Ich lerne nur Hartz IV Empfängerinnen kennen

Hallöchen,

kurz zur Situation: ich hab 3 Kinder (4,10,11) und gehe nur stundenweise arbeiten. Dadurch stehen mir natürlich auch keine Kranktage zu. Ich bin familienversichert. Fehle ich, muss ich an einem anderen Tag kommen. Da mein Mann 3-schichtig tätig ist und somit 2 von 3 Wochen vormittags arbeitet/schläft und in der dritten Woche 12.30 Uhr zur Arbeit muss, bin ich halt fast immer zu Hause. Wir haben keinerlei Unterstützung, keine Omas, keine anderen Verwandten. Schule endet um 13 Uhr. In den Kindergarten geht unser jüngstes Kind nicht.
Und so lange es Corona bedingte Einschränkungen gibt, wollen wir das auch nicht.
Da ich ein schuldenfreies Haus besitze, ist diese Konstellation möglich. Natürlich möchte ich absehbar wieder mehr arbeiten, aber derzeit fühle ich mich mit stundenweise, 3 Kindern, Haus und keiner Unterstützung absolut ausgelastet.

Ich habe dann versucht, andere Mütter zu finden, die auch zu Hause sind und bin auch fündig geworden. Aber bis auf eine Bekannte, die das gleiche Model lebt wie wir, lerne ich stets nur Hartz IV Empfängerinnen kennen. Und ich muss sagen, das passt irgendwie nicht. Meist haben die keine Ausbildung und wollen auch scheinbar nicht arbeiten, einigen merkt man an, dass wenig Geld zur Verfügung steht, was gewisse Ausflüge etc..natürlich unmöglich macht.

Auch die Themen sind begrenzt. Bei mir läuft schon alles in Regeln. Haushalt, frisch kochen, Haus und Garten in Ordnung halten, Schularbeiten, Hobbys, Schlafenszeiten. Bei denen geht irgendwie alles drunter und drüber und das ist nicht so meins. Nur rum hocken, Zeit vertreiben. Ich bin sehr aktiv, backe und koche viel, engagiere mich, was die Schule angeht usw.

Irgendwie fühle ich mich sehr alleine manchmal. Hätte ich irgendeine Möglichkeit, würde ich etwas mehr arbeiten. Aber während der Ferien kann ich meine Kinder ja schlecht übern Zaun hängen. Selbst wenn nein Kleiner erst in 2 Jahren zur Schule kommt, so sind mir spätestens dann die Hände gebunden. 14 Wochen Ferien bekommt niemand von uns. Und wenn er krank ist, sitze ich ebenfalls da. Das macht kein Arbeitgeber mit.

Scheinbar bin ich eine absolute Minderheit. Ich dachte, ich würde mehr andere Frauen finden mit Kindern in unserem Alter....

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„ Da ich ein schuldenfreies Haus besitze...“

Sorry, wenn ich das so harsch sage, aber scheinbar gehörst Du zu der Generation von Erben oder sonstwie Priviligierten und Beschenkten, wenn Du ohne Arbeit ein schuldenfreies Haus hast.
In dieser Situation solltest Du dankbar sein, zu den wenigen Glücklichen zu gehören, anstatt sich von oben herab über Harz4lerinnen zu mokieren.

Nicht jedem ist das vergönnt, Erbe ohne Ähnliches zu sein und Tagesfreizeit im Überfluss zu haben.
Die meisten müssen für ihren Lebensunterhalt halt arbeiten und haben schlichtweg keine Zeit oder Geld für einen Lebenswandel wie Deinen.

Tritt doch dem nächsten Rotary Club bei, engagiere Dich in einem Ehrenamt, mach Charity Arbeit
oder schau Dir ab, was vermögende Gattinnen von Industriellen sonst so treiben, um in Gesellschaft zu bleiben, die ihrer würdig ist.

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Vielleicht kannst Du so aber den Hartz 4 Empfängerinnen ein Leben vorleben, für dass es sich lohnt sich anzustrengen!

Manchmal kommen diese Menschen aus bildungsschwachen Familien oder es wurde ihnen schlichtweg nicht gezeigt dass es auch anders laufen kann wodurch die Motivation fehlt was zu ändern.

