Rotkohl ohne Alkohol? Klöße schon vorbereiten? Wie macht man leckere gänsekeulen?(Weihnachtsessen!!)

    • (1) 12.11.15 - 08:38

      Hallo :)

      Ich richte dieses Jahr mein erstes Weihnachtsfest aus und will natürlich ein leckeres Essen zubereiten.

      Ich habe mich jetzt beim Hauptgang für eine Gänsekeule mit Rotkohl ü, Semmelknödel und Sauce entschieden. Wir werden so 8 Personen sein.

      Unter meinen Gästem befinden sich trockene Alkoholiker, demnach werde ich dem Rotkohl ohne Alkohol zubereiten. Nehme ich dafür dann ein klassisches Rezept und ersetze den Wein mit apfelsaft? Oder mit welcher Flüssigkeit kann man es nich ersetzen?

      Ich werde das Rotkraut 1-2 Tage vorher zubereiten. Einfrieren bis zum großen Tag oder im Kühlschrank lagern?

      So nun zu den Semmelknödeln, kann ich diese morgens zubereiten um sie dann abends nur noch ins Wasser zu schmeißen? Aufbewahren:abgedeckt im Kühlschrank?

      Ich werde 9 gänsekeulen machen, wie bereite ich diese am besten zu? Erst anbraten und dann in eine Schüssel im Ofen? Oder eher auf den Rost legen?

      Und jetzt eigentlich noch fast da wichtigste: wie bekomme ich eine leckere Sauce hin?

      Ich weis es sind viele Fragen, aber ich möchte das es Mega lecker wird und es allen schmeckt.

      Liebe Grüße

      Lalelu

      • Hallo,

        zum Rotkohl bzw. Blaukraut - wie wir in Bayern sagen - habe ich noch nie Alkohol gegeben. Ich habe ihn übrigens mal vor Jahren auch für ein Weihnachtsessen selbst zubereitet - diese Arbeit hätte ich mir sparen können; geschmeckt hat es nicht besser als fertiges Blaukraut. Du kannst den Rotkohl ja noch mit geriebenem Apfel verfeinern - bestimmt bekommst du auch noch andere Gewürztipps.

        Die Soße mache ich immer extern: Gänseklein gut anbraten, Möhren, Sellerie und Zwiebel walnussgroß geschnitten dazu, nochmal alles gut anbraten, mit Hühnerfonds bzw. -brühe ablöschen und etwa zwei Stunden köcheln lassen. Die Soße kannst du jetzt schon zubereiten und einfrieren. Gänseklein bekommst du in einem guten Supermarkt in der Kühltheke.

        Den Teig für die Semmelknödel kannst du einen Tag vor dem Essen herrichten.

        Die Keulen würde ich im Bräter braten, dann bekommst du nochmal etwas Soße.

        Bin schon neugierig auf andere Tipps.

        So, und jetzt habe ich Hunger!

        Linda

        • Vielen Dank für deine Antwort!

          Kann ich die Klöse dann auch schon in Form
          Bringen? Und muss ich sie besonders lagern oder reicht einfach luftdicht im Kühlschrank?

          • Hallo,

            ich würde nur den Teig machen und die Klöße erst formen, wenn das Wasser kurz vorm Kochen ist. Wenn du sie einen Tag vorher formst, werden sie durch das lange Liegen unförmig und du musst dann doch noch jeden Kloß "runderneuern".

            Es ist auch manchmal so, dass man erst nach einer gewissen Zeit sieht, ob der Teig eventuell zu fest ist und dann nochmal ein Ei oder Milch dazu geben muss. Auch von daher ist es besser, kurzfristig zu formen.

            Gutes Gelingen!
            Linda

      Hallo,
      also ich mach blaukraut immer selbst...mir schmeckt das gekaufte gar nicht. Ich hab da aber auch noch nie Alkohol reingetan...bei mir kommt da nur Rotkohl, Äpfel, Gewürze, Essig, Zucker und Wasser rein.

      Die semmelknoedel kannst du auf jeden Fall schon komplett vorbereiten und mit folie abgedeckt in den Kühlschrank.

      LG tina

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    • Hallo,

      ich mache Gänsekeulen immer im Römertopf - hat neben fast keiner Arbeit (einfach frühzeit rein tun und das war es schon - sogar der Backofen bleibt sauber) 2 Vorteile: es duftet verführerisch im ganzen Haus und zum Schluss hast du auch noch eine leckere Sauce...

      Hier das Rezept:

      http://www.chefkoch.de/rezepte/224661092749954/Gaensekeulen-im-Roemertopf.html

      ich habe mir dafür extra einen sehr großen Römertopf zusätzlich gekauft - da bekomme ich genau 9 Keulen rein...

      Den Rotkohl bringt meine Mutter mit - bei uns gibt es Arbeitsteilung, dann ist es für jeden entspannter. und Klöße nehme ich ehrlich gesagt die fertigen, die nur noch 15 min im Wasser sieden müssen...

      Und somit ist es total enspannt und ganz ohne Stress ein schönes Weihnachtsfest für alle ;o)

      • Vielen Dank für deine Antwor!

        Werden die im Römertopf knusprig?

        Und das heist du bereitest die sauce erst zu wenn alles eigentlich schon fertig ist? Gibt das dann genug sauce für alle?

