Was versteht man unter "frisch kochen"?

    • (1) 26.04.14 - 06:56

      Hallo,

      Bedeutet das für euch

      - ein Gericht generell neu zubereiten, also keine Resteverwertung vom Vortag, mit und ohne Fertigprodukten/TK-Waren.

      - ein Gericht zubereiten aber mit definierten Einschränkung von Fertigprodukten/TK-Waren (Beispiel: fertiger Pizzateig zum belegen: ja, fertige TK-Pizza: nein.

      Gekaufte Pasta: ja, gekaufte Fertigknödel: nein)
      - ein Gericht zubereiten mit Verzicht auf jegliche Fertigprodukte/TK-Ware
      - andere Variante

      Der Vollständigkeit halber: ich koche täglich, bei mir ist's eine Mischung aus unverarbeiteten, frischen Lebensmitteln, auch mal vom Bauern. Aber auch vom Discounter, aus dem Regal und Tiefkühler.

      Manche Sachen, wie Pastateig, habe ich kein Interesse selbst zu machen. Andere Sachen, wie ein leckeres Kartoffelpüree, würde ich nie als Pulver anrühren. usw...
      Ach ja: habe zwar keine Maggi-Fix Produkte aber doch im Gewürzschrank das klassische Dreierpack "Soße zum Braten" liegen.

      Jetzt seid ihr dran. :)

      Liebe Grüsse

      Penny

      • Für mich bedeutet es, so viel wie sinnvoll möglich selbst zuzubereiten. Aber bei manchen Sachen sehe ich es auch nicht ein, wenn es Mais geben soll, dann pule ich den auch nicht vorher vom Kolben. Manche Lebensmittel, die man nur selten frisch bekommt, z.B. Spinat, kaufe ich dann auch tiefgekühlt.

        Dosen oder Fix-Tütchen gibt es aber eigentlich nur, wenn wir im Urlaub sind für den ersten Tag, bis man einkaufen konnte.

        lg

        (3) 26.04.14 - 08:09

        Für mich heisst es: das Essen selber zubereiten, egal aus welchen Halbfertigprodukten, im Gegensatz zu Restaurantessen/Takeaway/Lieferdienst.

        Die Anhänger von "alles muss selbst erjagt und mit eigenen Händen aus der Erde gegraben sein" (also: die Karotte muss selber gewaschen, geschält und kleingeschnippelt werden) sind vermutlich weniger als 12 Stunden berufsbedingt ausser Haus - oder essen abends nur Brot.
        Ich kaufe gern mal Tiefkühl-Gemüsemischungen zur Abwechslung. Das sind die Tage, an denen wir bereits um 20 Uhr essen...

        Ich finde, es gibt heutzutage absolut hochwertige Fertig- und Halbfertigprodukte, aus denen man eine nährwertmässig wertvolle Mahlzeit zubereiten kann. Eine Karotte, die seit einer Woche im Laden vor sich hinwelkt hat weniger Vitamine als die frisch eingefrorene.

        LG Irene

        • (4) 26.04.14 - 08:22

          "(also: die Karotte muss selber gewaschen, geschält und kleingeschnippelt werden) sind vermutlich weniger als 12 Stunden berufsbedingt ausser Haus [...]"

          LOL.

        • (5) 28.04.14 - 09:07

          Ich bin länger als 12 std. berufsbedingt nicht zuhause und wasche und schnippel meine frische Möhre selbst, warum auch nicht? Ist das solch ein großer Arbeitsvorgang? #kratz

      (6) 26.04.14 - 08:40

      Ich bin Vegetarier, wenn ich also eine Mahlzeit plane, dann beginne ich meistens beim Gemüse und den Früchten.
      Das kaufe ich frisch und halt was Saison hat.

      Tiefkühlprodukte oder Konserven finde ich dabei nicht weiter zu "verteufeln", auch wenn ich hauptsächlich mal bei Rahmspinat darauf zurückgreife.

