Krippe Abbruch?

ch frag für eine Freundin... Ihre Tochter ist jetzt 13 Monate und soll im Januar in die Krippe. Problem jedoch ist das sie so sehr auf ihre Mutter bezogen ist . Sie kann nicht Mal auf Toilette oder kurz den Raum verlassen, die kleine weint sofort . Sie war jetzt seid Geburt Zuhause mit der Kleinen, es hat nicht Mal 1 Stunde jemand anderes auf die kleine aufgepasst weil es nicht ging . Kann es passieren das die Eingewöhnung nicht klappt ?

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In der Zeit wird sich das Kind auf jeden Fall noch entwickeln. Aber ich hab trotzdem für Tagesmutter abgestimmt, weil ich das grundsätzlich besser finde als eine Krippe. Ist wie mit Butter und Margarine…
Braucht die Freundin denn die Betreuung? Denn wenn nicht, dann würd ich mich nicht auf diesen Januar versteifen. Das Kind braucht die Krippe nämlich nicht.
Es reicht für die soziale Entwicklung, wenn das Kind in den Kindergarten geht, wenn es soweit ist. Davor kann man Spielgruppen besuchen oder Kurse belegen für Kinder.

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Leider muss sie wieder arbeiten. Eigentlich schon ab August , dann hat der Vater Elternzeit übernommen hat aber gar nicht geklappt,das sie jetzt unbezahlt Elternzeit verlängert hat. für Januar hat sie ihren Jahresurlaub geplant . Die haben im Mai ein Haus gekauft und ihr bleibt nichts anderes übrig

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Definiere mal "hat gar nicht geklappt". Hat die Kleine jeden Tag stundenlang nur geweint oder war es ein zwei Tage sehr weinerlich? Wie lange wurde das probiert? Und ja ich weiß Papas fühlen sich oft "abgeschoben", wenn die kleinen nicht bei ihnen bleiben wollen und es ist "leichter", wenn dann Mama alles übernimmt. Aber das muss halt auch nicht sein.

Ich kenn es jetzt von meinem Kindern, die waren auch super fixiert auf mich, da durch Corona auch kaum Kontakt zu anderen möglich war. Selbst Papa war nicht recht, Raum verlassen ging nicht. ABER: das war reine Gewöhnung. Mama war ja immer da und wenn ich weine, dann bleibt Mama auch da. Das ist weder mit böser Absicht noch sonst irgendwas vom meinen Kindern gemacht worden, sondern einfach aus dem Sicherheitheitsgefühl der Gewohnheit heraus.

Siehe da: nach ein paar Tagen (ja Gewohnheiten zu ändern kann bis zu 3 Wochen dauern), haben sie sich an andere gewöhnt. Klar gibt es immer noch Mama-Phasen, aber auch immer mehr Papa-Phasen und jetzt auch Oma-Phasen, wo sie da lieber wären.

Ich würde jetzt empfehlen, die Kleine immer wieder für gewisse Zeiten bei anderen zu lassen, Mal nur ein paar Minuten, vllt später auch mal 1-2h. Und ihr immer wieder zeigen: Mama kommt wieder. Das ist normalerweise die größte Angst: Mama kommt nicht wieder, aber ohne Mama kann ich nicht überleben. Je früher sie lernen: Mama kommt wieder bzw andere Leute helfen mir auch, desto leichter ist es natürlich, aber wenn es nicht geht, geht es nicht. Die Kleine kennt ja nichts anderes, dass ist ihr gesamtes Leben so gewesen. Also muss die Gewohnheit geändert werden, bei Ihr dann eher langsam und schonend. Es ist ja noch Zeit bis Januar, da sollte das machbar sein. Nur nichts allzu radikales, das würde nur Widerstand erzeugen.

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Das Kind ist doch noch gar nicht in der Eingewöhnung und in den vier Monaten passiert viel.
Erst mal die Pferde nicht scheu machen.

