es muss immer alles gleich sein, genau gleicher Ablauf, was bei vier Personen dann im bad (ich und die kinder) aber nunmal nicht immer ist. Sie kriegt schon nen Vogel wenn ihre Klamotten nicht so zusammengelegt sind wie immer. Dann beim Frühstück müssen die brotstückchen genau gleich wie immer auf dem Teller liegen (die hat nen eingebauten winkelmesser), wennn ich pech habe streiten die zwei großen auch noch! Dann geht's los - ich will in kindergarten - endlosdiskussion warum notwendig - weinen beim verabschieden! Das bricht mir fast das Herz! Nie hatte ich das bei den großen!

Nachmittags ist es aber oft ganz aus! Geheule sobald ich sie im kiga in Empfang nehme, egal ob sie geschlafen hat oder nicht. Dies passt nicht, jenes passt nicht! So geht's dann etwa ne Stunde, dann wirds meist besser! Abendessen dann meist problematisch weil die so gut wie nix isst, die großen wollen auch was erzählen von ihrem Tag, sie will aber ununterbrochen reden.

Sehr beispielhaft ist auch das Thema singen: Sie kann es einfach nicht haben, wenn jemand mit ihr zusammen singt oder sie verbessert/ihr beim Text hilft. Es ist manchmal echt zum verzweifeln!

Wir versuchen hier alle, geduldig mit ihr zu sein aber mir persönlich fällt das immer schwerer. Sie ist auch bei uns allen so, also mann, ich, Schwestern, kein Unterschied!

Das einzige schöne ist das ins Bett bringen, da ist meist mal Ruhe! Aber dann geht's oft wieder los: ich bin nicht müde, heul, irgendwer soll nochmal kommen, heul, andere CD, heul kreisch, tür offen lassen, heul du musst mich mit in dein Bett nehmen...

Das schlimmste ist das Geheule und genörgel! Ich würd mich manchmal einfach gern verkriechen! Ich weiss nicht mehr was ich dagegen machen soll! Ich bin recht konsequent und sage dass ich sie so heulend nicht verstehen kann, dann sagt sies meist nochmal normal aber nachhaltig bringt das nix, immer wieder dieser heulton und das seit die sprechen kann. Meine Nerven fühlen sich manchmal an als wären sie durch ne Kreissäge gedreht! Und ich hab ja noch zwei grosse Kinder, die dann natürlich auch schnell mal angefahren werden. Alles be blöde Situation hier. Ich bin normal nicht so zart besaitet aber das hier....

Hey,
mein erster Gedanke war, bekommt sie genug Aufmerksamkeit und Exklusivzeit ohne dass sie so dafür "kämpfen" muss? Klingt für mich so, als würde sie einfach den ganzen Tag mitlaufen und funktionieren muss. Klar, ist ein geregelter Alltag wichtig und oft muss es eben einfach laufen, aber vielleicht tut es ihr gut wenn du dich mal wirklich mit ihr beschäftigst ohne nebenbei zu kochen o.ä.
Falls ich das falsch aus deinem Text gelesen habe tut es mir leid.
Lg

Natürlich ist es bei drei Kindern und Arbeit nicht immer möglich, alle exklusiv zu betreuen aber ja, sie hat Zeiten, wo ich oder mein Mann nur bei ihr sind. Sie ist überhaupt ruhiger, wenn eine der beiden Schwestern nicht da ist aber babyklappe ist für keine der drei mehr eine Option 😋 mehr Zeit alleine kann ich ihr momentan nicht einräumen und ich finde sie muss auch akzeptieren dass sie nun mal Schwestern hat - dadurch dass die schon älter sind hat sie ohnehin mehr von uns als die zwei großen weil die natürlich nicht mehr so scharf aufs Kuscheln sind...

Ich kann dir zwar nicht helfen (meine Nerven sind auch nicht die Besten) aber ich wollte dir sagen das ich deine Art zu schreiben herrlich erfrischend finde. Musste ein paar mal echt lachen. Du wirkst eher humorvoll als genervt ;-)

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Deine Jüngste ist ja wie mein Jüngster 😂

Meine Großen sind 8 und 6 und der Kleine wird jetzt im Februar 4.

Er ist meine kleine Rampensau - natürlich herzlich gemeint. Die Großen kommen mit seinem lauten Reden/Schreien auch nicht zurecht und ist auch oft sehr fordernd. Geheule gibt's weniger, er wird er richtig bockig wenn ihm was nicht passt. Schlechter Esser ist er mittlerweile auch.

Einen Tipp hab ich leider nicht, außer durchzuhalten.

