Beschäftigung im Homeoffice

Hallo,

Wie wuppt ihr die Betreuung eurer Kinder (3-5 Jahre) im Homeoffice wenn diese krank sind oder Ferien haben?
Ich habe hier ein besonders liebesbedürftiges und aufmerksamkeitsfordernes Mäuschen zu Hause🙈
Wie beschäftigt ihr eure Kinder wenn Großeltern und Partner nicht mit einbezogen werden?

Danke! Bin für jegliche Tips und Ideen dankbar!

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Ehrlich gesagt ganz klar, während ich Home office habe, kann ich kein Kind betreuen. Wenn das Kind krank ist, nehme ich Kind-Krank und mache nicht Home office.

In den Ferien arrangiere ich mich mit dem Papa, wer wann frei hat. Aber arbeiten UND kleines Kind, nee, das ist hier keine Lösung.

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Danke!!!
Bei den vielen Antworten von wegen kein Problem und natürlich alles ohne Medien, habe ich echt schon an mir gezweifelt. Kind betreuen und Home Office - nein, das funktioniert nicht.
Ich habe es ebenfalls schon probiert, aber man wird weder der Arbeit noch dem Kind gerecht. Geht gar nicht.

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Ich glaube, es hängt auch arg von dem Job ab, den man macht bzw. von den Aufgaben, die man grad auf dem Tisch hat. Nicht alles geht locker-flockig mit Kind daneben 😉

Ich bin zB Texterin und weiß, dass ich einen komplizierten Fachtext, der mehrere Stunden braucht, mit Kind im Hintergrund eher nicht anfange. Genauso wie ein langes Telefoninterview schwierig wäre. Videocall intern mit Chef oder Kollegen geht zwar, aber ein stundenlanges Meeting mit Kunden würde ich eher verschieben.

Ich bin halt dauerhaft im HO, habe aber auch eine feste Arbeitszeit. Da kann ich nichts auf "mach ich nächste Woche in der Firma" verschieben. Aber ich nutze dann halt den Mittagsschlaf.

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Hallo, mein Mann versucht möglichst viel zu schaffen wenn unser Kind nicht schläft, das tut es krank zum Glück ganz gerne. Dann hat er von 6-9 Uhr z.B. schon einiges geschafft. Anschließend gibt es nach Frühstücks- und Mittagspause die an den Tagen halt ein bisschen länger ist ausgiebiges Fernsehschauen und spielen in der Nähe. Das klappt manchmal super (neulich hat das Kind wohl 2 Stunden Münzen sortiert :D) manchmal weniger gut. Häufig "arbeitet" das Kind auch stolz mit und lässt sich ganz wichtig Gesetzestexte und Tabellen vorlesen. Ich versuche an diesen Tag früher Schluss zu machen, wenn das nicht klappt versucht mein Mann früher Schluss zu machen. Anstrengend ist es natürlich trotzdem und ich finde da darf man auch mal alle fünfe gerade sein lassen und braucht weder 5-Sterne-Menü noch durchgehend hochwertige Beschäftigung.

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Hallo!
Bist du in deiner Arbeitszeit flexibel? Ich habe es in dem Kindesalter so gemacht, dass ich abends/nachts gearbeitet habe. Was ich in der Woche nicht geschafft habe, habe ich dann am Wochenende nachgeholt. Mit Kind im Schlepptau hätte ich mich nicht ausreichend konzentrieren können. Zurzeit bin ich übrigens auch gerade mit krankem Kind im Homeoffice. Jetzt ist das Kind aber schon 8 und ich schaffe auch tagsüber etwas. 😅
Liebe Grüße!

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Flexibel bin ich da leider nicht so, aber es sind „nur“ 2 Tage die dann Vormittags fest sind mit Telefonaten und Arbeiten am Laptop.

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Gar nicht... geb ich zu.

In dem Alter habe ich mich kindkrank gemeldet, wenn mein Kind krank war. Wenn er "Ferien" hatte, hatte ich sie auch.

Wirklich gestartet sind wir damit als wir mussten. Sprich im ersten Lockdown, da war Sohnemann 6 und ich haben eben beides parallel versucht. Hat er allein ins Spiel gefunden, habe ich gearbeitet. Hatte ich Termine gab es den Fernseher.
Ging nicht wirklich gut. Ich habe echt viele Fehler gemacht, aber mein AG war zur der Zeit sehr kulant.

