Meine erste Geburt

    • (1) 13.02.19 - 11:54

      Möchte nun auch mal von meiner ersten Geburt erzählen.

      Der ET wäre der 24.12. gewesen. Da die Maus aber weder ein Weihnachtsbaby werden, noch 2018 geboren werden wollte, fand ich mich am 03.01. um 7:30 Uhr in der Klinik zum Einleiten ein. Mein Mann begleitete mich natürlich. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich noch absolut nichts getan, was auf eine baldige Geburt hätte schließen können. Nicht mal der Kopf war fest im Becken.

      Zuerst wurde CTG geschrieben. Endlich wurden schon leichte Wehen aufgezeichnet, die ich aber nicht spüren konnte. Danach wurde das erste Mal Gel gelegt und ich durfte aufs Zimmer. Nachdem ich mich eingerichtet hatte, gingen wir draußen eine Runde spazieren bis zum nächsten CTG. Von spürbaren Wehen noch keine Spur.

      So verging die Zeit bis zum nächsten Gel um 16 Uhr. Von da an hatte ich dann spürbare Wehen, wenn ich während des CTGs auf der Seite lag. Sonst nicht.

      Gegen 19 Uhr musste ich wieder zum CTG und mein Mann fuhr nach Hause, um sich etwas auszuruhen. Wir rechneten nicht damit, dass es bald los gehen würde. Beim CTG wurden die Wehen jetzt schon richtig schmerzhaft und ich war froh, als ich wieder aufstehen durfte.

      Wieder auf dem Zimmer unterhielt ich mich mit meiner Nachbarin, bis ich um 21:30 Uhr wieder zum CTG musste. Jetzt waren die Wehen auf der Liege richtig schlimm und ich wäre am liebsten wieder aufgestanden. Der Abstand war da schon bei 2 Minuten. Von wegen am Anfang sind sie länger. Die diensthabende Hebamme fragte mich, ob ich ein Schmerzmittel haben möchte, was ich bejahte. Ich bekam eine Kombi aus Paracetamol und Buscopan und es hieß, wenn die Schmerzen nicht besser werden, sind es echte Wehen. Dann soll ich kommen und es wird nach dem Muttermund geschaut. Hab mich dann gefragt, warum man mir was gegen Schmerzen gibt, was gar nicht wirkt.

      Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Tablette wirkt, da ich schlafen wollte. Ich war totmüde, da ich die Nacht davor vor Aufregung nicht schlafen konnte. Natürlich wirkte sie nicht. Was ja wiederum auch gut war, denn das hieß ja, dass es richtige Wehen sind. Während meine Zimmernachbarin schlief, tigerte ich im Zimmer auf und ab. Um 0:30 Uhr hielt ich es nicht mehr aus, ging wieder runter in den Kreissaal und bat darum, mal nach zu sehen. Natürlich erst wieder ans CTG. Oh nein.

      Dort musste ich mich dann auch übergeben und wurde von der Hebamme dafür dumm angemacht. Sie nahm meine Schmerzen auch nicht richtig ernst, hatte ich das Gefühl. Es hätte Tüten gegeben. Ich erwiderte darauf, dass mir das keiner gesagt hätte und das jetzt so schnell ging, dass ich gar nicht reagieren konnte. Bot dann auch an, es selbst weg zu machen. Auf einmal war sie wieder freundlich. Als sie den Muttermund dann untersuchte, stellte sie fest, dass er schon fast 5 cm offen war. Na sowas aber auch. Da der Kopf noch immer nicht fest im Becken war, empfahl sie mir eine PDA, damit ich etwas entspannten konnte und schickte mich in einen der Kreißsäle. Zuerst bestellte ich aber meinen Mann wieder her. Während ich auf ihn wartete, lief ich im Saal auf und ab. Die Wehen waren kaum noch zu ertragen und kamen schon die ganze Zeit alle 2 Minuten. Auf einmal verspürte ich einen ganz widerlichen Druck, so als müsste ich ganz dringend klein und groß gleichzeitig und irgendwie wurde mir auch übel. Ich ging zur Toilette aber es ging nichts. Wieder draußen platzte auf einmal die Fruchtblase und ein Schwall ergoss sich auf den Boden. So richtig wie im Film. Wusste gar nicht, wie viel Wasser das sein konnte.