      Pasta, Brot und 50% der Zeit Pizzateig wird fertig bereit gekauft, da mir das ansonsten unter Umständen zu viel Zeit in der Küche wäre - gerade, wenn ich am Wochenende auf Achse bin.

      Zu Tütchen und Mikrowellen-Essen greife ich nicht - ich denke nicht, es ist eine Abartigkeit der Hölle, es passt einfach nicht zu meinem gewohnten Ess- und Konsumverhalten. Sie haben keine Vorteile auf meinem Speiseplan, da sie nicht meinen Vorlieben und meiner Auffassung von leckerem Essen entsprechen (ein Haufen Gemüse in verschiedenen Formen).

      Keine Ahnung, ich koche halt, wie es für mich stimmt. Ich glaube, es ist relativ frisch, aber unter der Woche wegen Arbeit auch unkompliziert.

    • Huhu,

      Ich dene da gibt es unzählige Definitionen.

      Für mich bedeutet es das ich Konserven weitestgehend ablehne, im Fall von Mais, Sauerkraut und Kidneybohnen aber schonmal Ausnahmen mache.

      Fertiger Pizzateig käme mir genauso wenig ins Haus wie fertige Klöße oder Spätzle. Nudeln habe ich grundsätzlich auch gekaufte im Haus.

      Fertigsoßen, -brühen etc. vermeide ich wo ich kann, dennoch liebt mein Sohn Miracoli mit Käse-Kräutersoße und Nissin Nudeln *lach*.

      Mein Mehl kaufe ich fertig, Brot backe ich sporadisch selber, Kuchen zum größten Teil auch, kaufe da aber auch beim Bäcker/Konditor.

      Frische Zutaten sind mir enorm wichtig, aber Spinat und manchmal auch Bohnen gibts auch TK.

      Reste werden grundsätzlich soweit es geht weiter verwertet, bzw. dienen dann oft am nächsten Tag als Mittagessen, da ich ja abends koche.

      Gemüse friere ich teilweise sogar selber ein, wir haben ja einen Nutzgarten und je nach Schwemme wird man da ja kaum Herr drüber.

      Mir ist es einfach wichtig mich mit dem was meine Familie und ich essen intensiv zu beschäftigen und da hat sich das meiste "Fertige" von selbst ausgeschlossen, aber ein paar Ausnahmen gibt es eben.

      Lg

      Andrea

      Huch… also das wird hier sicher jeder anders definieren :-)

      Bei mir wird zum Beispiel eine Tomatensoße zwar selber gemacht (Ohne Fix Gedöns) trotzdem besteht diese nicht nur aus frischen Tomaten sondern auch aus passierten Tomaten und gehackten Tomaten aus der Dose!

      Weil es schneller geht, weil es weniger wässrig ist und weil in den Tomaten aus der Dose ausser Tomaten und Salz nichts weiter drin ist und ich diese Dinge somit bedenkenlos verwende.

      Auch nehme ich immer wieder mal "fertigen" Pizzateig her und wir belegen diesen… kaufen aber auch TK Pizza… Wenn wir Pizza essen, dann ist uns so oder so bewusst dass wir uns keine mega Vitamin Bombe einverleiben :-p

      Dennoch lege ich Wert drauf auf diese fix Tüten zu verzichten und koche somit selbst…
      kriege aber keinen Herzinfarkt wenn man mal nen Brühwürfel oder "Soße zum Braten" verwendet…

      Wenn man nämlich Fleisch brät und der eigensaft nicht reicht für eine Soße ist diese "Soße zum Braten" ne prima Sache…

      Trotzdem kochen wir viel mit frischem Gemüse und schnibbeln das auch selbst und mein Mann angelt sogar unseren Fisch selbst…

      Fertiges mit frischem kombiniert ist glaube ich der richtige Ausdruck hier bei uns :)

      Aber im Grunde ist es schon übel was in manchen Lebensmitteln so drin ist wenn man mal die Packung rum dreht um zu lesen was drin ist. Da muss man manchmal schon ganz genau überlegen ob man das wirklich essen will #schwitz

