Welches Buch hat euch so gefesselt....

    • (1) 16.10.12 - 21:05

      Hallo

      Welches Buch/Bücher hat euch so gefesselt das ihr es nicht mehr weglegen konntet?

      Bei mir waren es

      Der Medicus und Die Chirurgin

      • Ein Mann mit vielen Namen (ich glaube zumindest, dass es so hieß)
        Die Schatten des Windes
        Die Alchemistin
        Die David Hunter Reihe von Simon Beckett
        Vollendet
        ....
        Ich könnt ewig aufzählen :-D denn jedes Buch, was ich bis zum Ende lese, fesselt mich so, dass ich lese wann immer ich kann... andere Bücher dagegen fliegen dagegen nach ein paar Seiten oder sogar Sätzen in die Ecke und werden nicht mehr angeguckt #schein

        hallo,

        das letzte, was ich gelesen habe und was mich sehr mitgenommen hat, war "Der Kindersammler" von Sabine Thiesler.

        vg, m.

        • Hi,

          das fand ich total langweilig und habe es nur zu Ende gelesen (dafür habe ich 6 Wochen gebraucht!), weil ich jedes angefangene Buch irgendwann zu Ende gelesen haben will.

          Gruß
          Kim

          • Die Tatsache, dass sich selbst aufgeklärte Kinder mit den richtigen Worten doch recht schnell von einem Kinderschänder zum Mitgehen überreden lassen, fand ich alles andere als langweilig. Erschreckend trifft es eher.

            • Naja, ich habe das Buch als das genommen, was es wohl sein sollte: als eine mehr oder weniger spannende/entsetzende/etc. Geschichte.

              Dass solche Dinge natürlich tatsächlich passieren und fürchterlich sind, steht außer Frage! Hat für mich aber nichts mit dem Buch an sich zu tun.

      Viele viele Bücher.

      Zuletzt

      Meto - das Haus

      Die Geschichte der O

      Nichts

      Die Wand

      Das fünfte Jahr

      Aber das geht ewig so weiter. Wenn du fragst, welches Buch mich NICHT gefesselt hat: Der böse, böse Zauberberg. :-(

      • Hallo!

        "Die Wand" ging mir so unter die Haut, dass ich das Buch einfach weggelegt habe. Zu der Zeit ging es mir mittelprächtig und da, in diesem Buch, war das Gefühl der Einsamkeit und der Hoffnungslosigkeit so gut zu spüren... auch jetzt, nach 18 Jahren, denke ich mit Gänsehaut an dieses Buch

        LG

        • Ja, solche Bücher mag ich, wenn die das bewirken können.

          Dazu gehört auch "Catcher in the rye" oder "Jugend ohne Gott"

          Bücher müssen in mir etwas bewirken, und es muss nicht zwingend etwas Schönes und Gutes sein.

          L G

          White (der Film ist ein wenig anders, nicht so eindringlich wie das Buch. Aber schön ist er)

          • Kann man den schon sehen???

            Ich mag das auch, wenn die Bücher was bewegen, nur bei dem hat es wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge gepasst...

            LG

            • Ja, bei uns schon. Bei dir dann bestimmt auch. :-)

              #tasse

              • Guten Morgen!

                #tasse

                Also, ich werde den bestimmt nicht anschauen. Das ist, glaube ich, das einzige Buch, das ich nicht zu Ende lesen konnte

                Schönen Tag noch und LG

                • Oh. Das tut mir leid, wenn es so schlimm ist/war.

                  Der Film ist schön, es gibt unwahrscheinlich schöne Aufnahmen. Von der Landschaft, von Martina Gedeck, Bach spielt im Off, toll.

                  Die Botschaft ist allerdings die gleiche, und wenn die dir nicht gut tut, ändert das nichts daran.

                  Aber wie gesagt, der Film ist um einiges harmloser als der Film, finde ich.

