Goodbye Deutschland gestern...

    • (1) 06.03.13 - 12:54

      Hallo!

      Habe mich gefreut, dass gestern mal wieder ne neue Folge von Goodbye Deutschland kam aber sie hat mich wirklich traurig gestimmt.

      Die Familie in Kanada ist echt vom Pech verfolgt. Erst wandern sie wegen dem Job aus, dann wird er arbeitslos, dann die Bäckerei die gut läuft und Angestellte die sie extra aus Deutschland holen und die sie ausnutzen, dann läuft die Bäckerei nicht mehr, sie retten sich mit dem Großauftrag und nun hat sie auch noch Krebs (und der hat ja schon gestreut). Ich war wirklich geschockt.
      Hoffe sie wird wieder gesund und sie haben endlich mal Ruhe.

      Die jungen Leute in Thailand fand ich einfach nur total bescheuert und naiv, das ist ja schon zum Scheitern verurteilt. Und mit dem Mietvertrag haben die quasi ihr Todesurteil unterschrieben.

      LG, Nudelmaus

      • Hallo

        Wenn die Geschichte so Stimmt ( was ja bei den Auswanderer nicht immer der Fall ist)

        Tut mir die Frau von #herzlich Leid .

        Endlich Fuß gefasst, jetzt einen Groß Auftrag und dann so was .
        Aber ich Denke die Ärzte sind in Kanada genauso gut wie in Deutschland und sie wird dort mit Sicherheit gut Behandelt. Fand es auch von der Schule toll das sie die Familie Unterstützen , indem sie bei den Eltern Geld gesammelt haben

        Und sie soll Froh sein, dass in ihr Ort kaum Deutsche wohnen, den die hätten Bestimmt den Spruch auf Lager : gehe nach Deutschland zurück, dort ist die Behandlung besser usw

        Die Sprüche kenne ich von Deutschen zu genüge #schmoll

        Der Frau alles gute #klee

        Saludo Mela

        Mir tut die Familie auch extrem leid.

        Ich glaub ich Schisser wäre sofort wieder zurück nach Deutschland #schein

        LG

        • Hi,

          sollte ich jemals an Krebs erkranken wäre mein erster Weg ins Flugzeug in die USA denn die behandeln Krebs dort ganz anders als hier. Diesen deutschen Allgemein-Krebstherapie-Irrsinn würde ich mir nicht antun.

          So sieht es jeder anders ;-)

          Liebe Grüße
          Ina #winke

          • Hallo

            Wird Krebs nicht überall gleich Behandelt #gruebel

            In unser Forum sind Betroffene aus der USA- Kanada-Schweden-Deutschland-Italien-Asien

            Saludo Mela

            • Hallo,

              nein - wird er nicht. Sicherlich gibt es Gemeinsamkeiten. In Deutschland wird aber alles nach Schema F abgehandelt. In den Staaten bekommt jeder Krebspatient eine individuell ausgearbeitete Rundum-Therapie. Je nach Fall geht man auch mal einen risikoreicheren Weg was im Paragraphendeutschland schlichtweg unmöglich ist. Die sind den Deutschen wirklich Welten voraus...

              Liebe Grüße
              Ina #winke

          Wie anders? Würde mich interessieren.

          LG

          • Hi,

            es wird einfach individuell auf den Menschen eingegangen (zumindest in großen Krebszentren - ob das überall Standard ist weiß ich natürlich nicht). Dort ist es nicht mit Chemo, Bestrahlung und/oder OP abgegolten. Da wird generell mehr Wert darauf gelegt, dass es dem Menschen auch drumherum gut geht um die Heilungschancen zu erhöhen. Und die Therapiewege sind manchmal neu, in den Kinderschuhen - also relativ unerforscht. Das wäre mir aber egal denn wenn darin meine letzte Chance bestünde würde ich dieses Risiko eingehen. Das geht hier in Deutschland alleine rechtlich schon gar nicht.

            Liebe Grüße
            Ina #winke

            • Hola,

              dann nehme mal ganz viel Geld mit, denn das braucht man in den USA wenn man an Krebs oder ansonsten schwer erkrankt ist.

              Viele meiner Freunde und Bekannte sind aus den USA und leben hier in Mittelamerika, weil sie sich vieles in den USA nicht mehr leisten koennen. Sei es dental care oder einfach ein general check.
              In vielen Laendern auf dieser Welt stirbt man, weil man einfach zur Normalgruppe gehoert und Wege sehr lang sind, Lebenszeit kosten, bevor man vielleicht das Glueck hat rechtzeitig operiert zu werden.
              Ich kenne beide Systheme und Bargeld oeffnet schnell alle Tueren.
              Leider habe ich erst vor kurzem einen Fall erlebt, wo eine Deutsche 21 Jahre alte Urlauberin ihren Arm verloren hat. Warum, weil nicht schnell genug Hilfe nach dem Unfall kam, da es an 8000 $ fehlten einen Hubschrauber zu bezahlen.

