Mutter stillt ihr 4 jähriges Kind grade eben bei RTL Seite: 13

      • (301) 12.06.12 - 20:07

        Ich versteh die Aufregung nicht...
        Meine Kleine wurde letzte Woche 2 Jahre alt und stillt noch. Es sieht auch nicht danach aus, als würde sie jetzt bald abstillen.

        Sie fängt im Januar in den Kindergarten an. Dann werde ich auch wieder arbeiten gehen. Ich denke nicht, dass es ein Problem wird. Sie stillt ja nur, wenn ich da bin. Wenn ich unterwegs bin und sie den halben oder teils ganzen Tag bei Oma, Papa oder Tante ist, hat sie kein Problem damit, eben nicht zu stillen und erst zu stillen, wenn ich wieder da bin.

        • (302) 13.06.12 - 00:40

          Sorry, aber von Stillen kann hier ja nicht mehr wirklich die Rede sein. Das ist eher ein Nuckelbedürfnis. Ansonsten würde sie ja die lange Zeit ohne Mama nicht aushalten.

          Ich würde ihr einen Schnuller anbieten oder was andres als Ersatz, aber mit "Stillen" hat das in meinen Augen nun wirklich nix mehr.

          Und ja ich habe selbst gestillt.

          • (303) 13.06.12 - 00:44

            Interessante Meinung... Ich soll meiner 2jährigen also einen Schnuller (der ja nichts anderes ist als ein minderwertiger Busenersatz bzw. eine Brust-Kopie) angewöhnen, anstatt sie zu stillen? Ja, klar, werd ich sofort machen...

            • (304) 13.06.12 - 01:11

              Sorry, aber Stillen hat für mich den Sinn mein Kind damit zu ernähren, den Hunger zu stillen, daher auch der Name.

              Ich gehe davon aus, das Deine Tochter nicht an deine Brust geht um ihren Hunger noch zu stillen, da in dem Alter meist doch schon gegessen wird und sie ja auch lange ohne Dich auskommen kann. Ihr Befürfnis ist es doch nur mehr an deiner Brust zu Nuckeln.

              Daher hat es in meinen Augen mit dem Stillen eigentlich nix mehr zu tun und das Bedürfnis müßte man anders "umlenken".

              Wenn Du und Deine Brust das mitmachen (wollen), bitte, es ist nur meine persönliche Meinung und für mich wäre das sicher nichts mehr. Ich würde ihr Bedürfnis anders versuchen zu befriedigen.

      (305) 12.06.12 - 20:30

      Na da erzähle ich ja lieber nicht, das ich meine 3 kinder: 18, 26 und 24Monate lang gestillt habe!

      (306) 12.06.12 - 21:13

      Ich denke, viele, auch ich, haben ein Problem damit, wenn ein kleines Kind von etwa 3 jahren in der Öffentlichkeit gestillt wird. Mir ist es eigentlich egal, wie lange jemand stillt, aber ich bin der Meinung, ein Kleinkind muss nicht in der Öffentlichkeit gestillt werden, wenn es denn noch gestillt werden möchte. Da aber in den Medien gern propagiert wird, dass Langzeitstillmütter dies vor allem in der Öffentlichkeit tun und dann vor allem WEGEN der Öffentlichkeit und DAMIT es eben jeder sieht, haben viele ein Problem damit. WENN jemand sein kind (nicht baby!) in der Öffentlichkeit stillt, kommt nämlich zwangsweise die Frage nach dem Warum auf. Und genau das ist es, was viele irritiert. Warum muss man ein Kind von 3 Jahren oder älter in der Öffentlichkeit stillen, wenn man es stillt? Warum will man damit aufmerksamkeit erregen und muss das denn sein?

      • (307) 13.06.12 - 22:50

        Vor allem, weil diese Kinder ja eigentlich nur vorm Schlafen gehen oder auf der Couch stillen wollen.

        • (308) 13.06.12 - 23:16

          Das ist doch den Medien egal. Langzeitstillmütter sieht man in der Regel nie oder weiß nicht, wer langzeitstillerin ist. aber in den Medien wird das Bild suggeriert, dass ALLE frauen, die langzeitstillen dies NUR in der öffentlichkeit tun und auch NUR deshalb, DAMIT sie Aufmerksamkeit bekommen. So entsteht das Bild der bösen Langzeitstillmutti.

          (309) 13.06.12 - 23:19

          In Berlin kann man Dies auch gut in den Kaufhäusern beobachten, wenn man dies nur daheim machen würde, müsste ich es ja nicht sehen.
          Wnn sie es doch nur für ihr Kind machen, dann geht das doch diskret oder?

