Mamakind 3,5 Jahre

    • (1) 11.01.20 - 14:21

      Hallo!

      Ich glaube ich hoffe bei diesem Post auf hilfreiche Erfahrungen, vll auch "Leidensgenossen"..

      Meine Tochter ist 3,5 Jahre, schon immer ein Mamakind, wir alle waren immer sehr verständnisvoll, haben es akzeptiert.
      Ihr Papa tut sein bestes, ist auch definitiv die 2. Bezugsperson!! Aber wenn wir beide zu Hause sind favorisiert sie mich in 98%.
      Sonstige Verwandte wohnen nicht in der direkten Nähe, sie sehen uns aber regelmäßig und meine Tochter mag meine Schwester und unsere Mutter sehr gerne, akzeptiert sie auch zum Babysitten.

      Den Kindergarten hat meine Tochter nach ihren Aussagen noch nie gemocht, weint auch meist wenn ich sie verabschiede. Das geht nun seit 1,5 Jahren so. Sie ist also mit gut 2 hingegangen, war im ersten Jahr sehr auf die Erzieher fixiert. Seit einem halben Jahr ungefähr spielt sie nun aber auch aktiv mit anderen oder mit sich, ist laut Erziehern zufrieden nachdem sie sich morgens schnell beruhigt.

      Zu Hause ist meine Tochter sehr fordert mir gegenüber, beschäftigt sich wenig alleine. Non stop möchte sie am liebsten Rollenspiele mit mir spielen- zur Zeit tatsächlich über den Kindergarten, bei dem sie ihren Kuscheltier erklärt was auch ich ihr immer mit auf den Weg gebe.. Ich versuche eine Balance zwischen "gemeinsam beschäftigen" und auch mal alleine was zu finden, aber in den letzten Wochen ist es fast unmöglich. Sie schleicht nur um mich herum, spricht ständig auf mich ein, begleitet mich sogar bis zur Toilette..

      Auch der Abschied im Kindergarten ist zur Zeit heftiger als sonst. Sie ist nicht nur traurig, sie steigert sich richtig rein und sie beginnt zu SCHREIEN. Die Erzieher sagen dass sie mich um den Finger wickeln möchte und sie weiß dass es mir so auch sehr schwer fällt. Die Erzieher sagen mir das eigentlich schon fast immer, immoment bin ich wirklich an dem Punkt wo ich Ihnen glaube. Sie versucht über mich zu bestimmen.. Es tut mir leid so über meine Tochter zu denken, aber es macht mich verrückt.
      Mein Mann und ich haben uns jetzt überlegt, dass ich morgens den Kindergarten schnell verlasse, generell nur das positive zu verstärken. Aber für ihr einnehmendes Verhalten weiß ich mir keinen Rat. Ich gehe nun wenn mein Mann zu Hause oft eine Runde Sport machen und bin ca. 1std weg
      Ich verabschiede mich auch da weinend. Wenn ich gleich nach Hause komme möchte ich auch nur positiv auf sie zugehen "da bin ich schon wieder, jetzt möchte ich gerne ein Zeit mit dir verbringen".

      Ach man.. Das ganze besorgt mich immoment und unsere Zeit ist einfach nivht mehr unbeschwert..

      Wie würdet ihr mit der Situation umgehen? Oder was habt ihr für Gedanken?

      Liebe Grüße

      • (2) 11.01.20 - 17:52

        Naja, ich würde mir überlegen, was mich stört, also was genau und daran würde ich etwas verändern. Z.B. das Abgeben im Kindergarten stresst dich zur Zeit, weil sie klammert und schreit —> Dann würde ich die Aufgabe dem Papa mal 2 Wochen übergeben. Mal sehen, ob sich bei ihr was ändert und du hast diesen morgendlichen Stress schon mal nicht.

        Wenn ich mal 10 Minuten oder 20 oder auch eine Stunde meine Ruhe vor ihr wollte, würde ich eine Uhr stellen und ihr sagen, dass ich mich erst wieder aktiv mit ihr beschäftige, wenn die Uhr abgelaufen ist. Kann ja auch für die Dauer eines Hörspiels sein.

        Auf Toilette würde ich immer abschließen und auf rufen nicht reagieren.