      Ich koche so, wie du. Wir haben immer frisches Gemüse und Obst da. Aber auch eingefrorenes und Gläser/Dosen. Ich verwende gerne frisches Fleisch. Aber logistisch geht es nicht immer, also friere ich auch welches ein. Ich mache mir keine Mühe mit selbsgekochter Brühe, also greife ich auch hier zu Fertigprodukten oder gar zu den verfluchten Brühwürfel :-p.
      Klar mache ich Pizza lieber selbst. Den Teig hat man innerhalb von 2 Min. fertig. Aber, wenn ich überhaupt keine Lust auf kochen habe oder gar keine Zeit gibt es halt TK Pizza. Die Marken-Ware kann man problemlos essen ohne würgen zu müssen. Ich wage mich sogar zu behaupten, dass sie schmeckt #schock#rofl
      Wenn ich Lust habe, backe ich sogar Brot selbst.
      Suppe oder Eintopf bleibt immer für den nächsten Tag übrig. Wir schmeißen nur äußerst selten die Reste weg. Fast alles kann man am nächsten Tag verkrochen oder essen.

      Die Mischung macht es. Ernährung ist sehr wichtig, aber ich denke nicht den ganzen Tag darüber und schon mal gar nicht,ob ich gesund genug gekocht habe. Wenn wir einen Tag nur Fertigprodukte essen und am nächsten Tag wieder frisch kochen, dann gleicht es sich aus.
      Lg

      (10) 26.04.14 - 10:08

      Frisch am gleichen Tag zubereiten ist für mich frisch kochen, durchaus mit TK Gemüse aber nicht mit Fertigteig, Fertigknödel oder Fertigsaucen.
      Ich allerdings koche frisch vor, friere dann aber das selbst zubereitete ein denn ehrlich: Ich mach nicht Fleischleibchen, Pastasauce, Gulasch oder Chili nur für einen Tag.
      Das wird im 8 l Topf ( bzw die Fleischleibchen in einer Menge von ca 50 Stück ) vorbereitet und eingefroren.
      Tatsächlich befindet sich in meinem Tiefkühler aber auch TK Pizza da der Papa meiner kinder die gerne isst und ich habe auch Fertignudeln von Knorr da die mein Verlobter gerne mal abends isst-ich mag sie nicht wirklich bin aber schon als Kind eher der Salatesser gewesen.

      Also für meine Begriffe heißt frisch kochen, dass man die "normalen "Gerichte (nein, kein Pastateig aber Puree, Gemüse etc) direkt vor der Mahlzeit zubereitet so dass sie direkt im Anschluss an das Kochen gegessen und nicht erst nochmal aufgewärmt werden.
      Und dieser Kochprozess unter Zuhilfenahme von möglichst wenig fertigen Würzmitteln oder ähnlichem.

      Insofern fällt für mich das in einem Post weiter unten beschriebene "ich koche morgens um sieben schon mal das Abendessen" nicht unter "frisch kochen".

      (12) 26.04.14 - 10:55

      Herzlichen Dank für eure tollen Antworten!

      Es ist spannend für mich zu lesen was in euren Küchen täglich brutzelt und serviert wird. :)

      Eine Sache fiel mir noch ein:
      Wie sieht es Kosten bezogen bei euch im Einkauf mit Lebensmittel aus?
      Marken fixiert, Bio-Anhänger, No-Name-Genügsamer? Wie definiert ihr ein gutes Lebensmittel, was sind k.o.-Kriterien?

      Wie viele Haushalte in Deutschland, muss auch ich auf die Kasse achten um ein monatliches Limit einzuhalten. Deswegen kommt ein Teil der Lebensmittel aus Discount / Sonderangeboten aus Werbung. Allerdings gibt es einige Lebensmittel, die für mich nur im Original schmecken und deswegen nicht als No-Name gekauft werden. Gerne greife ich bei regional hergestellten Produkten zu. Wir haben, beispielsweise, im Nachbarort eine Essig und Senf Fabrik, im Ort eine Fischzucht und, klassisch, den Kartoffel-/Gemüseanbauer. Bei denen kaufe ich aber tatsächlich nur was sie selbst produzieren.

