Wasserfilter - Tipps und Erfahrungen

    • (1) 28.06.15 - 21:50

      Hallo ihr lieben UrbianerInnen,

      mein Mann hat kürzlich gefiltertes Wasser probiert und möchte seitdem einen Wasserfilter anschaffen. Soweit so gut.
      Doch die Auswahl ist erschlagend. Vielleicht sind ja einige Nutzer unter euch und könnt mir vielleicht weiterhelfen?

      Hier unsere Wünsche und Voraussetzungen:
      - Mindestfassungsvermögen (gefiltertes Wasser) 3 Liter
      - kein anfallender nichtkompostierbarer Müll
      Viel ist es erstmal nicht, aber gerade letzteres gestaltet sich gar nicht mal so einfach....

      Mit welchen Modell habt ihr gute Erfahrungen gesammelt?

      LG Py

      • Guten Morgen,

        also wir haben seit 2007 eine Umkehrosmose-Anlage und sind voll zufrieden. Wir haben uns so eine Anlage angeschafft, weil wir zum Einen eben nicht mehr die ganzen Stoffe, welche im Leitungswasser drin sind, trinken wollten (Kalk, Medikamentenrückstände, Chemikalien, usw) und zum anderen weil das Trinkwasser ja leider nur bedingt für Säuglinge geeigenet ist (durch die hohe Nitrat -Werte darf das Wasser nicht von Säuglingen getrunken werden).

        Wie schon gesagt, wir haben uns für eine Osmoseanlage entschieden, weil die eben mit der Technik wirklich 99% reines Wasser produziert. Die Anlage presst das Wasser durch eine Filtermembran und reinigt so das Wasser, die ganzen anderen Stoffe werden zurückgehalten und gehen in den Abfluß. Wir haben also immerhochreines Wasser aus einem seperaten Edelstahlhahn in der Küche. Die Anlage selber ist recht kompakt im Schrank in der Küche verbaut und hat eben einen kleinen 10 Liter Tank dabei - somit hat man immer ausreichend gutes Wassert vorrätig - für Kochen, Blumgießen, Fensterputzen und natürlich zum Trinken. Und das Schönste ist, dass wir eben keine Kisten mehr schleppen müssen und dafür nicht auch noch Geld ausgeben müssen. Außerdem haben wir auch keine Probleme mehr mit dem verkalken von Bügeleisen, Kaffeevollautomat usw.

        Wir sind wirklich voll zufrieden. Für nähere Infos - gerne per PM.

        LG

        Anca

        • Hallo,

          ich hänge mich mal ran. Kannst Du mir sagen, warum ihr auf die Anlage gekommen seid? Hattet ihr vom normalen Trinkwasser irgendwelche Beschwerden? Weißt Du, ob man die Anlage auch direkt an den Hauswasseranschluss installieren kann?

          Wir bzw. noch mehr mein Mann ist der Meinung, dass in unserem Wasser zu viele Rückstände sind. Wir alle haben seid mehreren Monaten einen nicht erklärbaren Juckreiz bzw. Nesselsucht. Er schiebt es auf den Wasseranschluss und den Filter an der Hauswasseranlage, der jetzt getauscht wird und wo alle Leitungen mit Druckluft und Wasser gespült werden.

          Ich bin gespannt. Nächster Schritt wäre für uns dann evtl. auch so eine Anlage.

          Aktuell trinken wir nur Volvic etc. und nutzen es zur Nahrungszubereitung bzw. haben wir uns einen Brita-Filter zugelegt.

          LG

          Alexandra

          • Hallo,
            also nach Aussage von meinem Mann, haben wir so eine Anlage, WEIL eben soviele Stoffe, Chemikalien, Hormone usw. im Trinkwasser ist und er einfach davon überzeugt ist, dass so was eben nicht gesund sein kann (die tägliche Dosis macht das Gift). Naja, und selbst das Mineralwasser schneidet ja noch schlechter ab - bzw bei verschiedenen Untersuchungen fallen ja mal gut 30% der Mineralwasser durch (siehe Stiftung Warentest).

            Die Anlage selber wird dezentral an einer Zapfstelle (üblicherweise in der Küche) angeschlossen. Das reicht auch üblicherweise - man benötigt das hochreine Wasser ja eigentlich nur zum Trinken, fürs Kochen, Blumengießen und für die technische Geräte (Wasserkocher, Bügelstation usw.) Im ganzen Haus würde so eine Anlage a) also keinen wirklichen Nutzen haben (fürs Duschen gibt es zum Beispiel seperate Duschköpfe mit Patronen im Handgriff- die halten ca. 3-4 Monate und werden dann einfach getauscht) und b) ist es auch technisch nicht sinnvoll. Das Wasser ist hochrein und fängt dann eben direkt an in den Rohrleitungen die Stoffe herauszuwaschen. Deswegen ist eben wichtig, dass man Materialen verwendet, welche "lebensmittelecht" sind und keine Giftstoffe, Weichmacher usw. ans Wasser abgeben können. Da sollte man schon bei der Qualität so einer Anlage darauf achten.

            Wir haben damals auch mit einem Britta - Filter gestartet!^^ Aber diese Filter haben ja Aktivkohle-Patrone und filtern eben nicht alles bzw. nur einen gewissen Teil von Stoffen aus dem Wasser (meistens geht es ja hier um den Kalk - aber was ist mit den ganzen Chemikalien und Medikamentenrückstände?) Und es besteht eben immer die Gefahr, der Verkeimung der Patronen. Dadurch das die Oberfläche der Aktivkohle so groß ist, können sich da sehr schnell sehr viele Bakterien usw. ansiedeln. Man sollte also immer die Britta-Kanne mit dem Wasser im Kühlschrank lagern, das reduziert die Keimbildung.

            LG

            Anca

        Danke für deine Antwort. Auf die Umkehrosmoseanlagen bin ich auch schon gestoßen, aber im Zusammenhang mit dem Aquarium. Mein Mann möchte aber zum testen nicht so viel Geld ausgeben. Das Argument "wenn dann richtig und qualitativ hochwertig, damit wir nicht doppelt kaufen müssen" zieht bei ihm nicht. Auch dass Wasserfilter bei weitem nicht soviel Schadstoffe aus dem Wasser ziehen wie eine Anlage, interessiert ihn vorläufig nicht. Andererseits bin ich froh, dass mein jahrelanges Gerede und bitten um Anschaffung eines Wasserfilters endlich Gehör findet :-)

        LG

        • Hallo!

          Vielleicht hilft es ihm mal vorzurechnen was man im Jahr bei einer Familie an Geld für Mineralwasser ausgibt - das sind mal locker 500- 700€ je nachdem wie viel man trinkt und welches Waser man kauft, da rentiert sich so eine Anlage schon. Und dann kommt die Schlepperei ja auch dazu.

          LG

          Anca

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