Schon wieder Husten nach Rachenmandeln-OP

Hallo ihr Lieben!

Meine Tochter 4 Jahre hatte Anfang Januar diesen Jahres eine Rachenmandel-OP. Es wurden kleine Schnitte in den Ohren gemacht aber diese Paukenröhrchen brauchten sie ihr nicht setzen, da es wohl nicht nötig war.
Jetzt sind ca. 8 Wochen vergangen und sie hat schon wieder die zweite Erkältung. Ich bin bald am verzweifeln, solch dauernder wiederkommender Husten kann doch nicht normal sein. Ich hoffe nur, das es nicht mal zur chronischen Bronchitis kommt.
Ihr Hausarzt gibt ihr immer Prospan-Hustensaft und sagt nur, das ihre Halsmandeln sehr vergrößert wären.
Letzten Donnerstag waren wir zur Nachuntersuchung beim HNO der meinte, das alles okay wäre gut verheilt ist und die Schnitte in den Ohren zugewachsen sind. Er sagte auch, das die Halsmandeln nicht vergrößert wären, sie seien normal. Und das mit den Erkältungen müsse sich erst einpegeln nach der OP, der Körper muß sich erst dran gewöhnen.
Ihr Husten hört sich auch immer so blechern an, ist das normal?
Tja den Ärzten zu urteilen, kann man ja noch hoffen aber skeptisch ist man da schon, wie lange soll das denn dauern. Haben extra die OP machen lassen damit es besser wird und nun muß sie sich weiter quälen.
Wie ist es bei euch gewesen nach diesen OP´s? Und was hilft euren Kindern am besten gegen Husten?

Liebe Grüße von Ellen

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Hallo,

das hatten/haben wir auch. Zweimal die OP (einmal Polypen und Röhrchen, das zweite Mal nur Röhrchen).
Unsere Tochter ist nicht mehr ganz so oft erkältet, aber den harten Husten bekommt sie immer wieder. Es hatte beginnende Lungenentzündung, dann mal chron. Bronchitis, dann spastische Bronchitis usw. Immer wieder Antibiotika und Hustensäfte. Die Lunge hörte sich schon nicht mehr so gut an. Deshalb inhaliert sie nun schon seit fast einem halben Jahr mit Cortision und hat eigentlich nie einen richtigen Husten. Das ist zwar gut, aber immer wenn wir versuchen das Cortison abzusetzen kommt sofort der Husten wieder. Das macht mich total fertig. Nun sollen wir noch 4 Wochen das Coritson nehmen, da gerade diese Grippewelle durch Dtl. zieht und sie wenigstens etwas Schutz hat. Mal sehen wie es in 4 Wochen ist. Ich befürchte aber, dass der Huten dann wieder kommt. Der Doc meinte es kann sich evtl. auch zu Astma entwickeln. Davor habe ich ganz schön Angst.
Nun will ich erstmal versuchen eine Kur an der See zu bekommen. Vielleicht tut es ihr mal gut, nach den ganzen Krankheiten und OPs.
Ich kann Dir leider nichts raten, aber Du siehst, Du bist nicht allein damit. Und laut Kinderarzt geht es immer mehr Kindern so. Leider. :-(

Alles Liebe & gute Besserung
Kathleen

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Wenn der HNO sagt, dass die Mandeln okay sind, dann sind sie das auch, der sieht den ganzen Tag nichts anderes, der kann das beurteilen. Der Hausarzt nicht. Husten, also Bronchien &c. sind übrigens NICHT das Fachgebiet der HNOs; falls da also ein Dauerproblem besteht, müsstest Du einen Lungenfacharzt aufsuchen. Tatsächlich aber ist der Hals bestimmt durch die vorherigen Probleme gereizt, es dauert manchmal Monate, bis sich der Körper regeneriert. Etwas Geduld möchte außerdem sein, da 12-14 Erkältungen pro Jahr normal sind, zumal im Alter Deiner Tochter. Blecherner Husten ist trockener Reizhusten, der braucht kein Prospan, sondern nachts einen Blocker wie Silomat, tagsüber reichlich Trinken und viele Lutschbonbons, Salbei, was auch immer. Ich finde Prospan sowieso nicht wirksam. Bei uns hat das nie geholfen. Eine Bronchitis hört sich übrigens nicht so an wie ein Reizhusten, eine Bronchitis sondert reichlich Schleim ab, die wird sie unter Garantie nicht haben. Vergiss den Hausarzt, vertraue auf das, was der HNO sagt, und warte das Frühjahr ab.