Ich bin sehr Konsequent. An manchen Tagen reicht es völlig wenn ich ihm direkt meine Gefühle äußere und ihm Ansage was er jetzt machen darf.
Aber Patentrezept hab ich keines.
Ich führ mir dafür die schönen Momente vor Augen. Er tanzt so gerne, singt Lieder (ja er mags auch nicht wenn mitgesungen wird oder man den Text ausbessert) und führt uns gerne Hüpfübungen und Yoga vor (das machen sie in der Kindergruppe) und ich wenn ich da ganz begeistert bin und ihn Lobe und bitte noch mehr zu zeigen, freut er sich so sehr darüber dass er dann tatsächlich für 1-2Std der Liebste Bub überhaupt ist.

Tja, aber dennoch sind es um die 70-80% in der Woche wo wir alle starke Nerven bewahren müssen 😅

Ich bin eigentlich im babyforum unterwegs... Wenn ich deinen Text so lese und aus einer 3 1/2 jährigen eine 3 1/2 Monate alten Maus mache würde ich raten mal nen Osteopathen aufzusuchen wegen Blockaden oder so... Vielleicht wäre das ne Option? :) liebste Grüße!

Das ist mein lieblings-tipp! 😘 ICH bin hier die, fievimmer an Osteopathen verweist 😂ich liebe meine osteopathin, die ich seit meiner zweiten Schwangerschaft kenne, leider lässt sich meine Tochter von ihr nicht anfassen 🙈 wobei... wir habens jetzt schon länger nicht mehr probiert! Vielleicht versuchen wirs nochmal... Danke

Also erstmal hab ich gerade echt das Bedürfnis dich zu drücken. Man spürt deine Erschöpfung richtig. Hast du mal versucht im selben Ton mit ihr zu reden? Durchgängig? Vielecken sieht sie dann ja, wie nervig das ist:)

Du schriebst, du bist sehr konsequent. Hast du mal das „Gegenteil“ probiert? Mal so richtig lieb auf sie eingehen, sie betüddeln, Verständnis zeigen usw?

Mein Kleiner ist der wildeste hier. Er ist aber auch extrem intelligent. Nicht dass meine anderen vier Kindern doof wären, aber er ist ne andere Hausnummer. Er ist sehr gerissen und konnte schon mit 2 Jahren die krassesten „lügen“ auftischen und die krassesten Storys erzählen.

Den muss man immer gut fördern und beschäftigen, damit er in der Spur läuft. Eine Zeitlang war es echt anstrengend mit ihm. Ungefähr das gleiche Alter wie deine damals. Gott, was ist der mir auf die Nerven gegangen.

Dann hab ich gemerkt, wenn man mit ihm Aufgaben macht, für die er eigentlich zu klein war, war er der liebste Junge der Welt. Er wollte generell immer irgendwelche Aufgaben haben. Und wenn es nur das zusammenlegen von Wäsche war.

Also ist er meine größte Stütze im Haushalt. Er macht hier ganz viel. Er saugt Staub, wischt, ist dafür zuständig, dass sich am
Abend alle bettfertig machen. Er hat einen Wecker. Und wenn der klingelt, trommelt er die Mannschaft zusammen und bittet alle ins Bad😂😂😂

Er will gebraucht werden:)

Wenn wir draußen sind und irgendwo sitzen und er sich langweilt, ist er der Zählemeister und ist dann halt dafür zuständig, alle roten Autos zu zählen, die vorbeifahren. Oder alle Vögel usw. er hat sogar mal Grashalme gezählt😂.

Beim Backen und kochen ist er auch ganz vorn mit dabei. Er liebt sowas einfach. Außerdem hat er einen Lärmschutz Kopfhörer, den er sich immer aufsetzt, wenn ihm zu viel Gewusel ist. Sowohl in der Kita als auch zuhause. Denn obwohl er der lauteste hier ist, stört ihn anderer Lärm sehr. Strange. Außerdem hat er vor kurzem einen boxsack bekommen und tobt sich da aus.

Probiere sie mal ganz viel zu beschäftigen und ihr wichtige Aufgaben zu übertragen😉

Dein Beitrag tut richtig gut! Danke!

Ja sie ist auch sehr intelligent - merkt sich jedes lied das im Radio läuft, zählt schon auf Englisch bis 20 weil es die mittlere Schwester mal lernen musste... dafür hat die mit 3 1/2 noch eine Windel und weigert sich diese abzulegen 🙈 sie hat aber nicht besonders viel Geduld, ist sehr wuselig, kann/will sich selten selbst beschäftigen.

Ich versuche immer liebevoll auf sie einzugehen, außer wenn es echt mal schnell gehen muss oder ich die Geduld verliere. Nur beim Jaul-Reden sag ich ihr immer wieder dass das so nicht geht!

