3jähriger will nicht zu Opa

Hallo,

Es gibt gerade ein großes Problem zwischen meinem Sohn und meinem Schwiegervater. Normalerweise verstehen sich die beiden gut. Aber seit ein paar Tagen eskaliert die Situation. Mein Sohn war krank und ich habe gerade erst meinen neuen Job angefangen. Ich habe Opa gebeten für die Zeit (nur 2,5h) auf das Kind aufzupassen. Den Tag vorher hatten meine Eltern auf ihn aufgepasst. Zu denen geht er sehr gerne.
Mein Sohn fing schon an zu schreien, als Opa durch die Tür kam. Dann folgten Sätze wie „Opa ist nicht mehr mein Freund!“ „Opa soll weggehen“
Meinen Schwiegervater haben diese Worte sehr getroffen und er war drauf und dran zu gehen. Ich habe ihm erklärt, das sich unser Sohn mit 3 noch nicht in andere hineinversetzen kann. Letztendlich bin ich doch zur Arbeit und es hat gut mit den beiden geklappt.
Heute wollte ich meinen Schwiegervater in der Kita vorstellen, da er das Kind nächste Woche von der Kita abholen soll. Was soll ich sagen? Selbes Szenario. Kind fängt an zu schreien und zu weinen und Opa ist tatsächlich gegangen....

Es ist nichts vorgefallen zwischen den beiden. Allerdings ist mein Schwiegervater eher streng und versucht unser Kind auch zu erziehen.
Die anderen Großeltern sind eher auf dem „Verwöhnen“-Tripp.
Was kann ich bloß tun, damit sich die Wogen glätten?

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Ich bin in der gleichen Situation. Habe ein Kind von einem Freund, dass ich regelmäßig aus dem Kindergarten abhole und jedesmal fängt das Kind an zu weinen und zu schreien, wenn ich es abholen möchte. Es sagt denn immer Papa soll es abholen. Ich bin auch etwas strenger, daher versucht das Kind mit schreien zu erreichen, dass es lieber vom Papa abgeholt wird. Sobald ich mit dem Kind die Kita verlasse ist aber alles wieder gut. Kann es sein, dass es sich hier denn auch, um eine Momentaufnahme handelt. Dein Kleiner möchte halt lieber von dir abgeholt bzw. betreut werden und versucht dies mit schreien und weinen durchzusetzen. Wenn es merkt, dass das nichts bringt beruhigt es sich wieder und kann sich dann auf Opa einlassen und mit ihm spielen und Spaß haben. Wenn jetzt nichts vorgefallen ist und der Opa sich angemessen und liebevoll um deinen Sohn kümmert würde ich es dabei belassen, dass er ihn abholt. Vielleicht schickst du den Opa mal alleine in die Kita, um zu sehen wie sich dein Sohn dann verhält.

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Stimmt. Da hast du Recht. Als ich gegangen bin, haben die beiden toll miteinander gespielt. Es ist wohl tatsächlich der Versuch mich damit zum Bleiben zu bewegen. Aber sobald ich weg bin, klappt es gut.
Das werden wir auch versuchen dem Opa zu vermitteln. Danke dir.

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Was sagt denn dein Kind, warum der Opa "nicht mehr sein Freund" ist? Vielleicht ist ja etwas vorgefallen, was sich für ein dreijähriges Kind schlimm anfühlt, für einen älteren Mann aber eine Lappalie ist?

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Er sagt, das Opa immer so laut ist.
Opa hat tatsächlich eine kräftige Stimme. Und ist eben dazu noch streng mit dem Kind. Vielleicht ist es für das Kind auch manchmal schwer einzuschätzen ob Opa Sachen nun ernst meint oder nun einen Spaß macht. Durch seinen barschen Ton ist das manchmal wirklich schwer.

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Lässt der Opa denn mit sich reden?
Gibt es denn einen Grund, zu einem Dreijährigen "streng" zu sein?
Ich meine damit natürlich nicht, dass man dem Kleinen alles erlauben müsste, aber Konsequenz muss ja nicht automatisch laut und streng sein.

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