Lohnt es sich Brot selbst zu backen?

    • (1) 04.02.13 - 11:38

      Hallo ihr Lieben,

      ich habe mal eine Frage,...

      Lohnt es sich Brot selbst zu backen? Backt von euch jemand selbst Brot und wenn ja wie? Also mit Automat oder einfach so auf dem Blech?

      Liebe Grüße

      residenz

      • Hallo residenz,

        also ich selbst habe noch nie Brot gebacken, aber meine Mami macht es ab und an und es ist sooooo köstlich! #mampf Gar kein Vergleich zu gekauftem Brot! Je nachdem welche Sorte sie backt, formt sie den Laib und legt ihn aufs Blech oder macht den Teig in eine Kastenform. Einen Automaten hat sie nicht, geht auch so ganz gut. :-)

        #winke
        die m

        Ich backe Brot nur noch selbst.

        Ich variiere die Mehle (Dinkel, Roggen, Weizen), die Körner (Sonnenblume, Leinsamen, Hirse, Röstzwiebel, Kürbiskerne.....), auch mit den Gewürzen bin ich flexibel.

        Ich backe bestimmt zweimal in der Woche Brot, ohne Automat. In der Kastenform.
        Achte da aber auf die cm-Angaben, Bei meinem ersten Brot habe ich den Teig mit 800 gramm Mehl in eine kleine Kastenform gefüllt. Das war eine Sauerei ;-)

        Brot schmeckt viel besser, ich weiß was drin ist und es ist sehr, sehr einfach. Und abends noch ein warmes Brot ist einfach genial.

        Schau bei Chefkoch mal nach 3 Minuten oder 5 Minuten-Brot.

        Fragen beantworte ich Dir gerne.

        LG

        • (4) 04.02.13 - 14:53

          Hallo,

          vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen.

          Folgendes: wenn ich in der Kastenform gebacken habe, hatte das Brot dann immer ne total dicke und harte Kruste.#kratz

          Ging total schwer zum schneiden und von essen konnte gar nicht die Rede sein!

          Deshalb hab ich das selber backen wieder aufgegeben. Würde aber gerne wieder damit anfangen, da mein kleiner seit kurzem anfängt abends Brot zu essen.

          Würde mich über ne Antwort freuen.

          LG Nici

          • (5) 04.02.13 - 16:15

            Eine knusprige Kruste (oben) habe ich auch immer, ich pinsel den Teig vor dem Backen auch mit Wasser ein und es ist so gewollt. Aber dick ist die Kruste nicht .

            Schneiden geht leicht. Ich weiß jetzt nicht welches Brot und wie Du gebacken hast, drum ist es schwer was zu raten.

      Es lohnt sich sowohl finanziell als auch geschmacklich!

      Wir haben unser Brot vorher immer beim Bäcker gekauft und sparen dadurch eine Menge Geld!

      LG

    • (7) 04.02.13 - 19:51

      Ich backe (meistens) auch selbst, aus Sauerteig, ohne Automat und ohne Form, einfach so aufs Blech:-).

      Meine Motivation war, dass gutes Brot unverschämt teuer ist, preiswertes dafür meist bäh (spätestens am nächsten Tag). Und wir lieben gutes Brot...
      Jetzt backe ich 1-2 mal pro Wochen große, runde Brotlaibe. Anfangs habe ich etwas herumprobiert, aber inzwischen schmeckt es wirklich immer toll, genauso wie wir lieben, kräftig mit rescher Kruste, ähnlich (fast besser) als Pfisterbrot, definitv aber viel, viel besser als gekauftes Allerweltsbrot.
      Außerdem weiß ich, dass nur gute Sachen drin sind (Mehl ,Wasser ,Salz).

      Geschmacklich und qualitativ lohnt es sich also auf jeden Fall.

      Billiger als Discounterbrot ist es nicht, gutes Mehl ist teuer, preiswerter als gutes Bäckerbrot aber schon.

      Der Zeitaufwand ist geringer als die meisten vermuten.

      • (8) 04.02.13 - 21:10

        Hallo,

        ich liebe das Pfister-Brot! Könntest du mir das Rezept zum Selberbacken schicken?

        Das wäre super.

        Vielen Dank schon mal und viele Grüße

        olivenbaum

        • (9) 05.02.13 - 09:04

          Ich backe meist ohne Rezept...

          In etwa so:
          40-50% Roggensauerteig
          50% Dinkelvollkorn, Schrot, Roggenvollkorn, Sonnenblumenkernen(manchmal geschrotet), mal von dem einem mehr, mal vom anderen (gibt ja ganz verschiedene Pfisterbrote)
          ein Schuss Öl
          Wasser nach Bedarf
          Salz und Gewürze nach Geschmack

          Alles gut verkneten, dann ca 30 Minuten stehen lassen. Anschließend nochmal gut per Hand kneten und anschließend eine Laib daraus formen. Diesen dann in ein Gärkörbchen (oder in eine mit bemehlten Handtuch ausgeschlagene Schüssel) legen und dort gehen lassen (je nach Sauerteig und Temperatur 1-3 Stunden). Backofen mit Backblech vorheizen (230-250°). Dann Brot auf das heiße Backblech stürzen, einschneiden, mit Salzwasser bepinseln und bei hoher Luftfeuchtigkeit (mit der Blumenspritze mehrmals in den Ofen spritzen) auf der untersten Schiene in den Ofen. Ca 15 Minuten bei dieser starken Hitze backen, dann auf 200° herunterschalten und etwa 45 Minuten (je nach brotgröße natürlich) fertigbacken. Ich schalten die Ofen nach etwa 30 minuten komplett aus und lass das Brot dann aber noch eine Stunde drinnen. Zwisachendurch kann man es nochmal mit Salzwasser bestreichen.
          Ja und Brot mit hohem Roggenanteil sollte man mind 12 Stunden auskülen lassen, bevor man es anschneidet.

          • (10) 05.02.13 - 10:25

            Super. Danke fürs Rezept. Das werd ich ausprobieren. Nur eine Frage: Roggensauerteig stell ich dann so her? http://www.bauerngartenfee.de/index.php/garten/blogging/sauerteig/

            Viele Grüße

            olivenbaum

            • (11) 05.02.13 - 13:05

              Genau, fürs erste Brot muss du dir also etwas mehr Arbeit machen, dann kannst du den Ansatz ja immer wieder verwenden und anfüttern.
              Wichtig ist, dass du wirklich Roggenmehl verwendest, alles andere mach ich eher pi mal Daumen.

              Außerdem kann es sein, dass du für die ersten Brote noch etwas Hefe (knapper teelöffel) zugeben muss, weil der Sauerteig allein evtl noch nicht genug Triebkraft hat.

    wenn ich lust auf echtes vollkornbrot habe, backe ich es mir. Mit frisch gemahlenem Mehl (hab eine getreidemühle) da gibts einfach nichts besseres.. und da finde ich lohnt es sich auch!
    Ansonsten mach ich mri die Mühe nicht...

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