Madeleine McCann

    • (1) 17.09.11 - 23:00

      Hallo Zusammen,

      die Mutter von der kleinen Madeleine, die im Mai 2007 während eines Urlaubs in Portugal verschwunden ist, hat ja gerade ein Buch veröffentlicht, und das Thema ist wieder recht präsent in den Medien.

      Mich hat der Fall damals sofort sehr berührt, bin im Jahr 2007 zum ersten Mal Mama geworden und war für so ein Thema sehr empfänglich. Mein erstes Gefühl war damals, da stimmt doch was nicht, irgendwie verhalten sich die Eltern komisch... andererseits würde ich mich nie wagen sie zu beschuldigen, da es wirklich das grausamste ist was Eltern passieren kann - wenn die Entführungstheorie denn stimmt. Denn es gibt ja noch die Theorie, dass das süße Mädchen an dem Abend auf tragische Weise ums Leben gekommen ist, und die Eltern das Ganze vertuschen (tatsächlich sprechen eine Menge Indizien dafür) - andererseits, würden sie in dem Fall wirklich so sehr die Öffentlichkeit suchen? Würden sie sich nicht eher zurückziehen und hoffen dass möglichst schnell niemand mehr darüber redet...?

      Irgendwie geht mir das Thema nicht aus dem Kopf. Was denkt ihr darüber?

      Auf youtube kann man sich eine Dokumentation des portugiesischen Ermittlers ansehen ("What lies beneath the truth), der den Standpunkt vertritt dass die Eltern schuldig sind. Die waren ja die Woche glaub ich bei Beckmann, hab ich leider verpasst - habe nur gehört dass sie dort auch eher unterkühlt und emotionslos rübergekommen wären. Aber ich denke nicht dass man das wirklich beurteilen kann/darf...

      Mir tut Madeleine nur so leid. Und ich befürchte ich werde immer Schwierigkeiten haben meine Kinder aus den Augen zu lassen...

      LG,
      nina-stella

      • <<<Und ich befürchte ich werde immer Schwierigkeiten haben meine Kinder aus den Augen zu lassen...
        Wegen dieses Falles?#kratz

        Ist nicht dein Ernst.An deiner Stelle würde ich an mir arbeiten, damit deine Kinder unbeschwert und frei aufwachsen.

        • Nein, nicht nur wegen diesem Fall.
          Ich arbeite schon an mir, glaub mir. Und zum Glück sind meine Kinder weit davon entfernt ängstlich zu sein - für mich perfekt, weil ich so besser lerne loszulassen als wenn ich Kinder hätte die an meinem Rockzipfel hängen.

          Wie auch immer, darum ging es eigentlich in meinem Thread nicht.

          • Worum geht es dir denn.
            Ich habe den Fall natürlich grob verfolgt- er ging ja durch alle Medien.Die Presse verfolgt mal diese mal jene Vermutung-wie will man dies aus der Ferne objektiv beurteilen.Die Arbeit der Portugiesischen Behörden kann auch nicht wirklich beurteilt werden.

      Hallo,

      mich hat der Fall damals auch sehr berührt, v.a. auch, weil ich drei Kinder habe. Mein Mann ist Schotte und in den britischen Medien wurde der Fall ja sehr intensiv behandelt.

      Mir kamen als Mutter Zweifel, als ich ein Luftbild der Anlage sah: Das Apartment der Familie war direkt am Swimmingpool, sie haben ja die Balkontür aufgelassen, um immer ungestört schauen zu können. Das finde ich als Mutter seltsam. Ich hätte in so einer Anlage eigentlich keine Angst, dass nachts jemand kommt und Kinder stiehlt, viel mehr wäre das Szenario denkbar: eines der drei kleinen Kinder wacht, auf, merkt, dass es alleine ist, sucht seine Mama und fällt in den Pool. Kann bei verschlafenen Kindern ja jederzeit passieren.

