Wie viele spiel „Marken“?

Hallo zusammen :)
Wir schenken unserer Tochter ein kleines gebrauchtes Playmobil Haus zum 3. Geburtstag. Sie hat letztens bei Freunden stundenlang mit deren Playmobil Haus gespielt und ich hoffe, sie wird dann auch damit spielen. Ich habe allerdings ein bisschen die Befürchtung, dass es nur kurz spannend sein wird und dann nicht mehr. Wir haben schon einige andere „spielsysteme“ mit so kleinen Teilen und ich frage mich, ob sie aufwacht einfach zu groß ist. (Gut Verfügung steht ansonsten noch Duplo, eine kleine Kiste mit schleichtieren, eine kleine Kiste mit Maileg Mäusen und Maileg Zubehör (welches ich persönlich gar nicht so gerne mag weil die Figuren auch einfach nicht sitzen bleiben oder stehen bleiben…) ein schaukelpferd und eine kleine Kiste mit alten Hundeleinen und Halsbändern zum Pferd-spielen und ansonsten noch einiges zum so-tun-als-ob-spielen (babypuppen, spielküche, Taschen und Puppenwagen) die aber oben in ihrem Zimmer liegen und daher auch selten bespielt werden. Grundsätzlich spielt Lielle sowieso selten mal alleine mit Spielzeug, sondern läuft lieber mit mir mit und macht das mit was ich mache… und ansonsten basteln und malen wir auch viel…

Wir werden ihr das Playmobil auf jeden Fall schenken, weil ich finde, dass es auf lange Sicht ein tolles spielsystem ist. ich frage mich nur, ob Ich die Auswahl an Spielzeug verringern sollte und 1-2 Spielzeug Systeme einfach verkaufen sollte? (Zb die Maileg Mäuse oder die schleichtiere?) Wie handhabt ihr das? Wie viel Unterschiedliches Spielzeug haben eure Kinder und wie viel steht ihnen gleichzeitig zum spielen zur Verfügung?

Danke im Voraus 🥰

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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Kind ein "Phasenspieler" ist... da wird 2 Wochen intensiv Playmobil gespielt, dann steht es 6 Wochen rum. In der Zeit wird ne Woche lang Lego gebaut wie ein Weltmeister und dann sind plötzlich die Bügelperlen der Hit..

Mein Kind hat viele unterschiedliche Dpielsysteme, wenn du es so nennen willst. Vieles steht wochenlang ungenutzt herum und ist dann für eine gewisse Zeit der absolute Hit. Das wechselt permanent in Phasen durch. Die Phasen sind unterschiedlich lang, aber bespielt wurd eigentlich alles was mein Kind hat. Daher würde ich nichts weggeben, solange es altersentsprechend ist. Gerade Schleichtiere haben viele Kinder bis kurz vors Teenager-Alter. Du würdest dich grün und blau ärgern, wenn du es jetzt weggibst und in ein paar Jahren bricht dann in der Grundschule die riesen Schleich-Welle los...

Wenn dir das Zimmer zu voll ist, würde ich einige Sachen einfach in Kartons im Keller oder auf dem Dachboden verstauen und dann nach Bedarf durchwechseln. Wir geben nur die Sachen weg, die definitiv nicht mehr bespielt werden. Mein Kind ist jetzt in der Grundschule und die "Lleinkindspiele", Babypuzzles und Steckspiele können dann jetzt auch endgültig weg. Ich denke nicht, dass so eine Phase noch mal kommen wird. :-) Aber Schleich, Lego und Playmobil sind eigentlich zeitlos bis ins Teenageralter. Es gibt viele Kinder, die noch mit 11 oder 12 Jahren mit diesen Spielsystem spielen. Und gerade Lego ist ja eigentlich alterslos.

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Ich sehe es wie die TE vor mir.

Ergänzend finde ich mit 3 Jahren playmobil eher noch zu früh. Eher so ab 4/5 Jahre. Also soll heißen, nicht wundern oder ärgern, wenn sie jetzt noch nicht so intensiv damit spielen wird. Ggfls wieder wegpacken und in 1 Jahr wieder raus holen.

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Von mir auch noch eine Stimme für Spielzeug erstmal rotieren, nicht gleich verkaufen. Bei uns sind Sachen auch phasenweise interessant und oft ist die Freude sehr groß, wenn wir etwas alt bekanntes, aber länger nicht bespieltes aus der Kiste holen.

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Hallo,

also für mich klingt das jetzt nicht nach so vielen "Spielsystemen". Da haben wir aber deutlich mehr. Meine Kinder sind 7,5 und 4,5 Jahre alt.

