Versöhnliche zweite Geburt

    • (1) 03.11.19 - 13:24

      Am 26 Oktober um 20:40 Uhr kam unser zweiter Sohn Jan spontan zur Welt. Die Geburt unseres ersten Sohnes war eher traumatisch, da ich einen schlechten Arzt und keine gute Betreuung durch Hebammen hatte. Dieses Mal hatte ich mich zeitig um eine Beleghebamme mit sehr gutem Ruf gekümmert. Sie begleitet uns bereits vor der Geburt und natürlich auch währenddessen und jetzt danach. Sie hat den besten Job der Welt gemacht und ich bin ihr sehr sehr dankbar. Nachts um 3 Uhr begann die Geburt mit leichten wehen, gegen 5:30 Uhr legte ich dann auch fest, dass diese nun nicht mehr so verschwinden. Ich sagte meinem Mann Bescheid, dass er mit dem Großen noch liegen bleiben solle und dass ich nun aufstehe und mich erstmal duschen gehe. Dann rief ich die Patentante des Großen an, sie kam auch gegen 8 Uhr dann bei uns zu Hause vorbei. Auch unsere Hebamme hatte ich informiert, dass es heute so weit sei. Eigentlicher Geburtstermin wäre am Tag darauf gewesen. Als die Patentante bei uns zu Hause ankam, Veratmete ich bereits die Wehen auf dem Pezziball und machte kurz darauf noch ein heublumendampfsitzbad. Gegen 9 Uhr ließ ich dann meinen Mann wecken, der mit dem Großen immer noch im Bett lag und schlief. Die Ruhe wollte ich haben. Die Wehen kamen nun in etwa 4 minütigen Abstand und ich musste sie bereits veratmen. Um 11 Uhr etwa sind wir dann in die Klinik gefahren und dort wurde festgestellt, dass der Muttermund etwa 3 cm geöffnet war. Zunächst wurde ein CTG geschrieben, alles in Ordnung. Wir wurden erst einmal Mittagessen und spazieren geschickt. Da ich die Wehen bereits bei der ersten Geburt hauptsächlich im unteren Rücken merkte, hatte ich diesmal vorgesorgt und mir einen Massageroller eingepackt. Mein Mann durfte ihn auch nicht aus der Hand legen und musste während jeder Wehe damit meinen unteren Rücken massieren. Sah für manche bestimmt komisch aus, tat mir aber sehr sehr gut. Nach dem Mittagessen in der Cafeteria gingen wir in der Umgebung des Krankenhauses etwa eine Stunde spazieren. Nun kam die Wehen etwa alle 2 Minuten und waren auch schon recht heftig. Nach der Stunde gingen wir wieder in den Kreißsaal, dort war ich auch 5 cm geöffnet und es wurde wieder ein CTG geschrieben. Im Liegen vergrößerte sich der wehenabstand von 2 auf etwa 6 Minuten und ich nutzte die Zeit zwischen den Wehen um ein wenig die Augen zu schließen und Kraft zu tanken. Schließlich hatte ich ja nicht geschlafen und war sehr sehr müde und erschöpft. Nach etwa einer Stunde kam ich wieder zu richtigem Bewusstsein und merkte, dass mir sehr sehr kalt war. Es fühlte sich an, als hätte ich nur noch eine Temperatur von 10°. Ich war sehr ausgekühlt und erschöpft zugleich. Ich zitterte am ganzen Körper, sogar meine Zähne schlugen wie wild aufeinander. Ich ging erst einmal unter die heiße Dusche, während die Hebamme die Geburtswanne volllaufen ließ. Unter der Dusche kam die Wehen wieder in etwa 2 minütig im Abstand und ich war so kraftlos, dass ich zu weinen anfing. Als die Wanne voll war, wechselte ich dort hinein. Es war sehr sehr angenehm in der Wanne die Wehen blieben etwa in 2 minütigen Abstand und mein Mann musste wieder mit dem Massageroller meinen unteren Rücken bearbeiten. In der Wanne blieb ich etwa zwei Stunden bis ich vollständig eröffnet war. Ich fand in der Wanne allerdings keinen guten Halt zum Pressen und wechselte dann auf Rat der Hebamme hin auf die Liege. Dort legte ich mich auf die linke Seite entsprechend der Ausrichtung des Kopfes meines Sohnes. CTG war bis dahin wunderbar. Sobald ich lag begannen die Presswehen. Ich merkte direkt dass ich mitschieben konnte. Leider bemerkte ich auch direkt, dass ich innerlich wieder riss. Bin ich bereits beim ersten Kind. Bei der dritten Presswehe platzte die Fruchtblase inzwischen war der Oberarzt hinzugekommen und ich hoffte nur, dass keiner der dreien etwas ins Gesicht abbekommen hatte. Zum Glück stand neben dem Bett ein Schränkchen an dessen Griff und Pfosten ich mich während jeder Wehe klammerte. Das half mir sehr gut. Als die Fruchtblase geplatzt war, wurde der Druck noch mal stärker ebenso der Drang zu pressen. Der Kopf rutschte nun richtig ins Becken rein, da erkannte ich ein wenig Entsetzen in den Augen der Hebamme. Sie rief sofort den kinderarzt herbei. Unser Sohn hatte die Nabelschnur so doof um den Hals gewickelt, dass diese sich beim nach unten rutschen abgeknickt hatte. Die Herztöne rutscht in auf unter 70. Der Oberarzt machte einen Dammschnitt und somit konnte er das Kind noch in mir abnabeln mit zwei weiteren Presswehen war der Kopf nun geboren, da