Frage zur Kitasituation gerne auch an Erzieher unter euch

Hallo erstmal möchte ich mich bei allen bedanken die mir schonmal geantwortet haben

meinnsohn 18 monate geht jetzt seit 18 monaten in die Krippe. der Anfang war schwer mittlerweile sind wir aber so weit das er dort mittag isst und sogar dort schläft. danach hole ich ihn ab.

nun ist es so das er dort seinen bezugserzieher so in besitz genommen hat das der erzieher garnicht von seiner seite weichen darf. d.h. es darf kein anders kind zu ihm kommen oder er darf sich um kein anderes kind kümmern. wie gesagt ist er da, ist alles ok aber er darf halt nicht weg :(

der Erzieher gibt ihm die zuneigung die mein Sohn braucht aber ich frage mich ob er vllt auch mal versuchen sollte meinen sohn los zu lassen damit er versteht das er nicht immer nur für ihn da sein kann?

ist es normal das er noch so sehr an ihn klammert ?

löst er sich irgendwann von alleine ?

ich habe angst das sie irgendwann sagen sorry es kann nicht ständig ein erzieher für ihren sohn da sein...

ich muss sagen meine tochter hat damals auch lange gebraucht bis sie sich ebdgültig wohlgefühlt hat, aber irge dwann hats dabn klick gemacht.

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KORREKTUR SEIT 5 WOCHEN GEHT ER IN DIE KRIPPE.

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Na 5 Wochen ist ja noch nix. Gibt Eingewöhnungen die dauern länger...
Die Erzieherin meiner Tochter meinte Mal, wenn die Kinder in der Kita Groß machen, sind sie wirklich angekommen. Ist natürlich schwer zu pauschalisieren. Aber bei meiner Tochter definitiv so.
Das war bei uns nach ca 3 Monaten der Fall.
Meine Tochter hängt auch sehr an der Bezugserzieherin. Aber sie lässt sich seit einiger Zeit auch von den anderen reinbegleiten und bereuen.
Das ist doch ganz normal und gut. Dafür sind Bezugserzieher da. Dein Sohn ist noch nicht lange da. Man kann noch nicht davon ausgehen, dass er dort wirklich so richtig vertrauen aufgebaut hat zur Einrichtung. Aber offensichtlich zu seinem Erzieher. Und darüber wird es dann auch mit der gesamten Kita gut.
Glaub mir, die Erzieher kennen das und wissen wahrscheinlich schon sehr gut, wie sie ein Kind begleiten müssen, damit es sich gut lösen kann.
Der Anfang war schwer ... 😅 5 Wochen sind noch nicht so weit, wie du dir das vielleicht vorstellst. Und bei uns war das Grobe nach 2 Wochen schon erledigt. Gib deinem Kind die Zeit. Er hat einen Anker gefunden innerhalb der Kita. Jetzt muss er mit der Kita an sich klarkommen.

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hey danke dir für die Antwort 😊

ich wurde irgendwie verunsichert, weil der erzieher etwas genervt rüberkommt.. und mal so verallgemeinert gesagt hat das er ja eig auch andere dinge machen muss aber nicht dazu kommt.. 🤨

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Der Erzieher muss einen passenden Umgang mit der Situation finden, nicht du. Du bist nicht in der Verantwortung dafür, dass die Erzieher nicht von deinem Sohn genervt sind. Wenn es irgendwann nicht mehr machbar ist, ist der Erzieher in der Verantwortung den Übergang zu mehr Selbständigkeit sanft zu gestalten.

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Hallo 🙋🏼‍♀️,

Ich würde auch sagen, gib ihm noch ein bisschen Zeit. 5 Wochen ist sehr wenig Zeit und dein Sohn ist noch klein. Ich finde es toll von der Kita und dem Erzieher, dass dein Sohn dort jetzt erst mal noch die Nähe und die Begleitung bekommt, die er braucht.

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Ich bin Erzieherin und kenne das, dass die neu eingewöhnten Kindern erst mal wie eine Klette an mir hängen und ich ihnen kaum von der Seite weichen darf (ich gewöhne Kinder ab 2 Jahren ein).

Ein Problem ist das keinesfalls. Gerade am Anfang brauchen die Kinder jemandem, dem sie vertrauen und an den sie sich halten können. Ich lass das so lange zu, wie das Kind das braucht und versuche zwischendurch immer kleinschrittig, meine Kolleginnen mit ins Boot zu holen. Heißt, ich geh dann nicht nur 5 Minuten zur Toilette, sondern bleib etwas länger aus dem Zimmer, sag das dem Kind und gebe es der Kollegin an die Hand. So steigern wir das immer mehr. Und je nach Kind dauert es ein paar Tage oder Wochen und es hat einen guten Bezug zu allem Erziehern. Jedes Kind hat so seine Lieblingserzieherin, das ist völlig ok, sie kommen trotzdem bei allen anderen gut an und lassen sich von anderen betreuen.

