Ideen gesucht: Politischen Druck ausüben wegen Unterversorgung der Kitas

Hallo zusammen,

sicher bin ich nicht allein mit der Situation, dass in unserer Kita die Kontinuität der Kinderbetreuung eingebrochen ist. 1-2 Tage pro Woche muss jedes Kind zuhause bleiben, weil die Versorgung aufgrund von Schwangerschaften, Krankheiten und langfristig geplanten Fortbildungen nicht gewährleistet werden kann.
In Kombination mit den Feiertagen und dazu genommenen Brückentagen seitens der Kita kommt da allein im Monat Mai eine ganze Menge Zeit zusammen, in der die Kinder nicht betreut und die Eltern dementsprechend nicht in ihrer Erwerbsarbeit tätig sein konnten.

Jüngst kam es deswegen sogar zu ausfälligen Konfrontationen seitens einzelner Eltern ggü. den Erzieherinnen, die noch da sind und den Laden liebevoll (!) am Laufen halten.

Was können wir als Eltern tun? Gibt es eurer Erfahrung nach Möglichkeiten, politischen Druck auszuüben? An wen am besten? Träger, Stadt, Land? Arbeitgeber mit ins Boot holen?

Ich erwarte sicher keine kurzfristige Zauberlösung, aber sich wenigstens an den richtigen Stellen Gehör zu verschaffen könnte vielleicht helfen, die Situation besser zu bewältigen.


Ich bin gespannt auf eure Vorschläge.



Viele Grüße

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Schau mal auf kitanotstand.de, da gibt es Kampagnenideen - und die Ergebnisse einer Correctiv-Recherche. Die Umfrage dazu wurde u. a. über viele Lokalzeitungen gestreut, fand im Nachgang aber medial wenig Beachtung, weil wie immer andere Themen irgendwie wichtiger waren.

Eigentlich müssten jeden Tag Eltern gemeinsam mit Kita-Personal demonstrieren gehen, aber da fehlt wohl allen die Energie in unserer "Rentokratie" (Begriff stammt von einem Spiegel-Kolumnnisten).

Die Träger, Kommunen und Einrichtungen sind auf jeden Fall die falschen Beschwerdestellen, die verwalten nur den (Personal-)Mangel und werden dann noch von Eltern verklagt, angepöbelt und (da stimme ich meiner Vorrednerin zu) mit teilweise lächerlichen Erwartungen überzogen. Wer sich über geschlossene Kitas an Brückentagen aufregt, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Ich bin selbst Elternbeirätin, unser Gremium verwechseln einige Eltern mit einer jederzeit verfügbaren Ombudsstelle für ihre abstrusen Sonderanliegen. Da möchte ich nicht wissen, was beim Personal selbst alles anlandet.

Das Problem muss auf höherer Ebene gelöst werden. Die Wege sind seit den frühen Nullerjahren eigentlich bekannt - s. u. a. die (Meta-)Studien zu Bildungsrenditen von McKinsey und dem IW. Klare Empfehlung damals: Erzieher*innen-Beruf teilakademisieren, aufwerten, besser bezahlen. Passiert ist wenig oder das Gegenteil. Kurzfristig wird man da jetzt nur rumfrickeln können, da das Kita-System eh schon gegen die Wand gefahren ist und bedingt durch die vielen Fachkräfte, die aktuell in Ruhestand gehen quasi zum zweiten Mal Anlauf nimmt.

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Ich rege mich nicht darüber auf, wollte damit nur betonen, dass die Vereinbarkeit schwierig ist, wenn neben den verständlicherweise offiziell genommenen Brückentagen wöchentlich weitere komplette Schließtage folgen.

Ich verstehe auch ehrlich gesagt, nicht, wieso hier der Wille, etwas zu bewegen und sich für die Kita und für unsere Kinder zu engagieren, permanente Schuldzuweisungen erfährt. Es geht ja eben nicht darum, seinen Frust bei den Erzieherinnen und Trägern abzuladen, sondern diese in dem Einsatz für bessere Bedingungen zu unterstützen!