          • (310) 13.06.12 - 23:34

            Ja, eigentlich sollte es beim Stillen ums Kind gehen und zwar ausschließlich ums Kind. Ich bin selber schwanger und werde hoffentlich auch stillen. Auch in der öffentlichkeit. Aber dann diskret. ich habe das recht, mein Kind zu füttern, wenn es hunger hat, aber andere haben das recht, es nicht sehen zu müssn. Stillen ist an und für sich eine diskrete Sache. Und die Frauen, die dann ihr Kleinkinsd in der Öffentlichkeit stillen wollen, tun dies meiner Meinung nach auch nicht deshalb, weil es gut für das Kind ist, sondern weil sie Aufmerksamkeit wollen. wenn es ihnen nur um das Kind gehen würde, gäbe es genug Möglichkeiten, diskret zu stillen, so dass sich andere nicht belästigt fühlen müssen. gegenseitige Rücksichtnahme. Sowas sollte eigentlich selbstverständlich sein.

            • (311) 13.06.12 - 23:51

              Nichts anderes verlange ich.
              Soll jeder machen wie er oder sie es möchte, aber nicht vor aller Augen.

              • (312) 14.06.12 - 00:20

                Warum nicht? Weil du und all die anderen intoleranten Damen hier ein Problem damit haben?

                Ich persönlich finde die blanken Busen, die mich von jeder zweiten Zeitschrift am Kiosk anglotzen, um einiges schlimmer!

                • (313) 14.06.12 - 00:27

                  Ich selber würde in der Öffentlichkeit stillen. Aber ebenso nehme ich Rücksicht auf Leute, die das eben nicht sehen möchten und würde es diskret machen. was ist daran jetzt verwerflich?

                (316) 14.06.12 - 08:11

                Wo bist du denn tolerant?
                Wo nimmst du Rücksicht auf die Damen, die das nicht sehen wollen?
                Erst vor der eigenen Tür Lehrern, dann klappt das auch mit der Umwelt.

                Du kannst ja den Verlag der Zeitschriften anschreiben, denn das ist ja nicht das Ding der nicht stillenden Mütter. Mist oder? Wir können also nichts dafür, das diese Zeitungen dort stehen. Ihr aber schon, wenn ihr eure Shirts hochschmeisst.

                • (317) 14.06.12 - 09:19

                  du hast es nicht verstanden, oder?
                  macht aber nichts, solche muss es auch geben.

                  • (318) 14.06.12 - 15:18

                    Ach jetzt versuchste die Masche, weil ich Recht habe.

                    • (319) 15.06.12 - 15:17

                      Freu dich nicht zu früh!

                      Ich hab einfach keinen Bock auf ne Diskussion mit dir, weil die eh zu nichts führt.

                      Du begreifst es nicht, weil du es nicht begreifen willst und weil dein Horizont einfach zu begrenzt ist, als dass du auch nur ansatzweise verstehen könntest, dass es noch andere Lebenswelten gibt als deine.

(320) 12.06.12 - 21:55

Hallo, ich denke immer an Little Britain
http://www.youtube.com/watch?v=NNiWEidi6aM

(323) 12.06.12 - 22:57

Puuuh, heikles Thema!

Vorweg möchte ich nehmen, mein Sohn ist 2 Jahre und 8 Monate alt .. und ich "stille"!

Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, das man in diesem Alter nicht mehr von "stillen" sprechen kann. Kinder in diesem Alter nehmen natürlich normale feste Nahrung zu sich und an der Brust kann schon lange nicht mehr von sättigen gesprochen werden. Es geht vielmehr darum, das Bedürfnis nach nuckeln zu befriedigen .. andere Kinder in diesem Alter haben dafür einen Schnuller. Sicherlich habe ich noch Milch, allerdings ist dies nur noch eine Begleiterscheinung.

Ich bin mir ziemlich sicher, das nur äußerst wenige der in diesem Alter noch gestillten Kinder zusätzlich einen Schnuller nutzen. Mein Kind braucht zum Einschlafen die Brust, so wie andere den Nuckel. Diese Zeit nehme ich mir gern, diese Zeit habe ich mir schon immer gern genommen.

Inzwischen ziehe ich den Hut vor Müttern, die es schaffen ihre Kinder über ein Jahr zu stillen. Dazu gehört auch Selbstüberwindung, was hier wohl kaum jemand der Kurz- oder Nichtstiller nachvollziehen kann. Die Standartantwort ist doch mittlerweile: "Ich hatte keine Milch mehr, als mein Kind 2 Monate alt war." Dabei ist allgemein bekannt, das jede Brust stillen kann, wenn man sie nur läst.

Ich bin nicht exhebitionistisch veranlagt ... erfolgreich und lange zu stillen erfordert jedoch die Bereitschaft, immer und überall stillen zu können, auch über seinen eigenen Schatten zu springen. So einfach, wie stillende Mütter es zu Hause haben, um so schwerer haben sie es in der Öffentlichkeit. Auf die Schnelle einen geeigneten Platz zum Stillen zu finden ist oftmals eine Herausforderung. Nicht jede öffentlich stillende Mutter präsentiert mit Liebe ihren Busen. Stillen ist etwas intimes und ich für meinen Teil fand es immer furchtbar als letzte Notlösung irgendwo stillen zu müssen wo mich jeder sehen kann.

