Aufgaben Eltern Vertretung

Hallo zusammen,

Ich hatte heute ein tollen informativen Elternabend und da haben die Eltern ihre Erfahrungen als Eltern Vertretung geschildert, was sehr unterschiedlich war.

Jetzt wollte ich euch mal fragen:

- welche Aufgaben ihr als Eltern Vertretung habt
- was kann davon erfahrungsgemäß umgesetzt werden
- wie viel mehr Herzblut habt ihr hineingesteckt
- war eure Erfahrung eher positiv oder negativ, also macht ihr das gerne oder nicht

Viel dank schon mal für eure Feedback.

Wie wichtig findet ihr den Job als Elternvertreter

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Ich war letztes Kitajahr beim meinem großen Sohn in der Gruppe EV und bin es aktuell für die Gruppe von meinem Kleinen Sohn.

Ich habe die Eltern Voralpen informiert wenn mal wieder die Kita zu war wegen Quarantäne, und einige Eltern dazu fragen hatten. Da die Kita erst 3 Gruppen geschickt hat und eine Woche später war war die ganze Kita zu.

Aktuell haben wir andere Themen die wir als EV mit der Kita klären und besprechen müssen. Da wir Baumaßnahmen in der Kita haben werden irgendwann in KW 36 und wir Eltern etwas in der Luft stehen da wir keinen Tag genannt bekommen.

Wir geben Infos auch noch mal weiter an die Eltern, da nicht alle immer auf die Aushänge schauen.

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Danke,

Ja bei uns ist es so das mein Sohn in eine neue Gruppe gekommen ist und diese wegen einem Wasserschaden jetzt in einer Halle unter gekommen sind mit kleinem außen Bereich.
Seid Anfang des Jahres besteht das Problem.
Außerdem werden keine Elterngespräche geführt oder Beurteilungsbögen für die Kinder ausgefüllt.

Ich bin mit der Kita soweit zufrieden da mein Kind dort gerne hin geht. Die Leistung ist auch erst seid 1 Jahr dabei und ihre Vorgänger haben sich früher nicht wirklich gekümmert.

Ich möchte gerne Elternvertreter werden und schauen in wie weit ich helfen kann damit die Eltern das Gefühl bekommen gehört und ernst genommen zu werden.

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Es wird keine Beurteilung gemacht und es werden keine Gespräche geführt, weil sich die räumliche Situation geändert hat? Damit wäre ich auch gar nicht einverstanden.

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Hallo,

ich war hetzt 2 Jahre im Elternbeirat...denke ab September das 3. Jahr.

Im 1. Jahr, also vor Corona, hat bei uns der Elternbeirat sich mit dem Kiga um die Feste gekümmert (Laterne, Weihnachten, Fasching...dann kam Corona) und wir hatten einen kleinen Stand auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt (1 Nachmittag)

Seit Corona bleiben "nur" noch die Aufgaben, die Informationen an die Eltern zu verteilen. Hier hat jede Gruppe eine WhatsApp Gruppe. Wir halten den Kontakt zum Kiga, Vorsitzende und Stellvertretend stehen im engeren Ausstausch mit der Kiga Leitung.
Wir vermitteln zwischen Eltern und Kiga.

In der neuen Gruppe meines Sohnes (gleicher Kiga) werden die Elternbeiräte bisschen mehr "beansprucht", hier planen wir auch Ausflüge mit. Wenn die Gruppe mal Spontan spazieren ist, ruft uns die Erzieherin an und sagt wo die Kinder abgeholt werden, damit wir die Eltern informieren. Manchmal fahren wir die Rucksäcke nach.
Das ist aber für alle völlig in Ordnung so, das gibt der Gruppe nämlich sehr viel Spontanität.

Geschenke besorgen wir natürlich auch...

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Ich war jetzt 3 Jahre dabei, 2 Jahre war ich Vorsitzende. Durch Corona fallen die Veranstaltungen weg, die wir gemeinsam mit der Kita-Leitung organisiert haben. Es bleibt aber noch genug zu tun. Wenn sich Eltern mit einem Anliegen an uns (die Eltern-Vertreter) wenden, schließen wir uns kurz, um zu sehen ob es mehrfach von den Eltern bei verschiedenen Vertretern genannt wurde. Evtl. werden dann weitere auftauchende Aspekte mit aufgenommen und ich suche das Gespräch mit der Leitung oder wir tragen es bei der nächsten Sitzung (aktuell wegen Corona gibt es keine) vor. Daraufhin wird noch kurz diskutiert und entweder wird es umgesetzt oder es wird ein realisierbarer Vorschlag erarbeitet. Wir konnten trotz Corona viel erreichen.

Ich finde die Arbeit wichtig und mache es gern. Ich persönlich suche lieber Lösungen als nur hinter vorgehaltener Hand zu motzen. Unsere Leitung ist top und gibt sich viel Mühe entweder zu optimieren oder zu erläutern warum eine Optimierung aufgrund des Konzepts, des Personals oder der räumlichen Bedingungen so nicht möglich ist und zeigt Alternativen.

LG
Lavender

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Hallo!
Ich mache den Job jetzt seit geschlagenen 6 Jahren und habe eigentlich Spaß daran. In der Kita hatten wir folgende Aufgaben: Geschenke fürs Personal besorgen und überreichen mit kleiner Rede usw., Kekse-Back- und Bastelnachmittag zu Weihnachten organisieren, Kitafeste mit organisieren und anpacken und eben ca. alle 2 Monate Elternbeiratssitzung. Das war ok, nicht allzuviel Arbeit und echt nett. Als am Schluss Corona aufkam, mussten wir noch ein bisschen bei der Organisation der Notbetreuung und später eingeschränktem Regelbetrieb unterstützen, also z.B. bei den Eltern den Bedarf abfragen und weiterleiten.

Seit einem Jahr geht mein Kind jetzt zur Schule und hier stellt sich die Sache wesentlich umfangreicher war. Also Geschenke und Beiratssitzungen ist gleich geblieben, Feste haben wir im vergangenen Jahr nicht gemacht. Aber hinzu kam Folgendes: Es ist eine Privatschule und wir müssen uns um alles selbst kümmern. Z.B. mit den Luftfiltern, selbst überlegen, ob wir welche haben möchten, dann welcher Hersteller, welches Modell und vor allem wo soll das Geld herkommen? Das war richtig aufwendig. Dazu gab es noch Streitigkeiten unter den Eltern, wo vermittelt werden musste ... Also im Kindergarten war es um Einiges entspannter.
Alles in allem aber eine wirklich schöne Sache und ich würde es auch noch weiterhin machen.
Liebe Grüße!

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Hallo,

Ich war drei Jahre im Beirat, zuletzt als Vorsitzende. Und nein, ich würde es nicht nochmal machen. Im letzten Jahr war ich damit beschäftigt die Wogen zwischen Eltern, Kitaleitung und Träger zu glätten und bloß keinem auf die Füße dabei zu treten. Wirklich mit wirken ging auch nicht. Mag eventuell auch am Träger/der Leitung gelegen haben. Allerdings hat eine Freundin bei einem anderen Träger ähnliche Erfahrungen gemacht.

Der Beirat hat ja auch keine wirklichen Befugnisse. Er soll die Eltern vertreten und gegebenfalls vermitteln.

Jeder muss es letztendlich selbst entscheiden. Und es gehören halt nicht nur positive Erlebnisse dazu.