Ich werde über deinen Tipp mit den Aufgaben nachdenken! Wie alt ist dein jüngster? Und wie alt die älteren? Fünf Kinder??? Ich würd unterm Sofa liegen 😂

Na das freut mich doch. Der Kleene ist jetzt 5, der älteste ist 14. Alles Jungs🤪

Meiner hatte mit 3,5 auch noch ne Windel. Und jetzt hat er nachts noch eine.

Weißt du was bei meinem sehr gut hilft?

Ich bin soooo froh, dass du mein Kind bist, weil du immer so lieb bist. Ich bin total stolz auf dich und liebe dich so sehr. Dann ist er so stolz, dass er sich zusammenreißt😂😂😂

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"ein eingebauter Winkelmesser" + ich hau mich weg.
Das hört sich aber an wie unserer, und der ist alleine, ohne Geschwister.

Wir geben meistens nach und zum was er möchte. Macht es halt einfacher für alle Beteiligten.

Aber es wird besser. Diese Ticks werden besser und sie akzeptieren wenn etwas nicht passt.

Ich habe auch eine heulsuse.... Und Jammern auch. Nervtötend ist das. Am Anfang habe ich ihn immer gefragt, was los ist und so. Hat aber nicht geholfen. Inzwischen sage ich ihm in genau dem genervten Ton, dass er mit der heulerei aufhören soll. Darf er gerne merken, dass das Mama auf den Geist geht. Inzwischen ist es schon viel besser geworden.
Und er hatte auch diese Angewohnheit, dass alles gleich sein muß. Ich habe ihm dann gesagt, dass ich es so mache, wie ich es mache. Und wenn es ihm nicht gefällt, kann er es gern alleine machen. Inzwischen klappt es prima.

Wow du bist wohl die Mutter des Jahres. Wenn ich sowas lese bekomme ich echt zu viel. " heulsuße " " nervtötend" toll so von seinem Kind zu denken. Das Kind funktioniert nicht wie die Mutti es gerne hätte und schon ist das Kind das Problem. Anstelle vielleicht Mal bei sich selbst anzufangen und bei sich selbst das Problem zu suchen.
Kinder weinen nicht absichtlich und Kinder machen das nicht um euch zu ärgern sondern weil sie sich meist nicht anders ausdrücken können.
Wenn es dir Mal scheiße geht und du weinst und genervt bist und man dir sagt das du gerade nervst und aufhören sollst zu weinen, findest du das dann toll ? Oder gilt das nur für Kinder die eben so funktionieren müssen wir die Eltern es wollen ?
Die Kinder tun mir echt leid was die alles zurück stecken und ertragen müssen weil die genervten Muttis sich gestört fühlen.....

An die TE.
Für mich hört sich das so an als müsste dein Kind einfach mitlaufen und funktionieren. Klar gibt es einen Tagesablauf der funktionieren muss, aber wieso wird einem 3 1/2 Jährigen Kind das alles abverlangt ? Dein Kind scheint noch mitten in der Autonomiephase zu stecken was nervig ist und aufhält, aber eben dazu gehört. Mein Kind trotzt auch oder weint wenn es nicht nach deren Kopf geht aber da muss man eben durch und auf das Kind eingehen. Für mich hört sich das in deinem Text eher so an als würdest du das Kind halt weinen lassen und dein Ding durchziehen wir es eben funktionieren muss und die kleine bleibt auf der Strecke. Ist doch klar daß sie sich gegen die zwei großen durchsetzen will , vielleicht dadurch um Aufmerksamkeit von Mama bettelt.

Es geht weniger um weinen. Wir besprechen heulen und Jammern....
Bin ich also verpflichtet, mir auf den Nerven rumtrampeln zu lassen, damit mein Prinz nur noch mehr jammert?
Wenn ich genau das mache was er will, hört die jammerei aber auch nicht auf.
Fährt man nicht besser damit, seine eigenen Grenzen abzustecken?

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Einiges was du schreibst, erinnert mich an meinen Sohn
Übermäßiges Reden
Hohe Intelligenz
Gleiche Abläufe
Essverhalten
Bestimmend sein - schützt vor Ungewissheit und neuem

Und er ist Asperger Autist. Ich möchte da nichts rein interpretieren, das muss auch gar nichts heißen, aber ich wollte es wenigstens kurz angeschnitten haben.

Genauso gut kann es wirklich sein das die Blockaden hat oder Mamazeit fehlt.

Danke für deine Antwort. Ich habe in die Richtung auch schon mal gedacht... ich denke ich werde mich mal in der richtung etwas informieren.

