Kaiserschnitt: zu viel Angst um nix.

    • (1) 12.08.19 - 17:37

      Da ich hier viele negative Berichte über ein KS gelesen habe möchte ich meinen dazu schreiben - ich bin begeistert und bereue diesen Weg auf keinen Fall.
      Aber fangen wir mal von vorne an. Ein KS war bei mir notwendig da ich eine Gebärmutter OP hinter mir hatte. Deswegen mit dem Thema KS habe ich mich damals schon abgefunden. Ich muss sagen die Gebärmutter OP war ein ähnlicher Eingriff wie KS nur mit Vollnarkose und ohne Baby. Daher war ich der Meinung ich weiß was auf mich zukommt.
      Jedoch noch nie habe ich mich SO geirrt. Denn eine Bauchschnitt OP kann man mit einem KS nicht vergleichen obwohl der Verlauf und Eingriff sehr sehr ähnlich sind.
      Für mich war es zu wichtig dass mein Baby nicht zu früh rausgeholt wird daher der Termin bei 40+0, meine Maus war jedoch der Meinung eher da sein zu müssen also bekam ich bei 39+4 die ersten Wehen, die ich gekonnt ignoriert hab und fuhr erst ins KH als die stärker wurden. Nach 11 Stunden Wehen hatte ich mein Baby in der Hand. So war meine Geburt perfekt: mein Kind kriegte Wehen ab, sie hat sich ihr Geburtstag allein ausgewählt und es war ein nicht ganz geplanter, aber dennoch ruhiger KS. Klar, die OP ist ein Erlebnis für sich, ich habe sehr gezittert vor Angst und Aufregung, es war sehr unangenehm wie das Baby rausgeholt wird und auch dieses rumgewusel an deinem Körper ist gewöhnungsbedürftig...-aber sobald ich den ersten Schrei gehört habe und die kleine gesehen hab war mir der Rest sowas von egal. Ich war SO glücklich dass mit meinem Baby alles in Ordnung war. Dazu muss ich sagen ich hatte einen ziemlich hohen Blutdruck, verlor sehr viel Blut und musste noch lange im Kreißsaal liegen bleiben bis die mir mit den Medis den Blutdruck stabilisiert haben, aber mein Mann und meine Maus waren bei mir. Ich durfte die Kleine stillen und es war einfach nur schön.
      Das erste Mal aufstehen war die Hölle, ich habe geweint wie ein kleines Baby, es fühlte sich an wie nochmal KS nur ohne Narkose...aber beim zweiten Mal aufstehen was recht schnell danach erfolgte war es weniger schlimm... und am Tag danach also am Tag 3 nach der OP kümmerte ich mich selbst um meine Kleine dh ich bin selbst aufgestanden um sie zu wickeln oder mit ihr spazieren zu gehen auf dem Gang. Jetzt sind wir zuhause, klar schmerzt die Narbe ab und an und ich muss ab und an ibus nehmen, aber es ist nicht mal annähernd so schlimm wie man es hier liest oder ich es mir vorgestellt habe.
      Nach der Gebärmutter OP konnte ich mehrere Wochen nur sehr schmerzvoll aufstehen. Jetzt 6 Tage nach dem KS sitze ich im schneidersitz auf meinem Bett und Stille mein Kind ohne mit der Wimper zu zucken.

      • (2) 12.08.19 - 20:30

        Ich bekomme bald meinen 3.ks. Das was du mit den Wehen und dem „Startschuss“ erlebt hast, wünsche ich mir auch. Beim letzten hatte ich die Tage zuvor auch ab und an Wehen, aber die hätten die Geburt noch nicht in Gange gebracht. Trotzdem habe ich mich richtig gefreut. Der Ks war dann 39+4.
        Beim 1. hatte ich sowas gar nicht und das war schon schade.

        (3) 13.08.19 - 12:01

        Das klingt schön! Ich bekomme auch einen geplanten KS und wünsche mir, dass die Kleine den Tag selbst festlegt. Das fände ich ideal.

        Herzlichen Glückwunsch zum Baby #paket

        LG Lelamari 38+5 #herzlich KS-7

        Schön, dass du den Weg des KS nicht bereust!

        Ich hatte im Januar einen KS und habe bei jedem Aufstehen noch Schmerzen im Bauch.

        • Also jetzt sinds ja fast 6 Wochen rum und ich fühle da nix als ob sei kein OP da gewesen. Ich weiß echt nicht was die Ärzte unterschiedlich machen.

          • Echt? Komisch. Ja das frage ich mich auch!!!!!!!!!!!!!!!

            Hast du keinen tauben Bauch?
            Hast du kein Missempfinden, wenn du dir über den Bauch streichelst?

            Hängt deine Haut nicht komisch über die äußere Naht?

            Ist deine Naht schon weiß?

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