Astrid Lindgrens "Bullerbü"

    • (1) 24.08.15 - 17:36

      Eigentlich total unwichtig, aber ich frage mich, warum in der deutschen Fassung der Bullerbü Geschichten das eine Mädchen "Inga" heißt und in der Originalfassung
      heißt sie "Anna"???

      Ich habe es nicht selber gelesen, es wurde mir erzählt.

      • Ich hab keine Ahnung. Aber "Madita" heißt im Original auch nicht so.

        Hallo,
        Michel aus Lönneberga heißt in der Originalversion auch Emil und nicht Michel.

        Ich denke mal, damit die Namen "besser zu uns" passen, also dem Bild, was wir Deutschen von Schweden haben.

        Bei "Michel" und "Emil" ist es so: Die Skandinavier betonen den Namen Emil in der Regel anders als wir, nämlich stark auf dem "i". So wird der Name in Deutschland nicht betont und es klingt merkwürdig für das deutsche Ohr.

        Hinzu könnte auch kommen, dass bei uns Kästners "Emil und die Detektive" den Namen bereits belegt hatten. Das ist aber nur so eine Vermutung von mir.

        Also haben sich die Übersetzer so ihre Gedanken dazu gemacht, was für ein Name besser in unser Gehör gehen könnte, und sich für den klassischen "Michel" entschieden. So klingt der Name eines aufgeweckten, frechen Jungen und er lässt sich super von einem wütenden Vater brüllen. :-)

        Ob das so stimmt, weiss ich nicht. Das habe ich mir selbst vor Jahren so zurecht gedacht. ;-)

        L G

        White

        P.S. Wundersam, dass Lillebror einfach weiter Lillebror heisst. Das ist ja einfach der Begriff für "kleiner Bruder". DAS hat vielleicht nicht in die Synchronisation gepasst (Mundbewegung im Verhältnis zum Wort)

            • Gern geschehen!

              Das hat mich ein Terminator erinnert. Das berühmte "Hasta la vista, baby" heißt auf Spanisch natürlich nicht so (wäre ja kein Witz), sondern "Sayonara, Baby" ;-) Ein Freund von mir wunderte sich immer, warum hier in Deutschland niemand das berühmte Zitat aus Terminator kannte :-p

              LG,
              Natalia

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