Warten unmöglich

Hallo zusammen,

Wir haben ein Problem was denke ich viele Eltern kennen, aber bei uns ist es next Level. Vielleicht hat jemand noch einen Tipp was wir versuchen können.
Mein Sohn (in 4 Wochen 3 Jahre alt) kann überhaupt gar nicht warten. Nicht mal eine Minute. Das wird in Läden wo man anstehen muss zum großen Problem. Wenn der Laden überschaubar ist und er dort die Sachen in Ruhe lässt darf er herumlaufen so lange ich warte, das klappt dann gut. Aber wenn das nicht möglich ist muss ich ihn auf den Arm nehmen, sonst bleibt er nicht bei mir, und dort fängt er dann ein riesen Theater an, windet sich herum und schreit.
Beim Kinderturnen sollen die Kinder eigentlich vor der Halle mit den Eltern warten bis die Tür auf geht und dann geht man gemeinsam rein.
Ich sitze mit meinem Sohn so lange im Auto bis die Tür auf geht und erst dann gehen wir los weil er mir sonst ums ganze Haus springt.
Früher sind wir überall mit dem Kinderwagen hin aber dafür ist er nun zu groß und auch darin macht er Theater sobald wir warten müssen.
Hat noch jemand einen Tipp oder einen Erfahrungswert für uns?

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"Ich sitze mit meinem Sohn so lange im Auto bis die Tür auf geht und erst dann gehen wir los weil er mir sonst ums ganze Haus springt."
Was wäre daran so schlimm??? Dann springt doch mit ihm Rum


Ich würde ihn Möglichkeiten geben was man beim Warten tun kann. Unterhaltet euch, spielt Fingerspiele, legt waren aufs Band, vorm Sport Spiele ich mit dem Ball vor der Halle, zählt Dinge, ich sehe was was du nicht siehst, ...

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Danke für deine Tipps.
Wenn er vor dem Halleneingang etwas umher springen würde hätte ich damit gar kein Problem. Aber die Halle ist von einer vielbefahrenen Straße umgeben und er umrundet diese komplett. Er ist unfassbar schnell und kommt damit sofort außerhalb meiner Sichtweite.

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Okay verstanden...

Dann nimm dir ggf Straßenkreide mit oder so für den Bürgersteig...

Erklär ihm das er an der Straße an der Hand bleiben muss oder in deiner Nähe. Wenn er das macht darf er Straßenkreide mähen oder so. Macht er es nicht, muss er wieder mit dir in Auto warten oder du musst ihn auf den Arm nehmen ist sonst was die gerade passend erscheint. Und das machst du auch wenn er sich nicht dran hält...
Mit Kreide kannst du ihm auch einen Bereich malen der erlaubt ist... Und bleib dicht an ihm dran... Damit er merkt du kannst sofort zupacken und er muss dann echt ins Auto oder so... Und wenn das nach 3-4 Wochen dann nicht besser geht würde ich sagen "klappt es heute mit warten nicht und wir müssen uns Auto fahren wir wieder heim" (außer du willst unbedingt das er turnt aus einem guten Grund und er macht das nicht gern... )

Bearbeitet von Kuddelmuddel
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Mein Tipp für dich: Als Eltern konsequent bleiben und dem Kind Grenzen aufzeigen. Duch ein paar Wiederholungen werden sich sicherlich erste Erfolge einstellen.

Meine Tochter ist auch gerade 3 Jahre alt geworden. In dem Alter brauchen Kinder Regeln und Strukturen und fordern diese ja auch aktiv ein.

Wenn sie beim Kinderturnen nicht mitmachen würde, würde ich ihr erklären, dass die Regeln dort für alle Kinder gelten und wenn sie sich nicht an die Regeln hält, muss sie kurz auf der Bank eine Pause einlegen. Wenn sie sich dann weiterhin nicht daran halten sollte, müssen wir leider nach Hause gehen.

Selbiges Spiel mit Pause -oder Ähnliches- (gelbe Karte) und nach Hause gehen -o.Ä.- (rote Karte) kann man natürlich auch überall sonst anwenden.

Viel Erfolg 🍀

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Trainiert ihr das Warten zu Hause? Meine Große ist auch ein sehr ungeduldiges Kind und kann es schlecht aushalten zu warten. Mit 7J ist es zwar inzwischen nicht mehr so, aber sie brauchte immer Beschäftigung. Die Kleine ist anders. Sie ist von Anfang an gewöhnt, warten zu müssen. Es waren halt immer 2 kleine Kinder da und beide hatten Bedürfnisse, da musste man warten...
Zudem würde ich auch klare Regeln aufstellen. Bei uns hieß es: Entweder du bleibst in Sichtweite / darfst nur bis zu der Kante / auf der Wiese bleiben - oder du musst an meine Hand kommen. Das natürlich auch konsequent durchsetzen.
Eine kleine Beschäftigung dabei haben ist sicher keine schlechte Idee (Buch, Kreide, Hüpfball) - allerdings würde ich das nicht in einer kurz-warte-Situation wie vorm Sport oder an der Supermarktkasse anfangen sondern eher beim Kinderarzt oder anderen Terminen, wo man warten muss.

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Ich würde auf jeden Fall nicht im Auto bleiben, um dem Kind ein Modell in Form der anderen Kinder zu geben, sodass er sieht, was die anderen tun bzw wie sie damit umgehen. Hat man ja im Supermarkt zB seltener in Form anderer Kinder. Wobei aber auch ich nicht genau verstehe, warum er vor der Halle beim Turnen nicht herumspringen darf oder was auch immer ihm da in den Sinn kommt.Im Supermarkt fänd ich da schon nerviger.
Sitzt er im Supermarkt vielleicht lieber im Wagen? Auch hier könnte man Konsequenz walten lassen, also vorher erklären, dass gewartet werden muss und wenn er das nicht tut, geht's eben in den Wagen. Vielleicht muss man durch den Wutanfall dann 2-3x durch, auch wenn's natürlich in der Situation sehr unangenehm ist.
Vielleicht muss man solche Situationen auch erstmal vermeiden, bevor man mit der Konsequenz-Keule schwingt, und Zuhause ganz bewusst klein anfangen und das ausbauen, weil er bisher kaum Gelegenheit hatte, zu warten. "Ich räume jetzt meine Kaffeetasse von gestern in die Spülmaschine, dann können wir das Puzzle machen".

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Wenn er vor dem Halleneingang ein bisschen hin und her springen würde hätte ich damit gar kein Problem. Aber er umrundet die Halle komplett und zwar so schnell dass ich nicht mehr hinterher komme. Er ist dann außerhalb meiner Sichtweite und die Halle ist von einer vielbefahrenen Straße umgeben.

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Da dann konsequent sein und sagen, dass wenn er weg läuft ihr nach Hause fahrt und es kein turnen für ihn gibt.

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Ich guten Momenten mit dem Kind diese Situationen ansprechen.
Klar sagen, dass es Regeln gibt an die man sich halten muss. Das es auch für sich regeln gibt. Etc PP.

Konsequent bleiben. Grenzen abstecken. Mit Konsequenz auch das Geschehen besiegeln.

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Da muss man eben leider durch. Vermeidung durch das Auto wird euch da nicht weiter bringen. Wenn er nicht bei dir bleibt, dann muss er an der Hand warten und wenn das nicht klappt, dann geht es eben ohne Turnen wieder nach Hause.