                  L G

                  White

                  • der Film ist um einiges harmloser als der Film

                    was jetzt? ;-)
                    Das Buch war zu gut geschrieben, finde ich. Meistens kann man schlecht geschriebene Bücher nicht lesen, hier war es ganz anders

                    lg

                    • :-)

                      Ja, oh äh, entschuldige.

                      Der Film ist harmloser als das Buch.

                      Das Buch ist sehr gut, ich finde, die Haushofer schreibt nur gute Bücher, auch wenn sie sich alle ein wenig gleichen.
                      Ich mag sie sehr gern lesen und habe bald alles durch von ihr (sooo viel ist es auch nicht), leider ist sie früh gestorben.

      Sitzt du immer noch am Zauberberg? Wenn du das zu Ende gelesen hast, hast du dir eine Auszeichnung verdient ;-)

      Ich mache mit Jugendliteratur weiter. Wir haben am WE die Legende der Wächter gekauft (1-3) und ich habe schon damit angefangen.

      LG,
      Natalia

Meine "ewigen" Klassiker, kann ich immer wieder lesen, nehme ich in jeden Urlaub mit, liegen bei mir immer auf dem Nachttisch:

Marilyn French - Frauen

Peter Sloterdijk - Du musst dein Leben ändern

Im Moment fesselt mich: "Digitale Demenz" von Spitzer.

lg die hinterwäldlerin

  • Marilyn French - Frauen

    hat mich damals auch lange beschäftigt.

    L.G.

    o ha, alle achtung!

    Peter Sloterdijk - Du musst dein Leben ändern ist ja schwere kost; ich konnte mich nicht durcharbeiten

    • Ja, allerdings. Man schafft manchmal an einem Abend nur eine Seite, daher lese ich ja immer wieder darin! #schwitz

      Aber ich liebe seinen Humor, seine hochkomplizierte und komplexe Sprache, habe ihn auch sehr gerne im Philosophischen Quartett gesehen.

      Finde Precht dagegen zu glatt, zu attraktiv, zu gefällig.

      Durch "Du musst dein Leben ändern" bin ich auf den Philosophen Cioran gestoßen. Der hat Bücher geschrieben wie "Auf den Gipfeln der Verzweiflung", "Lehre vom Zerfall" und mein Favorit "Vom Nachteil, geboren zu sein".

      Sloterdijk bezeichnet Cioran als "Meister des Es-zu-nichts-Bringens" und schreibt, Cioran hätte die "gesündeste Art, unheilbar zu sein", entdeckt.

      Cioran hat fast 60 Jahre lang bitterarm in einem kleinen Zimmer in Paris auf einem Stuhl an einem Tisch gesessen und über seine depressive, hoffnungslose und resignierte Sicht auf das/sein Leben geschrieben....sensationell.

      Naja, lassen wir das. Jedenfalls: An sowas kann ich mich erfreuen. :-)

      lg die hinterwäldlerin

      • Jetzt muss ich schmunzeln, von Cioran habe ich sehr viel gelesen, aber auch weil wir Landsleute sind; beim Lesen hilft es ungemein, wenn man die Mentalität kennt... da kommen einem viele seiner Gedanken vertraut vor.

        Da ich hauptsächlich Belletristik lese, gerne deutsche Gegenwartsliteratur, wie zuletzt Silke Scheuermann und Wilhelm Genazino, beschränkt sich die philosophische Kost auf "populäre" Autoren. Karl Popper, etwa.

        Precht finde ich auch zu konform, hatte es erwartet. Ich weiß, die Vorurteile.

        (entschuldige die Fehler, Deutsch ist nicht meine Muttersprache, und mein Job fördert nicht gerade das Erlernen - Programmiererin -:))

        lg

        • Du kennst Cioran? #huepf *ausflipp* Das ist ja irre! Ich habe bisher noch nie jemanden getroffen, der ihn kannte...und hatte das hier auch nicht wirklich erwartet. Dann bist du Rumänin, stimmt´s?

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