Plörtliche Ängste

Guten Abend,

mein Kind (fast 5) hat derzeit große Verlustängste. Sie würde mir am liebsten auf Schritt und Tritt folgen.
Ich habe sie ganz offen gefragt, ob sie etwas bedrückt oder etwas passiert ist/ jemand was blödes gesagt hat. Das alles hat sie glaubhaft verneint.

Hinzu kommt, dass sie sich keine 10 Minuten alleine beschäftigen kann und ich am besten 24/7 um sie rumschleichen soll. Ich versuche ihr klar zu machen, dass ich mit ihr spiele aber erst xyz erledigen muss, bzw. auch einfach mal NICHTS machen möchte.
Gestern habe ich mich zum Test auf die Couch gelegt und "geschlafen". Ich habe gehofft, dass ihr langweilig wird und sie sich eine Beschäftigung sucht. Sie saß 1.5 (!) Stunden da und hat gesungen, irgendwas gewuselt und als ich aufgestanden bin kam"können wir jetzt spielen?"

Phase? 3500-Wochen Schub?
Wie komme ich dahinter, ob sie etwas bedrückt?
Ich bin überfragt. Hat jemand Erfahrung?

Liebe Grüße und schöne Pfingsten!

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Corona-Lockdown-Symptome?

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses ewige zusammenhocken nur mit den Eltern die Kinder schon zeichnet.

Sie haben viele Beziehungsabbrüche, mit den Erzieherinnen, mit Freunden, teilweise mit Familienmitgliedern wie Omas...

Das schürt Verlassensängste auch in Bezug auf die verbliebenen Bezugspersonen.

Und auch das Alleinespielen ist nach so vielen Wochen vielleicht einfach langweilig geworden. Auch uns großen fehlt/fehlte ja massiv der persönliche Austausch.

Geht bei Euch die KiTa wieder los? Gib dem ganzen noch mal paar Wochen, vielleicht spielt sich alles wieder ein. #klee

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Lieben Dank für deine Antwort. Sie geht bereits seit April wieder in die Kita. Dort lief natürlich auch einiges anders, es waren nur wenig Kinder.

Ab dieser Woche herrscht wieder normalbetrieb