Kiga Eingewöhnung

Hallo Zusammen,
ich weiß grad gar nicht, was ich genau hören möchte. Ich glaub ich muss es einfach mal von der Seele schreiben und hoffe irgendwas aufbauendes zu lesen.

Unser Sohn März 3 Jahre alt wird seit 1.5 Wochen in den waldkiga eingewöhnt. Ich wusste schon es wird nicht einfach werden aber so hab ich es nicht gedacht.

Er ist sehr willenstark, es gibt kein entweder oder sondern nur seins. Er kann Stunden weinen und erst durch liebesentzug kommt er wieder runter. Liebesentzug in Form von.... Wenn du nicht aufhörst,macht die Mama dies und jenes nicht mehr z. B. helfen beim anziehen, was er perfekt kann nur zu faul ist. - >mir war nicht bewusst dass das auch schon da rein fällt! Schlechtes Gewissen lässt grüßen.

Betreut wurde er von uns Eltern, Oma und Tante - wohnen alle zusammen.

Joa ich war dann schwanger mit Kind 2 (3momate alt) konnte mich nicht so um ihn kümmern aber wir haben es gut hin bekommen.

Er liebt seinen Bruder und macht nichts böses. Aber er lässt es komplett an mir aus. Seine 'negativen' Seiten sind jetzt noch ausgeprägter.
-nicht alleine spielen (nicht mal 1 Minute kann er das)
-nicht alleine aufs klo
-nicht alleine umziehen
-nicht alleine Zähneputzen
-nicht alleine im Haus bleiben, wenn nur kurz der Müll rausgetragen wird.

Er war schon immer so und jetzt ncoh mehr.

Er macht die Augen morgens auf und gemotze geht los. Er schreit mich an wenn er was nicht will, keine vernünftigen Antworten.... War eigentlich schon immer so. Hab auch drauf geachtet ob er es von mir hat. Yup mittlerweile auch weil ich gefühlt nur schimpfte und schreie. Aber er hat es davor auch gemacht und da war ich die ruhe in person.

Nun sind wir im kiga eingewöhnen und ihn beschäftigt es noch mehr wie ich vermutet habe.
Wir haben dass fragen: wie wars im kiga? Schon eingestellt. Aber er fragt immer wieder muss ich jetzt/morgen in kiga? Auch heute beim bett gehen war es thema und er wird herzzerreisend

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Wenn er davon spricht, dass er da nicht hin möchte. Mama warum muss ich da hin? Ich möchte nicht.... Mama ich bin traurig....

Wenn ich frage warum bekomm ich als Antwort ich weiß es nicht.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll auf der einen Seite ist mein stresslevel mittlerweile schnell erreicht weil er
. Nur motzt
. Schreit
. Schimpft

Und das gefühlt schon immer. Klar reflektiert er mich aber ich bin gut dabei raus aus der negativ Spirale und bis vor der Geburt k2 war ich tiefen entspannt.

Auf der anderen Seite mach ich mir Sorge dass er leider und einen "Schaden" von dieser ganzen Trennungsgeschichte bekommt.......

Ich hab kein plan mehr was wir machen können um wieder entspannter zu werden und auch der kiga gemochtt wird.
Was kann ich tun damit er mich postiv reflektiert....

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Guten Morgen, dein Sohn ist 3 und somit noch klein. Ich glaube, dass du einfach zu viel von ihm erwartest. Dann ist er sicherlich in der Trotzphase und gleichzeitig muss er seine Mama teilen und wird derzeit noch eingewöhnt. Das ist sehr viel auf einmal. Er wird sich derzeit sicherlich nicht wohl in seiner Haut fühlen und benötigt Klarheit, Grenzen und Liebe. Es ist gerade auch für dich sehr anstrengend, das verstehe ich. Wichtig ist, dass du Ruhe ausstrahlst und vor allem nicht schreist. Das er seinen Willen entwickelt, gehört zur Entwicklung eines Dreijährigen dazu. Nimm dir bewusst Zeit für ihn. Versuche besonders lieb zu ihm zu sein, wenn es gerade ganz schwierig ist.😊 Lass Dir vor allen Dingen Zeit bei der Eingewöhnung.

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Huhu,

Wirklich Tipos hab ich leider keine. Hab/hatte aber ein Ähnliches Problem.

Mein Sohn kam mit knapp 15 Monaten in die Kita. Es gab viele JAHRE früh Geheule. 😢 Die Erziedherinnen sagten mir immer wieder, wenn ich weg bin wäre alles gut. Ein Tipp war, ihn recht kalt reinzuschreiben. Das lehnte ich ab. Wenn ich mein Kind bei der Verabschiebung drücken und küssen will, mach ich das und winke nicht nur von weitem.

Diskussionen täglich haben wir nach wie vor.

Muss ich morgen in Kiga?

Holst du mich Mittag ab?

Kann ich zu Hause bleiben?

Usw....

Anfang diesen Jahres war es nochmal sehr schlimm. Es lässt ja nun auch mich nicht kalt. Er war 4,5J. Ich redete mit ihm, dass ich jeden Tag traurig bin usw. Dann ging es direkt besser. Aber die Fragen sind nach wie vor präsent.... 😕

Angeblich könnte es meine Innere Einstellung sein. Das weiß ich nicht. Aber ich glaub es nicht wirklich. Ich denke eher, dass das ganze Tamtam für ihn mittlerweile dazu gehört.... wie ein Ritual... 🙄

Alles Gute dir 💐

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Ich glaube mir bleibt es auch. Schon zu lesen dass es nicht nur bei uns so ist!

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Ich gehe mittlerweile nur kurz drauf ein.

Ja, ich weiß.

Das ist ja nichts neues.

Ach schade.

Nur manchmal frag ich nach warum. Es kommt eh keine Antwort. 🙄

Du bist nicht allein. Nein. Leicht ist es leider nicht.

Ich hoffe bei euch wird es noch besser!

Im übrigen ist meiner zu Hause auch "frech" und "anstrengend". Ich versuche viel zu reden. Aber er ist halt auch schon 5. Manchmal glaub ich, er hat jetzt die Trotzphase. Das war vorher nicht so ausgeprägt 😅

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Hi.
Für mich hört sich das alles ganz normal an. Manchmal kommen die Großen wieder in so eine Babyphase, wenn ein neues Familienmitglied einzieht. Er möchte genauso betüddelt werden wie das kleine. Ich denke das ist einfach nur eine Phase. Er sucht nach Aufmerksamkeit. Versuche nicht zu schreien, ihm viel Aufmerksamkeit zu geben und das Positive zu belohnen und nicht das negative zu bestrafen. Ich weiß das ist manchmal leichter gesagt als getan. Lass ihn zb beim anziehen und wickeln des Babys helfen. Dann wird er stolzer großer Bruder und möchte dann dem Baby vl Vorbild sein. Vg