Hinter eines Baumes Rinde-Heinz Erhard

    • (1) 26.06.13 - 14:03

      Hinter eines Baumes Rinde
      wohnt die Made mit dem Kinde
      Sie ist Witwe,
      denn der Gatte, den sie hatte,
      fiel vom Blatte.
      Diente so auf diese Weise
      einer Ameise als Speise.
      Eines morgens sprach die Made:
      liebes Kind, ich sehe grade,
      drüben gibt es frischen Kohl,
      den ich hol'. - So leb denn wohl!
      Halt, noch eins - denk, was geschah.
      Geh nicht aus, denk an Papa!
      Also sprach sie und entwich.
      Made junior aber schlich
      hinterdrein - und das war schlecht!
      Denn schon kam ein bunter Specht
      und verschlang die kleine fade
      Made ohne Gnade. - Schade.
      Hinter eines Baumes Rinde
      ruft die Made nach dem Kinde ...
      Heinz Erhardt - noch'n Gedicht.
      http://www.nubecita.de/Gedichte/

      (4) 27.06.13 - 07:25

      Oooh, ich mag Heinz Erhardt.

      Die Maruritius ist auch toll. Mauritius

      Herr Heinrich Franz von Ohnegleichen,
      der sammelte gar gern Postwertzeichen,

      mit Zähnen und mit glatten Rändern,

      aus Übersee und anderen Ländern
      und klebte sie alle vereinigt,

      jedoch geordnet und gereinigt,
      ins Album, wie man das so muss.
      Nur fehlte die Mauritius!
      Was hatte er nicht unternommen,
      um diese Marke zu bekommen!
      Ja, selbst, als er der Minne fröhnte,
      mit Minna, die ihn arg verwöhnte,
      fragte er bei jedem Kuss:

      „Hast du nicht die Mauritius?“
      Bald brachte beiden Adebar
      ein Kind, das zwar ein Mädchen war,

      doch Heinrich fasste den Entschluss:

      „Die nennen wir Mauritius!
      Gewiss, der Name passt nicht recht
      für‘n Kind von weiblichem Geschlecht,
      doch sei’s! Zu End sei der Verdruss,
      ich hab eine Mauritius!“
      Sehr früh schon ging das Mädchen gern
      in Bars, damit es tanzen lern
      und dadurch körperlich erstarke.
      Na... sie wurde vielleicht ne Marke!

      -Heinz Erhardt-

    • Ich hab da auch eins :-D

      Die Kuh

      Auf der saftiggrünen Wiese
      weidet ausgerechnet diese
      eine Kuh, eine Kuh.

      Ach, ihr Herz ist voller Sehnen,
      und im Auge schimmern Tränen
      ab und zu, ab und zu.

      Was ihr schmeckte, wiederkaut se
      mit der Schnauze, dann verdaut se
      und macht Muh, und macht Muh.

      Träumend und das Maul bewegend
      schaut sie dämlich in die Gegend
      grad wie du, grad wie du.#freu

      -Heinz Erhardt-

      Ihr seid toll!!!#blume

    • Die alten Zähne wurden schlecht
      und man begann sie auszureissen.
      Die neuen kamen gerade recht
      um mit ihnen ins Gras zu beissen.

      "Der Baum hat Äste,
      das ist das Beste,
      denn wäre er kahl,

      dann wärs nur ein Pfahl!"

      Ich liebe Heinz Erhardt!!! #rofl

      Noch eins....:-)

      Wünsch euch ein schönes erholsames und lustiges Wochenende :

      Der König Erl

      (Frei nach Johann Wolfgang von Frankfurt)

      Wer reitet so spät durch Wind und Nacht?

      Es ist der Vater.Es ist gleich acht.

      Im Arm den Knaben er wohl hält,

      er hält ihn warm,denn er ist erkält´.

      Halb drei,halb fünf.Es wird schon hell.

      Noch immer reitet der Vater schnell.

      Erreicht den Hof mit Müh und Not---

      der Knabe lebt,das Pferd ist tot!

      (Heinz Erhardt) #cool

    (11) 30.06.13 - 22:28

    Schlussfolgerung:
    Das Angstgefühl im Burgverlies
    verlässt dich erst, verliesst du dies.

    Ich schließ mich an - ich LIEBE Heinz Erhardt!!:-D

    (12) 01.07.13 - 13:28

    Lied der Müllabfuhr:

    "Lasst uns von Tonne zu Tonne eilen,
    wir wollen dem Müll eine Abfuhr erteilen!"

    Heinz Erhardt

    Hier mal wieder eins.....

    wünsch euch Mädels einen schönen Feierabend#winke

    Das Blümchen

    Im Walde ist ein Plätzchen,

    ein Plätzchen wunderschön.

    Beim Plätzchen steht ein Bänkchen,

    das möcht' ich wiedersehn.

    Beim Bänkchen wächst ein Blümchen,

    ein Blümchen, weiß und rot,

    das möcht' ich gerne pflücken;

    denn morgen ist es tot.

    Ich will's ins Wasser legen,

    bis daß es fast ertrinkt,

    und es so lange hegen,

    bis Mutti sagt: "Es stinkt!"

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