Sei locker. 5 Wochen ist keine lange Zeit. Außerdem ist es der Job des Erziehers, dein Kind mit allen anderen vertraut zu machen. Du kannst da nix dran machen. Reagiert der Erzieher wirklich genervt, halte ich das für sehr sehr unprofessionel. Vielleicht interpretierst du das allerdings auch falsch, weil du denkst, es KÖNNTE ihn nerven, was aber in Wirklichkeit gar nicht so ist.

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hallo Danke dir für deine Erfahrung, das ganze aus erzieher sicht zu lesen finde ich gut :) es geht mir eig eher darum dass ich bedenken hatte, dass es dann irgrndwann heist das kind löst sich nicht vom erzieher und wir brechen ab ? weil mir das mal so alls verallgemeinert von dem erzieher erzählt wurde dass es mal einen fall gab wo dann abgebrochen wurde. er meinte auch er hat ja auch andere dinge zu tun.?!

das ist ja aber deren aufgsbe dann das kind aich an anfere erzieher zu gewöhnen und nicht meine

das kommt für mich aber eben nicht in Frage, mein Kind kann dort ohne mich bleiben, streckt morgens dem erzieher die arme raus, isst dort, schläft dort. muss sozusagen nur noch dort besser los lassen können

auser meiner Sicht ist somit das thema eig für mich beendet gewesen.. wurde aber dann eben verunsichert wegen seiner aussage, auch wenns nicht direkt auf uns bezogen war.

höre ich zum ersten mal, das man über einenn abbruch wegen klammern eines kindes nachdenken sollte

freut mich dass ich da anscheind richtig denke 😊

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Dein Kind hat einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Der kann euch sicherlich nicht genommen werden, nur weil dein Kind in der Anfangsphase auf eine Person fixiert ist. Völliger Schwachsinn. Da hat euer Bezugserzieher wohl keine Ahnung, und davon ganz viel. Hat er tatsächlich gesagt, es steht ein Abbruch der Eingewöhnung im Raum? Finde ich, wenn ja, unter aller Kanone. Ich hatte schon Kinder, die haben 3, 4,5 oder 6 Monate gebraucht, bis sie WIRKLICH angekommen waren. Ist mein Job und da gibt es einfach keine Alternative. Einmal gut eingewöhnt erleichtert die komplette Kita-Zeit.

Vielleicht suchst du nochmal das Gespräch mit dem Erzieher?
Folgende Fragen würde ich ihm stellen:

- ist eine längere Eingewöhnung tatsächlich ein Grund für Abbruch für ihn? Wie sieht das die Kita-Leitung? Wie möchte er das rein rechtlich durchsetzen? Ich nehme an, ihr habt einen Betreuungsvertrag.

- was denkt er: kannst DU etwas dagegen tun, dass das Kind stark an ihn gebunden ist? Oder ist das eher seine Sache, da langsam dafür zu sorgen, dass das Kind einen Bezug zu den Kollegen aufbaut? Was erwartet er konkret von dir als Mama, was sind seine nächsten Schritte, um die Eingewöhnung sauber abzuschließen?

-Ich würde ihm mitteilen, dass du hilflos vor der Situation stehst und dich seine Aussagen verunsichern. Alles, was in der Kita passiert, muss von den Erziehern geklärt werden. "Droht" er unterschwellig mit Kündigung des Platzes bzw. Abbruch der Eingewöhnung, hinterlässt das bei dir einen schalen Beigeschmack. Frag ihn doch mal, ob er mit dem Träger vereinbart hat, dass solche Situationen ein Kündigungsgrund sind? Ich wette, er rudert zurück.

-macht er weiterhin solche unprofessionellen Bemerkungen, bitte um ein Gespräch mit der Leitung. So geht das einfach nicht. In zweiter Instanz dann Meldung an den Träger. WIR in unserer Kita würden mit Sicherheit einen fetten Rüffel bekommen, wenn wir so mit Eltenr und Kindern umgehen würden. Zurecht.

-Frag nach, ob du das Eingewöhnungskonzept lesen darfst (das steht dir jederzeit zu). Da muss drin stehen, wie die Eingewöhnung generell abläuft, wie bei Eventualitäten verfahren wird und welche Schritte nacheinander gegangen werden. Konzepte sind die Arbeitsanweisungen der Erzieher. Darauf kannst du dich berufen.

Viel Glück.

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