      Mir persönlich würde es auch nicht reichen, jede 30 Minuten nach den Kindern zu sehen. Dieses Jahr im Urlaub hatten wir folgende Szene: Wir waren in einem B&B auf dem Land, in einem Dorf, wo mein Mann und ich einmal gelebt haben. Abends um 21 Uhr bot uns die B&B Besitzerin (mit der wir seit über 10 Jahren gut befreundet sind!) an, ins Pub zu gehen, um einige Bekannte zu treffen. Unsere Kinder sind 9,6 und 3. Meine 9 Jährige leistete ihn der Küche Gesellschaft. Die Kleinen schliefen friedlich. Ich war um 10 wieder daheim und mir lief mein 6 Jähriger entgegen (im Haus), der gerade eben doch mal aufgewacht war (sonst schläft er wie ein Stein). Ich verstehe auch nicht ganz, dass eine Familie mit einem sechsstelligen Jahreseinkommen keine 10€/ Stunde für einen Babysitter loseist. Es gab einen noch billigeren "Listening In Service".

      Im Spiegel war ein Artikel, dass in Deutschland derzeit über 500 Kinder vermisst sind. So Leid es mir um MMc tut, der Auftritt der Eltern wird für das Mädchen keine Veränderung bringen, wenn sie noch leben sollte. Warum hat Beckmann nicht wertvolle Sendeminuten für andere Fälle geopfert?

      Ich persönlich glaube nicht, dass MMc jemals wieder auftaucht. Man wird nicht herausfinden, was mit ihr geschah. Die Theorie, dass ein Fremder auf die Anlage kommt, per Zufall drei schlafende Kinder findet und eins davon mitnimmt, erscheint mir unwahrscheinlich. Aber dann schien der Fall Natascha Kampusch auch unwahrscheinlich.

      GLG
      Scotland

      • (6) 18.09.11 - 10:14

        >> Mein Mann ist Schotte <<

        Oh eine "Leidensgenossin" ;-)

        Zum Thema - ich habe zu dem Zeitpunkt des Verschwindens in Schottland gelebt, es verging eine lange Zeit kaum ein Tag an dem nicht in irgendeiner Weise das Thema angesprochen wurde.
        Ich fuer meinen Teil bin ganz und gar nicht von der Unschuld der Eltern ueberzeugt. Ich fand sie von Anfang an fuerchterlich unsympathisch und "kuehl". Die Entfuehrungs-Story war mir immer irgendwie zu "verrueckt", aber wohl trotzdem nicht unwarscheinlich.
        Letztendlich kann und werde ich nie verstehen wie man seine Kinder fuer 30 Minuten allein laesst, kein Babyphone, nichts.
        Die Zwillinge waren damals ja noch richtig klein, ich koennte da nicht locker im Restaurant sitzen und mein Essen geniessen.

        Ich hoffe das der Fall irgendwie irgendwann mal aufgeklaert wird.

        LG
        Biene

    Hallo,

    ich habe den Fall auch ein wenig verfolgt, auch ich habe 2007 mein erstes Kind bekommen...

    Ich finde auch, dass einiges wirklich sehr widersprüchlich ist... Es stand ja mal die Theorie im Raum, dass die Eltern den Kindern Beruhigungsmittel/Narkotika geben würden, damit sie noch in Ruhe weiterfeiern würden, und dass Maddie dann an einer Überdosis gestorben ist. Da haben dann auch noch die Leichenhunde im Leihauto angeschlagen und dann waren sich doch viele sicher, dass es so war.

    Allerdings war doch die Suchaktion von ihr so intensiv, wie würden es denn zwei Laien schaffen, mitten in der Nacht eine Kinderleiche so zu entsorgen, dass man sie nie wieder findet??

    Auf der anderen Seite wurde berichtet, dass doch noch andere Kinder von da verschwunden sind, oder Maddie "ausgekundschaftet" wurde, und genau so ein Kind "bestellt" wurde von Kinderhändlern....

    Ab und an mach ich mir so meine Gedanken, es gab auch mal einen Bericht, dass Eltern von verschwinden Kindern sich ganz anders verhalten wie die McCanns, eben, dass sie sich zurückziehen, usw.

    Aber das finde ich kann man nicht so pauschalisieren. Ich bin auch einfach jemand, der müsste sich immer mitteilen, ich würde auch immer und einfahc viel reden wollen... Ob das in den Medien passiert wüsste ich nicht. Aber ich denke nicht, dass ich mich lang zurückziehen würde. Am Ende dann, wenn klar ist, sie kommt nicht mehr vielleicht. Aber ich würde auch nicht aufhören zu suchen und zu kämpfen.

