Als Allergiker im KH - sehr witzig.. Seite: 2

          • Du hast irgendwie echt niedliche Vorstellungen, wie es in einer Krankenhausküche zugehen mag.

            Lichtchen

            "Gulasch kann man auch ohne Paprika zubereiten... einfach vor dem würzen ne Portion abnehmen und ohne Paprika ausliefern. Ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Organisation und Kommunikation."

            Sorry,dass ich jetzt lachen muß.Das kannst du vielleicht zu Hause machen,aber nicht in einer Krankenhaus-Großküche.

            • wie gesagt: man muss nur wollen.
              Es würde gehen.

              So, wie ich es beschrieben habe. Kostengünstig, schnell und schmackhaft.

              Aber wenn der Horizont von manchen Chefs nur bis zum Preis geht, dann geht das eben nicht.

              Manchmal frage ich mich bei dem Fraß der in manchen KH angeboten wird (ich war mal 3 Tage in einem für seine ungenießbare Küche berüchtigten Krankenhaus - die hätten kostengünstiger gearbeitet, wenn sie das Essen gleich in den Müll geworfen und nicht erst auf die Krankenhäuser verteilt hätten), ob die Leute, die das produzieren überhaupt irgendeinen Bezug zu Lebensmitteln haben. Man empfindet doch für seine Areit irgendeinen Stolz - oder etwa nicht? Man vertritt doch mit em Produkt, was man vertreibt, seine Firma. Die soll doch was darstellen. Wie kann man dann Sachen produzieren, die bei den eigentlichen Kunden (die aber nicht direkt dafür zahlen und daher bei der Mitsprache eingeschränkt sind) Ablehnung hervorrufen?
              ICH hätte ziemlich große Schwierigkeiten damit, in einem Unternehmen zu arbeiten, dessen Produkte größtenteils abgelehnt und verrissen werden. Ich würde mich schämen, wenn mich jemand fragte "was arbeitest du?".

              Da ist ein Schwein nach 6 monatigem Martyrium gestorben und seine Überreste landen, zu Formfleisch zusammengepresst, totgegart und mit Chemie vermischt, ungegessen im Müll.
              Ich mag ja gern verständnis für Großküchen haben, die rechnen müssen. Aber dann sollen sie doch das herstellen, wofür sie da sind: Nahrungsmittel. Aber das, was da in die Krankenhäuser und andere Einrichtugnen verteilt wird, füllt viel zu oft einfach nur Mülltonnen.

          (29) 25.04.13 - 00:39

          Ich finde, sie hat nicht ganz unrecht. Vor kurzem gab es eine Reportage darüber:

          http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2013/0409/005_krankenhaus_essen.jsp

          • (30) 28.07.13 - 16:16

            hallo!

            hab deinen beitrag erst jetzt bemerkt.
            Herzlichen dank dafür. hab mich damals in der diskussion sehr verunsichert gefühlt aber dass es diesen beitrag gibt, hat mein vertrauen in mein urteilungsvermögen gut aufgebaut :-)

    Hallo!

    Mein Sohn wurde im Januar operiert und lag eine Woche im Krankenhaus. Er ist Veganer und man kann da durchaus vegane Kost ankreuzen.

    Tja, das meiste war komplett falsch und ich musste ihm immer wieder was von zu Hause mitbringen. Das war alles so halbherzig zusammengeklatscht, ohne dass man genau schaute, was da rein kommt. Wenn die schon kein Bock auf "Extrawürste" haben, sollen sie es doch einfach sagen, statt damit zu protzen, dass sie alle Patienten mit entsprechendem Essen versorgen können

    Ich musste mich auch ausschimpfen, wie Du ;-)

    LG

  • Ich denke mal das Problem ist, dass die im Krankenhaus nicht für jede Person einzeln das essen kochen. Da gibts dann den Punkt "Allergiker" = andere Kost.