              Viele Amies und auch aus Kanada kommen nach Costa Rica um sich hier behandeln zu lassen.
              Man konnte auch schon lesen, dass es Amies gab, die in Deutschland ( Farrah Fawcett ) nach alternativen Behandlungen suchten, die es in den USA wohl nicht gab.
              Meine Mutter hatte Brustkrebs und wurde nicht mit Chemo behandelt, sie wurde nach der OP bestrahlt und ist gesund geworden.
              Meine Schwester hatte Krebs und bekam nach der OP Bestrahlungen.
              Es wird nicht immer Chemo eingesetzt und was ich gehoert habe, macht man das, wenn es wirklich schon sehr aussichtslos ist.
              Ich bin kein Arzt und die Meinungen gehen sehr weit auseinander.

              Saludos

              • Hi,

                dass man dafür viel Geld braucht ist mir klar. Das braucht man in Deutschland aber auch wenn man als Ausländer ohne Versicherung behandelt wird.

                Auch ich kenne beide Systeme - habe zwei Mediziner in der Familie die in den USA und Kanada leben (bzw dort geboren sind). Gerade darum käme eine 08/15-Behandlung hier in Deutschland nicht in Frage.

                Farrah Fawcett kam ja nicht alleine wegen der Behandlungsalternativen her sondern viel mehr wegen dem Drumherum (hier war sie weitgehend unerkannt und musste sich kaum öffentlichem Druck stellen).

                Dass generell Chemo gemacht wird stimmt natürlich nicht. Das habe ich aber auch nie behauptet. Mein Vater wurde nur operiert und weder bestrahlt noch bekam er Chemo. Trotzdem hat er es überlebt (wobei man ja nie weiß ob es wiederkommt).

                Dennoch wird in Deutschland sehr viel zur Chemo gegriffen - selbst wenn man das in anderen Ländern noch ganz anders handhaben würde und es eben nicht aussichtslos ist. Und die Chemotherapien hier sind Standard. Da wird nichts individuell angepasst um zu sehen wie es dem einzelnen Patienten besser helfen würde, wie er es eventuell besser vertragen könnte. Jeder bekommt das Gleiche und da liegt der gravierende Unterschied.

                Die Sache mit der Urlauberin ist zwar tragisch. Aus diesem Grund habe ich eine Auslandsreiseversicherung die sofort beim Anruf eine Sofortüberweisung macht wenn einem sonst Behandlung verwehrt wird. Wer das nicht macht hat leider auch selbst mit Schuld, wenn es dann zur Katastrophe kommt. Letztendlich weiß aber niemand ob der Arm wirklich hätte gerettet werden können wenn sie rechtzeitig transportiert worden wäre. Das ist einfach Spekulation.

                Liebe Grüße
                Ina #winke

            Hallo

            Deshalb nie wieder Deutschland.
            Auch wir haben sehr gute Krebs Zentrum in Murcia - Barcelona und wie in mein Fall Elche

            Ich wurde in eine Studie mit Eingezogen, und nicht in die Schulmedizin

            Saludo

      Habe heute erst in der Zeitung gelesen, da hat so ein Facharzt geschrieben, dass in Deutschland ja generell Chemo gemacht wird und theoretisch 3 von 4 Chemos völlig sinnlos sind bei Brustkrebs. Fand ich schon schockierend.

      Das Schlimme ist, dass man in Deutschland wie eine Nummer und nicht wie ein Mensch behandelt wird. Ich sage immer wenn ich ernsthaft erkranke und hier wieder alle an einem rumdoktorn, setze ich mich ins Auto und fahr nach Dänemark. Da wird man sofort ohne Wartezeit komplett durchgecheckt und das völlig kostenlos.
      Hier wird man immer nur vertröstet, nicht ernst genommen, von einem Arzt zum anderen gereicht usw., erst wenn man sich quasi am Türrahmen festbeißt findet man Gehör oder aber wie auch schon oft erlebt, man sich als Privatpatient outet.

      #winke, Nudelmaus

      • noch dazu wird in D gerade bei Frauen viel mit der Angst vor Krebs gearbeitet

        Bei uns wird doch nicht generell eine Chemo gemacht, habe zwei Angehörige, da wurde keine gemacht #winke

        • Tja ein bißchen Glück und der richtige Arzt gehört halt auch dazu. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, man ist am Besten schon vorher informiert und kennt die Diagnose bzw. viele Sachen die damit zusammen hängen und geht dann zum Arzt. Ansonsten wird nur an einem rumgedoktort und man ist quasi oft wochenlang irgendwelchen Versuchen ausgeliefert. Hatte gerade erst den Fall wo ich geahnt habe, was ich habe und die Ärzte sage und schreibe 6 Wochen gebraucht haben um die Diagnose zu stellen, die meinen Verdacht (den ich mehrfach geäußert hatte) untermauerte. Und vor Jahren haben die doch tatsächlich 1 1/2 Jahre gebraucht um herauszufinden, dass ich keine Schlaganfälle sondern Migräne mit Aura habe.

          Traurig sowas aber ich bin ja auch bloß Kassenpatient. Ich sage immer ernsthaft krank darf man in Deutschland nicht werden.

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