Ihgitt, was war denn das? Eckliches Teil im Ei.

    • (1) 17.02.12 - 17:21

      Hallo ihr lieben,

      ich hab grad Kuchen gebacken. D
      Die Eier schön in die Rührschüssel gemacht und dann will ich ein weiteres Ei aus der Schachtel nehmen und das fällt auseinander in dem Moment wo ich es nur berühre und dann war da in dem Ei so zwei schwarze ekelhaft aussehende Teile die auch hart waren.
      Gestunken hat es nicht.

      Jetzt hab ich natürlich Angst das an den andern Eier auch was ist.

      Ich mein eigentlich hätt ich es ja gesehen in dem Moment in dem sie in den TEig fallen und verrührt hätten sich so ein Teil auch niemals. Hab beim rühren nichts gesehen und als ich eben den Teig in die Form habe, war auch nichts drin.
      Die Woche hab ich aus der gleichen Schachtel schon mal zwei Eier rausgenommen für Schnitzel panieren. Da war nix!
      Was meint ihr was das war? Und meint ihr ich soll den Teig lieber net backen und neuen machen?

      LG

          • Was ist denn an einem Küken ekelhaft?
            Ich denke aber nicht, dass das Ei aus so vorbildlicher Haltung (und entsprechend weniger vorbildlichem Umgang mit dem verkauften Produkt) stammt, dass es auch nur befruchtet war).

            Das Ei wird beschädigt gewesen sein und innen faul. Ich schlage Eier aus alter Gewohnheit immer einzeln in eine Tasse auf, bevor sie in den Teit/Pfanne kommen, hatte "sowas" aber noch nie. Zum Großteil stammen unsere Eier von den eigenen Hühnern und liegen nicht lange genug herum, um angebrütet oder verfault in der Küche zu landen und wenn wir welche kaufen, dann nur im Bioladen und auch da ist mir das bislang nicht passiert.

            Ich finde industriell produzierte Eier aus nicht artgerechter Haltung aber prinzipiell inakzeptabel.

            gruß,

            W

        Dann müßte das aber schon ein sehr glücklich produziertes Ei gewesen sein und keins aus dem Supermarkt :)

    Ich schlage meine Eier immer erst einzeln in einer Tasse auf,bevor sie in den Teig kommen.
    Da sieht man vorher ob was drin ist,was man nicht im Teig oder sonstwo haben möchte.

    • Dass werde ich in Zukunft jetzt auch IMMER machen.

      Bin ich echt am überlegen ob ich den Teig wegkippe.

      • Den Teig wegkippen brauchst du nicht! Es ist wirklich nix bedenkliches. Wir bekommen unsere eier von meiner Schwiemu, also eigene Bio-Hühner sozusagen und bei uns ist das auch ab und an mal. aber einzeln aufschlagen tu ich sie trotzdem auch, damit wenn was drin ist, ich es rausfischen kann, aber das ei verwende ich trotzdem!!
        Nennt man glaub ich Hahnentritt und ist sowas wie ein angebrütetes Ei oder so...

        LG
        Mone

        • es heißt Hahnentritt und bedeutet nur das dieses Ei befruchtet ist.also quasi der erste Zellklumpen des "Babies"

          • Das ist aber nur der Punkt auf dem Dotter, die durch Befruchtung bzw. anschl. Zellteilung vergrößerte Keimscheibe.
            Dazu muß das Ei aber nicht "extern" angebrütet werden, da reicht schon die Zeit zwischen der Befruchtung des Eidotters und der Eiablage.

            Was im Allgemeinen als "Hahnentritt" bezeichnet wird, sind die Hagelschnüre.

            LG,

            W

        Du bringst aber auch einiges durcheinander :)

        http://www.didaktik.mathematik.uni-wuerzburg.de/projekt/mathei/eibio/embryonalentwicklung.htm

        "Hahnentritt" ist im Ei nicht als Glibber oder schwarzer Klumpen zu sehen.
        Ob ein Ei befruchtet ist, erkennt man an der durch die beginnende Zellteilung vergrößerten Keimscheibe. Das beginnt aber ohne "externes Bebrüten" während der 24 h im Körper der Henne zwischen Befruchtung und Eiablage.

