Geburtsbericht zum Mut machen für Erstgebärende 😊

    • (1) 12.07.18 - 20:42

      Hallo ihr Lieben 🙋‍♀️

      Dann erzähle ich Euch auch einmal wie unsere Geburt ablief 😊

      Am 02.07.2018 (38+1) wachte ich ganz normal morgens um 07:00 Uhr in meinem Bett auf. Auf einmal hörte ich ein sehr komisches Geräusch und verspürte ein kurzes Zwicken im unteren Bauch. Ich dachte mir nichts dabei bis auf einmal Fruchtwasser (gefühlte 5 Liter!) im Schwall auslief.
      Sofort rief ich meinen Mann auf der Arbeit an, der sich sofort auf den Weg nach Hause machte. Der nächste Anruf ging an den Kreißsaal, da das Köpfchen fest im Becken lag, durfte ich noch gemütlich duschen gehen bevor wir losfuhren.

      Unter der Dusche verspürte ich dann leichte Wehen, kein bisschen schmerzhaft, eher wie leichte Rückenschmerzen, aber wirklich nicht der Rede wert.

      Um 9:00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg in die Klinik (30 min. Fahrt). Dort angekommen würde ein CTG geschrieben und ein intravenöser Zugang ins Handgelenk gelegt. Im CTG war nichts zu sehen, keine einzige Wehe 😕 In der Zwischenzeit meldete mich mein Mann an der Anmeldung an.

      Um 10 Uhr machten Wir es uns in unserem Familienzimmer bequem. Wehen waren leichte zu spüren, aber noch immer nicht schmerzhaft. Gegen 19 Uhr bekam ich eine Infusion mit einem Antibiotikum und ich sollte um 21:30 Uhr noch einmal zum CTG in den Kreißsaal kommen. Der Muttermund war nur fingerkuppendurchlässig. Die Hebammen redeten von einer Einleitung am nächsten Tag.

      Gegen 20 Uhr bekam ich mäßige Schmerzen, nicht regelmäßig. Mal nach 8 Minuten, mal nach 1 Minute. Ich dachte mir dass die Wehen absolut wirkungslos sind.

      Um 20:45 Uhr erschien ich im Kreißsaal und verlangte ein leichtes Schmerzmittel oder was krampflösendes.
      Zuerst wollte die Hebamme vaginal untersuchen und siehe da ... 6 cm !!!

      Plötzlich würden die Schmerzen sehr stark und die Hebamme riet zur PDA, ich stimmte zu. 20 min. später war der Anästhesist da und bereit zum legen... Auf einmal verspürte ich den Drang zu pressen. Die Hebamme kontrollierte erneut vaginal... komplett offen! 10 cm!

      Es war keine Zeit mehr die PDA zu legen. Mein Mann hat mich super unterstützt und ich bin dankbar dass er dabei war. In der 2. Wehenpause klingelte das Telefon der Hebamme, die Belgierin war... Es fiel ein Tor für Belgien (WM) und sie fing an zu jubeln 🤣 Es hat die ganze Sache echt aufgelockert.

      Nach 4 Presswehen war unsere Prinzessin da und wir waren sofort verliebt.

      Wir verbrachten 1 Stunde im Kreißsaal. Um 21:53 Uhr erblickte unsere kleine Ava mit 3580 g und 52 cm 13 Tage vor ET das Licht der Welt.

      Ich hoffe ich kann den Ersrgebärenden etwas Mut machen. Ich habe mich verrückt gemacht vor der Geburt (Himbeerblättertee, Heublumendampfbad, EpiNo, Akupunktur,...), aber es ist wirklich anders gekommen wir ich es mir gedacht habe.

      Liebe Grüße Christina und Ava ❤

      Hallo,

      gratuliere zu deiner Prinzessin 😊
      Toller Bericht!

      Darf ich fragen wie genau du das mit dem Himbeerblättertee genommen hast?

      Ich vergesse so oft ihn zu trinken 🙈

      Lg

      • Vielen Dank:)

        Ich hatte es sehr genau genommen. Wie gesagt, ich habe ich echt bekloppt gemacht 😅
        Aber jetzt denke ich mir, dass es ohne den ganzen Schnickschnack wahrscheinlich auch so gut gegangen wäre 🤗

        Ich habe direkt morgens nach dem Aufstehen eine Tasse getrunken, beim Mittagessen und abends im Bett (ab der 36. SSW).

        Liebe Grüße und Alles Gute 🤗

    Wunderschöner Bericht! Danke dafür :-)
    Da hast Dich Deine Kleine aber ganz schön auf die Folter gespannt, bevor sie es dann super eilig hatte.

Top Diskussionen anzeigen