    Da wird dann nicht einzeln geguckt, dass Horst keine Milch darf und deswegen Gulasch essen könnte und Sonja keine Paprika verträgt und dann doch das Kassler essen dürfte.

    Dat is ne Großküche..... meist noch gekoppelt mit dem Problem, pro Patient und Essen 1,50 Euro zur Verfügung zu haben.

    Lichtchen

    • Ich weiß, das das ne Großküche ist. In dem Krankenhaus, in dem ich als schwangere war, gab es aber eine eigene Küche und wirklich, wirklich leckeres Essen. Liebevoll angerichtet und kein aufgewärmter Kleister. Ich war total zufrieden mit meinem Essen, aber mir hat meine Zimmergenossin so leid getan. Es hat sie ja auch kaum einer besucht, weil sie so weit weg von daheim war. Sie durfte nichts süßes essen wegen einer Schwangerschafts-diabetes. Wenn man da so im KH sitzt und Angst hat, dass das Baby in Gefahr ist (und sie war 4 Wochen da) und einen keiner besucht und man Bettruhe hat, da wärs doch schön, wenn das Essen wenigstens lecker ist...
      Draußen schien die Sonne, wir hatten einen herrlichen Blick auf den angrenzenden Wald - ein mal konnten wir sogar beim Frühstücken ein Reh beobachten. Es waren 30°C draußen. Wir wären beide soooo gern mal raus gegangen und hatten doch beide Bettruhe und dann wird man mit ungewürztem Essen abgespeißt :-(
      "Essen hält Leib und Seele zusammen" Das weiß man doch. Und gerade in solchen Situationen wirkt leckeres Essen wie Balsam für die Seele.

      Ich fnde es schade, dass gerade an den Küchen so gespart wird. Da stehen keine Köche mehr an den Töpfen (oder sollte ich sagen "Trögen"?). Da wird Fertigzeug zusammengeschüttet und an die Krankenhäuser geliefert. Bis auf Extrawünsche eingegangen werden kann, vergehen schon mal 2 Tage.

      Ich finde das unmöglich! Da ist man schon in einer unangenehmen Situation - nämlich im KH und dann wird so wenig Wert auf die Ernährung gelegt. #kontra

      Ich bin ja gespannt, wie das ab übernächste Woche im Kindergarten wird. Da kommt das Essen auch von einer Großküche. Mal sehen, ob die auf die Milchallergie eingehen können.

      Ich habe mich in einem anderen Beitrag schon zum "Wert von Essen" geäußert. Mir gefällt die Entwicklung von heute nicht. Es kann nicht sein, dass es billiger ist Fleisch zu konsumieren, statt sich vegan zu ernähren. Das ist schlicht unlogisch. Die Masse an Soja, die ein Schwein im Laufe seines 6 Monatigen Lebens zu sich nimmt, damit es ein paar gute Schnitzel abgibt, reicht mit Sicherheit für mehr Menschen, als man mit dem Fleisch satt bekäme.

      Aber das ist jetzt eine Grundsatzfrage. Ich hoffe, dass das Umdenken mit dem Mindestlohn kommt. Wenn es wurst ist, ob ich ne Küchenhilfe, oder nen Koch einstelle, weil beide mindestens 8,50EUR die Stunde kosten, ist dann vielleicht die Qualität des Essens und nicht mehr sein Preis der Wettbewerbsmotor.
      Hoffen wir mal....

Ja, ist schon schlimm, dass nicht auf jede einzelne Unverträglichikeit mit einem eigenen frischen Biomenue reagiert wird....
Was ist an Spinat und Kartoffeln auszusetzen als "Sonntagsessen"?
Gulasch kann in der Großküche übrigens sowohl Sellerie enthalten als auch ganz regulär mit Paprika zubereitet sein....

Warum nimmst Du nicht einfach etwas von Zuhause mit, wenn Ihr so pingelig seid und Wert darauf legt, zum Wochentag passende Kost zu verzehren.