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Danke für den Link zu Kitanotstand.de!

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Wo soll die Politik denn Erzieher herzaubern, wenn immer weniger Menschen diesen Beruf oft aufgrund von überzogenen Elternansprüchen nicht mehr ausüben wollen? Verfolge gerne mal die Beiträge hier im Forum, wofür Eltern hier "heißlaufen" (mein Kind hat sich daneben benommen und wurde nach zig Ermahnungen als Konsequenz weggetragen, obwohl es das nicht wollte... Da müssen die Erzieher pädagogisch wertvoll einen abderdnWeg finden). Da kann man nur verlieren.

Erziehermangel ist teilweise hausgemacht.

Bearbeitet von Wilhelmi
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Das sehe ich anders. Klar, gibt es das, was du hier beschreibst. Aber der Job ist einfach wahnsinnig anstrengend, viele halten ihn kaum bis zur Rente durch und er ist dafür einfach zu schlecht bezahlt. Bei uns sind viele Erzieher*innen, Fachkräfte mit Studienabschluss, die gehen nach ein paar Jahren in der Kita in die Behörde (Jugendamt), in die Schulsozialarbeit, … Und das liegt nicht an den Eltern, sondern am System, der mangelnden Flexibilität, ganz geringen Aufstiegsschancen, …

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Schlecht bezahlt ist es als fertige Erzieherin eigentlich nicht mehr. Ich verdiene besser als in meinem ursprünglichen Beruf und der erforderte ein Studium. Das Problem ist eigentlich die schlechte Bezahlung der Vorpraktikantinnen. Die werden oft regelrecht ausgenutzt und entscheiden sich dann doch lieber für einen anderen Beruf.

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Hallo Betroffene,

Öffentlicher Druck hilft, Zeitungsartikel, Radiobeiträge, Leserbriefe.
Mit handfesten Zahlen, wieviele Tage genau die letzten Monate.

Druck beim Ministerium, beim Träger durch Arbeitgeber, am besten Schulleiter ( je höher die Schulform desto mehr Druck), sämtliche Chefs per Mail und persönlich durch Telefon.

Dann zählt die Ausrede nicht mehr das die Betreuung ein privates Problem der Eltern ist, sondern es ist ein gesellschaftliches!!!

Das war das einzige was bei uns überhaupt Wirkung gezeigt hat.

Grüße von einem frustrierten Elternbeirat

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Ich bin Kita- Sozialarbeiterin...
Seit Jahren kämpfen wir um Gehör! Aber Kinder haben keine Lobby! Das ist ein Fakt. Politik wird für Generation 50+ gemacht. Hier in Ostdeutschland, mit unserem katastrophalen Betreuungsschlüssel haben wir aktuell den umgekehrten Fall. Wir haben zu wenig Kinder! Kann man sich kaum vorstellen, bei den aktuellen Debatten.
Aber es ist nicht angedacht, den Betreuungsschlüssel anzuheben. (Sachsen aktuell 1:5 Krippe, Kiga 1: 11,5 und Hort 1:22)
Es gibt recht viele Petitionen, die man unterschreiben kann. Sich an die Träger an sich zu wenden, bringt selten Erfolg, denn die Finanzierung erfolgt aus Steuermitteln die vom Bund an die Länder zugeteilt werden und wenn dann eben nicht mehr Geld dafür freigesetzt wird, dann ist das halt auch nicht da.(es ist komplexer, nur mal ganz grob) Die Kita kann ja kein Geld einnehmen, die verursacht nur Kosten. Wenn man also was bewirken will, dann muss man an "die ganz große Politik" ran. Und da kannst du ja mal in die letzten Wahlprogramme gucken. Darüber wird quasi bei keiner Partei ein Wort verloren.
Man braucht also einen langen Atem und erreicht wenig.
Eine tatsächlich sinnvolle Lösung habe ich noch nicht gefunden. Außer einen flächendeckenden Streik aller Einrichtungen und Eltern zu verwirklichen. Die fehlen dann nämlich auf Arbeit und dann sind wir viele. (Ich habe selbst 3 Kinder) Wenn da nur mal nen Tag 15 Kitas streiken interessiert das einfach überhaupt niemanden.