        Was im Allgemeinen als Hahnentritt bezeichnet wird, sind die Hagelschnüre, mit denen der Hahn überhaupt nichts zu schaffenhat.

        Größere schwarze feste Bestandteile findet man erst nach dem Bebrüten nach der Eiablage, wenn die Augen sich entwickeln.

        Gruß,

        W

Das lernt man sehr schnell, wenn man ein verdorbenes Ei in die Masse reingehauen hat #mampf- ja, es ist mir schon mal passiert und ich möchte es nicht wiederholen #putz#zitter

ich glaub nicht, dass das ein Küken oder die Anfänge davon waren. Selbst bei Bio-Hühnern sind die Eier, die als Eier verkauft werden, nicht bebrütet. Es kann aber vorkommen, dass während der Eibildungsphase im Huhn irgendwas ins Ei kommen kann, ein bisschen Blut zum Beispiel. oder was aus derm Verdauungstrakt...

Sowas kann immer mal vorkommen, dafür sind Eier ja Naturprodukte. Die anderen Eier in der Packung müssen deswgen noch lange nicht auch so sein. Also, keine Panik.

und fröhliches Eieraufschlagen.

Gruß, ernaka

(15) 18.02.12 - 10:02

http://de.wiktionary.org/wiki/eklig

mitunter kommt es vor, dass schon befruchtete eier in den handel kommen. ich musste das gsd nicht erleben, aber freunde von uns haben morgens so ins ei gebissen....

  • Bei einem befruchteten Ei ist lediglich die Keimscheibe geringfügig größer, da sind keine "eckeligen" festen Teile, wenn das Ei nicht mehrere Tage bebrütet wurde.
    In der üblichen industriellen Eierproduktion gibt es nicht mal Hähne geschweige denn Nester und aktive Glucken...

    LG

    • dann war es bebrütet ;-)
      kam vom bauern.

      • Das ist möglich.
        Den Unterschied zwischen befruchtet und unbefruchtet siehst Du auf den ersten Blick gar nicth unbedingt und spürst Du nicht beim Kauen :)

        Es war dann aber ein schlampiger Bauer.
        Unsere Hühner dürfen auf dem ganzen Hof rumlaufen wie sie wollen und verstecken dementsprechend auch mal Eier aber ich würde nie eins ungeprüft selbst verwerten oder gar verkaufen/verschenken, bei dem ich nicht 100% weiß, ob es an der Stelle schon länger gelegen haben könnte.

        LG,

        W

    (20) 18.02.12 - 23:40

    Hallo!

    Bei den Nestern und den Glucken hast du sicher Recht.
    Hähne sind aber gerade in den Bodenhaltungen wieder weit verbreitet.

    Grüße
    Nicole

    • (21) 19.02.12 - 10:50

      Das sind dann aber nicht die Bodenhaltungen, deren Eier jetzt anstelle der Käfigeier in die Regale kommen für Dumpingpreise und von denen gehe ichhier erstmal aus...

      LG

      • (22) 19.02.12 - 11:03

        Hallo!

        Ich kann nur für meinen Kreis sprechen undd haben wir sicher nicht die riesigen Hühnerhaltungen.
        Die meisten Bodenhaltungen bei uns haben so um die 3000 Hühner, dann aber in mehrere Abteile unterteilt.
        Und diese Haltung haben tatsächlich häufig Hähne um Ruhe in die Herde zu bringen.
        Und diese Eier gehen schon auch bei uns zB in den REWE.
        Unsere größte Hühnerhaltung hat ca. 10000 Hühner, diese sind aber in der ausgestalteten Käfighaltung untergebracht, also der Nachfolger der Käfighaltung. Die haben dann keine Hähne.

        Die Vorgabe für Hühner in Bodenhaltung sind max. 9 Hühner/m². Das ist bei allen gleich.

        Grüße
        Nicole

        (23) 19.02.12 - 12:01

        warum gehst du eigentlich davon aus, dass die te automatisch ein industrielles ei meint. nicht jeder, der hier schreibt, kauft seine eier zu dumpingpreisen im supermarkt.

        lg sonja

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