Geburt die mein Leben verändert hat

    • (1) 26.07.19 - 14:41

      Hallo ich schreibe hier, fast ein Jahr nach Entbindung meiner zweiten Tochter. Meine erste kam 2016 per Kaiserschnitt zur Welt. 2018 kam unser zweites Kind spontan auf die welt. Und genau da scheint"das Problem" zu sein.. Es wurde zweimal eingeleitet, beim ersten Mal hab ich sehr starke Schmerzen gehabt und der Arzt lachte noch, es wäre noch nicht mal die Geburt. Ich muss noch erwähnen, dass ich Verdacht auf Endometriose habe, da ich massive schmerzen bei Periode hatte. Bevor meine Tochter überhaupt auf die Welt kam, hab ich massiv erbrochen. Hier hätte ich mich für einen Kaiserschnitt entscheiden sollen, ich bereue es bis heute zutiefst... Auch wenn ich weiß, welche Folgen es hier wieder gegeben hätte (voraus gegangene Verwachsungen). Ich hatte einen scheiden riss, welcher laut Ärztin sehr stark blutete und genäht wurde. Zusätzlich bekam ich einen Dammschnitt. Beides bereitet mir heute noch unglaubliche Probleme ich kann das Haus mit meinen zwei kleinen Kindern nicht verlassen. Stuhlgang macht starke Schmerzen, bei der Darmspieglung wurden keine Hämorrhoiden festgestellt. Anscheinend ist etwas mit dem enddarm, laut einem Chirurg ist dieser nach unten gewandert und zerstört. Jetzt war ich aber endlich beim Proktologen, nachdem ich ca 10 Ärzten die Problematik schilderte und dieser hat Hämorrhoiden 1.UND 2.Grad erkannt. Bis gestern also Zäpfchen, das hat geblutet und tat weh(Salbe vom Hausarzt bekommen).Laut ihm kann ich deshalb mein Stuhl nicht halten, außerdem hab ich eine chronische Magenschleimhautentzündung, sodass ich sehr oft Durchfall habe, was zu hämorrhoiden führen kann(wenn ich das richtig verstanden habe) Meine scheide ist zusätzlich von der Geburt wie taub, brennt aber an manchen Stellen sehr stark, Wasser lassen tut weh GV ist nicht möglich. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, die Situation ist unerträglich, da ich nur zuhause bin und kein Arzt helfen konnte. Grüße Denise

      • Schön hört sich anders an 😕tut mir leid was du durch machst. Ich hoffe das Problem mit den Hämorriden löst sich jetzt langsam aber sicher. Vll kommt die chronische Magenschleimhautentzündung durch Stress, den du ja in der Situation in der steckst mit Sicherheit hast.
        Warst du denn mal bei mehreren Gynäkologen und hast dein Problem geschildert ? Ich hatte nen massiven Scheidenriss bei der Geburt meiner Tochter, kenne dieses Taubheitsgefühl innerlich allerdings ging es bei mir mit der Zeit von allein Weg wie lange es gedauert hat keine Ahnung , aber irgendwann hab ich gemerkt das sich immer mehr Fläche wieder „normal“ anfühlt, nerven brauchen Zeit um sich zu erholen 😊 das brennen wird wohl vom dammriss kommen bzw wenn dieser unter Druck steht würd eventuell wie gesagt mal noch andere Ärzte aufsuchen, vll wurde die Naht zu stramm gesetzt..hört man ja öfter.

        • Vielen Dank für die Antwort =) ja ich war auch in Kliniken, bin im September nochmal in einer neuen Klinik, um eine weitere Meinung zu hören. Beim MRT hat man anscheinend nichts gesehen bezüglich scheidenverletzung. Ich hab auch schon gedacht, ob es vielleicht die Psyche ist. Es macht mir auf jeden Fall Mut, zu hören, dass es Hoffnung gibt. Sorry, falls ich hier jemandem Angst gemacht habe, das war nicht meine Absicht. Ich bin ganz neu hier und muss mich erst "finden". *Die Geburt war dennoch eines der schönsten Momente meines Lebens;) * Liebe Grüße

          • Ja gut ich denke da wird man auch nichts mehr sehen wird sich wohl nur um den nervenschaden handeln den so ein scheidenriss leider mit sich bringt. Bei mir war es ne ganze Fläche, die die kleine durchs hin und her gerutsche sozusagen abgeschält hatte und es wurde trotzdem wieder normal, aber das braucht eben Zeit 😊

      Das tut mir wirklich leid das es dir nicht gut geht.

      Aber dein Bericht ist nicht wirklich ein Geburtsbericht und gehört eher in die Abteilung Geburt & Wochenbett. Vielleicht kann man dir dort mit deinen Fragen eher helfen.

      Alles gute für dich

      Hallo

      Gott sei dank habe ich nicht die selben Erfahrungen gemacht wie du.
      Was ich dir aber mit auf dem Weg geben möchte ist, gib nicht auf!
      Ich hoffe du findest jemanden der dir helfen kann.
      Ich finde es zeugt von Stärke hier sowas zu schreiben. Und ich kann mir auch vorstellen dass es schwierig ist, jedesmal sein Problem zu schildern und sich untersuchen zu lassen.

      Aber da draußen gibt es bestimmt jemanden der dir helfen kann. Viel Erfolg und alles gute

      • Danke=) ich denke, ich bin bei dem Arzt jetzt in guten Händen. Zumindest fertigt er mich nicht gleich mit irgendwelchen Aussagen ab und verschreibt irgendwelche Medikamente. Es geht mir mittlerweile auch unglaublich aber wahr, plötzlich viel besser. 355 Tage und 5 Ärzte später. Ja Untersuchungen von völlig fremden Ärzten ist schon eine Herausforderung, aber ich hab immer im Kopf, irgendwann ist es vorbei. Vielleicht kann ich schon bald Fahrrad fahren;) dir auch alles gute! =)

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