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Könntest du eventuell ein paar pezitipnem hier teilen, die du als sinnvoll erachtest? Dann wären ja hier sicherlich schon einige, die sie in ihren Kitas auch weiter verteilen könnten. Dankeschön

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Na wer will denn bei sovielen furchtbaren Eltern heutzutage noch diese Ausbildung machen, die selbst mit Abi immer noch 4 Jahre dauert, also länger als viele andere?

Die Politik ist nicht immer an allem Schuld. Aber ist natürlich einfacher das auf die abzuwälzen.

Also nicht persönlich gegen dich, sondern ganz allgemein gehalten.

Ist in der Pflege übrigens nichts anderes. Da kommt der eingewachsene Fußnagel am Sonntag in die Notaufnahme, weil er jetzt gerade mal Zeit findet, die Woche war voll mit Friseurbesuch und anderen Dingen und wundert sich dann, warum er 5 Stunden oder mehr warten muss und pöbelt dann.

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Ich habe jährlich etliche Schulabsolventen, die gerne Erzieher werden. 2-5 Prozent würde ich sagen (mit und ohne Abi). Aber ob die am Ende im Kindergarten landen?

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Ja, die wollen vielleicht noch Erzieher werden und dann lernen die das erste mal die Karens kennen und ergreifen schnell die Flucht aus der Kita.

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Man muss laut werden, mit auf die Demos gehen, Aktionstage mit unterstützen,…

Aber wir hatten heute auch wieder so eine Situation. Unangekündig und am morgen völlig spontan musste die Gruppe wegen Personalmangel geschlossen werden. Und was machen wir Eltern? Wir werden wieder zu Organisationskünstlern: da werden Großeltern abtelefoniert, zwischen Eltern werden Alianzen geschlossen, spontan HomeOffice gemacht,… Ich behaupt nichtmal die Hälfte der Elternarbeitgeber hat was davon mitbekommen. Und wie soll dann aus der Wirtschaft Druck auf die Politik ausgeübt werden, wenn die das nichtmal mitkriegen? Vielleicht sollten wir uns dann alle Kindkrank melden oder politisch ein Kontingent an bezahlten „Betteuungsengpass“-Tagen fordern. Dann würde sich vermutlich mal was tun.

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Das meine ich, Druck geht am ehesten durch Arbeitgeber mit direkten Beschwerden ans Ministerium.
Wir Eltern werden immer nur vertröstet, große Arbeitgeber haben einfach viel mehr Gewicht.!!!
Je größer, je mehr politisches Gewicht desto besser.
Schulleitungen ( direkter Draht ins Kultusministerium ), Krankenhäuser, je höher der Boss/ Chef desto mehr Druck.

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Genau das meine ich und an der Stelle suche ich nach beispielsweise vorformulierten, stichhaltigen Texten, mit denen sich Arbeitgeber möglichst zügig und konstruktiv an die Politik wenden können.
Am besten auf verschiedenen Ebenen, Kommunalpolitik, Landespolitik, Bundesebene.

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Das Problem löst sich in ein paar Jahren von alleine, die Geburtenzahlen sind stark rückläufig.

Jeder, der jetzt frisch Erzieher lernt, ist selbst schuld, wenn er in vier Jahren nicht in eine Festanstellung übernommen wird. Stellenweise ist es bereits so weit, dass Kitas mangels Kindern Personal abbauen.

Geburtenzahlen sind ein auf und ab.

Ja, die Eltern und Kinder der letzten Jahre hat es jetzt blöde erwischt. Ja, unsere Politik reagiert viel zu langsam. Ja, es wird für euch als Eltern dann auch in der Grundschule blöd, weil da dann die Lehrer fehlen werden. In der weiterführenden Schule entzerrt es sich dann endlich ein klein wenig...