      (4) 11.01.20 - 19:17

      Ja, Dein Kind versucht über Dich zu bestimmen. Es ist ein kleines Kind, dessen biologisches Programm egoistisch ausgelegt ist. Aber natürlich ist sie längst in einem Alter, wo sie lernen kann, dass die Bedürfnisse von anderen auch Gewicht haben.

      Um das zu lernen muss es ihr gut gehen. Ihre Grundbedürfnisse müssen erfüllt sein. Dann ist sie aufnahmefähig.
      Unsere Aufgabe als Eltern ist es dann den Kindern zu erklären wie es anderen Menschen geht und was andere Menschen brauchen. Z.B. braucht Mama am Nachmittag eine Pause um in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Wenn sie ausgeglichen ist und schon für ihre Bedürfnisse genug Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommen hat, und verstanden hat, was Du möchtest, sich 10-15 min alleine zu beschäftigen. Du kannst ihr ja z.B. ein Hörspiel an machen, wenn sie nicht alleine spielen mag.

      So, nun zu den von Dir genannten Situationen.

      Es gibt Kinder, die sehr stark dazu neigen ein Papa- oder ein Mamakind zu sein. Welches Elternteil es sich aussucht, hat immer verschiedene Gründe. Zum einen ein intuitives Verständnis zwischen Kind und Elternteil. Das kann das andere Elternteil nie aufholen. Zum anderen aber auch die Zuwendung, die ein Elternteil den Kind schenkt und was das Kind schon alles mit dem Elternteil erlebt und geschafft hat. Also Du kannst nichts daran ändern, dass sie ein Mamakind ist, das kann nur der Papa.

      Das mit dem Kindergarten ist sehr traurig. Da mag ich eigentlich lieber nichts zu schreiben. Mir scheint es, dass Dein Kind dort nicht gut aufgehoben ist. Woran das liegt (Eingewöhnung, Personal, Seelenleben des Kindes, Betreuungsschlüssel, Lautstärke, andere Kinder...) und was man da machen kann, kann ich schlecht beurteilen.

      Zur selbständigen Beschäftigung hab ich oben schon mal kurz geschrieben. Das wird nur gelingen, wenn es ihr gut geht und sie ausgeglichen ist. Und auch dann kannst Du nicht erwartet, dass sie ganz alleine eine Stunde im Kinderzimmer spielt. Das wäre aussergewöhnlich. Aber mehrmals am Tag für etwa 15 min sollte schon möglich sein. Wann das ist, kannst Du wahrscheinlich nicht jedes Mal entscheiden. Und auch hier sind Phasen natürlich ganz normal. Mal klappt es besser, mal weniger gut.

      Rollenspiele sind halt dem Alter entsprechend und auch sehr wertvoll für die Entwicklung. Und ich hasse es auch. 🙈 Klingt so, als ob Dein Kind kein Geschwisterchen in ähnlichem Alter hat. Dann musst Du wohl gelegentlich ran. Oder Du lädst ihr eine Freundin zum Spielen ein.

      Zu guter Letzt: Entspannte Mama, entspanntes Kind. Oder andersrum: Je anstrengender Du sie empfindest, desto weniger gehst Du auf sie ein, desto mehr kommt sie aus dem Gleichgewicht und desto mehr wird sie klammern.
      Sieh also zu, dass es Dir gut geht, damit Du Dein Kind wohlwollend betrachten kannst.

      • (5) 11.01.20 - 19:40

        Dankeschön für deine mühevolle Antwort! Damit kann ich sehr viel anfangen!
        Zum einen glaube ich dass ICH immoment etwas gestresst bin und wie Du schon sagst- meine Abgeschlagenheit / Gedult wie ein Spinnfaden bringen sie aus ihrem Gleichgewicht und verunsichern sie auch. Das merke ich und kann es auch oft in ihrem Blick sehen. Diese Situation ist bei uns sehr selten und ich glaube deshalb rüttelt sie uns alle auf! Und ich ertappe mich genau in diesen Situationen dabei, dass es mich nervt und stört! Denke ich aber nochmal in Ruhe und nach einem Spaziergang alleine darüber nach, dann sehe ich nicht nur die "negativen Dinge", sondern auch unmengen positives und dass sie sich sehr wohl auvh alleine mit ihrer Puppe beschäftigen kann - wenn auch in meiner Nähe. Und ich sehe, dass sie ganz nett mit ihrer Verabredung spielt und dazu sehr wohl in der Lage ist!