      Kurz darauf kam die Hebamme wieder und verfrachtete mich aufs Bett. Vorher motzte sie mich erst wieder an, weil ich zuerst zögerte, da das Wasser immer weiter lief. Sie meinte das würde sowieso immer weiter laufen bis die Geburt zu Ende ist. Das wusste ich gar nicht. Mittlerweile war halb 1. Endlich kam dann auch mein Mann und ich bat ihn, mir unten den Rücken zu massieren. Hatte die Wehen nämlich im Rücken. Als dann der Anästhesist kam und uns aufklärte, hörte er damit auf und ich wäre fast durchgedreht. Hab mit meiner Hand nach hinten geschlagen, damit er weiter macht. Dann klingelte das Telefon und der Anästhesist musste zu einem Notfall. Als ein anderer kam war es dann schon 4 Uhr und es war wirklich Rettung in letzter Minute. Mir war schon schwarz vor Augen vor Schmerzen. Muttermund war bei 7 cm. Ich wollte nie eine PDA, weil ich schreckliche Angst davor hatte, aber ich sage euch, es ist das geilste, was es gibt. Danach wurde ich schön warm zugedeckt und konnte endlich ein bisschen schlafen.

      Zwischenzeitlich kam eine neue super liebe und junge Hebamme.

      Zwei mal ließ ich mir was nach geben, als um 7 Uhr endlich die Presswehen anfingen. Später meinte mein Mann, ich hätte da voll das Grinsen auf dem Gesicht gehabt. Tja, ich dachte ja auch, Töchterchen ist gleich da. Pustekuchen. Bei jeder Wehe presste ich, was das Zeug hielt und es tat sich: Nichts. Von den Eröffnungswehen schon so erschöpft, schlief ich nach jeder Presswehe ein. Wir versuchten mehrere Stellungen. Immer wieder sagte ich, dass ich nicht mehr will. Mein Mann und die Hebamme ermutigten mich, weiter zu machen, also nahm ich bei jeder Wehe meine ganze Kraft zusammen und presste wie eine Irre. Meine Muskeln zitterten und ich war klatschnass geschwitzt. Es passierte aber einfach nichts. Mittlerweile waren 2 Stunden vergangen.

      Da die Hebamme nicht weiter wusste, rief sie eine Ärztin. Kurz drauf kamen dann noch eine zweite Ärztin und noch eine Hebamme und sie berieten sich. Da die Wehen scheinbar nicht stark genug waren, beschloss man, mich an den Tropf zu hängen. Innere Panik. Bitte nicht noch mehr Schmerzen. Aber selbst der Tropf verstärkte die Wehen nicht. Während den kurzen Pausen schlief ich immer wieder ein. Hätte nie gedacht, dass ich das könnte, während so viele um mich rum standen, aber es war mir wirklich scheißegal. Die eine Ärztin fragte mich dann, ob man mir helfen und das Baby mit der Saugglocke holen soll. Ich sagte sofort ja. Während sie unten zog, drückte die andere Ärztin von oben auf meinen Bauch, was übelst weh tat und ich musste bei den Wehen mit pressen. Ein Dammschnitt wurde angekündigt und ich bekam wieder total Angst. Aber was soll ich sagen, ich hab gar nichts gespürt. Endlich hieß es dann, dass der Kopf draußen ist und kurz drauf, dass sie jetzt ganz da ist. Dachte mir nur, wie, sie ist schon da? Konnte es erst gar nicht glauben. Es war kurz nach 10. Ich hatte also 3 Stunden Presswehen, die nichts gebracht haben. Wäre die Saugglocke nicht zum Einsatz gekommen, wer weiß, wie lange es noch gedauert hätte. Sie wurde mir auf den Bauch gelegt und mein Mann fing an zu weinen. Ich dachte ja vor Freude, weil unsere Tochter endlich da war aber er weinte, weil er es so schlimm fand, mich stundenlang so leiden zu sehen und mir nicht helfen zu können. Aber natürlich auch vor Freude. Während ich also meine Tochter bestaunen konnte, wurde ich genäht. Trotz Dammschnitt hatte ich einen Riss dritten Grades. Durch die PDA brauchte ich nicht mal eine Betäubung.

      Insgesamt verbrachten wir 2 Stunden nach der Geburt noch im Kreißsaal, bis ich aufs Zimmer gebracht wurde. Während ich auf der Liege schon wartete, kamen meinem Mann wieder die Tränen und auf dem Zimmer wieder. Meine Nachbarin meinte, dass er total ergriffen war.

