1. Geburt

Hallo zusammen,

ich schreibe nun in Kurzversion meinen Geburtsbericht.
Am 17.06. haben wir mit der Einleitung begonnen, da die Werte im Doppler nicht mehr so optimal waren (ET 21.06.).
Stand 17.06. Mittag MuMu zu, Gmh 2cm
Einleitung mit Bändchen für 24h begonnen, leichte Wehen, mal regelmäßig mal unregelmäßig bis sich alles verflüchtigt hat. Daraufhin 2x Gel im Abstand von 6h. Wieder leichte Wehen, Druck nach unten, aber nichts brauchbares.
Stand 19.06. Mittag MuMu fingerkuppendurchlässig, Gmh 1,5cm
Weitere Gabe von 2x Gel im Abstand von 6h, leichte Wehen, sonst nichts.
Nochmal der Versuch vom Bändchen, starker Druck nach unten und in den Steiß für ungefähr 10h, immer wieder Wehen, leider alles wieder abgeflacht und nichts brauchbares.
Stand 21.06. Mittag MuMu fingerdurchlässig aber straff, Gmh 1cm
Dann haben wir uns nach 5 Tagen erfolgloser Einleitung für den Kaiserschnitt entschieden, ich war einfach körperlich und psychisch nicht mehr so ganz fit und wollte auch nichts riskieren. Wir haben eingeleitet wegen den Dopplerwerten, das CTG war zwar zu jeder Zeit super, aber der Gedanke die Versorgung könnte doch gefährlich werden und es endet im Notkaiserschnitt, das wollte ich absolut nicht.
So kam unser Jakob pünktlich am ET (wenn auch ein bisschen geschummelt) um 15.33 Uhr mit 3210g, 51cm und 35cm Kopfumfang gesund per Kaiserschnitt zur Welt.
Ich hätte wirklich gerne spontan entbunden, aber es sollte wohl nicht so sein. Liegt allerdings auch bei uns in der Familie (Mama, Schwester, Cousine,...)
Zu den Einleitungen kann ich nur sagen, ich finde es überhaupt nicht schlimm, gut es ging nichts wirklich los bei mir, aber weil alle immer so gegen eine Einleitung schreiben. Man weiß auch nicht wie die Geburt ohne Einleitung verlaufen wäre und wenn Gründe vorliegen und man die Risiken für Mutter und Kind abschätzen muss, ich würde es jederzeit wieder so machen.

Viele Grüße Rodrud #winke