LG Bianca

Hey, ich kann das sooooo gut nachvollziehen!!! Mag wahrscheinlich auch am Alter liegen.

Dein Text könnte 1:1 unsere Tochter, 3,5 beschreiben, wobei es bei ihr sehr fluktuierend ist. Sie hat auch Tage, da fängt der Tag schon bescheiden an. Wutgeheul weil ihr Pinguin falsch im Bett liegt, ihre Puppe den Schnuller nicht im Mund hat oder blaue statt rosa Socken da liegen, ich ihr Banane statt Apfel auf den Frühstücksteller geschnibbelt habe. Oftmals verstehe ich sie vor lauter Kreischen gar nicht mehr.
Und mir geht das so wie dir - gerade am Morgen kann ich das gar nicht ab.

Verhaltensweise bei "korrigierendem Eingreifen" /Sagen genau wie bei Euch: sie wachsen mehrsprachig auf und manchmal sage ich bei "groben Verhauern" mal was...da kann sie dann völlig ausflippen, dass die Tür das Fenster ist oder sonstwas. Auch hat sie angefangen zu schreiben, zeigt mir dann ab und an mal was und fragt mich, ob das "richtig" geschrieben sei - wehe, ich erlaube mir zu sagen, dass sie zB einen Buchstaben verdreht hat (was ja völlig ok ist, da WIR ja das Schreiben nicht von uns aus wollen und es eigentlich auch nicht fördern wollen).

Und mir geht es da wie dir. Ja, tagtäglich üben wir uns in Geduld, häufig klappts, aber es gibt Tage, wo sich die Welt nicht nur um sie drehen kann und das ist dann auch einfach ein Teufelskreis. Keine Geduld von mir - mehr Gekreische und Protest - es geht nix mehr, alles langsamer - noch weniger Geduld - noch mehr Gekreische - und abends bin ich nur froh, sie endlich im Bett zu haben, um danach gleich ein schlechtes Gewissen zu haben.

Es gibt aber auch richtig tolle Tage, da ist sie superanschmiegsam und gut gelaunt und dann kommt ihre aufgeweckte Art richtig toll zum Vorschein. Und ausser Haus hat sie diese Verhaltensweisen wohl kaum. Aber gefühlsmässig ist es mit ihr ein dauernder Rollercoaster. Erschwerend kommt bei uns hinzu, dass ihr Zwillingsbruder so ganz anders ist und wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass wir ihr das nicht direkt oder indirekt zeigen, da mit ihm so vieles einfacher/angenehmer ist. Ausserdem provoziert sie ihn andauernd, was in tagtägliche Schlägereien ausartet. Uff, manchmal sind die Tage echt hart.

Mein Mann hat einen in gewissen Bereichen ziemlich ausgeprägten (diagnostizierten) Asperger. Mag sein, dass sie da auch etwas abgezwackt hat...vorderhand sehe ich aber keine Veranlassung, uns in diese Abklärungsmühlen zu begeben.

Wir versuchen aber Tag für Tag sie zu nehmen wie sie ist, ihre tollen Seiten zu sehen. Wir nehmen sie so, wie sie ist. Aber wir sind auch nur Eltern und wenn ich sie mal anherrsche, mit dem Gekreische aufzuhören, versuche ich meist nachzuschieben, dass ich es besser verstehen würde im Normalton, dass die Leute das viel lieber mögen, dass das meinen Ohren weh tut, mir die Lust nimmt etc. Mein Mann und ich versuchen immer Sonntag Abend eine "Familienkonferenz" abzuhalten, um zu besprechen, was in dieser Woche gut lief, was nicht, woran wir arbeiten wollen. Ihm selber hilft das auch ganz stark.

Also leider keine ultimativen Tipps - aber du bist nicht alleine ;-)

Danke für deine Antwort! Ich habe ehrlich den Eindruck, dass gerade immer mehr Kinder "so sind" (ohne das abwertend zu meinen) und mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken darüber ob es am Smartphone etc. liegen kann... bei den zwei großen gab es das noch nicht bzw. hatte ich keins... bei der kleinen hatte ichs oft zum stillen 🙄 vielleicht liegts ja daran? Und an der Nutzung natürlich allgemein, wobei meine kleinste weder Spiele am Handy spielt noch Videos anschaut (bei der großen Schwester mal aber nicht so, dass man sagen könnte, das ist ständig so...)

Nun ja, es ist wie es ist... heut ist Wochenende und es geht etwas ruhiger zu 😋

Wie schläft sie nachts?

wenn ich nachts nicht gut geschlafen habe (Dauer egal, die Qualität ist das entscheidende), kann ich auch so drauf sein.

Wie geht ihr mit den einzelnen Situationen um?