      Beispiel: der Fischhändler bietet auch Fischprodukte an, die er selbst einkauft weil die Nachfrage da ist (Schillerlocken, diverse eingelegte Fischhäppchen). Der Gemüsehändler exotische Früchte, wie Ananas und Co. Das ganze Zeug kommt also auch nur vom Großmarkt und wird teurer verkauft als beim Discount.
      usw.

      • Huhu,

        ich mische nach Angebot.

        Fleisch kommt bei uns vom Demeterhof/Biometzger, da bin ich pingelig. Oder aber in Falle von Hühnern, Enten und Kaninchen von befreundeten Familien die selber züchten.

        Gemüse, Obst und co. kaufe ich zu großen Teilen direkt beim Bauern und achte auf saisonale Küche.

        Kaufe ich dennoch etwas im Geschäft zu, dann ist es mir da schon fast egal ob Bio oder nicht, denn da fehlt mir doch ein wenig das Vertrauen.

        Da wir auch immer einen Nutzgarten haben ( früher nur klein, jetzt etwas mehr) kommt einiges auch aus eigener Produktion, zur Zeit in der Hauptsache Salat und Radieschen *lol* die wachsen grad wie wild. Aber wenn nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt dann geht es dieses Jahr dann bald mit

        Möhren,
        zweierlei Zwiebeln,
        Bohnen,
        Tomaten,
        Gurken,
        verschiedenen Bohnen,
        Petersilienwurzel, und natürlich

        Himbeeren, Brombeeren, roten und schwarzen Johannisbeeren, Blaubeeren, Sauerkirschen, Pflaumen, Äpfeln und Walnüssen

        weiter *g* also genug zu tun und einiges an pflückfrischen Vitaminchen für die Familie.

        lg

        Andrea

        wenn wir beim Bauer vorbei fahren (meist im Sommer) , nehmen wir was mit. Manchmal fahren wir extra hin. z.B. wegen Kirschen, Spargel oder Beeren oder Ziegenkäse :-)
        aber wir kaufen meist beim Aldi und schämen uns dafür nicht :-p. Bio gibts auch, aber , da es aus dem Supermarkt ist und gerade im Angebot(und deswegen günstiger als nicht-bio), zählt es für mich nicht als Bio- Produkt :-)

    Für mich heißt frisch kochen eben in erster Linie anständige und frische Zutaten und dann daheim neu gekocht und nicht eben aufgewärmt.

    Ela

    im prinzip wie bei dir--ich koche täglich für meine kinder, aber es gibt halt auch mal ab und an was flottes: schlemmerfilet (tk fisch) mit reis, nudeln mit tomatensauce, fischstäbchen mit spinat und kartoffeln etc.
    katroffelpüree würde ich auch nie anrühren, ich mache den immer frisch.

    lg

    • mein Schwiegervater kochte immer den Fertig Kartoffel Brei. Ich musste IMMER würgen, als ich bei dem gegessen habe. Ehrlcih. Ich kriege das Zeug nicht durch den Hals. Genauso die fertige Knödel - am besten die trockene in dem Papier-Beutel #zitter#zitter#zitter

      • so ein erlebnis hatte ich mit meinem opa vor 30 jahren--würg....
        wobei ich mal für ein ww-rezept fertigen kartoffelbrei brauchte und da hat sich doch geschmacklich einiges getan seit damals--trotzdem, der schock sitzt noch tief #zitter

(19) 26.04.14 - 11:58

Ich koche. Mal so, mal so. Ich bin jedenfalls keine Dogmatikerin.

Ob das jetzt "frisch kochen" ist - darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Und irgendwie ist's mir auch egal, wie andere Leute mein Kochen definieren würden.