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Das stimmt,aber ich kenne viele Kinder und habe 2 die nur paar Monate älter sind . Bei ihr ist es wirklich extrem kenne ich nicht und noch nie in diesem Maß gehört. Wenn die Mutter sich 1 Meter Abstand nimmt weint dieses Kind bitterlich. Nicht Mal kurz den Raum verlassen obwohl der Vater Oma da sind , absolut keine Chance

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Bis Januar ist wirklich noch viel Zeit.
Meine kleine ist auch sehr auf mich fixiert. Sie ist zwar auch seit sie 5 Monate alt ist regelmäßig allein mit der Oma gewesen (erst spazieren gehen, später einen Vormittag pro Woche bei ihr), aber dennoch hängt sie sehr an mir.
Seit 3 Wochen ist sie in der Eingewöhnung und es klappt prima. Gleichzeitig wurde ein 12 Monate altes Mädchen eingewöhnt, dass wie bei deiner Freundin immer mit der Mama zusammen war. Bei ihr lief die Eingewöhnung noch viel besser. Keine einzige träne hat die kleine verdrückt 😊

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Sie hat es ja nichtmal versucht 😄 und in den 4 Monaten passiert doch noch so verdammt viel. Auch in so einem kleinen Menschen.
Bloß nicht jetzt schon verrückt machen, sondern positiv an die Sache herangehen

Unser Sohn ist auch nur Mama Mama Mama und das auch heute noch , er ist jetzt 2,5 Jahre alt. Aber Krippe läuft problemlos . Keine einzige Träne ( bis jetzt )

Lg

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Ich frage mich eher, ob die Mama bereit ist für die Trennung (auf Zeit). Klingt ehrlich gesagt nicht so, wenn schon 4 Monate vor Beginn der Eingewöhnung darüber nachgedacht wird, ob man es gleich ganz bleiben lässt.

Problem ist nur: wenn die Mama nicht bereit ist, wird es das Kind auch nicht sein.
Also sollte deine Freundin da an sich arbeiten. Da hilft nämlich auch kein vortäuschen, Kinder spüren das.
Und dann auch den Papa sollte sie mehr einspannen, damit das Kind lernt auch mal alleine beim Papa zu bleiben ohne dass die Mama gleich wieder kommt und es „rettet“. Den Eindruck kann man einem Kind nämlich vermitteln, wenn man immer gleich wieder kommt, wenn geweint wird „oh, Mama kommt wenn ich weine, also muss es ja einen Grund geben zu weinen“ und dann steckt man im Teufelskreis.

Tagesmutter kann natürlich eine gute Alternative sein, aber auch da muss sich die Mama vom Kind trennen können.

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Eigentlich sind es ja nur noch drei Monate und wenn man jetzt nicht übt wird es Januar nicht leichtet

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Definitiv.

Aber ich habe deine anderen Kommentare gelesen und prophezeie jetzt einfach mal, dass es nicht klappen wird mit der Eingewöhnung. Aber nicht wegen dem Kind, sondern wegen der Mama. Wenn sie so klammert wird sich das auf das Kind übertragen…
Evtl klappt es wenn der Papa die Eingewöhnung macht, aber dafür müsste sie ja erstmal beim Papa bleiben…

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Hi,
es ist September, bis Januar sind es noch voll 3 Monate.

Bis dahin macht das Kind noch so viele Phasen und Entwicklungen durch.

Es kann bis dahin noch soviel passieren. Am wichtigsten ist es, daß die Mutter sich sicher ist, und mit sich voll kommen im reinen ist, das das Kind in die Krippe geht, und es ihr dort gut geht. Tagesmutter wäre ja auch erstmal, fremde Person, fremde Räumlichkeiten, fremde Kinder.

Ich würde daher erstmal daheim anfangen, bevor ich 3 Monate vorher schon bedenken habe. Ich war bis beide Jungs ca. 3 Jahre alt war, nicht alleine aufm Klo. Hatte ich den Raum verlassen, sind sie nach gekrabbelt, und trotzdem waren sie gerne bei beiden Großeltern. Weil ich den Kontakt von Tag 1 gefördert habe.

