2. Geburt - Am Ende doch kurzfristig geplanter KS,aber positive Erfahrung

Huhu.

Unser Mäuschen ist jetzt etwas über eine Woche alt und ich will mal kurz hier ihre Geburt beschreiben,so lange es noch frisch ist 😊

Ihre große Schwester kam nach etwa 34 Stunden Einleitung per sekundärem Kaiserschnitt zur Welt nachdem ihre Herztöne abfielen. Ich war damals total fertig,bekam kaum noch was mit.

Am 13.9. hatten wir ET,es tat sich nix. Überhaupt nix. Mittwochs war das CTG dann schon leicht eingeengt. Ich fühlte mich schon an ihre Schwester erinnert,da war es auch so. Freitags wieder. Meine Ärztin ließ mich nochmal heim,Versorgung war noch sehr gut und mein Mann hatte seinen 30. Geburtstag. Den feierten wir noch.
Am nächsten Morgen musste ich dann zum CTG in die Klinik. CTG immer noch grade so ok. Aber beim Schallen schätzte der Arzt unsere Maus nochmal gut 500 Gramm schwerer wie meine Ärztin. Da meine Größe bis zuletzt nicht richtig ins Becken rutschte meinte er ehrlich zu mir - Er hat schon 5 kg Babies ohne Verletzungen der Mutter zur Welt kommen sehen,aber mit der Vorgeschichte würde er mir zum Kaiserschnitt raten. Die Chance das sie mit der Schulter stecken bleibt wäre erhöht etc. Aber wenn ich das nicht will würde man dennoch am Montag einleiten.
Das saß erstmal. Den KS ihrer Schwester an sich fand ich nicht schlimm,aber die Heilung der Wunde am Bauch danach,wie wenig ich mich an die Geburt erinnern konnte... Und diesmal hab ich ja eine 4-Jährige daheim.
Mein Mann und ich haben uns besprochen und am Ende haben wir uns doch für den Kaiserschnitt entschieden.
Wir wurden direkt aufgenommen und gegen 13:00 ging es in den OP.
Und es war ganz anders wie bei der Großen.
Es war eine total lockere,lustige Stimmung und ich war mit dem Kopf voll da.
Ich spürte es mal ruckeln und drücken und um 13:49 erblickte unsere kleine,große Juna laut brüllend das Licht der Welt mit 4280 Gramm,56 cm und 37 cm KU.
Mein Mann hielt sie und ich konnte das Gesicht an sie schmiegen während man mich zu gemacht hat. Dann sind mein Mann,die Hebamme und die Kleine vor in den Kreissaal während man mich umgelagert hat,danach kam ich zu ihnen. Ich konnte bei der U1 zuschauen und bekam sie dann direkt an die Brust.
Ich war wie auf Wolke 7 ❤
Zugegeben ging es mir am nächsten Tag dann schlechter wie bei der Großen,da konnte ich schon aufstehen. Die Schmerzen waren schlimmer und der Kreislauf wollte nicht. Am 2.Tag bin ich dann aber endlich aufgestanden und etwas über 1 Woche später geht es mir schon wieder ganz gut. Die Naht zwickt nur ab und an und ich brauche fast keine Schmerzmittel mehr.

Der Arzt meinte übrigens so wie die Maus lag wäre es bei ihr wohl genauso gelaufen wie bei ihrer Schwester,er glaubt nicht das sie durch mein Becken gepasst hätte. Für uns passt es alles so 😊
Ich würde es wieder so machen.

LG
Lillilai mit 2 Räubertöchtern 😍