Ich finde es sehr abwertend, über Hartz 4 Empfänger so zu schreiben, als wären alle dumm und faul. Es gibt sicher auch welche, die so gerne arbeiten würden...aber find mal nen Job der sich mit kleinen Kindern problemlos vereinbaren lässt. Und dann muss sich das finanziell auch noch so lohnen, dass es die Mühe auch wert ist.

In manchen Kommunen sind die Kitagebühren ja schon so hoch, dass dafür ein ganzes Teilzeitgehalt draufgeht.

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Ich musste auch das ein oder andere Mal schmunzeln während ich den Beitrag laß.

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Hm - nun ja - zum Schmunzeln finde ich das ja nun nicht gerade... #schein#gruebel

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Ich muss sagen, ich finde es auch schon recht abscheulich so über "Hartz4" Empfängerinnen zu schreiben.
Selbstverständlich gibt es die, die du beschrieben hast und sich gefühlt alle 3 Jahre ein Kind machen lassen und Vater Staat ausnehmen wo es nur geht.
Allerdings gibt es auch diejenigen, die unverschuldet in eine solche Lage geraten... gerade jetzt während Corona.
Oder sei es auch der Umstand alleinerziehend zu sein!
Als Alleinerziehende hat man es echt schwer auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und eine Ehe/ Beziehung kann jederzeit in die Brüche gehen....
Das Hartz4 Empfängerinnen alle faul, ungebildet, asozial und unfähig sind ihren Kindern Routine und frisches Essen zuzubereiten finde ich doch sehr engstirnig!

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<<Ich muss sagen, ich finde es auch schon recht abscheulich so über "Hartz4" Empfängerinnen zu schreiben.>>
Ich auch, aber ganz gewaltig! Denn das ist noch mehr als abscheulich - das ist sogar schon sehr verwerflich!

<<Selbstverständlich gibt es die, die du beschrieben hast und sich gefühlt alle 3 Jahre ein Kind machen lassen und Vater Staat ausnehmen wo es nur geht.>>
Natürlich gibt es auch die, aber doch nicht nur. Und man kann einfach nicht alle(!) über einen Kamm scheren.#contra#contra Und das hasse ich sowieso wie die Pest :-[#wolke#aerger, wenn man eben alle über einen Kamm schert. Und das würde einem selbst nämlich auch nicht gefallen, aber soweit denken diejenigen, die das tun, ja nicht und nie.

<<Allerdings gibt es auch diejenigen, die unverschuldet in eine solche Lage geraten... gerade jetzt während Corona.>>
Ganz genau - so sieht's nämlich aus. Und das war auch schon vor Corona und nicht nur jetzt in der Corona-Ära der Fall. Und ich war nämlich auch schon Hartz4-Empfängerin - und bin auch völlig unschuldig da hineingeraten. Nämlich, weil die Firmen, wo ich gekündigt wurde, entweder wirtschaftlich "gekrankt" haben oder schlicht und einfach auch mal Firmen ihre Pforten geschlossen haben - und ich dann eben nicht nach einem Jahr eine Arbeit gefunden habe - trotz meines unermüdlichen Bemühens und Bewerbens. Dazu kommt dann auch noch der riesenriesenriesengroße Frust.

<<Als Alleinerziehende hat man es echt schwer auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen...>>
Bin zwar nicht alleinerziehend, aber eben auch nicht mehr die Allerjüngste. Und heutzutage gilt man auf dem Arbeitsmarkt ja leider mit 40(!) schon als (zu) "alt".

