"Doktorspiele" im Kindergarten

Hallo ihr Lieben,

ich hätte heute eine Frage zu o. g. Thema. In der Kindergartengruppe unserer Tochter sind seit ca. 1 Jahr Doktorspiele ein großes Thema (unsere Tochter ist 5 Jahre). Ich weiß, dass es bis zu einem bestimmten Punkt zu der Entwicklung der Kinder gehört, zu sehen, wie andere aussehen etc. Aber ich fühle mich ehrlich gesagt, in unserem KiGa etwas "allein gelassen" damit. Die Erzieherinnen versichern uns immer, dass sie zukünftig darauf achten, dass solche Situationen überhaupt nicht mehr entstehen können (die Doktorspiele kommen sehr häufig vor und es bleibt auch nicht mehr nur beim Anschauen, sondern es werden Genitalien geküsst etc.), trotzdem kommt es irgendwie immer wieder dazu. Ich dachte, dass sich die Situation nach den Sommerferien etwas entspannt, da die größeren Jungs, die immer dabei waren, nun in der Schule sind. Aber scheinbar gehen diese Spielchen wohl größtenteils von einem Mädchen aus, welches natürlich auch noch die beste Freundin unserer Tochter ist. Letzte Woche kam dann der Hammer - die beiden Mädels hatten sich, mal wieder!, eine Höhle gebaut und als die Erzieherin dazu kam, versuchte das andere Mädchen unserer Tochter eine Zwiebel (Holzspielzeug) in den Po zu schieben. Das geht mir nun eindeutig zu weit. Ich habe abends mit meiner Tochter darüber gesprochen und gesagt, dass es wichtig ist NEIN zu sagen, wenn man etwas nicht möchte und evtl. auch die Erzieherin dazuzunehmen. Daraufhin sagte sie, aber … hat zu mir gesagt, wenn ich das nicht mache, spielt sie nicht mehr mit mir und ist nicht mehr meine Freundin und ich habe doch sonst keine Freunde im KiGa. Da bin ich fast in Tränen ausgebrochen, weil sie mir so leid tat. Am nächsten Tag habe ich wieder mit den Erzieherinnen gesprochen und es wurde mir wieder versichert, dass sie zukünftig solche Situationen nicht mehr zulassen, aber irgendwie fehlt mir mittlerweile das Vertrauen. Ich habe mir jetzt einen Gesprächstermin bei unserer Kinderärztin gemacht, sie ist auch Kinderpsychologin. Wir spielen mit dem Gedanken, sie für dieses letzte Jahr noch in einen anderen KiGa zu bringen.
Ich wollte nun mal fragen, ob es jemanden gibt, der Erfahrungen mit diesem Thema hat und mir evtl. berichten bzw. einen Rat geben kann?
Ich hoffe, der Beitrag ist nicht zu lange!
Liebe Grüße und schonmal #danke

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Die wichtigsten Regeln für Doktorspiele sind:

- alle müssen es wirklich wollen
- es wird nichts in Körperöffnungen eingeführt

Das müssen die Erzieherinnen sicher stellen. Da würde ich noch mal ganz deutlich das Gespräch suchen. Da könnte die Erzieherinnen ja auch ein Projekt draus machen zum Thema Körper und "Nein-Sagen".

Wenn Dein Kind dort aber nicht geschützt wird, dann würde ich es dort auch nicht lassen.

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Nachdem es wiederholt vorkommt und die Erzieherin dazu kam und ja nun wirklich gesehen hat was war und das absolut gar nicht geht, würde ich definitiv mehr erwarten als wir achten darauf. Ich würde mit der Leitung einen Termin machen und um einen konkreten Plan/Ideen bitten wie sie das Thema aufarbeiten. Und dann nach ein paar Wochen wieder nachfragen, ob auch wirklich was passiert ist.
Wenn es bei euch einfach ist einen Platz in einer anderen Einrichtung zu bekommen, wäre das sicher eine Möglichkeit. Aber hier ist das schlicht unmöglich.
Bzgl. Freunden gibt es sonst kein Kind dass deine Tochter mag? Vielleicht hilft es diese Verbindung privat zu stärken um sie nicht von der einen Freundin abhängig zu machen. Außerdem nochmals mit deiner Tochter die Regeln besprechen, dass nie was in Körperöffnungen eingeführt wird (weder vom Kind selber als auch von anderen Personen) und dass ein Nein gilt und wenn sie selber nein gesagt hat und es nicht akzeptiert wurde, sie sich Hilfe holen soll oder wenn sie nicht wegkommt laut schreien soll. Und auch darüber sprechen, dass das was das andere Mädchen gesagt hat, dass sie dann nicht mehr ihre Freundin ist Erpressung ist und gar nicht okay ist.
Wurden die Eltern des anderen Mädchens informiert? Bzw. wurdest du von den Erziehern informiert oder weißt du es nur weil deine Tochter es zum Glück erzählt hat?