Selbst wenn man keine Großeltern oder Verwandten greifbar hat, kann man den Kontakt zu Fremden Menschen fördern. Nachbarn, Kollegen, Freunde etc.

Es kann im Januar passieren, das die Eingewöhnung nicht klappt.
Es kann im Januar passieren, das das Kind sich freut, mal was anderes zu sehen und entdecken zu können.

Beides, kann man nicht voraussehen.

Gruß

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Meine Tochter war genau so. Seit Geburt war ich wöchentlich bei der Krabbelgruppe. Meine Tochter klebte immer nur auf meinem Schoß. Der Papa konnte nur aufpassen wenn ich nicht da war. Ich oben und die 2 unten war unmöglich. Und die Trennung war auch immer tränenreich trotz Papa.

Wir haben es mit der Krippe einfach probiert. Platz kann man ja immer noch absagen. Was soll ich sagen, es klappte problemlos. Ich hab geguckt wie ein Auto. Ist sicher auch total Kind und krippenabhängig. Daher kann dir keiner eine pauschale Aussage sagen. Unsere Krippe ist aber auch total herzlich und idyllisch. In der Stadt sind sie oft anders. Da hätte ich mein Kind unter 2 wahrscheinlich gar nicht hin gebracht egal wie fit sie sozial schon sind.

Bei ner Tagesmutter kann es auch so oder so laufen. Sind die sich nicht grün, wird das nix. In der Krippe hast du ja immerhin 3 Möglichkeiten.

Mit circa 2 soll der Beginn der Betreuung übrigens am schwierigsten sein. Das haben mir schon mehrere Erzieherinnen berichtet.

Also warum nicht ausprobieren?

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Aber: wenn die Mama nicht bereit ist dann wird das nix. Die Kinder spüren das total. Sie muss da total euphorisch ran gehen

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Es kann alles mögliche passieren. Aber für solche Sorgen ist es noch früh genug, wenn es dann tatsächlich passieren sollte. Ich denke, die meisten Eltern haben solche oder ähnliche Ängste, in den meisten Fällen findet sich aber dann eine gute Lösung.

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Bi Januar ist ja noch etwas Zeit aber ich glaube auch das die Mama viel dazu beiträgt das die Eingewöhnung wahrscheinlich nicht so einfach wird . An dieses Mama Fixiertheit würde ich arbeiten der Papa kann das genauso dazu muss die Mama ihm aber auch die Chance geben . Das noch nie jemand anders auf das Kind aufgepasst hat ist weniger das Problem wir hatten auch keinen der mal aufgepasst hat meine Kinder waren aber nie nur auf ein Elternteil fixiert der Papa hat von Anfang an genauso alles gemacht . Hat deine Freundin länger gestillt oder stillt sie noch ? Bei Stillkindern ist das Mama fixierte oft mehr ausgeprägt aber auch da kann man gegen steuern z. B. durch abpumpen und der Papa gibt die Flasche . Stillen konnte ich nie aber auch so wäre es für mich ein Unding
gewesen nie ohne Kind irgendwo hingehen zu können weil das Kind nicht mal den Papa richtig akzeptiert . Das verstehe ich manchmal nicht besonders wenn man weiß das man nach einem Jahr wieder arbeiten muss ich habe einige Freundinnen wo es auch so war die lange gestillt haben und wo die Kinder sehr auf sie fixiert waren , war dann für die Kinder sehr hart und eine krasse Umstellung als sie mit 1 Jahr plötzlich in die Krippe mussten weil Mama arbeiten musste . Die 3 Monate sollte deine Freundin nutzen und langsam versuchen mehr loszulassen mehr Papa , Eingewöhnung mit dem Papa und Tagesmutter statt Krippe würde ich machen .