Kartoffelsalat und Würstchen Heiligabend - Frage dazu

    • (1) 20.09.12 - 12:44

      Hallo zusammen!

      Ich weiß, es ist noch früh, aber ich mach mir so meine Gedanken.

      Da wir dieses Jahr wenig Zeit haben, wirklich groß zu kochen (Weihnachtsfeier im Altenheim 15 - 17 Uhr und ich würde dann gern auch noch in die Kirche), trage ich mich jetzt ernsthaft mit dem Gedanken, Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen aufzutischen.
      Wir mögen das, aber traditionell gibt es bei uns am Heiligabend immer ein Festessen.
      Von daher ist mir noch (nicht) so ganz wohl bei dem Gedanken.
      Meine Frage lautet: Macht Ihr dann noch Vor- und Nachspeise oder wirklich nur Salat und Würstchen?

      LG
      bruchetta

      • Hallo

        Also bei uns gab es früher immer traditionell Würstchen und Kartoffelsalat. Keine Vor und Nachspeise. Weihnachten war immer viel los und Kirche etc... da hat das auch völlig ausgereicht.

        Bei uns gab es allerdings sogenannte Puppenwürste. Das sind Miniwürstchen die der Metzger nur zu Weihnachten macht. Die gab es in Form von Wienerlen, Weißwürsten und Gelbwürstchen. Das war auf Grund der Form auch was besonderes. Richtiges Festessen gab es dann am ersten Feiertag.
        Ansosnten würde ich ein leckeres Eis zum Nachtisch in die Truhe stecken, das ist Aufwandfrei und schmeckt...

        LG

        In meiner Familie gabs zu Heiligabend traditionel auch immer Kartoffelsalat mit Bockwurst (für meinen Papa) und Frikadellen (für meine Mutter und mich)
        Dabei gabs dann noch frische Brötchen vom Bäcker.

        Ansonsten gabs da nix bei. Muss aber meiner Meinung nach auch nicht.

        An einem Abend haben wir auch mal Raclette gemacht.

        Tjo und dieses Jahr ist das erste Weihnachten wo ich Heiligabend mit meinem Freund und Bauchbewohner verleben werde. Wir stehen nun vor dem Problem welches Essen wir für uns als eigene Familie zur Tradition werden lassen :-p

        LG

        Bei mir Zuhause gab es das auch immer! am Heiligabend. Mein Mann kennt das von seiner Familie auch.
        Wir führen das jetzt so weiter. Festtagsessen gibt es dann erst am ersten und zweiten Weihnachtstag.

        LG

      Kenne ich auch so von daheim! Kartoffelsalat und Würstchen an Heiligabend!

      LG

      Bei uns ist es ganz klassisch das es "nur" den Kartoffelsalat mit den Würstchen gibt.

      Als "Nachspeise" kann man die Kekse und Süßigkeiten vom Weihnachtsteller betrachten ^^

      LG Caidori

      Bah, ich find das immer schrecklich. Also wenn ich das selbst essen müsste an Heiligabend.

      Wie wäre es mit Raclette? Das lässt sich ja alles vorher vorbereiten.

      • Das ist auch super! Ich schau mal, hab ja noch Zeit.... ;-)

        Sehe ich genauso........#schwitz
        Wiener und Wurstsalat zu Weihnachten (egal ob Heilig Abend oder einer der beiden Feiertage) ist nicht sehr idyllisch. Ich empfinde es als gleichwertig negativ, als ob ich an Weihnachten zu Mc Donalds gehen würde.

        Bei uns gibt es an Weihnachten oft ein Fondue oder (ein vom Metzger vorbereiteten) Braten. Und die obligatorische Familienfeier (entweder bei meinen oder seinen Eltern)......#gaehn

        Lg.

        • Schon mal drüber nachgedacht, daß es gar nicht ums "Idyllische" geht? (Was hat "idyllisch" eigentlich mit Essen und Geselligkeit zu tun?)
          Kommt natürlich drauf an, was Weihnachten für Euch bedeutet.
          Aber grundsätzlich kommt diese Tradition daher, daß es sich zwar um ein Festsessen handelt, aber dennoch an die "Armut" von Maria und Joseph in der Christnacht erinnern soll.

