Einleitung bei 37+6 💙

Hallo zusammen, ich möchte euch von meiner ersten Geburt berichten. Mein Sohn kam am 04.08.2022. 🌞💙

Am Freitag, den 29.07.2022 hatte ich einen regulĂ€ren Termin bei meiner FÄ. Dort kam ich vor der Untersuchung in das GesprĂ€chszimmer rein und erzĂ€hlte ihr von meinen Beschwerden. Daraufhin gab sie mir eine Überweisung ins Krankenhaus, Verdacht auf Schwangerschaftsvergiftung. Sie untersuchte mich nicht, ich soll sofort ins Krankenhaus zur Untersuchung. Im Krankenhaus angekommen musste ich erstmal sehr lange warten, bis ich Untersucht wurde. Es wurde dann erstmal CTG etc. etc. gemacht und nach einer Ewigkeit wurde ich dann aufgerufen. Im Untersuchungszimmer angekommen, wurde ein Ultraschall von meiner Bauchdecke aus gemacht. Ich hatte mit sehr starken Wassereinlagerungen zu kĂ€mpfen, laut FÄ konnte sie durch mein Unterbauch nicht mal richtig was sehen, da sich da anscheinend auch Wasser eingelagert hatte. Naja, laut dieser FrauenĂ€rztin war alles in Ordnung. Das einzige was sie zu mir sagte war, das ich doch bitte am Montag, den 01.08.2022 nochmal vorbei kommen soll, da soll dann eine andere FÄ nochmal Schallen und sich alles nochmal genauer anschauen, es sollte auch so ein Bluttest gemacht werden, der anzeigt, ob sich in den nĂ€chsten Wochen evtl. eine Schwangerschaftsvergiftung anbahnen könnte. Naja, ich bin dann nach Hause gefahren und am Montag nochmal gekommen. Da war dann eine andere FÄ, die Untersuchte mich dann vom Bauch aus. Mit meinem kleinen Pupser war alles super. Dann schaute sie zufĂ€llig auf meine Beine und staunte. 😂 (Wegen den Wassereinlagerungen) ich bat sie drum, meinen Muttermund auch nochmal zu kontrollieren, daraufhin sagte sie, das dass nicht nötig sei, da alles in Ordnung. Wir saßen dann gegenĂŒber voneinander und sie schaute sich nochmal meinen Mutterpass an und staunte auch ĂŒber meine Gewichtszunahme. Ich habe SEHR VIEL zugenommen. Über 30 Kilo. Daraufhin meinte sie, dass sie doch nochmal meinen Muttermund kontrollieren möchte. Das tat sie auch und sie sagte dann zu mir, das sie das Köpfchen von meinem Baby spĂŒrt. Das hat mich erstmal total verwirrt und nervös gemacht, ich dachte ich hatte da irgendwas nicht mitbekommen. đŸ˜‚đŸ€ŠđŸŒâ€â™€ïž (sie meinte damit, das er schon im Becken ist) aber ob mein MM tatsĂ€chlich schon etwas offen war, hatte sie mir nicht gesagt und ich hatte dann vor NervositĂ€t auch nicht nachgefragt. Naja, wir saßen dann wieder gegenĂŒber voneinander und dann sagte die FÄ zu mir: "Frau J., wir leiten sie morgen ein" ich war so unter Schock, hatte das gar nicht erwartet. Sie erklĂ€rte mir dann, das es besser fĂŒr das Baby und fĂŒr mich sei, da ich schon sehr viel zugenommen hatte und meine Beine und der Rest meines Körpers gefĂŒhlt nurnoch aus Wasser bestand. Ich hatte natĂŒrlich auch total die Beschwerden, z.B. am Oberbauch total die Schmerzen und auch noch andere Beschwerden. Ich willigte ein und nun kam ich am nĂ€chsten Tag, Dienstag, den 02.08.2022 nochmal ins Krankenhaus zur Einleitung. Mir wurde ungefĂ€hr gegen 13:00 Uhr die erste Gel Schicht gelegt. Es tat sich noch nicht sehr viel, 6 Stunden spĂ€ter wurde mir die zweite Gel Schicht gelegt. Zwischendurch war Muttermundkontrolle, puhhhhhh war das schmerzhaft. đŸ˜© Jedenfalls fingen nach der zweiten Gel Schicht dann schon die ersten Wehen an, die ich auch veratmen musste. Ich bin sehr sehr viel gelaufen, Treppen gestiegen, war sehr viel am bewegen, um die Wehen so gut wie es ging auszulösen, hatte so angst sehr lange in der Einleitung zu stecken. (Man liest ja immer ganz schlimme Berichte) und so wurde dann am nĂ€chsten Tag Mittwoch, den 03.08.2022 Die dritte Gel Schicht gelegt und dann ging es richtig los. Ich war den ganzen Tag in den Wehen aber richtig heftige Wehen, puhhhhh das werde ich niemals vergessen. Ich hab mir dann ungefĂ€hr gegen 16:00 Uhr den Tropf anhĂ€ngen lassen, ich weiß leider nicht mehr was das fĂŒr ein Schmerzmittel war, ich glaube es war Buscopan. Ich konnte dann ungefĂ€hr 2 Stunden schlafen, dieses Schmerzmittel hat mir richtig gut geholfen und hat mich mega betĂ€ubt. UngefĂ€hr gegen 18:00 Uhr ging dann alles richtig los, ich hab die Schmerzen meines Lebens gehabt. đŸ„Č mein Muttermund war zu dem Zeitpunkt ungefĂ€hr auf 5-6cm geöffnet. Das hat mir irgendwie meine Hoffnung genommen, weil da dann irgendwann nach dem Schichtwechsel eine sehr unhöfliche Hebamme gekommen ist, die mir ĂŒberhaupt nicht gut tat. Sie hat immer alles total runter gespielt, 5-6cm wĂ€ren ja noch nichts und ich soll mich drauf einstellen das es noch lange dauert und wie will ich das denn schaffen, wenn ich jetzt schon so schmerzen habe und nach dem Schmerzmittel bettel, sie war auch immer total unvorsichtig bei der Muttermund Kontrolle, sie hat ganz genau gesehen, das mich das total gequĂ€lt hat und sie hat es extra schmerzhaft gemacht. Ihr mĂŒsst euch vorstellen, ihr habt brutale Wehen, nur 2-3 Minuten Pause und da kommt eine Hebamme, die euch noch dazu quĂ€lt. Ich bin dann irgendwann total unhöflich zu dieser Frau geworden, ich finde es ganz grausam wenn man als Hebamme anscheinend den Job verfehlt hat, die anderen Hebammen waren total vorsichtig und haben alles so gemacht, das man sich wohl gefĂŒhlt hat und vertrauen hatte. Aber diese eine Hebamme war ganz schrecklich. Naja, jedenfalls ging es wie gesagt ab 18:00 Uhr los mit 2-3min Pausen zwischen den Wehen, ich sollte dann noch viel laufen. Irgendwann fingen die Wehen an einfach nurnoch unertrĂ€glich zu werden, ich hatte langsam keine Kraft mehr... ich bin dann mit meinem Mann in den Kreißsaal und sollte dort nochmal ein bisschen laufen, ich weiß leider nicht mehr um wie viel Uhr das genau war. Irgendwann hab ich mich dann in eine Cafeteria gesetzt und wollte kurz eine Pause machen, ich setzte mich hin und aufeinmal machte es Plopp und da platzte meine Fruchtblase. Ich bin direkt wieder aufgestanden aber es kam irgendwie kein Fruchtwasser raus, bzw. ich konnte es irgendwie halten?! 😂 Vielleicht hat das Köpfchen von meinem kleinen auch ein bisschen den Weg versperrt, sodass es nicht Schwallartig raus kam. Wir sind dann direkt nochmal in den Kreißsaal rein gelaufen. Irgendwann hatte ich das GefĂŒhl, ich habe Stuhlgang, ich hatte so einen komischen druck, es war aber noch kein Pressen. Ich sollte dann auf den GebĂ€r Stuhl?! Haha, keine ahnung wie man das nennt. Kaum habe ich mich da drauf gelegt, fingen Presswehen an. Mein Muttermund war aber erst auf 7-8cm, ich durfte noch nicht pressen, tat es aber trotzdem, da es nicht anderst ging. Dann ging alles ganz schnell, plötzlich war mein Muttermund komplett offen, zwischendurch hatte ich mir nochmal den Tropf anhĂ€ngen lassen, der hat aber ĂŒberhaupt nichts mehr gebracht bei diesen heftigen Presswehen. Das einzige, was dieses Schmerzmittel getan hat, war mich "High" zu machen aber Schmerzen hatte ich trotzdem und das aufs ĂŒbelste. Als mein Muttermund dann komplett offen war und die Hebamme + Ärztin sagten, ich darf jetzt pressen, war das so eine Erleichterung fĂŒr mich. Ich habe meine letzte Kraft gegeben um mein Baby raus zu bekommen. ❀ Mein Sohn ist dann mit seiner Schulter stecken geblieben, es ist noch eine Hebamme dazu gekommen, alle haben angefangen an meinen Beinen zu zerren, damit mein Schatz raus kommt, Gott sei dank hat es was gebracht und mein Baby hat das Licht der Welt erblickt. Er hat sofort geschriehen und wurde mir auf die Brust gelegt. Es ist dann auch direkt ein Kinderarzt gekommen, der hat meinen Sohn dann kontrolliert. Alles zum GlĂŒck in Ordnung. đŸ™đŸŒđŸ™đŸŒđŸ™đŸŒ

