Kind im Kindergarten oft über

Hi zusammen,

meine Tochter ist 5. Und sie verabredet sich nachmittags überdurchschnittlich gerne. Da findet sie auch Kinder die mit ihr spielen wollen. Grad mit ihrer besten Freundin Lara klappt es traumhaft privat.

Im Kindergarten gab es mit meiner Tochter immer 4 Mädels die zusammen gespielt haben. Nun spielen sie aber immer zu dritt und grenzen meine Tochter oft aus. Vlt spielen sie auch manchmal Sachen die meine Tochter nicht mag 🤷🏼‍♀️ Darunter befindet sich auch Lara. Sind alle 4 da, dann ist meine Tochter unsichtbar für Lara. Das findet meine Maus natürlich voll gemein, grad wenn sie weggescheucht wird.

Sie spielt aber auch sporadisch mit anderen aus der Gruppe privat. Sie sucht die Kinder dann und fragt ob sie mit spielen kann. Haben sich aber bereits 2 gefunden so darf sie nicht mit spielen.

Sie ist mal darüber traurig und mal trägt sie es mit Fassung. Kinder können gemein sein, Merk ich wohl. Ich kann das gar nicht gut hören. Und in der Schule soll es ja noch schlimmer werden (wurde mir mal erzählt).

Kann mir mal jemand Trost oder nette Worte spenden?

Ich glaub machen kann ich da nichts mehr oder? Wegen Corona seh ich die Erzieher nie. Abgeben an der Tür und da sind meist andere. Wenn ich die mal erwische werd ich mal fragen wie die Lage ist….

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Bitte doch mal um ein Gespräch. Oft sind solche Ausgrenzungen nicht ungewöhnlich und oft auch wechselnd. Heute mal die nicht und morgen mal die. Mein Sohn kommt auch ab und zu heim um erzählt, dass x und y ihn heute nicht haben mitspielen lassen. Frag ich dann genauer nach, hat er aber y vorher nicht mitspielen lassen. Ich finde als Mutter sollte man sich da nicht zu sehr einmischen. Einfach mal höflich nachfragen und sich die Situation schildern lassen. Dann kann man evtl. immer noch reagieren.

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Ich bin der Meinung, dass es durchaus auch zu den Aufgaben von ErzieherInnen gehört, die Gruppendynamik im Auge zu behalten und gegebenfalls zu intervenieren. Insofern würde ich - falls es über einen längeren Zeitraum immer dassselbe Setting ist, es zur Sprache bringen. Meine Tochter hatte in der Kita eine Freundin, die nie zugelassen hat, dass jemand Drittes mitspielt. Meine Tochter sollte exklusiv für sie da sein. Ich wurde von der Mutter von der Dritten Freundin angesprochen und habe es a) mit meiner Tochter thematisiert und b) auch mit den ErzieherInnen darüber gesprochen, die auch das schon beobachtet haben.

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Hallo 🤗
Ich weiß dass es wahrscheinlich dir nicht hilft, aber bei unserer Kita wird es genau beobachtet und die ständigen Spielpartner gewechselt. Das wurde so zumindest in dem Elternabend thematisiert und von den Erziehern erläutert. Zunächst wird die Situation beobachtet und sollten einige Kinder mehrere Tage in einer bestimmten Konstellation spielen, wird diese unterbunden und die Gruppe wird gemischt.

Vielleicht ist es in eurer Kita auch so und das Problem wurde bereits erkannt? Ich würde versuchen die Erzieher darauf anzusprechen und fragen ob sie die Wahrnehmung deiner Tochter bestätigen können und ob es vielleicht schon "gehandelt" wird.

Viele Grüße

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Ich fände das ganz furchtbar, stell dir dochmal vor du hast deine 3 besten Freunde und ständig kommt jemand und sagt bein mit denen darfst du nichts machen.
Gerade im der Kita sollen Kinder doch lernen ein eigenes sozialverhalten und Gefüge zu lernen.
Und wenn dann ständig ein erwachsener interveniert ist das doch nicht Sinn der Sache.

Im Normalfall sind das Phasen die sich wieder ändern.
Mal wird mit Freund a lieber gespielt für 1 Monat dann leiber wieder Freund b.

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Ich glaube es kam falsch rüber. Die Kinder suchen sich ja die Spielpartner eigenständig aus. Wenn aber 2 Wochen lang die Spielpartner bleiben und andere ausschließen, dann wird "gemischt" und das auf sanfte Art (also nicht mit "Du sollst jetzt nicht mehr mit X und Y spielen, sondern mit W" sondern mit alternativen Ideen zum Spielen und zwar so dass die Gruppe entweder sich teilt oder vergrößert). Es wird Wert darauf gelegt, dass die Freundschaften gefunden werden, aber gleichzeitig keiner systematisch ausgeschlossen wird. Tatsächlich finde ich die Vorgehensweise super und die Kinder auch. Sie haben nicht nur 1-2 feste Spielpartner sondern mehrere Kinder mit denen sie spielen und von denen sie lernen können.
Meine Tochter ist 3,5 Jahre alt und sie erzählt jeden Tag von verschiedenen Kindern und Aktivitäten die sie mit den Kindern erlebt. Ich stelle fest, dass sie meist mit ein und derselben Mädchen malt, mit den anderen spielt sie Rollenspiele, mit zwei weiteren Jungs macht sie "Quatsch", mit den anderen ist sie gerne draußen etc. Es sind viele Aktivitäten die ihr Spaß machen und es finden sich immer Kinder die mitspielen wollen ohne dass man sich auf 2-3 Kinder fixiert.

Grüße

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die KIta hat sicher auch en Telefon oder?

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Natürlich. Es ist immer die Frage wann man eingreift oder es die Kinder selber regeln lassen. Wenn ich anrufe wär Erzieherin A zuständig. Die merkt aber nie wenn da zwischenmenschlich im Argen ist, sie sagt immer alles ist ok. Und das haben schon mehrere Eltern fest gestellt. Ich würd das gern mit Erzieherin B Besprechen weil die eben sowas mit bekommt. Und wenn sie wüsste das mein Kind traurig darüber ist würde sie versuchen spielerisch was zu ändern oder was zu versuchen. Meine Tochter versucht einfach das beste draus zu machen und zeigt es denen nicht gut. Mit erzählt sie es aber. Daher hoffe ich dass ich die Erzieherin B mal beim abgeben erwische. Das ist bei uns total eingeteilt bezüglich Vorschulkinder und keine.