<<...und eine Ehe/ Beziehung kann jederzeit in die Brüche gehen...>>
Auch das... Und wirklich 100 000%ige Sicherheiten gibt es im Leben sowieso nicht. #schein

<<Dass Hartz4 Empfängerinnen alle faul, ungebildet, asozial und unfähig sind ihren Kindern Routine und frisches Essen zuzubereiten finde ich doch sehr engstirnig!>>
Auch das unterschreibe ich ganz dick und fett!#pro#pro

@Fragestellerin/Themeneröffnerin: Also ich finde Deinen Beitrag - wie alle meine Vorschreiber/innen - ebenfalls sehr arrogant, überheblich und vermessen - und nicht nur das, sondern schon verletzend, bösartig und verwerflich. Und ich finde sogar, dass Du Dich für Deinen Faden/Beitrag wirklich schämen solltest! Stelle Dich mal gefälligst nicht so dermaßen über andere, denn Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall!#pro#pro Und Dein gesamter Beitrag strotzt nämlich nur so vor Arroganz und Hochmut.

Und falls/wenn Dein "schuldenfreies" Haus nicht Dein Verdienst sein sollte, dann freue Dich einfach darüber und brüste Dich nicht damit und gehe damit nicht mords großartig damit hausieren (davon ab, ob das nun Dein/Euer Verdienst ist oder nicht, spielt übrigens absolut keine Rolle!).
Und ich fühle mich einfach dadurch angesprochen sowie auch angegriffen, da ich ebenfalls schon selbst (unfreiwillig, versteht sich!) Hartz4-Empfängerin war. Von daher kann ich diesen Deinen Beitrag auch nicht einfach so wort- und klaglos hinnehmen. Und dass ich schon Hartz4-Empfängeren war und dies nun (Gott sei Dank!) nicht mehr bin, spielt überhaupt keine Rolle. Und man kann mal sooo schnell und völlig unverschuldet da hineingeraten, aber soweit scheinst Du ja nicht zu denken. Und warst auch noch nie in solch einer Lage und hast Dein Schäfchen vollkommen im Trockenen. Tja, dann ist es natürlich sehr leicht, so über Hartz4-Empfänger/innen zu urteilen, wenn man von dieser Unbill bislang komplett verschont geblieben ist.

Tja, sehr, sehr ehrlich und nicht angenehme Worte, die nun aber sein mussten. Und lies Dir das mal gründlich durch
https://www.google.com/search?q=bevor+du+%C3%BCber+mein+leben+urteilst&oq=bevor+du+%C3%BCber+mein+leben&aqs=chrome.0.0j69i57j0i22i30l6.8456j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-
- vielleicht denkst Du dann darüber anders.

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Boah, jetzt macht man halb lang. Die TE hat ja gar nichts verallgemeinert, sondern gesagt dass die Hartz4lerinnen, die sie kennen gelernt haben nunmal so waren. Mehr nicht.

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Naja, so ganz verstehe ich jetzt die Intention deines Beitrages nicht.
Du hast ja selbst gemerkt, wie schnell es gehen kann, an den Rand der Gesellschaft zu gelangen, gerade wenn man kleine Kinder hat.
2020 haben fast 80% der Mütter gearbeitet, insofern kann man schon sagen, dass es sehr wenige Mütter gibt, die nicht arbeiten. Und wenn du da die Mütter rausrechnest, die nicht arbeiten weil sie krank sind, weil deren Kind schwerbehindert ist, weil sie nicht erwerbstätig sind aber Vollzeitpflege ihrer Pflegestufe-3-Eltern schultern...und dann noch die Frauen rausrechnest, die eben bildungsfern sind und keinen Job finden, der sich finanziell lohnt, weil sie ungelernt oder schlechter Ausbildung kaum über Mindestlohn verdienen, bleiben nicht wirklich noch Frauen übrig, die freiwillig zuhause bleiben.
Ganz so freiwillig bist du selbst ja auch nicht zuhause, und ich kann deine Einsamkeit verstehen. Aber das muss doch nicht dein Problem sein! Dein Mann hängt das Kind in den Ferien ja auch nicht über den Zaun, sondern du unterstützt ihn.
Das muss doch andersherum auch möglich sind? Und selbst wenn dein Mann sich komplett aus dem Familienleben raushält, gibt es ja Ferienfreizeiten, Tageseltern, Stadtspiele etc., wenn keine Großeltern oder so zur Verfügung stehen. Ich finde Ferien sind als arbeitende Eltern das geringste Problem.
Das Problem ist eher die Unplanbarkeit, an welchem Tag dir das Kind morgens beim Jacke anziehen über die Schuhe kotzt und wie du innerhalb von den 30min. die du jetzt noch hast um auf der Arbeit zu sein, jemanden findest der das Kind betreut.