      Das war jetzt ein sehr langer Bericht. Für mich war die Geburt leider so traumatisch, dass ich lange gebraucht hab, um darüber hinweg zu kommen und ich sogar auf ein weiteres Kind verzichten wollte. Schon beim Gedanken an die Geburt und eine eventuell zweite kamen mir die Tränen. Das hat sich jetzt zum Glück gelegt. Meine süße Maus soll nicht ohne einen Bruder oder eine Schwester aufwachsen, wenn es das Schicksal gut mit uns meint. Ob ich aber nochmal einleiten lasse, bin ich mit nicht so sicher.

      Jetzt genieße ich aber erstmal mein wunderschönes Töchterchen in vollen Zügen.

      Vielen Dank fürs Lesen

      Sandra mit Fiona Helene auf dem Arm.

      • Eins meiner Lieblingsbilder

        Ein schöner Bericht, der mich sehr an meine erste Geburt erinnert. Die lief ganz ähnlich ab. Ich denke das dauert so lange weil der muttermund sich zum ersten Mal so weit dehnt. Mein zweites und drittes Kind kamen in jeweils nur 3 Stunden ohne nennenswerte Verletzungen und ohne pda. Also nur Mut fürs Geschwisterchen!

        • Danke dir. Wurdest du denn auch eingeleitet? Für mich stand es früher nie zur Diskussion, ob es ein zweites Kind gibt oder nicht. Ich wollte nie ein Einzelkind. Nach der Geburt war ich mir nicht mehr so sicher, aber jetzt bin ich es wieder. Möchte nur noch etwas warten. Da ich dieses Jahr aber schon 33 werde, kann ich mir natürlich nicht mehr allzulang Zeit lassen. Fiona sollte aber schon sicher laufen können.

          Denkst du, dass die zweite Geburt von allein los gehen könnte. Manchmal frag ich mich, ob es auch bei der ersten von allein los gegangen wäre, wenn ich länger gewartet hätte. Ich hatte aber Angst, dass ihr was passiert, je länger sie drin war.

          • Nicht wirklich. Die zweite Geburt startete bei ET +2 nachdem ich von meiner Hebamme betreut einen Wehencocktail getrunken habe. Die dritte Geburt wurde an ET+4 mit Tabletten eingeleitet weil das Baby schon auf sehr groß geschätzt wurde (war es dann auch). Fand ich aber nicht schlimm und kann auch nicht bestätigen das Wehen nach der Einnahme der Tabletten mehr weh tun würden.
            Wir haben jedes Mal einen Abstand von fast drei Jahren zwischen den Kids und das ist super. Die großen sind vormittags im kiga und man kann mit dem Baby zum babyschwimmen etc. So haben alle in etwa die gleichen baby Kurse gemacht...

      Hey.
      Ich hab Kind 1 auch im Kh bekommen. Aufgrund schlechtem CTG etc wurde letztendlich eingeleitet. Wehensturm. Geburtsstillstand. PDA. Wehentropf. Saugglocke. Kreissaal voll mit Ärzten da ne schnelle Sectio nicht auszuschließen war.
      Letztendlich war ich emotional traumstisiert Hatte eine lange, späte Wochenbettdepression und konnte mir kein weiteres Kind vorstellen.
      So hatte ich mir meine Geburt ganz sicher nicht vorgestellt.
      Ich hatte lange zu kämpfen und hab mir Hilfe geholt um das aufzuarbeiten, was die Geburt mit mir gemacht hat.

      Kind 2 kam dann geplant Zuhause zur Welt. Sie war ein Sternengucker und hat es mir nicht besonders einfach gemacht, aber es war dennoch die beste Entscheidung. Zuhause, mit meiner vertrauten Hebamme, und meinem Mann. Es war unbeschreiblich...
      ... Was letztendlich auch zu der Entscheidung für ein drittes Kind geführt hatte.

      Vor 8 Wochen kam unser drittes Kind, auch wieder Zuhause zur Welt. Es war ergreifend schön. Schnell.. unkompliziert.. selbstbestimmt. Mein Mann und meine Hebamme an meiner Seite... Es war mega schön. Magisch... Den Bericht, falls du Lust hast, hab ich am 30.12 hier ins Forum gestellt.
      Niemals hätte ich mir nach der ersten Geburt erträumen zu hoffen gewagt, dass ich eine so wunderschöne Geburt erleben darf. Nie.. Und es war mein größtes Geschenk für mich als Frau, das erlebt zu haben.

      Also, hab Mut.
      Nichts muss sich wiederholen... Erst recht nicht, wenn du die richtige Umgebung und Unterstützung hast.