Wir haben den Luxus, dass die Kinder in der ersten Etage ihre Kinderzimmer haben und wir im EG noch ein großes Spielzimmer haben. Die meistens Sachen sind auch dort. Es gibt entsprechende Regale (IKEA Trofast und Kallax) wo die Kinder selbst rankommen und alles gut sortiert ist.
Dann haben wir zusätzlich noch einen geschlossenen IKEA-Pax-Schrank im Spielzimmer. Da sind dann die Sachen drin die nur Phasenweise bespielt werden, bei denen Hilfe beim Aufbau benötigt wird oder inzwischen eben auch Sachen die aufgrund des Alters nicht mehr Interessant sind (ein 3. Kind war geplant und kommt im Frühjahr 2023).

Wir haben:
- Duplo
- kleine Lego
- Playmobil (Feuerwehr, Polizei, Traktor, Laster, Bagger; Dino Rise; kleiner Pferdehof; Ayuma, Wohnhaus)
- extrem viele Schleichtiere; Schleich-Pferde/Einhörner und Schleich-Dinos - die gehen immer!
- Schleich-Pferdestall
- Holzeisenbahn
- Spielküche
- Kaufladen
- Puppe mit Puppenwagen, Bettchen und Zubehör
- Bausteine und Kappla-Steine
- Gravitrax
- Gesellschaftsspiele & Puzzle (im Schrank im Wohnzimmer, da diese am Tisch gespielt werden)
- Mal- und Bastelzeug
- Bügelperlen
- Tip Toi Stift
- Paw Patrol (kleine Zentrale, den Truck und das Flugzeug plus Fahrzeuge der Hunde)
- Super Wings - Flugzeuge
- Tip Tap Tiere und Tut Tut Flitzer (ist aber inzwischen "out")
- Verkleidungssachen
- Matchbox-Autos / Siku-Fahrzeuge
- rieiger Tieflader von Bruder und ein Parkhaus (steht z.B.: auch im Pax-Schrank
- Spiel-Werkzeug

Unsere Große hat vor ca. 2 Jahren, als der Kleine so ca. 2,5 Jahre alt war angefangen gewisse Dinge mit in ihr Zimmer zu nehmen weil der Kleine eben das Playmobil Haus "ausgeräumt/abgeräumt" hat. Das stand dann oben in ihrem Zimmer, ebenso z.B.: die kleinen Lego (wegen verschlucken).
Das ist aktuell nun kein Thema mehr und hier wird sämtliches Spielzeug auch miteinander kombiniert. Aktuell sind Dino-Rise und Ayuma zusammen aufgebaut und die Dinos greifen die Feen an und die Paw Patrol "kämpft" gegen die Dinos und rettet die Feen.
Genauso sitzen die Paw Patrol Hunde auch in der Eisenbahn und fahren mal ne Runde Zug.

Der Kleine hat nun Hot-Wheels / Monster-Trucks für sich neu entdeckt. Wenn das anhält wird er das dann wohl zu Weihnachten / Geburtstag (im Januar) noch dazu kommen.

Bevor wir den geschlossenen(!) Pax-Schrank hatten empfand ich es auch alles extrem viel / zu viel und total unübersichtlich. Der Schrank ist nun echt super. Große Dinge können super aufgeräumt werden, die Kinder können selbst ran, bis zu einer gewissen höhe und andere Dinge wo sie ggf. nicht selbst ran sollen kommt nach oben. Es ist alles griffbereit, wenn gewünscht aber das Zimmer selbst ist trotzdem noch übersichtlich.
Wenn manche Sachen z.B.: nur ausgekippt werden, dann pack ich die auch mal ne Weile in den Schrank. Irgendwann fallen sie ins Auge und sind wieder super spannend.
Auch die Baby-Spielsachen hab ich da ganz oben drin und kann sie dann nächstes Jahr nach und nach bei Bedarf eben schnell holen.

Und mit dem Alter verändert sich das Spielverhalten auch immer wieder. Würde bei uns kein Kind mehr nachkommen würden ich nun auch die ersten Sachen abgeben, wie z.B.: Tip-Tap und Tut-Tut; gewisse Puzzle etc. und sollte ich merken, dass das Kind eben zu gegebener Zeit daran kein Interesse hat, dann würde ich sowas auch aussortieren und weggeben.
Aber ich würde die "Spielsysteme" an sich nicht begrenzen und sagen, dass sich die Kinder nun zwischen Lego und Playmobil oder Schleich entscheiden müssen.

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"Aber ich würde die "Spielsysteme" an sich nicht begrenzen und sagen, dass sich die Kinder nun zwischen Lego und Playmobil oder Schleich entscheiden müssen."

Genauso sehe ich das auch. Ich erinnere mich, dass ich als Kind auch verschiedene "Systeme" gleichzeitig genutzt habe.