Was wünscht du dir denn jetzt von deinem Beitrag?
14 Wochen Ferien? Wo wohnst du? Bei uns sind 12 Wochen, und von denen kann das Kind eigentlich 11 Wochen in Ferienspiele und OGS theoretisch gehen. Faktisch liegen in diesen Ferien aber auch immer so viele Feiertage (z.B. Ostern oder Weihnachten), dass du vielleicht insgesamt 40 Tage überbrücken musst. Du hast als normaler Arbeitnehmer ca. 30 Tage Urlaub, und 2-3 Wochen Ferienbetreuung ist mehr als Zumutbar, selbst wenn beide Elternteile jeden einzelnen Urlaubstag parallel nehmen würden. Und wenn es um die Harzt-IV-Empfänger geht: Das wird sich nicht ändern. Es sind hauptsächlich Akademikerinnen, die arbeiten gehen wenn sie Kinder haben. In Deutschland bleiben inzwischen fast nur noch sozialschwache Mütter längere Zeit zuhause (was angesichts des Haushaltseinkommens ja doppelt paradox ist), ungewöhnlich ist deine Beobachtung also tatsächlich nicht.

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Wann suchst du denn andere Mamas? Vormittags? Da sind außer Müttern in Elternzeit und Arbeitslosen wohl wenige unterwegs. Die meisten arbeiten dann...
Ich habe auch 3 Kinder. Die sind 8,5; 6,5 und 4,75. Ich arbeite seit fast 4 Jahren wieder. Erst 25h, nach 8 Monaten bin ich auf 30h/ Woche. Urlaub planen wir etwas anhand der Ferienbetreuung der Schule. Denn selbst wenn mein Mann und ich nur getrennt Urlaub machen würden, würden wir die Ferien nicht komplett abdecken können.
Ich kenne im Umfeld keine Mama mit Kindern, die nicht arbeitet. Wenn, dann hat sie ein Baby zu Hause.

Kindkrank kann sowohl mein Mann als auch ich machen. Vor Corona waren das aber vielleicht maximal 10 Tage pro Elternteil, aber glaube eher 14 zusammen... das ist mit 3 Kindern überschaubar.
Corona konnten wir gut abfedern, da ich im 1. Lockdown frei gestellt wurde bei normaler Bezahlung. Im 2. Lockdown hatten wir Notbetreuung für die Kitakinder bekommen, das Schulkind war bei Papa im Homeoffice und dann ab Januar im Wechselmodell in der Schule. Sonst hätte ich Notbetreuung beantragt oder ggf die Pandemiekranktage genutzt... so eine Pandemie ist aber ja kein Regelfall...
Wenn ich diese Zeit also rausrechne, habe ich kindkrank und selbst krank weniger Tage auf Arbeit gefehlt als so einige Kollegen ohne Kinder....

Gibt es bei euch keine Ferienbetreuung in der Schule? Sonstige Freizeiten, wo die Kinder mit können? Und irgendwann sind die Kinder ja groß genug, auch mal ein paar Stunden alleine zu Hause zu bleiben...

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Dein Kind ist 4,75 Jahre alt?
Was soll das? Es ist 4 Jahre alt.

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Das habe ich mich auch gefragt!

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<<<Meist haben die keine Ausbildung und wollen auch scheinbar nicht arbeiten, einigen merkt man an, dass wenig Geld zur Verfügung steht, was gewisse Ausflüge etc..natürlich unmöglich macht.<<<

Die Äußerung finde ich unmöglich. Ich kenne einige aus meinem Umfeld, die können garnicht arbeiten gehen, weil sie Angehörige pflegen und es mit Arbeiten eben halt nicht geht.

Vielleicht solltest du deinen Focus woanders legen. Z.B Ehrenamt. Bietet die Schule keine Ferienbetreuung an? Wenn du wirklich mehr arbeiten möchtest, dann solltest du die wirklich Gedanken machen, ob du deinen Jüngsten vielleicht doch lieber in die Kita gibst oder alternativ zur Tagesmutter. Sonst wird das nichts mit "mehr arbeiten". Und gibt es in der Schule keine Nachmittagsbetreuung?