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Vielen Dank für eure Antworten!
Mein Mann hatte heute Morgen ein Gespräch mit der Kitaleiterin, da wir beide arbeiten, ist es immer etwas schwierig, einen gemeinsamen Termin zu finden. Er wird mir heute Abend berichten, was sich aus diesem Gespräch ergeben hat.
Ich weiß nicht, wie die Chancen stehen, in den Kitas in unserer Umgebung einen Platz zu bekommen, aber ich würde da auf jeden Fall mal nachhören!
Leider ist es mit den anderen Kindern in ihrer Gruppe schwierig. Das macht die Situation ja nochmal komplizierter. Ihre anderen Freundinnen sind jetzt alle in die Schule gekommen. Dann gibt es noch zwei andere Mädels in ihrem Alter, zu denen sie aber keinen wirklichen Bezug findet, weil die beiden ganz dicke sind und mit dem einen Jungen in ihrem Alter spielt sie schon ab und zu, aber eher sporadisch. Sie spielt dann wohl doch lieber mit ihrer Freundin.
Das Gespräch haben wir schon mehrmals mit ihr geführt und sie versucht, zu bestärken. Auch, dass das Verhalten von ihrer Freundin so nicht ok ist...dann sagt sie mir, aber ich habe doch sonst niemanden im Kindergarten.
Die Eltern des anderen Mädchens wurden auch informiert, wobei ich nicht weiß, was bei dem Gespräch rauskam. Wir wurden von den Erzieherinnen direkt an dem Tag informiert. Aber in einer Art, die sehr zu wünschen übrig lässt. Sie erzählten mir, was passiert war und schoben gleich die Bemerkung hinterher "...wir hatten aber nicht den Eindruck, dass es …(unsere Tochter) unangenehm war..." Da hab ich die Nerven verloren und sie angemeckert, ob sie denn der Meinung ist, dass es meiner Tochter gefällt, eine Zwiebel in den Po geschoben zu bekommen!!!! Vielleicht hat sie sich auch nur falsch ausgedrückt, aber mir sind an dem Punkt die Nerven durchgegangen!

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Dir sind zu Recht die Nerven durchgegangen!

Das geht wirklich garnicht!

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Hey, erst einmal versteh ich deine Sorgen und deinen Ärger absolut. Bin selbst Erzieherin und hatte leider auch schon mit so einer Situation zu kämpfen. Dass du zum Schutz deiner Tochter darauf bestehst, dass die Erzieher nicht nur "darauf achten" sondern wirklich präventiv handeln, ist absolut in Ordnung und auch richtig so.

Das Problem muss - aber kann leider nicht immer - von mehreren Seiten aus angegangen werden.
Zum einen müsst ihr, was vermutlich ja auch in eurem Interesse liegt und ihr auch schon getan habt, mit eurer Tochter drüber reden. Immer wieder bestärken, dass sie das nicht mit sich machen lassen soll, dass es Erpressung ist, dass nur sie selbst entscheiden darf, was mit ihrem Körper passiert und dass sie ganz deutlich Nein sagen darf und sich auch Hilfe holen kann.
Dann müsste eigentlich mal die Ursache davon angegangen werden... Und hier liegt leider auch so ein bisschen die Krux... Die Erzieher dürfen dir nicht mitteilen, welche Schritte mit dem "treibenden" Kind schon unternommen wurde. Wir konnte auch nur darauf hinweisen, dass wir mit den Familien in Kontakt stehen und sprechen. Dabei ist das aber halt alles nicht immer so einfach.
Ist klar woher das Kind diese Verhaltensweisen hat? Hat es etwas mitbekommen, gesehen, gehört, das es sich nicht erklären kann und so verarbeitet? Arbeiten die Eltern mit und versuchen das Verhalten zu lösen oder sträuben sie sich mit dem typischen "Nein, sowas ist nie passiert, sowas hat sie nie gesehen"? Das soll keineswegs eine Entschuldigung sein, aber das erschwert das Lösen des Problems oft.
Sicher, gerade mit 4/5 sind Kinder in der sog. phallischen Phase. Da sind die Genitalien noch einmal deutlich interessanter, da in dieser Phase auch festgestellt wird, dass Jungs und Mädchen unterschiedlich ausgestattet sind. ABER irgendwo liegt auch die Grenze und die wurde hier deutlich überschritten.