Aber hier bei Urbia habe ich das Gefühl, dass viele Frauen sich über das Kochen definieren. Oder über die Sauberkeit ihres Haushalts. Oder die Größe ihres Gartens. Oder meinetwegen auch über die Anzahl ihrer Hobbys.

Diese ständige Vergleicherei ist sowas von öde. Führt Ihr mit euren echten Freundinnen auch die ewig gleichen Hausfrauendebatten?

Der eine macht es so, der andere eben anders. Nichts davon ist "richtig" oder "falsch". Oder berechtigt zum Tragen des Hausfrauenverdienstkreuzes oder des Supermuttiordens.

In diesem Sinne: Ein wunderbares Wochenende Euch allen!

(20) 26.04.14 - 12:05

Wir wohnen ländlich und haben das unendliche Glück, fast alles so frisch auf den Tisch zu bekommen, wie es nur eben geht!

Mein Mann ist Jäger, meine Schwiegereltern auch beide. Frischer geht das Fleisch nicht. Dann haben sie Hühner, Eier bekommen wir also auch von denen, wenn ich den Karton aufmache, ist manchmal noch Stroh dran :-D Und wenn sie nicht mehr legen, gibts Hühnerfrikassee.

Meine Eltern ziehen mit Freude Gemüse. Natürlich soviel, dass sie es nie schaffen. Man nimmt ja auch nicht mal drei Tomatenpflanzen weniger, nein!!! Von daher bekommen wir da reichlich, wenn Saison ist.

Überall in den Gärten stehen Obstbäume, die dürfen wir mit plündern. Holunder (prima Gelee mit Apfelsaft oder dunkler Schokolade #koch), Johannisbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen...

Ich bin wirklich sehr froh, dass ich diesen Luxus habe. Wir können durch unsere Wohnumgebung auch auf zahlreiche Hofläden zurückgreifen. Natürlich auch auf den Wochenmarkt.

Aber selbstverständlich kaufe ich auch im Supermarkt, bzw. im Discounter ein! Nur Käse aus dem Hofladen oder vom Markt ist auf Dauer auch zu teuer, ganz klar. Aber ich bin auf einem Selbstversorger-Hof groß geworden. Ich bin jetzt kein Bio-Öko-Freak, ich kenns einfach nicht anders!

Aber heute gibts Reis aus's Kochbeutel mit ein bißchen Hack und Erbsen aus der Dose :-p

(21) 26.04.14 - 12:27

hallo,

ich bin was die nahrungsmittel angeht in meiner umgebung wohl die pingeligste. dabei empfinde ich mich gar nicht als so extrem, eher empfinde ich andere als zu unbesorgt und unbedacht.
z.b. gibts bei uns nur brot,. welöches entwder vom biobäcker kommt (vor allem einem, der das getreide erst kurz vorm verarbeiten mahlt) oder aus dem backautomaten, wo aber auch nur hochwertige zutaten reinkommen. erzähle ich dan unter freunden und bekannten, dass mich ein brit rund 4-5 euro kostet, werde ich erstaunt angeschaut. ich schaue erstaunt zurück;-) wenn dann kommt: das ist aber teuer! find ich persönlich nicht,. brot ist bei uns ein viel genutztes grundnahrungsmittel und 5 euro find ich da für ein brot nicht viel. es soll icht nur satt machen, sondern auch noch einen guten inhalt haben und das bieten dicounter brote oder brote vom normalen bäcker eben kaum.

ich greife auch mal auf convinience produkte zurück, z.b. beim pizzateig. die einzige gesündere alternative wäre für mich das komplette selöber machen mit hefe und dem ganzen prozess. das ist aber doch sehr zeitaufwändig. oder eben nudeln etc.

was ich nicht kaufe und nutze sind fix produkte. das hat nicht nur nichts mit kochen zu tun sondern ist schlicht ungesund. normales kochen im alltag ist auch nicht viel aufwändeiger als eine fix tüte aufzureißen.

