Eltern-App - Kontrolle

    • (1) 15.09.14 - 10:54

      Die App "Ignore no more" zwingt Kinder, auf Anrufe der Eltern zu reagieren – sonst sperrt sie das Smartphone. Jugendschützer finden das weniger schlimm als Tracking-Apps. Was sagt ihr dazu?

      • Puh - frag mich das nochmal, wenn ich ein pubertierendes Kind mit Handy habe. Für den Moment (meine Kinder sind knapp 3 und 8) halte ich das für übertrieben und übergriffig dem Kind gegenüber.

        Mein Großer, 8, ist oft ohne mich unterwegs. Von der Schule aus geht er alleine zum Sport oder in die Bücherei und wir treffen uns dann dort 1-2 Stunden später. In dieser Zeit hat er meine Handynummer in der Tasche und kennt Geschäfte auf dem Weg, in die er im Ernstfall gehen und mich anrufen lassen kann. Mein Motto ist bislang, dass KEINE Nachricht die beste Nachricht ist.

        Puh, ich glaube, so Kontrollgedöns würde mich an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringen. Die ständige Möglichkeit zu gucken, was das Kind gerade treibt? Es immer anrufen können? Und dann geht es womöglich nicht ran? Nä. Das würde mich wesentlich nervöser machen als einfach loslassen und drauf vertrauen, dass ICH angerufen werde, wenn etwas ist. #schwitz

        Viele Grüße!

        Wie immer eine Sache des Maßes.

        Grundsätzlich gilt: Ich zahle das verdammte Ding, also gelten meine Regeln. Punkt. Und was ist so schlimm daran, ans Handy zu gehen, wenn die Eltern mal anrufen?

        Gleichzeitig sollte man als Elternteil natürlich auch nicht alle Nase nach Kontrollanrufe durchführen, sondern es auf Anrufe aus notwendigen/wichtigen Gründe beschränken. So wie man das meiner Meinung nach IMMER in Sachen Handy tun sollte. Alles andere wird später, Auge in Auge und in Ruhe, besprochen. Ist ja auch nicht das Schlechteste für die zwischenmenschliche Bindung.

        So viel zur Theorie und dem angestrebten Plan, wenn ich mal ein Kind in der Pubertät mit nem Smartphone habe...

        VG

        (4) 15.09.14 - 17:18

        Hallo,

        Ich habe Teenager mit Smart Phones, bzw. Im Moment betrifft das hauptsächlich meinen 17-jährigen Sohn.

        Ja, ich bin schon nachts verzweifelt, weil er deutlich zu spät kam, ich ihn nicht erreichte und mir furchtbar Sorgen machte.

        Dennoch: so eine App ist für mich nicht die Lösung des Problems, das Absolute gefällt mir nicht, ist mir zu uebergriffig.
        Aber :-)
        Ich habe jetzt eine andere Lösung gefunden. .. habe mir die Handy Nummern seiner Freunde eingespeichert und angekündigt, wenn er zur vereinbarten Zeit weder Zuhause ist, noch sich irgendwie gemeldet hat oder erreichbar ist, fange ICH an, nachts bei seinen Freunden rum zu telefonieren :-)
        Wirkt :-)
        Lg, liki

      • Ich glaube kaum, dass es ein Kind interessiert ob sein Handy gesperrt ist wenn es eh nicht erreicht werden möchte.

        Mein Sohn kam einmal viel zu spät (ich dachte ich drehe durch) da hatte er sein Handy gar nicht erst an. So konnte ich ihn nicht erreichen und diese App hätte rein gar nichts gebracht.

        LG Dany

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