Je krasser meine drauf ist, desto verlässlichere Re-aktionen braucht sie.
Das heißt nicht automatisch strenger sein. Sondern verlässlich sein.

- bei diesen Dingen schaltet Mama auf Durchzug
- bei diesen Dingen gibt es eine deutliche Ansage. Immer.

Daher versuche ich auszuloten, WO MEINE Grenzen sind. Was MIR wichtig ist.
Diese wichtigsten Punkte setze ich konsequent und verlässlich um.
Es braucht viele, sehr sehr viele Male, bis es fruchtet, dann klappt es aber auch.

Das, was mir nicht so wichtig ist, versuche ich auf Durchzug zu schalten. Da mecker ich dann aber verlässlich nur wenn es wirklich den Punkt erreicht hat, dass es zu viel ist. DANN IST es aber auch WIRKLICH zu viel.


Versuche ich an allen Baustellen gleichzeitig zu kämpfen, mache ich mich selbst kaputt. Das kostet zu viel Kraft

und mein Kind reagiert darauf mit Unsicherheit: Unsicherheit schlägt schnell um in - Lautstärke, Unfug, das tun, was sie grade sicher nicht soll

Damit sucht sie im Grunde nur Verlässlichkeit.
Wenn ich etwas tue, was Mama definitiv und sicher nicht duldet, dann MUSS sie ja Farbe bekennen und RE-agieren. Ist sie verlässlich, gibt das Sicherheit.
Bin ich es dann nicht, sucht sie weiter mit Mitteln, bei denen ich eigentlich verlässlich bin, ob ich es wirklich bin.

Unbewusst!

Wir haben daher ein paar Punkte, die MIR sehr wichtig sind und ein paar, die IHR sehr wichtig sind. Meine setze ich durch (verlässlich!) und auf ihre nehme ich Rücksicht (verlässlich)

mit allem anderen leben wir, wenn es auch anders läuft. Je nach Tagesform echt schwierig.
Klare Regel: ich bin genervt! dürfen wir jederzeit sagen.
Dann versteht sie eher, wenn mir die Hutschnur hochgeht, obwohl ich das sonst nicht tragisch finde und ich verstehe, wenn sie plötzlich losheult oder schreit, obwohl es objektiv so läuft wie immer.
Dass sie schlecht geschlafen hat oder Stress in der Schule hatte (anders als sonst), kann ich nicht riechen. Und sie nicht, wenn es mal stressiger als sonst bei der Arbeit war.



Dann gibt es noch die Tagesformen.
Ich nehme mir konsequent und verlässlich Zeit für mich. 10 Minuten am Tag mindestens. Diese signalisiere ich ihr so, dass es gut erkennbar ist.

Ihr räume ich das ebenfalls ein.
Nach dem Kindergarten plante ich eine Schreistunde ein. Keine Termine, keine Verabredungen, keine Telefonate. Diese Zeit gehörte ihr zum Schreien. Sie brauchte das um den aufgesaugten Lärm rauszubrüllen! Sie liebte den Kindergarten, aber die Reizüberflutung der Lautstärke war enorm.

Termine in diesem Zeitraum hätte ich zwar machen können, hätte aber niemandem von uns etwas gebracht.



Erwartungen spreche ich klar aus.
Nicht nur in dem Moment selbst, wenn ich schon geladen bin, sondern täglich verlässlich, bis es klappt.
Das dauert zwar BIS es klappt. Aber wenn es mal sitzt, dann sitzt es.

"Mama, du hattest heute noch nicht deine 10 Minuten" können sie durchaus aus der Bahn werfen, weil sie Verlässlichkeit sucht.

Wenn die WICHTIGSTEN Punkte eingehalten werden, dann klappen die anderen Veränderungen besser.

Wenn ich zu viele verschiedene Bereiche durchsetzen will
und dann selbst nicht verlässlich einhalten kann (Tagesform), dann dreht mein Kind ab und ich auf Grund der schlechten Tagesform UND als RE-Aktion auf das Verhalten meines Kindes auch.
Dabei ist das Verhalten meines Kindes bereits eine RE-Aktion auf meine nicht Einschätzbarkeit.

Im Schnitt braucht es mehrere Wochen am Stück, ohne Unterbrechung, bis ein Ablauf sitzt, dann klappt es auch.


Für's Erzählen hat sie aktive Zeiten.
Das heißt, ich höre aktiv zu.
Dafür setze ich durch, dass sie zu anderen Zeiten ruhiger ist. Nicht durchgehend, aber wenn ich mich konzentrieren muss.

Dafür achte ich darauf, dass ich wirklich aktiv bei IHR bin. Nicht beim haushalt, nicht bei meinen To Dos, sondern wirklich zu höre.