Gruß,

W

(35) 18.04.13 - 15:51

Hallo

Naja es ist leider so das in vielen gewürze Sellerie drin hat.
somit kann man natürlich vieles nicht mehr den Patienten geben welches damit gewürzt wurde.

und dann macht mal halt solche gerichte #augen
ich habe in einem kh gerabeite, da wurde in der regel recht gut auf Allergien, spezielle Ernährung und vegetariere geschaut.
leider wurde dann die küche geschlossen und nun wird das essen irgendwo gekocht schockgefroren und danach auf verschiedene häuser transportiert. und dort wider aufgewärmt.

seit dem ist das essen grässlich, und auf Allergien und co kann man kaum mehr eingehn.
ich wurde vor 1.5 jahren notfallmässig dort operiert.ich habe gesagt das ich kein fleisch esse, es war 2 tage lang nicht möglich auf diesen wunsch einzugehen.
bekam sogar spätzle mit Gulasch gemischt.
hab das essen zurück gegeben, ich hätte ja nur die spätzle gegessen,aber da alles so vermischt war hatte ich auch keine lust mehr auf die spätzle.

fand es so schlimm ich bekam alle malzeiten die ich dort essen sollte mit fleisch, sogar beim frühstück!!!

ich durfte dann ein fragebogen ausfüllen, beim essen sind die ganz schlecht weg gekommen. aber ich weis das ich da überhaupt nicht alleine dastehe.

finde es traurig, früher wurde so gut gekocht und man konnte fast alle wünsche erfüllen, und heute bringen sie es nicht mal mehr fertig einem Vegetarier kein fleisch aufzutischen!

Lg nana

und frag nich wie es uns veganern geht #schwitz

  • http://www.urbia.de/forum/44-topfgucker/4190256-als-allergiker-im-kh-sehr-witzig/26628595

    so wie meinem Sohn #winke

    ja.. als veganer ist man echt verloren in den großküchen...

    aber mir hat auch mal ein bekannter erzählt, dass er sein hochzeitsessen (!!!!) einer catering-frma anvertraut hat. Die versicherten, sie bekämen das hin... Das essen war ein einziger Graus! Mit Butter gratiniertes Gemüse war da noch das netteste...

    Veganer sind doch keine Kühe, denen man nur gegartes Gemüse hinzuwerfen braucht!

    Ich finds ganz traurig, dass Kochen mit tierischen Produkten als kostengünstiger empfunden wird, als veganes Kochen.
    Eigentlich dürfte das gar nicht so sein. Schließlich verschlingt das Produzieren von tierischen Produkten viele Ressourcen und EIGENTLICH müsste ein Hühnerschenkel mehr wert sein als eine Avocado.

    Mein Mann arbeitet inzwischen bei einem großen Bio-Lebensmittel-Vertrieb und er war erst mal sprachlos, als er sah, was so ein Huhn, was in Demeter-Qualität aufwachsen durfte, kostet. Da löst sich das Ungleichgewicht aus der konventionellen Nahrungsmittelproduktion auf... Im Bioladen ist man dann als veganer doch günstiger dran ;-)

Bei Allergien ist es was anderes. Aber die können nicht auch noch auf Veganer eingehen! ZIel sollte sein, gesund zu werden. Da kann man auf solche Spirenzchen nicht eingehen. Sollen die da 100 verschiedene Gerichte kochen?

  • Wenn ein Krankenhaus einen Bogen anbietet, auf dem Mann sein Essen zusammenstellen kann und da auch vegetarische und sogar vegane Kost angeboten werden, dann kann man auch erwarten, dass sie wissen wovon sie sprechen und dass sie das Essen korrekt zubereiten.