      Alles Gute und genieße deine Tochter.

      • Hi, vielen Dank für deine Erfahrung. Das ähnelt meiner Geburt ja auch sehr. Bei mir war nur ab diesem Punkt kein Kaiserschnitt mehr möglich. Ich hatte nämlich in meiner Verzweiflung, weil ich nicht mehr konnte schon vor den Presswehen gefragt, ob man nicht einen machen kann und da hieß es dann das geht nicht mehr, sie muss vaginal geboren werden.

        Eine Hausgeburt würde für mich nie in Frage kommen. Wollte auf jeden Fall im KH entbinden und werde ich auch beim nächsten Kind. Da ich unten sehr eng gebaut bin, ist mir das Risiko, dass was passiert einfach viel zu hoch. Bei Fiona hieß es nämlich, dass sie sehr schwer ist. Was dann aber falsch war. Jetzt hab ich zwar ein langes, aber dafür zierliches kleines Mädchen. Ich hab auch keine Hebamme. Hätte also gar nicht daheim entbinden können. Ohne PDA hätte ich das leider auch nicht überstanden, da ich ja von Anfang an Wehen im Abstand von 2 Minuten hatte.

        • Bei uns war zum Ende hin natürlich auch kein KS mehr möglich... Wir hatten das Glück, dass keine andere Geburt lief und die Ärztin stundenlang mit dabei war.
          Nach wenigen Presswehen hieß es aber Saugglocke, das Kind muss raus und zwar so schnell wie möglich..wehen hin oder her. Kinderarzt wurde alamiert und und und...
          Herztöne waren massiv zu hoch.
          So gab es immer wieder Phasen in denen man, hätten die Ärztin und Hebammen nicht überwiegend bei mir sein können, einen KS durchführen können... Laut Geburtdbericht gab es mehrere Indikationen, die einen KS gerechtfertigt hätten. So ging es gut aus.. Das wussten wir aber erst hinterher. Es hätte auch anders ausgehen können.
          Mein Sohn hatte knapp 3700g und nen KU von 37,5 cm und hatte sich verkeilt
          Ich hab einen eher schmalen Beckeneingang.

          Meine Tochter kam ja als Sternengucker mit 3800g und nen KU von 36 cm

          Und Nr 3 kam mit 4100g auf 55cm mit auch 36 cm KU... Und das mit grad mal 15 Min Austreibungsphase und 4 Std gesamt

          Ich will dir damit lediglich sagen, dass das Gewicht nicht alleine dafür verantwortlich ist, wie schwer die Geburt wird. Ich war mentan so ruhig, zuversichtlich und entspannt, dass es im vergleich die einfachste Geburt war.. Und das, wo das Köpfchen auch erst spät den Weg in die Beckenmitte gefunden hatte.
          Für mich, das hatte ich ja geschrieben, war es eben die Hausgeburtssituation, die mich so hat entspannt sein lassen.
          Das geht mir auch nicht ums Thema Hausgeburt oder nicht, sondern darum, dass ich damit deutlich machen möchte, wie wichtig sie eigene Haltung, Einstellung und Verfassung (psychisch / emotional) ist
          Und dass man bei jeder neuen Schwangerschaft die erneute Chance hat...
          Das war einfach meine Erfahrung nach den drei Geburten.
          Erst nachbder Geburt meiner jüngsten Tochter habe ich nicht begriffen, wie wichtig die mentale Arbeit während der Geburt ist und wie wichtig es ist, sich danach um das mentale Wohlbefinden zu kümmern.

          • Bei mir kam die Saugglocke zum Einsatz, weil ich sie aus eigener Kraft nicht raus bekommen hätte, da mich die Eröffnungswehen so erschöpft haben, dass die Presswehen nicht stark genug waren. Die Herztöne waren immer super. Die Ärztin meinte die ist aber entspannt. Ist sie jetzt nicht mehr leider. Meine kleine Heulsuse 😂.

            Ja dann hat das Gewicht wohl echt nichts zu sagen. Fiona war ja auch nicht schwer, sondern normal. Nur lang. 54 cm 3460 g und 36 cm Kopfumfang.

            Bei mir war das Problem, dass ich total Angst vor der Geburt hatte. Besonders vor einer Einleitung. Dann wollte sie ja nicht von selber kommen und ich musste einleiten lassen. Bzw was heißt müssen. Es wurde mir geraten. Da aber an dem Morgen das erste mal regelmäßige Wehen zu sehen waren, weiß ich nicht, ob ich beim nächsten mal warte ob es von allein los geht, wenn es wieder über den ET geht. Ob die Wehen durch die Einleitung so schlimm waren weiß ich nicht. Es ist ja jede Geburt anders oder?