Das sind oft kleine, aber entscheidende Wechselwirkungen.


Bei Freunden mit Autismus oder ADS ist es noch mal etwas mehr.
Da sind es dann etwas mehr Abläufe, die gleich bleibend sein müssen.
Aber auch sie haben gelernt mit Veränderungen umzugehen, wenn das restliche Grundgerüst sehr verlässlich ist und Veränderungen nach und nach eingeführt werden, ohne die Erwartung, dass sie sich jetzt anzupassen haben.

Auch mit ihnen hilft klare Kommunikation:
- ich bin genervt
- ich bin heute explosiver
- heute ist ein guter Tag (Grenzen sind lockerer)
- ich habe verstanden: dieser Ablauf ist dir sehr wichtig
- dieser Ablauf ist MIR sehr wichtig

Danke! Deine Antwort hat mir sehr geholfen! Ich denke (in einer ruhigen Stunde 😊) darüber nach! LG Bianca

Mein Sohn war auch so. Als er fünf war hat mich der Kiga angesprochen- sie fanden ihn auch verhaltensauffällig. Also haben wir ihn untersuchen lassen im SPZ, auch vor dem Hintergrund das mein Vater Asperger Autist ist.

Unser Sohn hat eine Verdachtsdiagnose in Richtung Autismus. Wir sollen noch mal wiederkommen wenn er älter ist, er wäre schon etwas auffällig in die Richtung. Aber egal was er hat und wie man es nennt- es gibt einfach Kinder die anstrengender sind als andere. Da muss man als Mutter versuchen sich mit der Situation anzufreunden und das beste daraus zu machen. Hol dir Unterstützung, wo es nur geht. Schenk deiner Tochter viel Aufmerksamkeit, sie nervt dich nicht absichtlich. Sie nölt nicht den ganzen Tag weil sie glücklich ist- irgendwas belastet sie. Vielleicht ist sie sensibler oder reizempfindlicher als andere Kinder.

Mein Sohn ist jetzt sechs und wesentlich umgänglicher mittlerweile. Mit ein paar Marotten müssen wir leben- aber er ist so schön einsichtig geworden wenn man mit ihm argumentiert. Er braucht für alles einen Grund- aber dann macht er auch.

Die Zeit arbeitet für dich. #tasse

hallo.

den ganzen Tag quatschen kann unserer 3,5 jähriger auch. er hat aber die strikte Anweisung RUHIG zu sein wenn ein anderer spricht oder andere sich unterhalten. das hat er mittlerweile verinnerlicht. andernfalls musste er den Raum verlassen. auch das essen war beendet.
wir sind da konsequent. hier leben noch andere perdonen und da wird Rücksicht genommen.

ebenso im kiga....rum schreien in der umkleide? dann wird sich nicht umgezogen sondern geht in Hausschuhen nach hause. musste ich nur einmal machen.

sie schreit früh in euren bett ? . dann müsste sie früh sofort in ihr eigenes bett nachdem ich aufgestanden bin. wenn sie schreit,
würde ich nicht reagieren. bis man mich vernünftig ruft, dann komme ich.

bei jeglichen schreien gibts keinerlei Aufmerksamkeit oder sonst was. wenn sie was will, kann sie vernünftig sprechen.
maximal würde sie hier den raum verlassen.

Hallo.

Meine zweite Tochter ist deiner sehr ähnlich. Ständiges Geheule, der Tag startete stets mit Geschrei, eigentlich hörte das Geschrei nie auf. Es musste auch alles stets sofort sein, selbst bei einem "ja" schrie sie, bis der Wunsch eine Minute später erfüllt war. Von Reaktiinen auf "Nein" sptechen wir mal gar nicht. Die akribische Ordnung, immer alles gleich, tatsächlich zwanghaft, ist hier ebenso. Auch akzeptiert sie teilweise nicht, angesprochen zu werden, wenn sie sich in einer nicht sprechenden Rolle befindet.

Deine Gefühle, die du beschreibst sind mir auch vertraut. Dieser Lärm macht krank.

Also. Hier wird es mittlerweile besser, aber es war ein harter Weg. Ich bin lange in therapeutischer Beratung und Begleitung mit ihr.

Es stehen ggf tatsächlich Auffälligkeiten im Raum, aber hier wird sehr deutlich, dass es schlimmer wird, wenn ich ihren Zwängen und Marotten Raum gebe. Ich versuche immer zu beurteilen, was ihr nun wirklich ein Problem bereitet, akzeptiere aber bei Weitem nicht alle ihre Spleens. Die Therapeutin bestätigt mir dabei ein gutes Bauchgefühl.