    Ich frage mich auch, wann denn ein Kinde "Ruhe gibt" und nicht mehr nach den Eltern fragt, wenn es wirklich verschleppt und verkauft wurde... Sie war doch "schon" 5, oder nicht??
    Vielleicht hoffen die Eltern durch die ständige Präsenz in den Medien, dass Maddie sich auch irgendwann selbst erkennt und sich meldet (ist glaub ich in den USA schon öfter passiert, da werden vermisste Kinder auf Milchkartons abgedruckt).

    LG Karin

    • (8) 18.09.11 - 10:50

      Die Kleine verschwand kurz vor ihrem 4. Geburtstag.

      Es ist wirklich schade, aber es wird sicher niemals geklärt werden.
      Von meinem Gefühl traue ich den Eltern nicht so ganz, denn sie haben einige Verhaltensweisen an den Tag gelegt die man als Eltern einfach nicht macht. Für mich sind sie schuldig, allein schon dadurch das sie drei Kleinkinder unbeaufsichtigt ließen. Und noch dazu viel länger als 30min. nicht nachschauten, denn zu Anfang sagten die Freunde aus das mind. 2Std. vergingen und niemand schaute nach (davon hörte man später aber nichts mehr), noch dazu sind sie nicht bereit diesen abend noch einmal zu rekunstruieren also nachzuspielen um ermittlungstechnisch noch etwas herauszufinden. Das alles ist doch sehr fragwürdig....


      Lg

      (9) 19.09.11 - 11:52

      < wie würden es denn zwei Laien schaffen, mitten in der Nacht eine Kinderleiche so zu entsorgen, dass man sie nie wieder findet?? >

      So wie anderen "Laien" (also dieses Wort in diesem Zusammenhang #augen) es auch schaffen! (ich werde Deine Phantasie jetzt nicht anregen)

Oh man ich versteh das man Angst hat aber ich will auch das meine Kinder selbstständig werden, also muss man loslassen :D Sie sind 4 und bald 3.

Meine Kinder im Urlaub unbeaufsichtig lassen find ich auch schlimm ich hätte nie Essen genießen können wenn in der Nähe auch noch ein Pool ist.

Ich glaube auch das die Eltern schuld sind und leider auch das der Fall nie geklärt wird :(

Ich bin 2007 auch Mama geworden und habe diesen Fall verfolgt, echt schrecklich. Ich muss immer daran denken, wie es Maddie wohl jetzt geht -wenn sie noch lebt- ist sie glücklich weil sie es anders nicht mehr kennt (vielleicht wächst sie nur in einer anderen Familie auf) oder muss sie ganz schrecklich leiden...

Ich finde es auch sehr verwunderlich wie es damals alles passiert ist und so sehr ich den Einsatz der Eltern bewundere, finde auch ich deren Verhalten sehr seltsam. Aber wer weiß schon genau wie man sich in so einer Situation verhält.

Was mich wieder sehr erschrocken hat: ich habe sie letzte Woch in einem Interview auf RTL gesehen und dort wurden sie gefragt, ob sie sich als Eltern nicht schreckliche Vorwürfe machen, weil sie die Kinder allein gelassen haben. Und die Antwort war NEIN #schock weil einzig und allein der Mensch, der Maddie das angetan hat Schuld ist. Warum sollten sie sich dann Vorwürfe machen... so in Art. DAS ist mir unbegreiflich. Ja, der Mensch ist Schuld, ABER hätten sie Maddie nicht allein gelassen, hätte der Mensch Maddie nicht entführen können.

Naja, wahrscheinlich wird sich das wohl nicht aufklären. Leider, für die arme Maddie.

(12) 18.09.11 - 11:41

Da meine Glaskugel kaputt ist, gilt für mich die Unschuldsvermutung. Ich habe meine Tochter in dem Alter auch mal schlafen lassen und war ein paar Meter weg. Meine Güte, wenn Kriminelle es darauf abgesehen haben, dann gibt es immer einen Weg. Alternativ sperrt man die Kinder ein. Gut ist das mit Sicherheit nicht.

Ehrlich gesagt, mir geht die ganze Kaffeesatzleserei auf den Zeiger.

Gruß

Manavgat

(18) 18.09.11 - 17:55

#pro

(19) 18.09.11 - 13:20

Hallo,

was für Indizien?

Die Polizeiarbeit war ja wohl mehr als schlampig und die Eltern unter Generalverdacht zu stellen war für die Polizei vor Ort logische Konsequenz von
ihrem Fehlverhalten und diletantischen Ermittlungen abzulenken.