Oftmals stand ich jedoch ganz einfach vor der Wahl: Entweder ich bin bereit auch unter ungünstigen Bedingungen zu stillen (und ihr glaubt gar nicht WIE ungünstig die sein können) oder ich ziehe mir ein Flaschenkind groß. Outdoor sicherlich die bequemere Lösung.

Inzwischen ist mein Kind groß genug zu verstehen, das unter bestimmten Bedingungen halt nicht genuckelt werden kann. Genuckelt wird eigentlich nur noch zu Hause! Ganz selten haben wir noch Notfälle, wo das "nuckeln lassen" unterwegs zur Beruhigung erforderlich ist.

Und darum geht es letztendlich mit 2 Jahren und 8 Monaten auch: das Kind beruhigen.
Allerdings habe ich schon immer darauf geachtet, mich entsprechend zu bedecken. Ich möchte auch nicht, das jeder der mich durch Zufall irgendwie sieht, auf meine Glocken gucken kann.

Mein Sohn hat leider nie weder Nuckel noch Flasche genommen. Aufgrund dessen war er bereits mit 4 Monaten in der Lage aus einer kleinen Tasse zu trinken.

Ja, ich lasse mein Kind noch nuckeln und wahrscheinlich wird er es auch noch eine Weile weiter machen .. aber irgendwie bin ich auch stolz drauf, nur wenige wissen was Stillen für Mühe kosten kann. Niemand gibt gern leichtfertig Dinge auf, die er sich schwer erarbeitet hat. Wir finden es beide schön, er schläft entspannt in meiner unmittelbaren Nähe ein und ich kann mein Meisterstück beim schlafen beobachten. Ein zufriedenes Kind zu sehen entspannt wiederum mich.

Seit 2 Monaten ist er nun trocken, auch Nachts .. da bin ich genauso stolz drauf!

Die Meinungen gehen in Sachen "stillen" halt weit auseinander. So wie ich toleriere, das manche 6 Monate alten Kinder irgendwo hingelegt werden und ihre Flaschen allein halten müssen, weil die Mütter sich die Zeit nicht nehmen wollen, so erwarte ich auch das stillende Mütter in der Öffentlichkeit toleriert werden.

  • (324) 12.06.12 - 23:04

    Stell dir vor: stillen war immer mein größter Wunsch! Und stell dir vor ich hatte sogar nach schon zwei Wochen nicht mal mehr einen Tropfen Milch! Von einem auf den anderen Tag! Ich war bei mehreren Hebammen, sowie stillberaterinnen und niemand konnte mir helfen! Solche oben getätigten Aussagen verletzen, da sollte man bei aller liebe zum stillen rücksichtsvoller sein!

    Gruß

    • (325) 12.06.12 - 23:44

      Hallo Thea,

      es tut mir sehr leid für dich und dein Kind, das du von heute auf morgen nicht mehr stillen konntest.

      Dazu möchte ich dir mitteilen, das ich eine Tochter habe die ich ebenfalls nicht stillen konnte! Hätte ich vor 18 Jahren jedoch gewusst was ich heute weiß, hätte ich auch meine Tochter stillen können.

      Meine Aussage war, das jede Brust stillen kann, wenn man sie nur lässt. Dies ist nicht ausschliesslich auf die Mutter bezogen, sondern auch auf die Umwelt.

      Plötzlich keine Milch mehr zu haben kann natürlich medizinische Gründe haben, ist aber auch oft schlichtweg auf ungünstige Umstände zurück zu führen oder gar die fehlende Möglichkeit für sich selbst einen geeigneten Stillmechanismus zu finden.

      Mit meiner Aussage wollte ich dich ganz sicher nicht verletzen, es tut mir leid. Glaub mir, auch ich habe mit meiner Tochter auf dem Arm Rotz und Wasser geheult, wenn ich stillende Mütter gesehen habe.

      Mir wurden nach zahlreichen Versuchen damals noch im Krankenhaus erklärt, ich könne mit "meiner" Brust nicht stillen und man setzte mich an die Melkmaschine. Die später betreuende Hebamme konnte (heute denke ich mangels Erfahrung - ja das gibt es) leider nichts mehr retten als ich dann zu Hause war, sie vertrat letztendlich auch die Meinung ich könne mit meiner Brust nicht stillen.

      Mit meinem ältesten Sohn bin ich dann Gott sei Dank an die richtige Hebamme geraten, das brachte mir 1 Jahr und 3 Monate Stillzeit ein.

      Deinen speziellen Fall kannst natürlich nur du beurteilen! Ich bin keine energische Verfechterin der Stillkunst und würde mir da kein Urteil oder gar Ratschläge anmaßen.

      Leider gibt es jedoch genug Mütter, die sich hinter dem Deckmantel der angeblich ausbleibenden Milch verstecken, dann aber auch nicht erwähnen, das sie keine Zeit hatten, permanent unter Stress standen oder oder oder ..

      Letztendlich muss es halt doch jeder machen wie es ihm gegeben ist.

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