Verhalten, dass ich für nicht akzeptabel halte, "ahnde" ich mit härtester Konsequenz. Bezüglich des Dauergeschreis habe ich irgendwann sofort gehandelt und uns getrennt. Konnte ich mich zum Beispiel im EG nicht selbst einsperren, weil Küche, Essen, Wohnen offen ist und ich kochen musste, habe ich sie wirklich in den Hauswirtschaftsraum gestellt mit entsprechend deutlicher Ansage. Konsequent durchgeführt führte das schnell dazu, dass sie sich mehr kontrollierte.

Furchtbare Marotten beim Essen, auch permanentes Übertönen aller Gespräche führten zum Abbruch des Essens für sie. Immer und sofort, wenn sie nicht hörte.

Egal wann und wo habe ich sehr hart und deutlich klar gemacht, dass ICH gerade dringend ein Bedürfnis habe, wenn es so war. Dass MEIN Bedürfnis gerade zuerst dran ist, bevor SIE dran ist.

Ich musste wirklich entgegen der derzeitigen Erziehungsansichten sehr hart sein, aber seit dem letzten Sommer wird es endlich deutlich besser. Sie zeigt sich teilweise sehr empathisch, sie sagt selber "Ja Mama, dann höre ich jetzt auf dich" oder ähnliches.

Einige Zwansverhaltensweisen sind nun deutlich eingedämmt, die Konflikte, als ich ihr ihren Willen nicht gab, waren der Hammer, aber ich war unnachgiebig aber habe erklärt. Kommt heute noch etwas durch, löst Konsequenz keine Eskalationen bei ihr mehr hervor. Einige "Zwänge" bleiben aber, da hat sich meiner Ansicht nach ehrliche Probleme, die sie haben darf.

Ihr hilft Kommunikation in ruhigen Momenten. Bei Eskalation halt hier nur Konsequent ohne Wenn und Aber.

Achja, sie wird bald 4. Vielleicht hilft dir ja etwas.

Ich wünsche dir alles Gute.

Als ich Deinen Text gelesen habe, hatte ich das Gefühl, dass Du über meine 3-jährige Tochter schreibst. Es hilft Dir zwar nicht weiter, aber ich bin gerade echt froh, dass es anscheinend nicht nur bei uns zu Hause so ist 🙈 Wünsche Dir ganz viel Energie.

Hallo
Ich kann natürlich ganz falsch legen. Teilweise musste ich, da sie ja teilweise scheinbar sehr stark nach Eindrücken sucht, sehr aktiv und laut ist, an Wahrnehmungsstörung denken.
Wie schätzt du euren Kinderarzt ein? Vielleicht wären es sinnvoll, dort mal um Rat zu fragen.

LG

Wahrnehmungsstörung war auch mein erster Gedanke

Hallo,

ich kann Dich gut verstehen, unser Kleiner ist auch oft so und man geht da echt auf dem Zahnfleisch.

Wie hat sie denn gegessen wenn Du sie abholst?
Bei uns kamen mehrere Dinge zusammen:
1. Hunger. Ich hab dann ne Zeitlang einen Smoothie oder ne kleine Laugenstange oder sowas dabei gehabt und dann war es besser. Sein Kosename ist "Snickers". Kennst Du die Werbung mit der Diva in der Footballkabine? Exakt so ist es bei uns ;-)

2. Wie ist sie im Kindergarten? Unserer ist "außen" immer sehr beherrscht, wird für seine Frustrationstoleranz gelobt. Zu Hause lässt er sich dann einfach fallen und lässt alles raus. Wir kamen oft nichtmal bis zum Auto ohne dass man frustrationstolerantes Kind wegen der ersten Kleinigkeit - und wenn es ein Schmetterling war der vorbeiflog und nicht zum Anschauen können angehalten hat - heulent und trommelnd auf dem Gehweg lag. Könnte bei Euch auch so sein, vielleicht geht sie auch deswegen nicht so gern in den Kindergarten, wenn sie sich da beherrscht ist das sehr anstrengend für sie. Könntet ihr es mal mit ner kürzeren Betreuungszeit versuchen? Wir haben dann ein Jahr die Zeit auf 4, max 5 h begrenzt, dann ging es.