        Und ich denke auch dass die Kindergärten--Situation auf einem anderen Blatt geschrieben steht.
        1. Wäre sie einfach am liebsten immer bei mir und würde ihre Freunde mittags oder auf dem Spielplatz treffen.
        2. Denke ich auch dass sie mit der Situation in einem nivht ganz so herzlichen Kindergarten unzufrieden / unglücklich ist. Aber ich sehe auch da ganz viel positives - sie mag es da zu singen und zu beobachten, ist sehr selbstständig und stolz geworden und ich glaube es ist "OK" für sie- aber hätte sie die Wahl würde sie NIE gehen.
        Aber das ist für mich keine Option. Ich gehe an manchen Tagen arbeiten und brauche die anderen Vormittage für Erledigungen/ auch mal Termine oder Zeit für mich.
        Sie geht auch nur 4 Tage 8:30- 13:30h.

    (6) 11.01.20 - 20:19

    Huhu,

    du schreibst 1:1 von mir und meinen Sohn! Ich verstehe es auch einfach nicht 🤷🏼‍♀️ Immer dieses Theater und diskutieren bis zum letzten, nur weil das Kind mal kurz mit Papa zum Supermarkt soll um ne Milch zu kaufen 🤦🏼‍♀️ Es zehrt wirklich an den Kräften sein Kind immer nur unter Tränen abgeben zu müssen.

    Den Spruch: „er weiß schon wie er seine Mama um den Finger wickeln muss“ höre ich leider auch allzu oft 😓 aber ganz ehrlich, dass bringt mich nicht weiter! Denn ich glaube in erster Linie meinem Kind! Er hat diesen Trennungsschmerz, der ist für ihn real. Das ist nicht gespielt. Doch trotzdem kann ich meine Bedürfnisse nicht komplett zurück stellen und muss ihn „zwingen“ seinen Schmerz zu überwinden- so leid es mir tut.

    Zum Kindergarten habe ich folgendes gemacht und bis jetzt hilft es wirklich ein bisschen: ich habe einen Kalender gemalt. Die Tage in verschiedenen Farben angemalt. Jeder Kita Tag ist grün ausgemalt, Samstag und Sonntag ist gelb, Urlaub in rot. Jeden Freitag mache ich ihn zum Mittagskind (der Tag ist halb grün/ halb gelb) so ist die KiTa Woche nicht allzu lang für ihn. Er liebt es Mittagskind zu sein (vorm Mittagsschlaf abholen) . Dann ist auf dem Kalender an jedem Freitag ein kleines Geschenk gemalt. Das bekommt er, wenn er sich die Woche gut hat abgeben lassen. Ich hab ihm gesagt, er darf auch weinen, aber trotzdem soll er ohne schreien und diskutieren rein gehen. Jeder Tag wird beim Abendessen abgehakt, so weiß er immer an welchem Wochentag wir uns befinden. Ich habe das Gefühl, es hilft ihm sehr.

    Was alles andere angeht, weiß ich auch nicht. Sich selbst auf dem Klo einsperren finde ich allerdings nicht gut.

    Bei uns ist auch nicht so das Problem mit dem alleine beschäftigen, da bin ich dann stur 😅 Oder das Rollenspiel muss halt so stattfinden, dass ich von der Couch aus mitspielen kann. Bin 29. ssw und kann nicht immer nur rumhopsen. Meist sagt er mittlerweile schon von sich aus „Mama, du kannst da liegen bleiben, ich mache jetzt das und das und du musst dann so machen 😂“ ... alles klar Chef ;)

    Wir haben mehr das Problem, dass er wie im KiGa das gleiche Theater mit Papa macht. Das ist ziemlich belastend. Ich wüsste gerne woran das liegt, denn sein Papa gibt sich schon Mühe... auf jeden Fall gäbe es schlimmeres als mit Papa mitzugehen. Sohnemann tut allerdings so, als würde der Papa ihn schlachten sobald ich weg bin 😥

    Aber wie auch bei Dir, egal von wo ich das Kind später abhole (Papa oder KiGa) war immer alles bestens nachdem ich zwei Minuten weg war. Wozu dann also diesen dieses Theater vorher???