Der potugiesische Ermittler...ist doch der, der seine Ermittlungen in einem Buch veröffentlicht um mit dem leid der Eltern und zweifelhaften Anschuldigungen und Vorverurteilung noch Kasse zu machen.

So jemanden kann man wohl kaum als unbefangen und objektiv bezeichnen.

Dem Ermittler, der sich einen goldene Nase daran verdienen möchte, schenkt man Glauben- also so naiv kann man doch wohl kaum sein
Ein Gericht hat die Eltern vom Vorwurf frei gesprochen - aber damit läßt sich ja kein Geld verdienen.
Wie man sieht gibt es genug Dumme, die trotz Urteil ja auf solche Bauernfänger und ihre dubiosen Mutmaßungen rein fallen.

Du meine Güte, manche reagieren hier aber echt giftig...

Also ich wollte eigentlich nur sagen dass mich das Thema beschäftigt hat und immer noch beschäftigt - und war interessiert daran andere Meinungen zu hören, gerade bezüglich dem Verhalten der Eltern.

Mich deshalb als "dumm" bezeichnen zu lassen sehe ich ehrlich gesagt nicht ein... und wenn mir ein Thema hier zu dumm ist zum diskutieren, reagiere ich einfach nicht drauf und beschimpfe nicht andere. Oft genug gibt es hier Themen wie "Super Nanny" oder andere TV-Sendungen, die MIR wiederrum ehrlich gesagt zu blöd sind - aber dann schreibe ich nicht dass die Mamas die das Thema hitzig diskutieren ihre Zeit lieber mit sinnvolleren Dingen verbringen sollten.

Zu dem Thema Kinder aus den Augen lassen... ich denke alles hat ein gesundes Maß. Meine Kinder sind knapp 2 und 4 Jahre alt, ich denke doch dass ich in dem Alter noch ein gutes Recht dazu habe, sie nicht aus den Augen zu lassen wenn wir unterwegs sind. Das bedeutet ja nicht dass ich auf ihnen glucke. Sie gehen beide seit sie 1 Jahr sind in die KiTa, weil ich stundenweise arbeite, und mein Großer zieht auch schon unbeaufsichtigt mit Freunden durch die Nachbarschaft - das ist selbstverständlich. Ja, ich bin grundsätzlich wohl eher der vorsichtige Typ Mutter, aber ist ein gewisser Beschützerinstinkt nicht normal?

Hallo,

je offensiver die Eltern rangehen, desto weniger werden die Leute behaupten, dass sie ihr Kind getötet haben.

Aber so leid es mir tut, ich glaube immer noch, dass sie es getan haben.

Und das Schlimme ist, sie schlagen immer noch Kapital aus ihrer Tochter.


LG

  • (23) 18.09.11 - 14:41


    Hallo

    Woher nimmst du dein Wissen?

    Warst du dabei oder bist du einer von diesen boulevardzeitungshörigen nicht
    eigenständig denkenden Wesen. Denn anders wäre diese Behauptung ohne jegliche nachvollziehbare Begründung nicht zu verstehen.

    Ein dahingerotztes "ich glaube immer noch, dass sie es getan haben. "
    überzeugt mich total#rofl
    Was sollen die Eltern eigentlich getan haben?

    Warum und und worauf stützt du das?

    Wie sollten sich Eltern deiner Meinung nach verhalten und nach welcher von dir aufgestellten Norm ist ein Verhalten auffällig?

    Sollte man beantworten können, wenn man solche rufschädigenden Behauptungen über eine Familie aufstellt?

    Gerade wenn ein Gericht die Unschuld der Leute fest gestellt hat.

    Aber sarahg0709 weiß es offenbar besser als jedes Gericht.


    Kapital daraus schlagen?
    Also der portugiesische hoch gepriesene Ermittler wird sicher sein Kapital was er aus dem Buch seiner verpfuschten Ermittlungen bekommt sicher bis auf den letzten Cent spenden.

    Vielleicht läßt du uns an deinem Wissen teilhaben und es kommt nicht nur #bla#bla#bla Mutmaßungen ohne Begründung , Sinn und Verstand

(24) 18.09.11 - 14:44

Kate & Gerry McCann sagen dass sie sich in dieser Ferienanlage absolut sicher gefühlt haben.
Sie haben an diesem Abend die Anlage nicht verlassen, waren quasi nur 2 Häuser weiter und der Pool dazwischen.
Hätten sie zu Hause in ihrem Garten gegrillt und die Kleine wäre oben aus dem Schlafzimmer entführt worden, hätte man ihnen diese Vorwürfe auch nicht gemacht.

