5 Jährige will nicht mehr in den Kindergarten

Meine Tochter geht in den Kindergarten seit sie 2 Jahre alt ist. Aufgrund der coronabedingten Schließung war sie 9 Wochen lang zu Hause. Danach durfte sie zusammen mit ihrem zweijährigen Bruder in die Kleinkindgruppe. Das war ok für sie, allerdings hat sie täglich gefragt wann sie endlich zurück in ihre Gruppe darf. Nach zwei Wochen wurden die Maßnahmen weiter gelockert sodass sie zurück in ihre Gruppe konnte. Sie hat sich total gefreut. Jetzt nach weiteren zwei Wochen weint sie jeden Morgen daheim und sagt sie will nicht in den Kindergarten. In diese Gruppe geht sie seit über 2 Jahren. Ich gebe dort jeden früh ein weinendes Kind ab. Wenn ich kurz später im Kindergarten anrufe um mich zu erkundigen ob sie sich beruhigt hat, sagen die Erzieherinnen das alles in Ordnung ist, sie spielt dann meist schon oder lässt sich ein Buch vorlesen. Ich frage mich was das ist. Eine Phase? Eine Art Neueingewöhnung? Ist sie jetzt, nachdem eigentlich wieder alles ziemlich normal läuft plötzlich durcheinander? Wenn ich sie Mittags abhole, sagt sie auch es war schön im Kindergarten. Ich verstehe das nicht...

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Hallo,

vielleicht hat sie einfach zur Zeit ein Problem mit der Trennung. Es ist die Situation. Manche Kinder haben das zeitweise.

Der Sohn meiner Schwägerin bspw. hat grundsätzlich Probleme beim Abschiednehmen. Wir sehen uns so ca. alle 4 - 6 Wochen und IMMER weint der Kleine wenn wir gehen oder wenn sie heimfahren. Er ist übrigens schon 7, aber scheinbar eben machen ihm solche Situationen Probleme.

Es hilft, die Verabschiedungssituation nicht in die Länge zu ziehen oder mal auszuprobieren, ob es besser ist, wenn Papa abgibt.

VG
B