gemüsebrühe nutze ich, allerdings aus dem bioladen ohne hefeextrakt.

ich koche meist frisch, versuche viel ohne fleisch zu kochen und ich deke das gelingt hier ganz gut. generell achte ich auch noch auf andere dinge, wie z.b. darauf wenig milchprodukte zu verwenden, saisonal einzukaufen. so kauf ich z.b. jetzt noch keine erdbeeren, da die sonst woher kommen. ich warte auf die deutschen, die dann schon genug belastet sind. im winter versuche ich eben auf spanien, afrika etc. zu verzichten, was nicht immer geht. aber es ist zu einem großen teil möglich.

mutunter kauf ich auch mal tiefkühlprodukte. z.b. gibts im kaufland eine ganz leckere gemüsemischung in bioqualität, 300g für 99 cent. da kann man nicht meckern. dazu ein paar frische kartoffeln und das abendessen ist fertig. wenn ich das ganze gemüse selber schnippeln wolllte bräuchte ich ne menge zeit, viele verschiedene gemüse mit unterschiedlicher kochzeit....

ich finde man sollte beim einkaufen folgendes motto im hinterkopf behalten kaufe nichts, was deine ururgroßmutter nicht als nahrung erkannt hätte. und wer mal mit geschärften blick durch den laden geht findet davon leider ne ganze menge, also das, was sie nicht erkannt hätte.

sachen, wie: schoko gefüllte hörnchen etc. gibts bei mir nicht, das weiß auch mein sohn. der bekommt in die schule für die erste pause ein frisches brot mit gemüse und obst dazu. fürs vesper brot mit selbstgemachter marmelade (die mach ich selber, weil es einfach ist und wir sie lecker finden).

lg

  • (22) 26.04.14 - 12:43

    Huhu!

    Bezüglich des Pizzateiges kann ich Dir einen Tipp geben - ich habe früher auch immer den fertigen gekauft, weil ich die Herstellung zu nervig fand. Aber mit diesem Rezept geht's wirklich superschnell und ohne Aufwand:

    http://www.chefkoch.de/rezepte/1229661228043441/Pizzateig.html

    Der Teig klebt wirklich überhaupt nicht, weder an den Händen, noch an der Schüssel und schmeckt wirklich superlecker, weil nur so wenig Hefe drin ist.

    LG!

    • (23) 26.04.14 - 13:11

      danke für den tipp samt link! werde es demnäcvhst gleich mal ausprobieren.kann man sowas eigentlich einfrieren? dann könnte man ja gleich die doppelte menge machen, wenn man mal zeit hat.

      lg

      • (24) 26.04.14 - 14:11

        Hmm das mit dem Einfrieren weiß ich auch nicht, aber vielleicht jemand anders? Wäre ja schon praktisch :) Aber auch so geht's ziemlich schnell. Nur für das Ausrollen braucht man Muskeln (ich habe keine, das muss mein Mann machen, denn wir machen aus dem Teig immer zwei superdünne Pizzableche).

(25) 26.04.14 - 13:06

Meine Urgrossmutter kannte nicht:
Nudeln
Auberginen
Zucchini
Fenchel
Stangensellerie
Rhabarber
"Südfrüchte" wie zB. Ananas, Kiwi etc., ausser Orangen und Bananen (diese vom Hörensagen)
Joghurt

Bei meiner Oma kam auf den Tisch:
Wurzelgemüse
Hülsenfrüchte
Tomaten, Paprika
Äpfel, Birnen, Erdbeeren
Pilze
Weizen, Roggen, Buchweizen, Mais
das eigene Schwein (einmal im Jahr wurde geschlachtet)
gelegentlich ein Huhn
Käse - bin ich nicht sicher, muss ich mal meine Mutter fragen. Vermutlich nur selber produzierter Quark.

Ich bin froh, dass die Auswahl heutzutage grösser ist. Gerade auch bei Käse, Joghurt, Brot, Getreide, Obst und Gemüse.

Top Diskussionen anzeigen