            • Ich wurde beim 1. Kind auch vor ET eingeleitet aber unterstützend, da ich schon über Tage hinweg Wehen hatte. CTG aber eben auffällig und kaum noch Fruchtwasser, daher hat man dann nachgeholfen.
              Ich hab jetzt zwei Geburten ohne alles gehabt, die sich vom Schmerzempfinden geähnelt haben.. Aber auch, weil ich mich ganz fallen lassen konnte und keinerlei Angst hatte und somit nicht verkrampft war. Beim 1. Kind war ich aufgrund der Einleitung usw und dem Wehensturm so überfordert, dass ich total verkrampft war.. Ich hatte Angst und das ist eine ganz schlechte Voraussetzung für eine entspannte Geburt.
              Ich emfand die Geburten zuhause ohne jegliches Schmerzmittel um ein so vielfaches erträglicher als die erste Geburt nach Einleitung.
              Eben auch, weil ich keine Angst hatte.. Ich wusste was passiert und ich hatte vollstes Vertrauen und war entspannt.. Und so gingen die Geburten, trotz Schmerzen recht zügig... Weil ich entspannt war und loslassen konnte... Der Schlüsselpunkt für mich.

      Wollte noch sagen, dass es mir sehr leid tut, dass du dann eine Wochenbettdepression hattest. Ich hab manchmal auch Angst, dass ich eine entwickle. Ich liebe mein Mäuschen über alles, gerade weil sie auch so niedlich ist, aber ich kann oft keine richtige Freude empfinden und bin ständig traurig und auch öfter genervt, wenn sie bestimmte Sachen macht, wie zum Bsp an der Brust rum hampeln, obwohl sie dringend richtig trinken müsste, weil ich dann Sorge hab, dass sie nicht genug trinkt. Oder wenn sie vor Hunger schreit, aber dann so mit den Händchen vor ihrem Mund rumfuchtelt, dass sie mir das Stillhütchen wegfegt und wir nicht anfangen können und sie dann noch mehr schreit. Sonst bin ich eigentlich ein sehr geduldiger Mensch bin. Ich würde das aber nie an ihr auslassen.

      • Ein toller Geburtsbericht!

        Zum Stress: Lass dich nicht stressen, besonders beim stillen. Ein Baby muss nicht dringend richtig trinken, dann lass sie paar Minuten vor der Brust hampeln, ihr habt alle Zeit der Welt auch wenn sie hungrig schreit.


        Alles Gute für euch!

        • Danke dir. Wenn schon die Geburt nicht schön war, ist wenigstens der Bericht gut 😂.

          Da magst du sicher recht haben, aber es nervt schon etwas, wenn man mitten in der Nacht aus dem Bett gerissen wird und Kind dann nur rumhampelt 😂. Nein, das ist nicht das schlimme. Das schlimme ist, dass ich dann immer Sorge hab, dass sie nicht zunimmt, wenn sie nicht richtig trinkt. Zumindest nicht aus der linken. Die rechte ist nie ein Problem. Sie liebt es auch, an der Brust zu sein.

          Das Baby einer Freundin kam am 24.12. an meinem ET und wäre eigentlich erst am 28.01. ausgezählt gewesen. Die hat jetzt 52 cm und 3950 g gehabt zuletzt. Fiona 56 cm und 4050 g. Der Arzt sagt zwar das ist nicht schlimm aber ich finde die Zunahme schon sehr langsam. Aber mehr als die Brust ständig geben kann ich nicht. Flasche geht nicht. Werden jetzt noch eine dritte versuchen. Dafür trinkt das Baby meiner Freundin nicht aus der Brust.

          • Vergleiche dich nicht mit den anderen, wir wiegen alle nicht gleich. Hat der Kinderarzt was gesagt? Nein, dann ist auch kein Grund zur Sorge.
            Ich war als Kind auch schlank und bin es immer noch und auch sehr froh darum. Deine Tochter hat vielleicht auch gute Gene und ist später froh keine Probleme mit dem Gewicht zu haben und alles quer zu essen.
            Es wird öfters so sein, das die anderen besser oder schlechter sind, größer oder kleiner, aber wir sind eben auch alle unterschiedlich und das ist gut so.

            Alles gute für euch und stress dich nicht

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