Kita-eingewöhnung - Geschwisterkind mitnehmen, wie lief es ab

Hallo :)

Mein Großer wird im September Eingewöhnt (mit 3 Jahren). Jetzt habe ich das Problem dass ich keine Ahnung habe wohin mit dem kleinen Bruder (wird im November 2).

Meine Mutter arbeitet vormittags, bei meinem Mann im Geschäft ist August-Oktober Urlaubssperre, da da immer sehr viel los ist, er hat dafür den ganzen Dezember Urlaub.
Meine Oma hätte den kleinen genommen, jetzt hat sie sich die Schulter und 2 Halswirbel gebrochen, also geht das selbstverständlich nicht. Der Rest der Familie ist in Deutschland verteilt bzw hat genug Stress mit Vollzeitjob bzw Hausbau.

Wie habt ihr das gemacht? Kann man den kleinen Bruder mitnehmen?
Es wäre mega nervig, weil der kleine natürlich mitspielen will.
Wie wurde das bei euch geregelt?

So wie ich meinen Großen kenne hat er sowieso keine Probleme, solange andere Kinder da sind bin ich praktisch nicht existent für ihn und er will nicht heim.

Liebe Grüße und ich würde mich über eure Erfahrungen freuen. LG

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Aufgrund von Corona würde ich mit der Kita reden, ob die das überhaupt zulassen würden.
Ich weiß von einer Mutter, die ihr Neugeborenes mitbringen wird, das wird dann aber die ganze Zeit in der Trage sein. Sie hat keine andere Möglichkeit (der Papa ist während der SS verstorben).
Bei einer anderen Mutter macht der Mann während der Eingewöhnung home Office und nimmt den kleinen Bruder für die Stunden der Eingewöhnung und arbeitet weiter, wenn Mama und das einzugewöhnende Kind wieder zurück sind.

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Homeoffice ist bei meinem Mann leider nicht möglich, er ist Maschinenführer in der Produktion.
Im Kindergarten hatte ich angerufen, da hieß es, es sei nach der Momemtanen Lage möglich, man müsse aber kurzfristig schauen, Stichwort Inzidenz.

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In der Kita, in der ich arbeite, und in allen anderen im Umkreis dürfen Geschwisterkinder das Haus wegen Corona nicht betreten. Ausnahme Babys in Tragen oder Tuch. Trotz niedriger Inzidenz.
Bei uns müsstest du die Eingewöhnung somit verschieben. Da kann die Kita nix für, kommt, zumindest bei uns, von ganz oben und ist nicht verhandelbar. Wir selber finden es blöd, können es aber nicht ändern.

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Wegen Corona kann es sein, dass das Geschwisterkind gar nicht mit rein darf. Dann bliebe noch die Möglichkeit, ihn nachmittags einzugewöhnen, wenn deine Mutter auf den kleinen Bruder aufpassen kann.

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wie machen die die Eingewöhnung überhaupt?

Bei uns wird das Kind abgegeben und die Mama wartet draussen (im FLur, oder geht um den KiGa herum spazieren).... erst ne Stunde, dann länger...
Mit rein geht bei uns nie eine Mama. Schon vor Corona nicht.

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Nein, ich würde dann auch vor dem Zimmer erstmal warten am ersten Tag, dann im Flur und dann spazieren gehen. Vielleicht krieg ich es ja hin, dass meine Mutter oder mein Mann dann doch diese 2-3 Tage frei bekommt damit ich danach einfach nur noch den Großen abgeben muss und dann mit dem kleinen wieder gehen kann.
Ich denke ich frage mal nach, die meinten es sei bei uns inzidenz abhängig. Im Moment sind wir seit 3 Wochen unter 5, wenn es so bleibt/besser wird kann ich den kleinen mitnehmen.
Will mich wegen der neuen Delta-variante Variante allerdings nicht drauf verlassen um ehrlich zu sein. Da wurde neulich auch wieder erst eine Kita hier in Quarantäne geschickt

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Also bei uns in der Kita würdest du dann erst Eingewöhnung erst im Dezember machen, wenn dein Mann eben Urlaub hat. Wenn ich deinen Text richtig verstanden habe, bist du eh derzeit Hausfrau und mit dem jüngeren Zuhause? Dann sollten 2 Monate später ja eigentlich nicht das Problem sein.

Oder du besorgst dir für die paar Tage einen Babysitter.
Wir hatten bisher 2 Eingewöhnungen (mit 1,5 und 2,5) und bei beiden war das Thema für meinen Sohn nach 5 Minuten durch und für die Erzieher nach 2 Tagen. Also nach 3 Tagen sollte ich nicht mehr dabei sein, sondern eben nur abgeben. Inwiefern das in der Kita anders ist als in der Krippe weiß ich nicht, aber du sagst ja dein Sohn ist sehr offen. Das ist ja schonmal super.
Und 3x1 Stunde ist jetzt ja echt nicht so viel, da sollte doch ein netter Student aus der Nachbarschaft zu finden sein, oder?
Viel Erfolg und eine schöne Kigazeit!

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Nein, ich bin mit beiden zu Hause, wir haben leider erst ab jeweils 3Jahre 2Monate Plätze bekommen. Also der Große jetzt im September, der kleine Januar 23.

Am 4.12. Habe ich Entbindungstermin von Kind Nummer 3, da hätte ich das schonmal gerne in trockenen Tüchern gehabt.

Aber meine Mutter meinte neulich sie könne ein paar Tage Urlaub nehmen und mein Mann meinte er könne seine OP für den Zeitraum planen lassen, bzw für kurz davor. Traue ich ihm zu, er ist auch mit angebrochene Hüfte arbeiten gegangen weil er es damals nicht eingesehen hat, krankgeschrieben zu sein. Und diesmal muss er "nur" auf den kleinen Bruder aufpassen und nicht schwer körperlich arbeiten.

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Gibt es vielleicht ne nette Nachbarin oder Freunde in EZ, die die aushelfen könnten?
Bei uns durfte damals -noch lang vor Corona- der neugeborene Bruder nicht mit, weil es ein ‘Exklusivprojekt’ für das einzugewöhnende Kind und den Elternteil sein sollte.
Ich hatte Gott sei Dank Betreuung. Allerdings war ich in den ersten Tagen nach knapp 45 Minuten inkl. Weg wieder zuhause. Die ersten Tage waren 30 Minuten und wurde dann zum Ende der Woche auf 1.5 Stunden gesteigert.

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Danke für deine Antwort, außer meiner Mutter, Oma und meinem Mann. Meine beste Freundin würde zwar vorbeikommen und Die Zeit hier schlafen, allerdings müsste sie an einem Wochenende dann zurück nach Polen zur Hochzeit ihrer Schwester, und würde dann wieder zu uns nach Süddeutschland kommen. Das möchte ich ihr ungerne zumuten mit ihrem Sohn und ihrer Epilepsie.

Meine Mutter meinte gestern Abend, sie könne evtl einige Tage Urlaub nehmen, sie fragt mal nach und mein Mann meinte auch er lässt seine OP auf kurz vor der Eingewöhnung verlegen und ist dann zu Hause.

Also irgendwie kriegen wir das bestimmt hin.

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Einfach mal nachfragen. Ich durfte im letzten Jahr die Eingewöhnung mit Baby-Geschwisterkind machen.