Jetzt ist das Kind 9 und ich kann das machen. Er weiß, wann er sich zurück ziehen muss, ich bin aber auch jetzt noch großzügiger was Medien betrifft ;-)

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Hallo,

ich bin seit 11 Jahren dauerhaft im Home-Office, mit festen Arbeitszeiten und 6 Stunden pro Tag.

Wenn die Kleine (knapp 3) krank ist, schaue ich, wie "schlimm" es ist. Bei kleineren Sachen spielt sie nach dem Frühstück erstmal neben mir oder ist in ihrem Zimmer, guckt Bücher an, sowas halt. Das macht sie super alleine. Irgendwann wird ihr langweilig, dann gehen wir eine Stunde raus, machen Mittag, ich leg sie hin und arbeite nochmal. Zur Not abends noch ein wenig, aber das muss nicht. Meinem Chef sage ich Bescheid, damit er weiß, warum, ich vielleicht 2 Stunden zu wenig auf der Uhr habe oder grad nciht ans Telefon gehe. (da er mir die Kranktage auch fürs Kind voll bezahlt, ist es ihm immer lieber, ich arbeite ETWAS, statt komplett auszufallen)

Wenn sie aber richtig flachliegt, fiebert, nach Mama weint oder hier alles vollbricht, melde ich mich mit Krankenschein wirklich "kindkrank". Dann erwartet auch niemand irgendwas von mir, auch wenn der Chef arg motzt, dass ich ja zuhause wäre. Dann geht einfach das Kind vor.

Ich sage ihm immer, dass ich ja oft mit Kind im Hintergrund arbeite, ohne dass er es überhaupt merkt, oder dass mein Mann zuhause bleibt. Wir teilen das ziemlich gleichwertig auf bei uns. Aber MANCHMAL muss ich mich eben doch krank melden. Da diskutiere ich dann auch nicht. Großeltern haben wir nicht in der Nähe. Sie bekommen in den Ferien auch keinen Urlaub, können da also auch nciht betreuen.

In den zwei Schließzeitwochen geht sie entweder in die "Notbetreuung" der Kita oder wir haben auch Urlaub. Ist ja auch für die Kinder kein schöner freier Tag, wenn ich die ganze Zeit sage "nerv mich nicht, ich arbeite".

Bearbeitet von lime15
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Hi, ich muss persönlich sagen, ich schalte den TV nicht ein. Ist zwar einfach, aber hier muss sich beschäftigt werden.
Ich habe viele Tücher und Waldorf Spielzeug, wo man sich kreativ beschäftigen muss. Dann Puzzle, malen und Muggel Steine. Ich weiß nicht wie alt dein Kind ist? Meine 5 und 1. Die 5 jährige nervt mehr als der 1 jährige.
Manchmal muss die sich auch ein Buch anschauen. Wir haben auch einen kleinen Garten, da steht Schaukel, Sandkasten etc drin. Tip toi geht auch. Sandkasten gibt's auch in Mini für drin (dieser Klebesand) oder in Mini für den Balkon, hatten wir auch. Bällebad, Pompons sortieren usw.

Ich habe mich selbständig gemacht weil ich diesen Stress mit hin und her fahren und Chef und Arbeit nicht mehr wollte. Daher kann ich mit Deadlines arbeiten. Notfalls wenn Kind schläft. Ansonsten halt oben genannte Dinge. Montessori hat auch tolle Anregungen.

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Fernsehen ist bei uns auch keine Option. Schon deswegen nicht, weil wir den TV im Erdgeschoss haben, ich aber unterm Dach arbeite und keinen Laptop habe. Zwei Etagen dazwischen ist mir für eine Zweijährige zu unsicher.

Sie ist entweder oben bei mir, darf Radio und CDs mit ins Büro bringen, ich hab Buntstifte und Papier oben oder sie geht im 1. OG in ihr Zimmer und guckt locker zwei Stunden lang Bücher an 🤷🏻‍♀️😆 da höre ich aber Ganz gut, wo sie ist und was sie macht.