3. Unser Kleiner hat ne Wahrnehmungsstörung, da hat Ergo geholfen. Wir gehen seit dem mit ihm auch regelmäßig Reiten weil das da sehr gut hilft. Das hat auch was mit Reizverarbeitung zu tun. Nach dem Kindergarten machen wir wenn es sich einrichten lässt erst mal richtig Pause, Traumreise, Kindermassage. Und: Medienkonsum rigoros zusammenstreichen. Medien sind einfach viele Reize und viele "Kinderserien" sind eigentlich nicht dafür konzipiert. Achte mal bei der Auswahl auf folgendes: Ruhige Hintergründe (also einheitlich grüne Wiese, keine Details wie Grashalme und Blumen etc) , ruhige Stimmen, nicht zu viele Akteure. Also wirklich die "Babyserien" wie Bobo Siebenschläfer, Lars. Ich würde abends auch keine CD laufen lassen. ich schreib gleich was dazu

Was uns geholfen hat ist auch dass ich sehr konsequent bin. Ich denke ich war "zu bedürnisorientiert" eine Weile da er vor allem bei mir so ist. Ich bemühe mich immer Ruhe auszustrahlen, zu zeigen dass gerade eigentlich keine Emotionen angebracht sind. Ich tröste ihn, aber ohne ihn zu bestätigen. Also nicht "ich kann dich ja verstehen". sondern "ich weiß dass du ... aber schau doch ...". Und ich schränke die Entscheidungsvielfalt ein. Diese Geschichte oder keine. Und vorlesen, nicht CD. Auch wenn es als Eltern anstrengend ist, aber ich würde abends auf Monotonie setzen. Ihre Lieblingsgeschichte oder Serie aber dann strikt eine Geschichte nach der anderen, Oder "Wochentagsgeschichte" einführen. Eine immer Montags, ... Oder ein Einschlaflied.
Du könntest auch, wenn du Einschlafbegleitung nicht komplett ablehnst, mal versuchen mit ihr vor dem Einschlafen eine Traumreise zum Einschlafen zu machen. Immer das gleiche, angeleitet durch Anweisungen. Oder in dem Fall ne CD, die ist da ja dafür gemacht ;-) Es dauert bis das "eingeschliffen" ist aber so lernen solche Wusel wie sie runterkommen können.

Und Deine Frage mit dem Handy: Ja, ich glaube dass gerade Kinder die mit der Reizverarbeitung Probleme haben dadurch extremer sind als früher, weils halt mehr Reize gibt als früher.
Alles Gute Dir,

Hört sich für mich nach absoluter Überforderung an beim Kind.
Auch sucht das Kind meiner Meinung nach Halt in Rituellen....immer alles muss gleich ablaufen.

Das ist absolut nachvollziehbar und klingt auch plausibel. Aber wie kann ich dieser Überforderung entgegenwirken? Wie gesagt, ich habe noch zwei grosse Kinder, muss arbeiten (eine Reduzierung der arbeitszeit ist nicht möglich). Ich habe ja nachmittags auch arzt- und sonstige Termine mit den anderen beiden. Und zum Kindergarten gibt es leider auch keine Alternative - evtl. andere Gruppe, ich weiss aber nicht ob es durch einen Gruppenwechsel nicht noch schlimmer wird.

Wir haben 5 Kinder und sind an Arbeiten und trotzdem haben WIR bei jedem Kind überlegt ob wir deren Bedürfnisse befriedigen können,sonst hätte es kein weiteres gegeben.
Auch frage ich mich wo immer die Männer sind und sich beteiligen,meiner hat einen neuen Job gesucht sich angepasst und auf etwas Geld verzichtet in der Kleinkinderzeit um bei seinen Kindern sein zu können,er wollte Verantwortung übernehmen.
Wir haben immer gearbeitet und zwar BEIDE und haben die Kinder nicht in fremde Hände gegeben.
Das hört sich jetzt alles von oben herab an,dies möchte ich damit aber nicht erreichen, ich weiß ich höre mich immer besserwisserisch an und die Wahrheit tut weh....
Nicht das Kind muss sich verändern sondern ihr müsst mal überdenken wo was verändert werden kann und auch sollte.

Kenn ich! Histrionische Kleinkinder nerven. Mein Dreijähriger untermauert seine Jauleattacken mit Wälzen auf dem Fußboden und Tränen. Erinnert mich an meine histrionische Schwiegermutter. Ich sag dann immer zu meinem Mann: „das hat er von deiner Seite der Familie!“.
Spaß bei Seite: es hilft das Kind zu trösten und das Gefühl zu benennen. „Ich sehe du bist wütend/traurig, weil die Brote anders liegen. Du kannst sie essen, musst es aber nicht.“. Damit ist die Diskussion beendet. Kleinkinder argumentieren affektiv, wir (meist) sachlich. Es hilft also auch zu sagen: „Ich bin genervt/ angestrengt/ wütend.“. Obwohl ich vom Fach bin, nervt mich mein Kind auch gelegentlich. Dann übernimmt mein Mann.

Letztlich geht die Phase auch vorbei.

Alles Gute dir!