Er wurde dann gewogen, gemessen etc.

37+6 ssw geboren mit 4000gramm und 52cm 💙

Es war eine sehr schmerzhafte Geburt aber gleichzeitig eine wunderschöne. Ich war gerissen, Dammriss und Scheidenriss, wurde dann genĂ€ht. Das nĂ€hen war schmerzhaft. Es hat sich aber alles gelohnt, jeder einzelne schmerz hat sich gelohnt! 🧿💙

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Herzlichen GlĂŒckwunsch. Buscopan ist tatsĂ€chlich kein Schmerzmittel. Es ist ein krampflösendes mittel. Gibt man auch gerne z.b bei Magen -Darm

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GlĂŒckwunsch!

Das war mit Sicherheit ein Opiat ĂŒber den Tropf. Hatte ich auch. Es macht einen auch oft benommen da es ein starkes Schmerzmittel ist. Aber ab einer bestimmt wegen StĂ€rke „hilft es quasi nicht mehr“.

Ich hatte es bei alles drei Geburten weil es die Eröffnungsphase erleichtert. Deswegen konntest du bestimmt nochmal einschlafen.
Soviel Linderung könnte buscopan wahrscheinlich nicht verschaffen 😉

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Ich bekam auch Buscopan, aber das beachte bei mir absolut gar nix 😂😂

Klingt ja eher durchwachsen, aber insgesamt kannst du stolz auf dich sein, dass du es geschafft hast đŸ’Ș super! Ich hoffe, es geht dir soweit gut 😊