Aber was soll die Politik denn heute(!) nun machen? Erzieher vom Baum pflücken, die dann in zwei, drei Jahren wieder entlassen werden?

Was die Politik machen könnte, wäre generell mehr Geld in die Bildung unserer Kinder zu stecken. Einfach ganz generell die Arbeitsbedingungen verbessern. Damit beim nächsten drohenden Engpass die Leute lieber spontan und rechtzeitig in solche Berufe wechseln...

Der nächste Engpass wird rein statistisch gesehen so in 25 Jahren kommen. Wenn man heute den Lohn anpasst, ist es bis dahin trotzdem wieder ein Hungerlohn.

Anekdote meiner Hebamme: als sie 2008 die Umschulung von der Krankenschwester zur Hebamme gemacht hat, hat man ihr gesagt, sie sei doch irre, kein Mensch braucht Hebammen. Das ist gerade mal 16 Jahre her.

Und noch als Randnotiz für diejenigen die meinen, alternativ wählen zu müssen: die wollen nicht die Kitakrise lösen, sondern dass Mama zuhause am Herd bleibt und weitere gute deutsche Kinder zeugt, damit diese zu wundervollen deutsch deutschen Fachkräften werden. Augen auf beim Wählen!

Und zu guter Letzt für die Gamer unter uns: das Spiel "Banished" ist zwar schon etwas älter, aber wirklich lohnenswert. Da sieht man wunderschön, wie die Wirtschaft am Stock geht, wenn Geburtenzahlen plötzlich nach oben oder nach unten rauschen. Da sieht man das Wohnungsdilemma. Im Spiel sehr witzig: wenns zu viele Häuschen gibt, trennen sich die Leute, weil sie einfach Platz zum Ausziehen haben 😂 andersrum gibts bei Wohnungsnot nicht genügend Nachwuchs... Man sieht wie das Gesundheitswesen zusammenbricht, wenn man nicht die nötige Infrastruktur vorhält für Krankheitsausbrüche. Man sieht, wie sich Überalterung auswirkt. Und nicht zuletzt sieht man das System zusammenbrechen, wenn man im falschen Moment Flüchtlinge rein lässt, weil die sämtliche Systeme zusätzlich belasten... Während Flüchtlinge im richtigen Moment durchaus Lücken füllen können. Ein wirklich wundervoller Simulator, der mit den simpelsten Lebensregeln erstaunlich nah an die Realität rankommt. Sollte eigentlich Pflichtfach sein für alle, die Politik oder volkswirtschaftliche Themen studieren.

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"Augen auf beim Wählen!" Danke!

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Das ist Unsinn. Der Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern steigt sogar noch. Selbst wenn die Geburten rückläufig sind. Grund ist der zunehmende Ausbau der U3 sowie der Hortbetreuung. Es gibt schon heute deutlich mehr Erzieherinnen als vor 10 Jahren. Da aber immer mehr Plätze für unterschiedliche Altersgruppen benötigt werden, besteht derzeit (und noch mindestens bis in die 30er) eklatanter Personalmangel.

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Ideen wurden ja schon einige genannt; was mir persönlich noch auffällt:
Es ist genau wie in der Pflege/ medizinischer Versorgung. Wer Geld hat, kauft sich gute Betreuung, sei es ein gutes (teures) Pflegeheim für die betagten Eltern oder eben eine private Kita für die Kinder.
Das ist nicht schön, aber momentan doch unbestreitbar der Lauf der Dinge.

In unserem privaten Kindergarten ist seit wir dort sind (ca 1,5 Jahre) noch kein einziger Tag wegen Personalmangel geschlossen gewesen. Der Betreuungsschlüssel ist top, die Erzieher selten krank, wenig Fluktuation.
Die Erzieher arbeiten gerne dort und das merkt man jeden Tag.
Momentan bezahlen wir durch Mitarbeit und nicht durch höhere Beiträge, aber ich wäre durchaus auch dazu bereit.

