Zäpfchen - bis zu welchem Alter?

Hallo,

ich hatte letztens eine Diskussion mit einer sehr guten Freundin, die auch selbst Mama ist, zu der Frage bis zu welchem Alter man den Kids Zäpfchen gibt.

Sie sagte, dass ihr Kinder da keine Problem haben, Zäpfchen zu bekommen und wenn sie krank sind da durch müssen, sie hätte als Erwachsene auch selbst schon oft welche genommen.

Eigentlich sehe ich das auch so, weil manche Tabletten und Säfte nicht so gut wirken.


Und ich kann mich auch noch erinnern, dass ich sicher bis 10 Zäpfchen bekommen habe und das schon ging..
Wie war das bei euch?

Wie seht ihr das?


Bussi und bleibt gesund ..#winke


N.

3

Gleich zwei Zäpfchen-Fragen von gleichen Frischling innerhalb weniger Stunden... 🤔

1

Ich weiß es gar nicht mehr genau. Aber ich würde jetzt mal sagen, mein Sohn hat bis ca. 6 Jahre Zäpfchen bekommen.
Danach hätte ich keins mehr in ihn hinein bekommen.
Er ist jetzt gerade frisch 11 und da könnte ich es mir auch nicht vorstellen ihm eins zu geben.

2

Mit 10 noch Zäpfchen? 😳
Mein Sohn ist 4,5 und ich gebe ihm schon lange kein Zäpfchen mehr, er würde mich auch nicht lassen. Er hat sich mit 2 schon so dagegen gewehrt, dass wir auf Saft umgestiegen sind. Ich fand’s selbst auch nie so toll Zäpfchen zu geben und finde es viel praktischer mit dem Saft. Er mag ihn total gern und bei uns wirkt es schnell und zuverlässig.

4

Unsere Lütte ist 3, sie bekommt bei Symptomen, für die es noch Zäpfchen gibt, noch Zäpfchen bei Bedarf, wenn es das Medikament als Zäpfchen nicht gibt, muss sie ohne Linderung dadurch...

Sie nimmt leider oral gar keine Medikamente, egal mit welcher Methode... Selbst wenn sie mal was geschluckt hat, würgt sie solange, bis es wieder rauskommt, da können wir uns auf den Kopf stellen, sie nimmt nichts... Da bleiben bisher nur Zäpfchen, allerdings ist auch da mittlerweile leider die Auswahl beschränkt, da viele Patente in Zäpfchenform in den letzten Jahren ausliefen laut unserer Apotheke...

LG

5

Mein Sohn bekommt mit 4,5 noch Zäpfchen. Aus einem einfachen Grund. Er spuckt mir den Saft immer aus.
Meine Tochter 2,5 dagegen bekommt seit Geburt nur Saft da sie aufgrund ihres Handicaps keine Zäpfchen bekommen kann.

6

Ich habe immer mit Wickelende, also spätestens 3, auf Saft umgestellt. Mein Großer hat mit knapp 4 nochmal Saft verweigert und dann ein Zäpfchen bekommen. Ihm war es unangenehm und ich fand es irgendwie auch seltsam. Seither nimmt er wieder Saft.

Bei Verweigerung oder Unverträglichkeit oral ok, aber sonst würde ich es nicht mehr machen.

7

Nachdem mein Baby so sehr schrie beim Zäpfchen geben hab ich es nie wieder gegeben...und als ich drüber nachgedacht habe was da passiert im Grunde war das für mich auch nicht mehr richtig solange es alternativen gibt.

Meine Kinder bekamen also danach nie wieder ein Zäpfchen, wenn sie denn mal was brauchen kriegen sie Fiebersaft, aber auch nur wenns wirklich sein muss (arge schmerzen zb) und sie es sagen das sie was dagegen wollen. Ansonsten lass ich Fiebern.

LG

8

Eins meiner Kinder hat schon mit sechs Monaten alles im Po sehr gestört, da bin ich sowohl beim Thermometer als auch bei den Medikamenten umgestiegen.

Ich würde es vom Kind abhängig machen.

9

Es kommt ganz aufs Kind an. Meine Große ist 6 und akzeptiert noch Zäpfchen, bekommt sie aber auch sehr selten, da sie selten etwas hat. Wir haben sie über die Alternativen aufgeklärt (mit 4 Jahren), dazu ebenso, wie gut und schnell sie wirken und auch, wie die einzunehmen sind. Sie darf sich Zäpfchen auch selbst verabreichen, kam jedoch nur einmal vor. Alternativen lehnt sie ab, da sie sich Tabletten nicht zutraut und der Saft oft bei ihr nicht wirkt, bzw. zu lange braucht. Sie hat erkannt, dass ein Zäpfchen am schnellsten wirkt, was ja auch stimmt.
Dagegen meine Kleine (4): Sie will höchstens Saft. Ich würde ihr nur bei sehr hohem Fieber ein Zäpfchen aufzwingen, kam nie vor. Sie hat selten was, ist aber auch hart im nehmen. Ich glaub das letzte Zäpfchen gabs mit 1 Jahr.
Ich habe noch ewig lange Zäpfchen bekommen. Noch bis weit in die Grundschulzeit hinein. Ich fand es demütigend, Alternativen wurden mir nicht geboten. Daher würde ich meinem Kind nichts aufzwingen und Alternativen sagen. Wenn es nichts will, dann muss es eben da so durch. Dies geht jedoch erst so ab 3/4 Jahren, so zumindest bei uns. Da konnten unsere Kinder mitbestimmen. Es ist schlirdlich ihr Körper. Sie entscheiden, wir beraten und klären ehrlich auf.