Wir haben damals vieeeeeel und ausgiebig mit den Kindern gesprochen, mit den Eltern (leider arbeitete bei uns die betroffene Mutter nicht mit...) und haben auch ein Körper-Projekt gestartet. Danach hat sich das Thema etwas entspannt und für uns hat es "gereicht" das besagte Kind genau im Auge zu behalten. Nach Schuleintritt trat das Thema dann auch nicht mehr auf.

Ich kann dir also auch nur raten mit Erziehern und Leitung zu sprechen, mit deiner Tochter zu sprechen und sie immer wieder zu bestärken und wenn alles keine Früchte zeigt, dann schau dich wirklich nach einem anderen Platz um.

Viel Erfolg, Kraft und Geduld
liebe Grüße
nakaomi93

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Ich danke Dir ganz herzlich für deinen Beitrag!! Es ist wirklich interessant, die Angelegenheit mal aus den Augen einer Erzieherin zu sehen.
Wir haben bereits mehrfach mit unserer Tochter gesprochen und ihr erklärt, dass das Verhalten ihrer Freundin nicht richtig ist und dass sie NEIN sagen darf und sich auch Hilfe in Form der Erzieherinnen holen darf. Ich verstehe aber auch ihre Angst, danach "alleine" dazustehen. Wir versuchen sie diesbezüglich immer wieder zu bestärken!
Die Eltern des "treibenden" Kindes sind informiert und die Mutter hat auch schon den Kontakt zu mir gesucht. Sie sagte mir, dass sie ihre Tochter darauf angesprochen hat, sie sich ihr gegenüber aber komplett verschließt und zu diesem Thema gar nichts sagt. Sie kann sich nicht erklären, woher ihre Tochter diese Verhaltensweisen hat. Die Verhältnisse, in denen das Mädchen aufwächst sind eher "schwierig", aber darüber möchte und kann ich nicht urteilen.
Ob seitens der Kita bereits irgendwelche Schritte eingeleitet wurden, kann ich nicht sagen - kann es mir aber auch ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Mir fehlt seitens der Kita etwas das Verständnis für die Situation unserer Tochter (wie bereits beschrieben - sie hätten nicht das Gefühl gehabt, es sei unserer Tochter unangenehm gewesen) und die Initiative. Mir wurde lediglich gesagt, dass die andere Familie und wir mit unseren Töchtern über die Situation sprechen sollen. Keine Rede von - wir reden auch in der Kita mit den Kindern darüber geschweige denn - wir starten ein Projekt über dieses Thema mit den Kindern.
Wir werden wohl zum wiederholten Male das Gespräch mit den Erzieherinnen suchen müssen.

Vielen lieben Dank nochmal für Deinen Beitrag

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So, ich hab lange über deine Schilderung nachgedacht. Ich denke ihr geht mit eurer Tochter schon den richtigen Weg, macht weiter so. Macht ihr auch klar, dass Freunde sich nicht gegenseitig in solche Situationen zwingen, natürlich mit einfacheren Worten.