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Ja, das ist auch ganz gut. Also ich schwöre auf diese Montessori und Waldorf Spielzeuge. Die haben auch so Fummelzeug, ich gebe zu ich spiele damit auch gern 🙈🙈

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Fúr uns war das Standard und nie ein Problem,die Kinder haben um einen gespielt oder lagen auf einer Matratze und man hat eben Händchen gehalten ist mit allem mitgelaufen oder hat das Kind beim telefonieren im Arm gehabt.
Man muss eben etwas flexibler werden und und und

Bearbeitet von Sonnenliebende
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Hallo!
Unsere war zwar schon vier, als ich daheim mit Homeoffice anfing (w/ Corona) - aber da blieb uns allen dann von heute auf morgen nichts übrig, als fast Vollzeit im Homeoffice zusammen zu sein. War nicht leicht, aber ein echter Lernprozess für alle Beteiligten.
Ich hatte dann "besonderes" Spielzeug, welches sie nur hinter mir im HO bekommen hat. Nicht unbedingt neu, aber wir haben so viel #schwitz, dass ich immer was nur im Büro vorhalten konnte. Dadurch war das schon mal interessant.

Dann habe ich so einen kleinen Ikeatisch neben mich gestellt. Da gab es dann besondere Ausmalbilder, später Rätselhefte und "besondere" Stifte. Auch das ausschließlich im HO, durfte nicht durch das Haus geschleppt werden. Wir haben dann zum Beispiel Anziehpuppen gemacht etc. Irgendwas, was ich gut vorbereiten konnte und sie am nächsten Tag selbst weiter gemacht hat. Mit drei Jahren eher Aufkleben von Schnipseln, Aufkleberbücher etc., frei malen etc.

Sie hat zugegeben auch schon mal mehrere Stunden einem Meeting auf meinem Schoß beigewohnt. Das war so lange (7h), da ging nichts anderes mehr. Ab und an hat sie meinen Kollegen zugewunken. War mir aber zugegeben etwas peinlich...
#zitter

Mit ca. 5 Jahre wurde es ihr zu doof immer hinter / neben mir zu spielen. Seitdem geht sie in ihr Zimmer und spielt dort, hört ein Hörspiel etc. Zimmer ist aber in Hörweite und hätte ich mit 3 Jahren natürlich über mehrere Etagen auch nicht gemacht.

Ansonsten: Fotobücher angucken, Puzzel, manchmal haben wir eine kleine Höhle mit Decke gebaut etc.

Was es hier nie gab, war Fernseher oder Tablet. Ich wollte nicht, dass sie das mit dem HO verknüpft und dann immer fordert. Da ich recht viel arbeite, hätte ich das sonst nicht mehr rausbekommen und es wäre schlicht zu viel geworden. Sie hat ihre Medeinzeit vor dem Abendessen. Das hat auch tatsächlich geklappt, sie fragt tagsüber nie danach.

Und das allerwichtigste: gute Nerven wünsche ich Dir!! #klee

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Unsere Kleine, grad zwei geworden, hat mal meinen Chef in der Videokonferenz gesehen und rief fröhlich: "Oh guck mal da, ein Opa." Ich: "Das ist mein Chef."

Sie: "Warum hat der Chef denn keine Haare?" 🙈🙈🙈

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😂😂😂

Ja… das kenne ich auch. Management Call… bundesweit. Ich hatte wirklich an alles gedacht!! Interessantes Spielzeug, sogar Apfelschitzel, Kekse…. und musste ca. 10 Minuten was präsentieren.

Klappte super 😅, ca. 7 Minuten.
‚Mama, ich muss mal AA!!‘…. Großes Gelächter.

Habe mich in Grund und Boden geschämt, aber was muss das muss.

Heute finde ich es lustig 😂.

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Ich finde es extrem anstrengend und schwierig, mehrere Stunden am Stück zu arbeiten mit Kleinkind zuhause. Zwei oder drei Stunden gingen bei mir auch schon gut, alles danach war kaum noch produktiv durch die vielen Unterbrechungen und hatte dann weiter gearbeitet, als die Kinder im Bett waren.

Hatte vermutlich die üblichen Beschäftigungen:

Malen, Sticker
Magnete, Magnetbausteine, Duplo
Bücher anschauen, Tonies hören
Sachen sortieren /schöpfen

Zwei bis drei Stunden empfand ich für drei Jahre dann auch schon als richtig viel.