Kate sagte, wenn sie nur einige wenige Sekunden einen Zweifel daran gehabt hätte, dass das was sie tun falsch ist, das es ein Risiko sein könnte, dann wäre sie NIEMALS zum Essen gegangen ohne die Kinder, NIEMALS. Aber sie fühlten sich sicher, darum haben sie die Kinder alleine schlafen lassen.
Niemand hat das recht ihnen einen Vorwurf zu machen. Es war ein supertragischer Unglücksfall der nie mehr rückgängig gemacht werden kann.
Natürlich war sie in diesem Moment nicht für ihre Tochter da, hat sie allein gelassen, das ist die Schuld die sie trägt und das weiß sie selbst. Aber sie haben das NICHT geahnt, nicht im geringsten.
Hinterher als Außenstehender Sprüche klopfen und Vorwürfe machen ist natürlich einfach. Natürlich HÄTTE sie nicht entführt wären können wenn die Eltern da gewesen wären. HÄTTE HÄTTE HÄTTE, dieses dumme Gerede bringt niemandem was.
Und schon gar nicht diese Verleumdungen von wegen "Indizien sprechen dafür dass Madeleine tot ist und die Eltern es vertuschen". WARUM sollten sie? Wenn euer Kind umkommt, vertuscht ihr es dann? Wozu? Der größte Unsinn ever. Da haben die stümperhaften protugiesischen Ermittler ganze Arbeit geleistet um von sich selbst abzulenken. Die "Indizien" hat es nie gegeben, kein Blut, keine DNA, NICHTS!

Kate quält sich seit Jahren mit den Gedanken an Pädophile und malt sich gezwungernermaßen schlimmste Bilder in ihrem Kopf aus. Sie sagt das wäre die reine Folter und ist ein Gefühl als ob man sich selbst die Haut abreißen möchte.
Solche Gedanken verdrängt man in einem normalen glücklichen Leben. Und sie weiß dass es Realität sein KÖNNTE für ihr Kind, man darf sich gar nicht vorstellen was das für eine Mutter bedeutet.
Wir kleben noch heute, 4 Jahre danach Find-Madeleine.com-Aufkleber auf unsere Post.
Ich hoffe der Kleinen geht es gut.

Und durch die viele Öffentlichkeitsarbeit hoffen Kate & Gerry dass Madeleine sich vielleicht eines Tages selbst finden wird!

  • Vielen Dank für deine Meinung, ich finde es super mal einen Vertreter der anderen Seite zu hören, zumal ich wie gesagt bei dieser Geschichte einfach nicht eindeutig Position beziehen kann. Du hast auch absolut recht mit dem was du sagst.

    Allerdings frage ich mich warum du so aggressiv bist. Dass hier niemand die Eltern ernsthaft beschuldigen kann/will, ist doch selbstredend. Wir sind kein Gericht, wir müssen keine Entscheidung treffen, wir bilden uns nur unsere eigene, persönliche Meinung. Nicht mehr und nicht weniger. Darauf muss man nicht so aggressiv reagieren.

    Und doch, es gibt ein paar Indizien. Nichts dass wirklich aussagekräftig genug wäre, aber es gibt eine Menge Ungereimtheiten bezüglich der Tür und der Fenster, an denen sich keine einzige Einbruchsspur findet, sich widersprechende Aussagen der Zeugen, das Anschlagen von Leichen- und Blutspurhunden in dem Apartment, usw. Es sind zumindest kleine Hinweise, die ein ungutes Gefühl hinterlassen.

    Wenn Madeleine eines Tages (hoffentlich!!!!) gefunden wird, werden viele Leute zugeben müssen dass sie sich in den Eltern geirrt haben. Wenn andererseits rauskommen sollte dass es doch ein Verschulden der Eltern war (bspw. durch ein spätes Geständnis der Beiden), dann werden andere, so wie du, zugeben müssen dass sie auf ein ganz fieses Spiel hereingefallen sind. Viel wahrscheinlicher ist dass wir es nie erfahren werden.

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