Zur Situation des Mädchens... schwierig... dazu müsste man die Umstände halt wirklich kennen. Du sagst aber, dass vor den Ferien ein paar Jungs immer mit dabei waren. Es kann also auch gut möglich sein, dass das Mädchen einen solchen Übergriff durch die Jungs erlebt hat und dieses nun "an" deiner Tochter verarbeitet. Auch wenn ich damit hier wieder ein ganz anderes Bienennest anstupse. Aber ohne Ursache des Verhaltens wird es schwer sein es zu lösen. Wie gesagt, soll keine Rechtfertigung sein oder Entschuldigung, dass solche Übergriffe stattfinden, aber könnte teil der Ursache sein. Aber dazu müsste man eben die Lebenssituation des Mädchen genauer kennen und da wären wirklich die Erzieher gefragt Hilfe anzubieten.

Ansonsten könnte ich euch nur raten, euch die beiden Kinder mal zusammen zum Gespräch zu holen. Ihnen beiden klar machen, dass sie Nein sagen dürfen und privat in dem Sinne ein "Körperprojekt" starten.
Zu beachten ist nur, dass ihr es nicht übertreibt. Keine Verbote, das lockt nur noch mehr. Keine Strafmaßnahmen (außer es kam zu Verletzungen), sondern eher klar formulierte Konsequenzen. Z.B. dass sie dann keine Höhlen mehr bauen dürfen, wenn sie die Grenzen des anderen nicht respektieren. Damit tabuisiert ihr das Thema, macht es zu etwas das man nicht machen darf. Entweder wird es dadurch erst recht interessant oder die Kinder trauen sich nicht mehr darüber zu sprechen, da sie ja etwas "falsch" gemacht haben. Gebt den Kindern den Raum und die Möglichkeit über ihren Körper zu sprechen und ihn auf gesundem Weg zu erforschen, z.B. durch ein Projekt oder indem man sagt, man kann zwar schauen, aber nur den eigenen Körper anfassen.
Wie gesagt, entweder mit der Freundin zusammen oder nur mit eurer Tochter.

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Ich denke auch, da muß jetzt ein bißchen mehr kommen, als "wir haben es im Blick". Ich bin total entsetzt.

Dann muß halt das Höhlenbauen schon unterbunden werden, damit es solche Möglichkeiten den Blicken zu entziehen gar nicht erst gibt. Kannst du bei deiner Tochter vielleicht auch da ansetzen, dass sie halt keine Höhlen mit diesem Mädchen baut, damit solche Situationen gar nicht erst entstehen können?

Deine Tochter ist scheinbar noch nicht in der Lage nein zu sagen. Daher ist es die Aufgabe der Erzieher sie zu schützen.
Die Aussage der Erzieherin geht überhaupt nicht. Es ist ein absolutes No-Go wenn da versucht wird etwas in Körperöffnungen eingeführt wird.

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Genau das ist auch meine Einstellung - die Situationen müssen unterbunden werden, bevor sie entstehen und Regeln müssen klar gemacht werden und beachtet werden.
Unsere Tochter ist relativ schüchtern und natürlich in der Zwickmühle, wenn ihr ihre Freundin sagt "...wenn du jetzt nicht mitmachst, bin ich nicht mehr deine Freundin..." Wir versuchen sie immer wieder zu bestärken, NEIN zu sagen. Aber wie du schreibest, wenn sie keinen Rückhalt von den Erzieherinnen hat, ist das sehr schwierig für sie.

Wir haben jetzt ein Gespräch mit allen Beteiligten verlangt. Ich bin gespannt.

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Alles Gute für das Gespräch und vielleicht magst du mal berichten, wie es ausgegangen ist.

Ich bin wirklich immer noch ganz entsetzt über die Aussage der Erzieherin. Woran hat sie denn entnommen, dass deine Tochter kein Problem damit hatte? Und dann ist es für sie/die Einrichtung okay, wenn die Kinder sowas machen? Ich meine dabei können massive körperliche Schäden entstehen. Von den seelischen Traumatas mag ich da gar nicht sprechen.

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Dazu gibt es ein tolles Buch " mein Körper gehört mir!" Es sind auch gute Ratschläge für Eltern und Erzieher dabei. Das kannst du mit deiner Tochter gut bearbeiten.

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Vielen Dank für den Tipp - das Buch werde ich mir gleich mal besorgen.

Eine Freundin gab mir den Buchtipp "Wir können was, was ihr nicht könnt" - das ist auch wirklich gut zu dem Thema.

