Mit Partner einig, ob Kind in Kita soll während Corona?

Hallöchen, wir geben unseres Zwerg erst im Herbst in die Kita, aber mich beschleicht immer wieder ein Gedanke. Was, wenn Corona noch genau so da ist wie letzten Herbst, alle können in die Kita, aber Corona existiert noch mit steigenden Zahlen. Mein Mann hat super Angst vor Corona und ich bin der Meinung, dass das Leben aber weitergehen muss, ich muss Geld verdienen und das Kind muss dafür in die Kita (uns icv möchte auch, dass es dann endlich Kontakt zu anderen Kindern hat). So könnte mein Mann vielleicht dagegen sein, sie in die Kita zu schicken und ggf seine Mutter aufpassen lassen wollen, was ich so gar nicht möchte (sie hatte scjon mal gesagt, sie würde das gern machen anstatt Kita).


Isr nur ein Gedankenspiel... aber da frage ich mich doch, wie in der aktuellen Lage Eltern damit umgehen, die schon Kita-Kinder haben. Seid ihr euch bisher immer zu Corona Zeit einig gewesen, ob ihr das Kind in die Kita schickt oder nicht? Manche könnten /dürften ja, lassen es aber. Ist natürlich glaube ich unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland. Insgesamt interessiert mich, ob Eltern da uneinig sind, was Kinder und Kontakte betrifft ..

LG und danke für die Antworten, ich weiss, sicher eine komische Frage ;)

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Wir sind uns einig. Unsere Tochter geht in die Kita (NRW). Es tut ihr nicht gut, monatelang ohne Kontakt zu anderen Kindern zu sein und ich schaffe es hoch schwanger auch nicht, sie den ganzen Tag zu bespaßen und auszulasten.

Grundsätzlich denke ich, dass derjenige die Entscheidung treffen sollte, der sonst am Ende die Arbeit oder die Einschränkungen hat wenn das Kind Zuhause betreut werden muss.
Und die Oma kann halt auch keine Kinder-Kontakte ersetzen...

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Wir waren uns überwiegend einig ( leben in NRW) und haben unser Kind immer so lang es möglich war zu Hause gelassen. Ist aber eher dem geschuldet, dass wir mit unserem Kiga einen Griff ins Klo gemacht haben und liebend gern unser Kind selbst betreut haben. Corona spielte da eine eher untergeordnete Rolle. Hier sind und waren die Infektionszahlen sehr niedrig. Es kam bisher zu keinen einzigen Corona-Ausbruch in unserem Kiga. Ab nächste Woche geht unser Kind wieder für 3 Tage. Er hat seit Dezember keine nennenswerten Kontakte zu seinen Freunden gehabt und so langsam tut es ihm nicht mehr gut, nur mit uns Erwachsenen zu sein (die auch noch arbeiten müssen).

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Hallo!

Wir sind uns zum Glück einig. Unsere Maus geht in die KiTa, obwohl ich derzeit in Elternzeit bin.
Wären wir uns über Corona und den Umgang damit nicht einig, würde das unsere Beziehung schon sehr belasten.

Ich lasse mein Kind auch gern von der Schwiegermutter betreuen. Aber nur 1-2 mal in der Woche. Als Ersatz für die KiTa kommt das für mich nicht in Frage.

Aber, bis es bei euch soweit ist sind wir ja sicher alle geimpft und Corona kein Thema mehr... 😉

LG

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Du arbeitest nicht uns schickst trotzdem dein Kind in die Kita?

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Eigentlich sind wir uns einig. Unsere Jungs gehen 1-2 Tage in der Woche in die Kita. Beim 1. Lockdown haben wir ca. 2,5 Monate ohne Kita durchgehalten. Dann wurde es einfach zu viel. Ich habe im HomeOffice gearbeitet, was ja eigentlich praktisch ist... Mein Mann hat allerdings 24 Stunden-Schichten und muss sich morgens erstmal ausschlafen. Das zerrte irgendwann sehr an den Nerven, weil ich nicht in Ruhe arbeiten und mein Mann nicht in Ruhe schlafen konnte. Omas und Opas haben mal geholfen, aber für die ist es auch schon relativ anstrengend mit beiden (jetzt 6 und 3,5 J.). Sie streiten sich viel und brauchen viel Action. Beim 2. Lockdown hatte ich eine Auszubildende und war deshalb öfter mal im Büro, so dass wir sie nach Weihnachten wieder in die Notbetreuung gegeben haben. Den Jungs tut es gut und für den Familienfrieden ist es auch besser. Mein Mann wird regelmäßig getestet und die Kita achtet sehr auf Hygiene. Wir hatten zum Glück noch keinen Coronafall in der Kita. Gesundheit ist wichtig, aber ebenso finde ich auch die Gesundheit der Psyche wichtig. Ich finde es ist aber auch wirklich schwierig zu entscheiden was einem wichtiger ist.

