Dihydrogenoxid - die unerkannte Gefahr

    • (1) 04.08.09 - 11:17

      Biologen decken auf:

      Dihydrogenoxid in unserer Umwelt, Industrie und sogar in unseren Wohnungen!

      Dihydrogenoxid ist eine polare Verbindung mit einem Molekulargewicht von nur 18 g/mol (1). Auf Grund dieser Eigenschaften und der starken Adhesionskräfte innerhalb von Dihydrogenlösungen haftet es an fast allen Oberflächen, kriecht durch Kapillarkräfte leicht in kleine Ritzen und penetriert lebende tierische und pflanzliche Zellen mit Leichtigkeit und fast ungehindert (2).


      Unter normalen Bedingungen ist Dihydrogenoxid eine farblose, geschmackslose Flüssigkeit. (1) Geht es in festen Aggregarzustand über bildet es Kristalle, welche mit leichtigkeit tierische, pflanzliche und sogar bakterielle Zellen stark beschädigen oder zerstören. Fest werdendes Dihydrogenoxid kann also Zell- und Gewebeschäden (!!!!!!!!!!!!!) hervorrufen bei Kontakt. Ähnlich verhällt es sich mit gasförmigem Dihydrogenoxid. Kontakt mit gasförmigem Dihydrogenoxid Dampf verursacht schwere Haut- und Gewebeschäden die nur langsam abheilen.

      Nicht zu letzt ist Dihydrogenoxid ein sehr effektives, Polares Lösungsmittel (1). Seine Gefährlichkeit wird durch die zahllosen in Dihydrogenoxid löslichen Giftsubstanzen noch gesteigert (4, 5). Unter anderem kann in DiHO in großen Mengen gelöst sein:

      - Schwefelsäure
      - Bis zu 2kg (!) Acrylamide (Das krebserregendes Nervengift, das vor kurzer Zeit einen Lebensmittelskandal auslöste)
      - K-CN (Zyankali) und andere hoch giftige Zyanidverbindungen
      - Pb(NO3)2 und andere hochgradig gefährliche Bleiverbindungen

      Referenzangaben:

      (1) Charles E. Mortimer - Chemie. Das Basiswissen der Chemie.
      (2) Bruce et al. Alberts - Lehrbuch der Molekularen Zellbiologie
      (3) Werner Baltes - Lebensmittelchemie (5. Auflage)
      (4) Louis Lewin - Gifte und Vergiftungen. Lehrbuch der Toxikologie
      (5) Otfried Strubelt - Gifte in Natur und Umwelt

            • (5) 04.08.09 - 11:40

              Bereits Anfang der 1980er Jahre war es ein beliebter Scherz von Schülern aus Chemie-Leistungskursen in österreichischen Gymnasien, Petitionen zu verfassen, dass dem Schulwart verboten werden sollte, die Blumen vor der Schule mit Dihydrogenmonoxid zu spritzen, und diese von Lehrern und Eltern unterschreiben zu lassen. Eine der ersten dokumentierten DHMO-Warnungen sind Flugblätter, die 1989 auf dem Campus der Universität von Kalifornien in Santa Cruz zirkulierten. Dieser Scherz wurde 1994 aufgegriffen und in abgewandelter Form im beginnenden World Wide Web mit einer Webseite aufbereitet, die schnell Verbreitung fand und von der in den folgenden Jahren auch von der Presse Notiz genommen wurde. Diese ursprüngliche Form wurde später oft um weitere allgemein bekannte Eigenschaften des Wassers erweitert, die an sich jedermann bekannt sind, aber in provozierender oder schockierender Weise aufbereitet werden.

              by Wikipedia

      (7) 04.08.09 - 11:36

      #kratz

      (8) 04.08.09 - 11:37

      Dihydrogenoxid = Wasser

      (9) 04.08.09 - 12:32


      Dihydrogenmonoxid = 2 wasserstoff 1 sauerstoff = H2O :-p

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