Das ist gut für Kreativität und Phantasie. Wieso immer den Kindern vorgeben, wie sie etwas zu bespielen haben? Es geht auch anders/übergreifend. Einfach mal machen lassen. 🙃

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Hallo :)
Da meine Tochter phasenweise mit irgendetwas am liebsten spielt, verkaufe oder verschenke ich noch gar nichts.
Sie hat verschiedene "Spielzeugsysteme" - Playmobil, Barbie, Babypuppen, Sylvanians, Hatchimals, Schleich und Paw Patrol.
Das große Barbiehaus steht in ihrem Zimmer und damit hat sie bestimmt 3 Monate lang intensiv gespielt. Dann waren die Sylvanians und Playmobil gleichzeitig interessant - die Sylvanians haben kein eigenes Haus und wohnen deswegen mit den Playmobilfiguren zusammen im Playmobilhaus, dafür nutzen die Playmobilfiguren das Auto der Sylvanians wie auch umgekehrt. Beides mit sehr viel Zubehör befindet sich im Spielzimmer. Jetzt gerade ist sie eher wieder im Kinderzimmer beim Barbiehaus. Die Hatchimals und Schleichfiguren sind im Wohnzimmer und werden oft genutzt, wenn sie nicht im Zimmer spielen möchte. Die Puppen mit Zubehör (Kinderwagen, Bett, Arztkoffer ...) sind im Kinderzimmer und jeden Tag in Gebrauch. Paw Patrol Figuren und Schleichtiere sind auch im Kinderzimmer in einer Kiste und werden eher selten gebraucht. Aber doch hin und wieder.
Also eigentlich braucht sie alles 😅 nur phasenweise mal das eine, mal das andere intensiver. Nur die Puppenküche haben wir im Sommer raus in ihr Haus gestellt, mit Sitzgarnitur, da sie diese kaum noch genutzt hat. Da war sie dann wieder interessant. Die Tafel haben wir vom Kinderzimmer ins Spielzimmer gestellt, damit mehr Platz ist. Umräumen, umstellen - das wird oft gemacht, damit es ihren Interessen wieder angepasst wird. Aber wirklich komplett wegräumen, entsorgen oder verkaufen (noch) nicht.

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Paw Patrol und Peppa Wutz Figuren sind im Kinderzimmer. Die Schleichtiere im Wohnzimmer ... aber ist ja auch egal 😅

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Unsere Kinder mischen viel. Da greift der T-Rex die Feuerwache an, und dann kommen Feuerwehrmann Sam und die Paw Patrol zu Hilfe.

Oder es wird aus Duplo ein neues Flugzeug für die Ninjago-Kämpfer gebaut, das dann über die Rampe vom Playmobil-Stuntrad abhebt.

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Verkaufen wuerde ich nur Sachen, bei denen klar ist, dass das Kind sich wirklich nicht dafuer interessiert. Ob es dir gefaellt oder nicht, finde ich dabei nicht relevant.

Viele Kinder mischen auch froehlich die verschiedenen Systeme. Bei meinem Sohn haben die Dinosaurier in Duplo-Haeusern gewohnt und spaeter auch gerne mal gegen die kleinen Lego-Figuren gekaempft. Und ich kann mich noch erinnern, dass ich als Kind oft mit Playmobil im grossen Holz-Puppenhaus gespielt habe, obwohl das eigentlich von den Proportionen nicht 100% passte.

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Ich finde das Spielzeug ehrlich gesagt recht überschaubar und verstehe auch nicht die Einteilung nach "Spielsystemen".
Kindern ist es idR egal, ob das Spielzeug einem bestimmten "Spielsystem" angehört. Da wird zB die Playmobilfigur auf den Zug der Holzeisenbahn gesetzt.

Deine Tochter wird erst 3, da fängt das richtige spielen oft erst an. Ich würde definitiv noch nichts verkaufen (außer Babyspielzeug), sonst kaufst du am Ende eventuell doppelt.

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Wir haben bewusst nur Lego ( zuerst Primo, dann Duplo) jetzt halt das normale Creator/ Technik/ City/ Ninjago/ etcetc

Schleichtiere haben beide Kids ( fast 15 und 8)

Dazu hat der Kurze noch Gravitax und Ainstein als "Marken" und normale Bausteine.


Playmobil haben wir nicht--- haben es von Anfang so gehandhabt, weil wir das System nicht wirklich gut finden, man kann zuwenig frei bauen, ist zu eingeschränkt in der Vorgabe usw.

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Ich finde gerade bei Playmobil kann man sehr kreativ werden und viel mischen und neue Spielsituationen "erbauen". Klar, man hat dann bspw. einen festen Reitstall, aber der wird dann umfunktioniert als Tierarztpraxis, Tierheim etc. Oder die Prinzessin zieht aus ihrem Schloss aus und muss im Stall wohnen etc...