das Kind jetzt auch nach unten rutschen konnte, wobei die Nabelschnur ist zuvor gebremst hatte. Der Kopf war schon ganz blau, das Kind zyanotisch. Ich wurde angefeuert weiter zu pressen, damit das Kind vollständig geboren werden konnte. Zwei weitere Presswehen später war das ganze Kind endlich draußen ich habe glaube ich das ganze Krankenhaus zusammen geschrien, Merkte , dass mir sehr sehr kalt war . Fühlt sich an , als hätte ich nur noch eine Temperatur von zehn Grad . Ich war sehr aus gekühlt und erschöpft zugleich . Ich zittere am ganzen Körper , sogar meine Zähne schlugen wie wild aufeinander . Ich ging erst einmal unter die heiße Dusche , während die Hebamme die Geburts volllaufen lies . Unter der Dusche kamen die Wehen wieder in etwa zwei Minuten Abstand und ich war so kraftlos , dass ich zu weinen anfing . Als die Ware voll war , wechselte ich dort hinein . Es war sehr sehr angenehm in der Wanne die Wehen lieben etwa in 2 Minuten im Abstand und mein Mann musste wieder mit dem Massage Roller meinen unteren Rücken bearbeiten . In der Wanne liebe ich etwa zwei Stunden bis ich vollständig eröffnet war . Ich fand in der Wanne allerdings kein guten Heil zum Treffen und wechselte dann auf Radler Hebamme hin auf die Liege . Dort lege ich mich auf die linke Seite entsprechend der Ausrichtung des Kopfes meines Sohnes . CTG war bis dahin wunderbar . Sobald ich lag und dann in die Presse WM . Ich merkte direkt dass ich mit schieben konnte . Leider bemerkte ich auch direkt , dass ich innerlich wieder Riff . Bin ich bereits beim ersten Kind . Bei der Presswehe wir platzte die Fruchtblase inzwischen war der Oberarzt hinzu gekommen und ich hoffe nur , dass keiner der Brian etwas ins Gesicht abbekommen hat . Zum Glück stand neben dem Bett ein Schränkchen dessen Griff und Pfosten ich mich wehren jeder wehe Klammer zu . Das hat mir sehr gut . Als die Fruchtblase geplatzt war , wurde der Druck noch mal stärker ebenso der Drang zu treffen . Der Kopf rutschte nun richtig ins Becken rein da er kannte ich ein wenig Entsetzen in den Augen der Hebamme . Sie rief sofort den Kinderarzt herbei . Unser Sohn hatte die Nabelschnur so doof um den Hals gewickelt , dass diese sich beim nach unten rutschen abgeknicktes hatte . Die Herztöne Rutschen auf runter 70 . Der Oberarzt machte einen Damm Schnitt und somit konnte er das Kind noch in mir abnabelen mit zwei weiteren pressewehen war der Kopf nun geboren , da das Kind jetzt auch noch unten Rutsch schon konnte , wobei die Nabelschnur ist zuvor gebremst hatte . Der Kopf war schon ganz blau , das Kind zur zyanotisch. Ich wurde an gefeuert weiter zu pressen, damit das Kind vollständig geboren werden konnte . Zwei weitere Presswehen später war das ganze Kind endlich draußen ich habe glaube ich das ganze Krankenhaus zusammen geschrien , so weh tat es in dem Moment . Ich war natürlich durch diese kritische Situation stark angespornt richtig mit zu pressen und alles zu geben . Der Kinderarzt Nahmen ihn direkt mit auf die Versorgung Station 2 Meter weiter , dort wurde er frei gesaugt und abgerubbelt und erst dann hörte ich ihn quaken und ein wenig schreien . Der Kinderarzt versorgt ihb noch etwas 5 Minuten erst dann bekam ich unseren Schatz auf die Brust . Ich war sehr erleichtert , dass es ihn doch trotz diesen dramatischen Schreck Sekunden gut gehen . Die Sauerstoffsättigung war direkt bei 100% . Während ich unseren Schatz auf der Brust hatte Nähte der Oberarzt mein scheidenriss , mein Darmschnitt und auch einen leichten labienriss . Das dauert etwa eine Stunde . Dafür bekam ich aber zum Glück eine Lokal Anästhesie , denn die gesamte Geburt vorher hatte ich quasi ohne Schmerzmittel durchgestanden , wenn man von dem Buscopan Zäpfchen am Morgen absieht .

      Hallo, wie geht es dir und deinem Kleinen?
      Liebe Grüße

      • Hey, danke. Der kleine hat dast wieder Geburtsgewicht, Nabel ist gut verheilt und er wird immer wacher.
        Meine Narbe macht sich gut, wochenfluss ist schwankend, symphyse und bauchmuskulatur wollen noch nicht so recht.

        Alles in allem also ganz gut!
        Und bei euch?

        • Wie schön :)

          Unser kleiner hatte am 6 Tag sein Geburtsgewicht wieder und entwickelt sich prächtig.
          Der Nabel heilt gerade ab (Gitt sei Dank, der Nabel ist nämlich absolut nicht meins)
          Der Wochenfluss schwankt bei mir auch ziemlich und die Senkung wird leider mehr. Diesmal mit dem Muttermund voran....

          Also hier auch alles in allem prima :)

          (Ich hoffe es war okay dich anzuschreiben ?)

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