Abschied aus der KiTa? Frage an Erzieherinnen

Ich bin Erzieherin und habe von meiner Schwangerschaft erfahren, als die Kitas geschlossen wurden. Jetzt frage ich mich, ob es überhaupt sinnvoll wäre, nach der kompletten Öffnung nochmal sowas wie ein Abschiedsfrühstück mit der Gruppe zu machen, oder ob es die Kinder nicht eher noch mehr verwirren würde.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Kinder nichtmal großartig nachfragen, sondern Änderungen hinnehmen, wenn sie aus dem Urlaub zurückkommen oder mal ne Woche krank waren. Bis jetzt ist die Kita seit zwei Monaten zu, und viele müssen sich sowieso neu an den Kita-Alltag gewöhnen. Natürlich fänd ich es super toll, wenn ich dort wäre und so feiern könnte, wie wir früher gefiert haben..aber die Kinder müssen sich doch an uns alle erstmal wieder gewöhnen, und wenn ich dann vielleicht zwei Wochen nach der Öffnung mal rein schneie, wissen vielleicht manche gar nicht mehr, wie ich heiße (ist schonmal passiert, als ich nach drei Wochen wiederkam - die Gruppe ist aber auch sehr jung und sehr anpassungsfreudig).

Wie seht ihr das? Ist vielleicht jemand in derselben Situation? Ich fänds schade, mich nicht veranschieden zu können. Da mein Vertrag in der Elternzeit endet und ich nicht an meinem Wohnort gearbeitet habe, würde ich sie alle wahrscheinlich nicht wiedersehen, wenn ich einfach jetzt hin ginge, um meine Sachen zu holen 😔

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Hallo! Mir gings ähnlich. ich war von 1 Tag auf den anderen in Frühkarenz. ich hab mich dann nach 2 Monaten verabschiedet. Es war mir auch ein großes Anliegen, nochmal "tschüss" zu sagen.
Wegen Corona würd ich mir noch ein bisschen Zeit lassen..sicher is sicher!

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Es kommt ja drauf an, warum du nicht mehr arbeitest.

Bist du nicht immun gegen Zytomegalie darfst du theoretisch die Einrichtung gar nicht mehr betreten, dann würd ich einfach einen Brief schreiben.

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Hey,

Ich bin auch Erzieherin und jetzt in der 16. SSW.
Zwei Wochen nach meinem positiven Test wurden die Kitas geschlossen...
Mir war es auch ein großes Bedürfnis mich zu verabschieden, aber ersten waren/ sind Corona bedingt ja nur die notgruppen Kinder im Haus und zweitens darf ich dank Beschäftigungsverbot auch nicht einfach zum Frühstück etc kommen. ( Bin nicht immun gegen Mumps und cytomegalie) Noch dazu wurden bei uns jetzt generell alle Schwangeren als "Risiko" eingestuft.

Ich habe mit meiner Chefin telefoniert , dass mir das auch nicht leicht fällt, so von null auf hundert Weg zu sein und dann einen Abschiedsbrief geschrieben, diesen habe ich persönlich bei den Kindern meiner Gruppe eingeworfen. Dort wo es mir ein Bedürfnis war habe ich sogar geklingelt...
Als kleines Abschiedsgeschenk habe ich für jedes Kind noch einen Stein als Glückskäfer bemalt und zusammen mit einem Gedicht in den Umschlag gesteckt .

In der Kita haben meine Kolleginnen den Brief noch für alle ausgehängt.

Wenn du theoretisch arbeiten dürftest kannst du da natürlich überlegen mit dem Frühstück, aber in der Corona Zeit würde ich das nicht unbedingt machen und bis wieder Normalbetrieb ist kommen bestimmt nicht allzu viele Fragen.

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Das finde ich eine schöne Idee. So ein persönlicher Gruß an jedes Kind und zwar JETZT, nicht erst in ein paar Monaten! So würde ich es auch machen!
Was mir noch einfällt um es etwas plastischer zu machen: falls es eine WhatsApp Gruppe der Eltern gibt oder du die E-Mail Adressen hast, könntest du auch ein kurzes Video aufnehmen mit einem Gruß von dir. So hätten die Kinder dich nochmal vor Augen - auch die ganz Kleinen!

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Von mir gab's noch das Gedicht dazu

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Unsere Erzieherinnen hat den Kindern letzte Woche eine kleine Abschiedsgeschenk vorbei gebracht. Sie hat auf einen Stein einen Engel gemacht und Schutzengel drauf geschrieben, paar persönliche Zeilen geschrieben und Seifenblasen.

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Hab den Stein gerade gefunden

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Ich habe bis letztes Jahr im Kindergarten gearbeitet, war dann aufgrund der Schwangerschaft sofort im BV wegen der Biostoffverordnung und durfte nicht mal zum kurz Tschüss sagen die Räumlichkeiten betreten auf Anweisung des Trägers. Meine Sachen musste ich abholen als keine Kinder da waren! Mir blieb dann nur, einen Aushang zu machen und für die Kinder kleine Geschenke abzugeben!

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Die Kinder kommen tatsächlich gut mit sowas klar. Bei uns kommen Schwangere sofort ins Beschäftigungsverbot. Deshalb gibt es nur einen lieben Brief an die Kinder; zumindest in der Einrichtung in die mein Kind geht.
In dem Kindergarten in dem ich arbeite hatte ich eine Kollegin die nicht wollte dass es bekannt gegeben wird, da hieß es dann nur sie wäre krank. Das fand ich schon ziemlich doof.

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Aus welchem Grund arbeitest Du denn nicht? Davon würde ich grundsätzlich abhängig machen, ob Du überhaupt noch ins Gebäude darfst und aktuell sind viele Lehrerinnen und Erzieherinnen schon aus infektionsschutzrechtlichen Gründen im Beschäftigungsverbot und allein deshalb würde ich an Deiner Stelle auf keinen Fall die Kinder besuchen oder gar mit ihnen frühstücken!

Alles Gute
W