    Liebe Grüße Surfermami als Leidensgenossin mit Surferboy (3 Jahre) an der Hand und Surfergirl (29.ssw) im Bauch

    • (7) 11.01.20 - 20:31

      Irgendwie freue ich mich deinen Text zu lesen :)

      Wir besprechen regelmäßig die Woche- 2 Tage Kindergarten, Mittwoch Oma- Tag, 2 Tage Kindergarten und dann Wochenende. Ich glaube sie weiß es selbst.. Aber ich glaube ich versuche es auvh mal visuell dar zu stellen.

      Ich sehe es genau So- das Kind hat die Trauer! Ich sage ihr auch dass man manchmal einfach traurig ist oder keine Lust hat. Das habe ich auch. Aber trotzdem ist es eine Regel dass Kinder morgens im Kindergarten sind, damit man mittags viel Zeit füreinander hat.
      Vorgestern hatte ich allerdings tatsächlich zum ersten Mal den Eindruck dass eigentlich alles ok war und sie sich dann "krampfhaft eine Träne rausgedrückt hat" und dann ging es richtig los, sie hat sich komplett ins weinen gesteigert, bis sie durch die ganze Kindergartengruppe geschrien hat. Da habe ich ihr am Abend gesagt dass ich das nicht möchte und auch ein bisschen sauer war. Sie geht halt auch schon 1,5 Jahre hin und wird bald 4!

      • (8) 11.01.20 - 20:40

        Sehe ich genau so. Du hast auch ein recht darauf dann sauer zu sein. Das hab ich meinem auch schon so gesagt. Leider hat es nicht allzu viel gebracht 😏 Und den Papa morgens bringen lassen, würde bei uns zumindest, dass Problem nur ein halbe Stunde nach vorne verlegen.

        Wie sind denn die Zeiten so bei euch in der Kita? Bei uns ist von 08:00-09:00 freies Spielen. Meist hab ich ihn erst halb neun/ neun gebracht und hatte wenig Zeit zum spielen bevor das „Programm“ losging. Mit der Erzieherin hab ich dann besprochen ihn schon immer 08:15 zu bringen damit er mehr Zeit zum spielen hat, und sie sagt, es wäre für ihn viel viel besser so. Er sei jetzt wie ausgewechselt 🤷🏼‍♀️

        • (9) 11.01.20 - 20:55

          Ich bringe sie auch zwischen 8:15h und 8:30h. Ich versuche einen entspannten Morgen zuhause zu ermöglichen und nach Absprache mit den Erziehern ist um diese Zeit noch etwas wenig los, so hat sie einen besseren Überblick und hält nivh Ruhe um anzukommen.
          Ich glaube bei uns macht die Ankunftszeit keinen Unterschied, die morgende zuhause sind in der Regel auch gut. Das Theater beginnt erst beim verabschieden. Ich habe mit den Erziehern schon besprochen dass ich sie am besten auf einen Schoß übergeben kann und dann gehe. Wir drücken uns also noch, dann ubergebe ich sie, sage ein paar nette Worte, gebe ihr einen Kuss und gehe. Jetzt--wo es sie so traurig ist- versucht sie mich dann noch zu halten. Sie hält mich an den Händen, ich sage dass ich das nicht möchte und nun gehe. Dann soll ich zurück kommen weil sie noch einen Kuss möchte. Ich habe mir nun vorgenommen mein Programm immer gleich abzuspielen und dann auch definitiv gehe. Ich winke noch und bin weg. Heute mittag bin ich eine Runde laufen gegangen, sie blieb weinend bei ihrem Papa auf dem schoß. Ich habe mich verabschiedet, ihr einen Kuss gegeben, den sie nicht erwidert hat. Als ich dann los gelaufen bin sollte ich zurück, ihr einen Kuss geben. Das habe ich nicht mehr gemacht sondern gesagt" ich habe dich schon geküsst". Das ist ihr tatsächlich im Kopf geblieben und sie sagte es mir sofort als ich wieder zuhause war. Dann habe ich nochmal gesagt dass ich sie geküsst habe und dann auf jeden Fall gehe. Ich kann mir vorstellen dass das nun wieder ein lerneffekt wird und es so bald "leiser" klappt. Meine Sorge ist - im Kindergarten - tatsächlich, dass ich in ihr etwas "kaputt" mache wenn ich sie so da lasse.. Anders rum denke ich auch dass ich möchte dass sie in den Kindergarten geht, sie sonst ein sehr liebevolles Leben genießt und ich den Abschied durch ein tägliches, gleiches Ritual verständlicher und überschaubar mache..