Sehr unfair finde ich zB, dass je nach Bundesland teilweise gar keine Kitagebühren anfallen oder so hohe, dass man es sich zweimal überlegt, ob es sich lohnt arbeiten zu gehen.

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Auch ein ganz wesentlicher Aspekt!
Und wer beispielsweise eine feste Kita-Betreuung hat, dafür auch gar nicht so wenig Geld bezahlt, muss dann trotzdem noch zeitweise Betreuung hinzu kaufen, sofern sie nicht durch Großeltern oder Freunde abgedeckt werden kann.
Die Misere zieht sich weiter: der Bildungserfolg in Deutschland ist ganz maßgeblich von Elternhaus und dessen finanziellen Möglichkeiten abhängig.
Und es ist ein viel zu vielen Stellen schlichtweg Zufall, ob man liebevolles, pädagogisch versiert ist, tolerantes und weltoffenes Personal hat oder eben nicht.
Ich bin davon überzeugt, dass das letztendlich nicht nur das Problem einzelner Familien ist, sondern uns jetzt schon und in Zukunft noch mehr als komplette Gesellschaft auf die Füße fällt. Auf Kosten der physischen wie psychischen Gesundheit sehr vieler Menschen.

Bearbeitet von Bean2022
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Das stimmt so auch nicht. Viele der privaten Träger sind überhaupt nicht besser, sie sind nur teuerer, aber andauernder Personalwechsel. Eigentlich schauen wir Erzieherinnen eher bei kirchlichen oder städtischen Trägern sowie Eltern-Inis unterzukommen. Bzw. noch sowas wie Fröbel und Co. Bei den privaten giltst Du nur als Kostenfaktor, die werden streng wirtschaftlich geführt. Oft überhaupt nicht zum Wohle der Kinder. Wichtelwerk und Co. haben eine unglaubliche Fluktuation und bei Erzieherinnen einen miserablen Ruf.

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Hm, der Mai dient ja grundsätzlich nicht als Vergleichsmonat, da waren schon immer viele Feiertage und eben Brückentage....wird in der Schule nicht anders werden.

Im ersten Schrott würden von mir deutliche Worte an die ausfallend werdenden Eltern erfolgen. Ich schua doch nicht wortlos zu, wie solche Eltern dann noch schlußendlich dafür sorgen, das die letzten Erzieher auch noch abspringen und sich nen entspannteren Job suchen.

Das Problem ist auf allen Ebenen bekannt udn wird erfolgreich weiterhin ignoriert....wie so viele andere Probleme, wenn es um den Nachwuchs geht. Auch der Elternschaft sollte langsam einsehen, das der aktuelle Stand katastrophal ist und eben viel mehr Eigenanteil an der Betreuung übernommen werden muß. Selbst wenn alle Eltern von Kitakindern und Schülern auf die Straße gehen würden, die Veränderungen würden Jahre brauchen.

Gruß mit Schulkind, das wirklich im gesamten Schuljahr exakt 3 Wochen Unterricht nach Plan hatte.

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Uns Eltern ist natürlich nicht bekannt, wer diese unmöglichen Töne angeschlagen hat. Es wurde einfach durch den Elternbeirat noch mal dazu aufgerufen, sich an dieser Stelle gemäßigt und verständnisvoll zu zeigen!

Und ja, in den Schulen geht es so weiter. Aktuell bei uns auch: 6 Stunden Unterricht, davon 5 Stunden Vertretung, das mehrfach wöchentlich. Zum Teil wegen Krankheit, zum Teil wegen notwendiger Fortbildungen, zum Teil wegen Lehrkräften, die aufgrund der Kitaschließungen ihres Nachwuchses selbst nicht in die Schule gehen können.

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Heute wurde der zehnte Nationale Bildungsbericht veröffentlicht. Holla die Waldfee ...

Fazit: Das System ist am Anschlag.

Was passiert - nichts - aber Hauptsache, Deutschland wird Europameister, sicherlich nicht in Bildung und Betreuung.

https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/kurzmeldungen/de/2024/06/bildungsbericht-2024.html

Bearbeitet von Schnittchenfrau