          Es geht natürlich auch nicht unbedingt um Würstchen und Kartoffelsalat - das hat sich daraus entwickelt, daß früher in manchen Gegenden ärmere Leute sich noch nicht einmal den eigentlich günstigen Schweinebraten leisten konnten und deshalb auf Mett-, Blut- oder Leberwürste zurückgegriffen haben. Dennoch haben sie einen Teil des Essens aufgehoben in Gedenken an die im Vorjahr Verstorbenen und haben es an noch Ärmere verschenkt.

          Anstatt Würstchen und K.Salat eignet sich genauso gut ein einfacher Eintopf, belegte Brote, eine Suppe etc. Ganz toll noch, wenn man davon viel herrichtet und einen Teil an die Tafel o.ä. abgibt.

          Ich bin kein besonders "guter" Mensch; aber wenn ich Weihnachten feiere, dann weiß ich wenigstens, warum. Ansonsten würde ich es lassen.
          Familienfeiern kann man jeden Tag im Jahr abhalten.

          Ich hab' auch nichts gegen Leute, die an Heilig Abend gerne besonders lecker essen. Jedem seine Sache.

          Aber ein solches Essen wie oben genannt mit McDoof zu vergleichen zeugt von wahrhaft gutem Verständnis der christlichen Lehre!

          Aber es bleibt ja jedem selber überlassen - zum Glück!#winke

          • Bei mir hat idyllisch an Weihnachten sehr viel mit Essen und Geselligkeit, weil es ein Gedenken daran ist, das in dieser Nacht das Christuskind geboren wurde. Und es eben (gerade in der heutigen Zeit, wo es sehr um's Materielle geht) auch darum geht, daß es uns heute auch sehr gut geht.
            An Weihnachten geht es (wie du auch schon selbst festgestellt hast) um mehr, als NUR darum was wer zu Essen hat und Geschenke verteilen.

            Und bei mit haben Wiener mit Kartoffelsalat einen vergleichbaren Wert wie ein Essen in einem Schnellresaurant.

            Weihnachten hat aus oben genannten Grund (für mich) einen anderen Wert, weshalb ich es nicht einsehe, dann etwas "in mich reinzupfeifen", welches meines Erachtens, nicht mit Weihnachten zu vereinbaren ist.

            Wiener und Kartoffelsalat kann ich das restliche Jahr über genauso essen wie du genauso das restliche Jahr über Familienfeiern abhälst.
            Da mag es (in meinen Augen) relativ egal sein. Für die schnelle mal eben, langt es dann auch.
            Wobei bei uns Wiener und Kartoffelsalat auch dann nicht auf dem Tisch zu finden sind.....

            Lg.

            • "Bei mir hat idyllisch an Weihnachten sehr viel mit Essen und Geselligkeit, weil es ein Gedenken daran ist, das in dieser Nacht das Christuskind geboren wurde."

              "Der Ausdruck Idyll (auch: Idylle) bezeichnet heute harmonisch verklärtes ländliches Leben..."

              ...Ihr werdet ja an Heilig Abend nicht gerade im Stall sitzen.;-) Mein Punkt war auch nicht das Essen an sich (ist mir völlig egal - kann jeder machen, wie er mag und wie er's für richtig hält.). Mir ist nur der Vergleich zum Goldenen M etwas aufgestoßen.
              Dieses Essen bedeutet vielen Menschen einiges. Und das hat m.E. nichts mit "Reinpfeifen" zu tun, sondern mit der Würdigung eines einfachen Mahles. So etwas kann man auch geniessen (wir tun das!).

              Außerdem: Ihr wohnt im Münchner Süden: Wie kann man einen richtig guten bayerischen Kartoffelsalat nicht mögen? :-)
              Aber darum geht's ja gar nicht...

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