    (10) 11.01.20 - 20:37

    Was die Sache mit dem Papa angeht habe ich immer mal wieder mit meinem Mann besprochen dass er einfach regelmäßig was schönes mit ihr alleine machen muss. Hier ist es das Schwimmen. Regelmäßig funktioniert es leider nicht. Aber er nimmt sich auch viel Zeit für sie und gibt alles. Trotzdem steht sie lieber neben der Dusche und wartet bis ich raus komme..
    Wir haben uns jetzt vorgenommen dass ich bewusst gehe und meine Tochter "muss" dann bei meinem Mann bleiben, die beiden verbringen tolle Zeit - das ist es nämlich immer nach ca. 2 Min weinerei- und wenn ich wieder komme bestärke ich sie, sage "Siehste- da bin ich schon wieder und jetzt machen wir wieder was gemeinsam". Sonst wird es mir ehrlich gesagt auch zu viel. Und meist bin ich nach dieser kleinen Auszeit auch wieder bereit für sie.
    Ich hoffe ich drücke mich verständlich aus :)
    Chef ist sie immoment übrigens auch am liebsten...

(11) 13.01.20 - 14:58

Dein Kind hat dann wohl den Sprung in die Autonomieophase versäumt. Passiert zw 2-3 Jahre. Vermutlich ist es nicht gewohnt, mal wirklich konsequent allein zu spielen. Es muss merken, dass es außer Mama auch andere Personen gibt, natürlich hauptsächlich mal Papa. Ich sag das deshalb so, weil deine Zeilen von mir sein könnten. Es wurde hier auch mit vier nicht besser, dafür ging ich immer mehr am Zahnfleisch. Ich habe es mit dem Kinderarzt besprochen u dann eine Therapie begonnen. In der Ergo erhielt ich schon tolle Tipps u auch den Druck, Dinge nun konsequent zu ändern. Das empfehle ich dir auch.

  • (12) 13.01.20 - 15:03

    Hallo und danke für deine Nachricht.
    Was hat sich denn dann nach der Therapie geändert?
    Und wie genau meinst du dass sie den Sprung verpasst hat?
    Würde mich freuen von deinen Erfahrungen zu lesen.
    LG

    • (13) 13.01.20 - 20:33

      Wir sind noch nicht durch mit der Therapie aber bereits nach den ersten Terminen waren Veränderungen deutlich spürbar. Eben weil jemand Dritter ganz unvoreingenommen seine Meinung dazu abgibt, welche Defizite bestehen. Welche Verhaltensweisen einfach eingeschliffen sind u nur durch strikte Änderung von Gewohnheiten besser werden können. Oft ist man auch müde geworden etwas zu ändern . Mir tat es gut, hierauf aufmerksam gemacht zu werden u wenn man Tips kriegt für Änderungen, an die man nicht glaubt u das klappt dann ist man selber überrascht u sieht Erfolge. Da man im ständigen Dialog steht ist man auch etwas motivierter dran zu bleiben. Mir gehts zumindest so.
      Diese Abnabelung im genannten Zeitfenster wurde bei uns irgendwie unterdrückt. Bei mir hat es scheinbar auch Gründe, die mit Ängsten zu tun hatte, die ich übertragen habe. Vielleicht hilft dir auch eine Psychotherapie oder euch eine Familientheraoie. Das weiß ich nicht. Das muss zu Euch passen. Aber ich kann Dir nur von mir erzählen, hier ist es wirklich schon ein Stück weit besser. Arbeiten aber auch noch weiter daran. Die eigene Wahrnehmung des Kleinen, sein Selbstwertgefühl, all das muss besser werden.

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