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Das Verhalten dieser "Freundin" ist natürlich nicht ok und der Kindergarten sollte wirklich ein Projekt zum Thema Selbstbestimmung durchführen. Vielleicht auch nochmal genau auf den Körper, samt Genitalien, eingehen, damit es normaler wird.

Einen Kinderpsychologen fände ich übertrieben, aber das ist ja Ansichtssache.

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Liebe Mai-Mama,

Ich bin auch Erzieherin und verstehe dich total. Ich finde deine Sichtweise auch sehr vernünftig. Da es den Kindern nicht gelingt, sich an Absprachen zu halten, würde ich mehr Engagement von den Pädagogen erwarten. Auch wenn ich es im Vergleich zu der heutigen (hysterischen) Haltung gegenüber kindlicher Sexualität fast gut finde, dass sie dort nicht so sind, müssen sie auch euch Eltern entgegenkommen.

Ich würde aber nicht gleich wechseln, sondern das Gespräch suchen und evtl. die Leitung einbeziehen. Vielleicht schreibst du eine Mail? Du hast dich sehr verständlich ausgedrückt und evtl. reagieren sie dann klarer. Du kannst ja um Rückantwort bitten.

Meine Einrichtung ist sehr muslimisch geprägt und irgendwie kommen die Kinder gar nicht auf die Idee;-), ich hatte aber auch schon solch aktiven Gruppen und es ist wirklich anstrengend. Man wird aber Herr der Sache, wenn man richtig in Beziehung mit den Kinder ist und dran bleibt. Dann können sie halt mal ne Weile keine Höhle bauen, wenn dann doch "ohne" Schlüpfer spielen.

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Vielen Dank für Deine Sichtweise!!

Ich muss auch sagen, dass ich es anfangs überhaupt nicht für schlimm befand - man beliest sich etwas im Internet und stößt auf unzählige Artikel, die bestätigen, dass es ok ist und zur Entwicklung der Kinder gehört, aber eben mit gewissen Spielregeln und die sind hier mehrfach, wie ich finde, überschritten worden, ohne dass irgendwelche Konsequenzen seitens der Kita folgten. Damit habe ich ein großes Problem.
Ich bin auch immer noch der Meinung, dass Kinder die Möglichkeit bekommen sollten, ihre Körper zu "erforschen" und zu schauen - wie siehst du aus, wie sehe ich aus. Aber eben unter Einhaltung der Spielregeln und unter Aufsicht der Erzieherinnen.

Wir haben jetzt für nächsten Mittwoch einen Gesprächstermin mit den Erzieherinnen, der Leitung und der Eltern des anderen Mädchens. Wir haben uns auch schon Notizen gemacht, auf was wir hinweisen möchten und welche "Bedingungen" wir stellen. Ich hoffe wirklich, dass es etwas bringt...wobei das Vertrauen dahin ist und ich glaube, dass es nur temporär etwas nutzen wird.
Ich danke Dir ganz herzlich für Deine Sicht!!!

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Also ich finde ja auch das Verhalten der so genannten Freundin komisch. Welche 5-jährige kommt den von allein auf die Idee, einem anderen Mädchen etwas in den Hintern zu schieben? Das würde ich ggf auch nochmal durchleuchten wollen und sei es durchs Jugendamt.

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Vielen Dank für Deine Einschätzung.

So sehe ich das eben auch und unsere Kinderärztin tendiert eigentlich auch in diese Richtung - vor allem, weil jedes Mal diese Erpressungen auch eine Rolle spielen (...wenn du da jetzt nicht mitmachst, bin ich nicht mehr deine Freundin...). Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass ein Kind alleine auf solche Ideen kommt.
Ich bin jetzt wirklich gespannt, was bei dem Gespräch in der Kita am kommenden Mittwoch rauskommt. Mir ist verständlicherweise eben sehr daran gelegen, dass so etwas nicht mehr vorkommt und sich meine Tochter angstfrei in der Kita bewegen kann, ohne sich einen Schmetterling als Beschützer ausdenken zu müssen. Unsere Kinderärztin meinte eben auch, dass es wichtig wäre, die Gründe für das Verhalten des Mädchens rauszufinden, was aber erstmal in den Händen der Kita liegt.