    Geht es nicht, ist auch nicht wild, man kann sich dann darauf einstellen und sein Essen anders organisieren. Aber dann lieber diese Option erst gar nicht anbieten

    Gruß

    schonmal überlegt, dass man sich auch aus gesundheitlichen gründen vegan ernähren muss?

    so ein schwachsinn dein beitrag

    • zudem würde ich mich auch mit nem berg gemüse oder obst zufrieden stellen wenn dann nicht noch ne soße übers gemüse geklatscht wird oder sonstiges reingemischt wird...das ist wohl nicht zuviel verlangt...sooo viel anders ist vegane ernährung nun auch nicht, da brauch man nicht 1000 zusätzliche zutaten

      (43) 19.04.13 - 12:23

      Dann nennt sich das aber Diät und nicht vegan :-p

      • (44) 19.04.13 - 16:02

        dennoch muss das essen vegan sein....

        und wenn ich noch die passende einstellung dazu hab, dann darf ich mich zurecht veganerin nennen....selbst wenn ichs dürfte/könnte würd ich den ganzen tierischen mist nicht essen!! #schwitz#augen

        • (45) 19.04.13 - 16:08

          Ja, aber es ist halt kein generelles Essen extra für Veganer sondern läuft unter der Rubrik: Diät.

          Es geht doch einfach darum, daß man nicht auf jede Lebensweise Rücksicht nehmen kann, ein KH muß sich da halt entscheiden.

          Ich persönliche kann allerdings auch die Vollwertküche nicht ganz nachvollziehen, ich kenne aber auch Niemanden der sich ausschließlich so ernährt.
          Ich denke, da wäre Umdenken schon angebracht, aber auf alle kann man nunmal keine Rücksicht nehmen.

          LG

(46) 18.04.13 - 19:04

Hallo,
ich finde auch ,dass man im Krankenhaus extra Essen für Allergiker erwarten kann....sollte!
.
Mein Sohn ist schwerer Milchallergiker und Erdnuß( mit Anaphylaxiegefahr) und wir waren in der Tagesklinik zur Provokation mit Soja.Obwohl es die Station für Kinder mit Nahrungsmittelallergien ist ....bekam er dort Bratwurst mit Bohnen und Kartoffelpuree....Hallo in Kartoffelpuree ist immer Milch und Butter...auf meine Frage ob die Wurst evtl.Milch enthält bekam ich nur die Antwort....wahrscheinlich nicht....mein Sohn bekommt schon bei Spuren von Milch einen allergischen Schock!!
Aber ich weiß halt aus guter /schlechter Erfahrung...immer fragen und selber kümmern.....sich nie auf andere verlassen...leider. Lg

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oh, das kenne ich... zwar nicht als Allergiker, aber als schwangere... da bekam ich grundsätzlich zeug vorgesetzt, von dem einen jeder Frauenarzt abrät. Salami, Camembert, mettwurst...

und dafür bekam ich dann bei Blähungen den Fencheltee verweigert, weil der nicht gesund sein soll??? :-p

  • Ja. Das war auch lustig.
    Kräuter sind ganz gefährlich und erst ne Wärmflasche im Rücken oder gar (OH GRAUS!!!) Gymnastik gegen Ischyasbeschwerden. (ich lag wegen vorzeitiger Wehen im KH)
    Aber Paracetamol und Buscopan hätte ich mampfen können wie Smarties...

    Klar. Salami, Camembert und Pfeffitee (ganz großer Hit in der Wöchenerinnenstation - und sowas nennt sich "Stillfreundliches Konzept" #kratz) gabs abends. Nur das Frühstück konnte ich mir selbst zusammen suchen.
    Zum Glück habe ich mir wegen der Ernährung keinen Kopf gemacht. Rohmilchkäse ist viel zu teuer, als dass er im KH serviert wird.

    • ich lag auch wg. vorzeitigen wehen. paracetamol musste ich mir bei Kopfschmerzen hart erkämpfen...

      ich hab mir auch keine großen Sorgen um die Ernährung gemacht, aber hab da Dramen von den bettnachbarinnen mitbekommen.

      die Portionen waren auch toll. für mich mit einem Hunger wie eine trächtige Wölfin eher suboptimal #rofl

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