<<<Irgendwie fühle ich mich sehr alleine manchmal. Hätte ich irgendeine Möglichkeit, würde ich etwas mehr arbeiten<<<

Du musst wirklich aufpassen, das du dir nicht selber im Wege stehst. Ich hatte spätestens beim zweiten Kind auch keine Unterstützung von dem Omas gehabt, weil sie es nicht konnten. Unser Jüngster ist mehrfachbehindert mit Autismus. Und ich hatte es damals trotzdem hinbekommen, das ich Teilzeit arbeiten ging. Zuerst eine Tagesmutter stundenweise (mein Mann ist auch Schichtgänger) und später einen Kindergartenplatz zur Betreuung.

LG eines nachdenklichen Hinzwife

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Ich bin vorhin auch über deinen anderen Post in "Finanzen & Beruf" gestolpert....beide zusammen machen mich doch recht stutzig.
Hier möchtest du mit den "faulen Leuten" keinen Kontakt, dort schielst du nach denen "mit den Neubauten". Was ist denn los mit dir? Wie wäre es denn, wenn du den Focus mal auf dich und dein Leben richtest?
Hier findest du zig Ausreden, warum du nicht mehr Stunden arbeiten kannst. Ja, es sind Ausreden, weil du es ja noch nicht mal probiert hast und anscheinend nicht mal weißt, welche Möglichkeiten der Betreuung es gibt. Ich nehme dir nicht ab, das dir backen, frisch kochen und in der Schule mitmischen noch reichen.
Finde doch erstmal selber raus, was du wirklich willst, dann brauchst du weder nach anderen Leuten schielen noch mit dem Finger auf Menschen mit noch weniger zeigen.

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Den habe ich eben tatsächlich auch gelesen.
Da fehlen mir die Worte... Da sowas und hier das 🤦‍♀️
Irgendwie tut sie mir leid...

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Ne, sie ist einfach nicht ausgelastet und unzufrieden.

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Was ich nicht verstehe, du schreibst, dass du wieder mehr arbeiten wolltest. Gibt es bei euch keinen Hort? Also bis zur 5. Klasse gibt es bei uns Hortplätze, so dass Ferien bis auf 20 Ferientage abgedeckt sind. Für die älteren gibt es Ferienprogramm. Und vor allem, wenn du nicht Vollzeit arbeiten möchtest, es klingt für mich so, als wenn nicht Vollzeit arbeiten möchtest, musst du doch auch weniger Betreuung haben?

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Also das kommt für meine Kinder nicht in Frage. Natürlich fahren sie in Freizeit. Aber da kostet eine Woche 800 Euro. Das ist also nicht die ganzen Ferien möglich. Alleine lassen möchte ich sie nicht. Da mache ich mir zu sehr Sorgen, dass sie abrutschen, falsche Kontakte pflegen oder ständig fern schauen.
Ferien sind Ferien. Da sollen sie ausschlafen und nicht morgens schon wieder irgendwo sitzen.

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"Also das kommt für meine Kinder nicht in Frage".

Ja, mit so einer arroganten Einstellung kann man sich schon mal einsam fühlen.
Wenn einem keine Kinderbetreuung gut genug ist, kann man eben nicht arbeiten gehen.

Oder man muss sich von seinem Verdienst eine private Nanny leisten. Wenn es auch ganz ohne Verdienst geht, sollte das Gehalt doch dafür reichen.

LG!

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Viele werden Sie kritisieren, denn "man" redet nicht so über arme Leute. Ich kann Sie verstehen. Als ich vor 30 Jahren nach Frankreich kam, gab es in unserer Hochhaus Wohnung auch nur Frauen mit denen ich mich nicht unterhalten konnte weil sie schlicht und einfach nicht interessant für mich waren. Ich habe mich dann in verschiedenen Einrichtungen angemeldet, Bibliothek usw. und habe dadurch neue Bekanntschaften machen können. Ich wünsche Ihnen alles Gute. LG