Befreundete Eltern sind sich nicht so einig. Die Jungs (gleiches Alter wie unsere) gehen 2 Tage zu Oma und Opa, wenn die Mama arbeitet. Der Papa ist im HomeOffice. Dort hat gefühlt die Mama meistens die ganze Arbeit mit den Kindern. Die Jungs sind aber etwas entspannter als unsere (sagt sie selber). Trotzdem würde sie gerne die beiden für ein paar Tage in die Kita geben. Ihr Mann hat aber wahnsinnigen Respekt vor der Mutation. Sie haben jetzt vereinbart, dass sie noch bis März warten. Eventuell wird bei uns dann wieder in den Regelbetrieb gewechselt.

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Wir waren schon einige Male gemeinsam unsicher, was die richtige Entscheidung ist. Das haben wir dann besprochen und konnten zum Glück immer eine gemeinsame Haltung finden.

Sowohl im ersten Lockdown als auch jetzt gerade waren / sind wir absolut an unserer Belastungsgrenze, können aber leider aktuell nicht schicken.

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Wir waren uns einig, dass wir unser Kind nun im zweiten lockdown in die Notbetreuung geben.
Zum Glück ist unsere Kita ziemlich klein, das finde ich diesbezüglich sehr beruhigend.
Es tut ihr gut, den Kontakt zu Gleichaltrigen zu haben und uns tut es gut, in Ruhe arbeiten zu können.
Großeltern wohnen zu weit weg und sind körperlich auch nicht mehr in der Lage. 1mal pro Woche würde uns auch nichts bringen.
Außerdem ist es mir lieber, wenn sie in der Kita sinnvoll pädagogisch betreut und gefördert wird. Das können Großeltern doch nicht/ nur bedingt leisten.

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Wenn dein Mann so Angst hat vor Corona schick ihn zum impfen😂😂😂 oder sag ihm er soll 24/7 einen Ganzkörperschutz tragen 😂😂😂...

Also ich würde an deiner Stelle schon mein Kind in die KiTa bringen, er vermisst die KiTa doch bestimmt.

Bei meinem Großen (4) habe ich um Notbetreuung gekämpft, meine mittlere (2) darf hoffentlich am Montag in den KiGa (wenn es nicht wieder eine angebliche Mutation gibt oder was die sich auch jedes mal einfallen lassen). Seit der große Bruder in den KiGa geht, möchte sie auch gehen. Sie fragen jeden Tag, wann sie auch in den KiGa darf☹.

Deswegen hoffe ich dass am Mo beide hingehen dürfen.

Mein Mann und ich sind allerdings beide dafür dass die Kinder wieder in den Kiga gehen.

Zur Oma schicken ist doch schön und gut, aber da hat er doch keinen Kontakt zu anderen Kindern? Deswegen verstehe ich das jetzt nicht dass du dein Kind nicht in den KiGa schicken willst, aber zur Oma, was ja genauso isolieren ist...

Ich würde mir das gut überlegen...

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Hallo unsere Tochter soll auch Ende des Jahres in den Kindergarten.
Sie wird dann 3 und ab 3 halte ich kiga durchaus für wichtig.
Aber erstmal vermissen Kinder den Kindergarten nicht so wenn Sie ihn noch nicht kennen sicher ist das anders bei Kindern die schon eine Weile in Kindergarten gehen.
Für mich spielen infektionszahlen dahin gehend tatsächlich eine Rolle auch wenn 90% über homescooling und co schimpfen bin ich ehrlich gesagt froh das meine Große dem Infektionsrisiko nicht mehr so ausgesetzt ist.
Sie war letztes Jahr in Quarantäne wegen einen Fall in der Klasse einmal reicht mir das eigentlich.
Ich mache mir aktuell noch nicht all zu viel Gedanken und lasse das erstmal auf mich zu kommen bis Ende des Jahres dauert es noch eine Weile.
Ich frag mich im allgemeinen eher ob der Zeitplan überhaupt noch hin haut da ja einiges an Eingewöhnung nun auch verschoben wird usw das zieht sich ja dann nach.
Aber ich weiß ehrlich noch nicht wie ich mich entscheiden würde wenn die Situation immer noch so ist wie jetzt.
Da würde ich private Betreuung wohl erstmal vorziehen aber die Möglichkeit haben wir gar nicht.

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Ja, wir sind uns einig und es geht auch nicht anders. Unsere Kleine ist in der Notbetreuung (sehr kleine Kita) und es gab dort noch nie Ansteckungen. Unsere Jobs sind nicht homeofficefähig und auch abwechselnd arbeiten ist nicht möglich.
Ich arbeite Teilzeit, mein Mann Vollzeit im Schichtdienst.