        • Hallo,

          Ja, wie du auf dem Bild siehst, werden sie schön knusprig, aber von innen bleiben sie ganz zart und saftig.
          Ich tausche den Thymian durch Beifuß aus. Da wir große Saucenfans sind, mache ich immer reichlich davon. Ich gebe meist 1,5 - 2 Äpfel, 1 große Zwiebel, 1 - 2 Knoffizehen, 1 - 2 Möhren (ist geschmackssache) kleingeschnitten in den gewässerten Römertopf für 3 Keulen. Dann gieße ich Hühnerbrühe an und ich gebe noch einen sehr guten Schuss Rotwein dazu (in deinem Fall natürlich nicht - schmeckt auch ohne). Die Keulen werden oben drauf gelegt, dürfen aber nicht in der Flüssigkeit schwimmen... Ca. 15 min vor Ende nehme ich kurz die Keulen raus und nehme mit dem Schöpflöffel die Flüssigkeit inkl. des Inhalts raus in einen anderen Topf und stelle die Keulen ohne Deckel noch mal für 10 - 15 min in den Ofen (nachgucken, Ofen stelle ich meist schon aus). Sauce einfach nur pürieren, noch mal abschmecken (meist muss noch etwa Salz dazu), Konsistenz ist dank des pürierten Gemüses schon perfekt (ansonsten andicken). Arbeitszeit für die Sauce bei mir unter 5 min...

          Falls du noch Fragen hast, kannst du mich gerne noch mal anschreiben. (Bitte per persönlicher nachricht, dann bekomme ich eine @ ).
          Gruss, Claudia

    Hallo!

    Mein ganz dringender Tipp - mache vorher einen Probelauf, sonst könnte es nach hinten losgehen und ihr esst am Ende keine Gans, sondern Würstchen aus dem Glas!

    Ist echt nicht böse gemeint!

    Aber das hier:
    "Ich werde 9 gänsekeulen machen.. Erst anbraten und dann in eine Schüssel im Ofen? Oder eher auf den Rost legen?"

    lässt auf absoluten Anfänger schließen und bei einem so wichtigen Essen solltest Du sicher in der Zubereitung sein. Das sind keine Chicken Wings, die man schnell in den Ofen haut.;-)

    Mein Rotkrauttipp:
    Rotkraut aus dem Glas und schön verfeinern:
    - erhitzen mit zusätzlichem Wasser;
    - 1 Apfel reinreiben,
    - Schmalz nach Geschmack, oder etwas von dem ausgetretenem Gänsefett,
    - etwas Honig,
    - Zimt & Zucker nach Geschmack
    - Erdbeermarmelade nach Geschmack
    Mengenangaben sind Geschmackssache, also immer erst wenig und dann rantasten!
    Das ganze kochen lassen, bis es weich ist, etwas andicken mit Speisestärke (in Wasser auflösen) Abkühlen lassen im Kühlschrank aufbewahren, das hält sich so mehrere Tage!

    Semmelknödel, nehme ich gekaufte bzw. Kartoffelkloßteig entweder frisch (hat den Vorteil man kann sich schön kleine Knödel formen), oder die regulär abgepackten. Uns schmecken beide Varianten und die Arbeit ist deutlich weniger.

    Gans
    säubern, abtupfen, würzen (Salz, Pfeffer, Beifuss, Orange etc. da musst Du für Dich gucken was Du magst), dann das ganze in den Gänsebräter mit zusätzlichem Wasser (Fleisch sollte damit nicht bedeckt sein!) als spätere Soßengrundlage abgedeckt mit dem Deckel schonend (niedrig temperiert) garen, damit das Fleisch schön zart ist und sprichwörtlich von alleine vom Knochen fällt die letzte halbe Stunden den Deckel abnehmen und höher temperieren, vorher die Keulen vom Gitterrost nehmen und den entstandenen Fond in einer Soßenkanne (trennt Fett automatisch beim abgießen) auffangen. Keulen zurück in den Ofen und warten bis die Haut knusprig wird (drehen nicht vergessen). Zum Ende hin mit Honig bepinseln, das ist lecker und macht zudem gleichmäßig braun.
    Die Soße ganz klassisch andicken mit einem gefrorenen Schnitz Butter verfeinern.
    Wenn Du magst der Soße zusätzlich Orangenfilets beigeben.

    Gutes Gelingen!
    netty

    Wenn Du Rotkohl aus dem Glas nehmen solltest, müsstest Du für die trockenen Alkoholiker ein anderes Gemüse zusätzlich machen.
    Ich gehe schwer davon aus, dass dort Alkohol drin ist.

    • "Ich gehe schwer davon aus, dass dort Alkohol drin ist."

      Warum?

      Ich habe noch nie ein Glas gehabt, welches mit Alkohol angereichert ist. Das würde dann extra deklariert auf dem Etikett stehen und in der Zutatenliste.

      Klassischer Apfelrotkohl:
      Rotkohl, Branntweinessig, Apfelsaft aus Konzentrat, Glukose-Fruktose-Sirup, Äpfel 3%, Zucker, Salz, Johannisbeersaft aus Konzentrat 1%.

      Rotkohl mit Spätburgunder:
      Rotkohl (80%), Branntweinessig, Glukose-Fruktose-Sirup, Zucker, Spätburgunder Rotwein 2%, Äpfel, Weißweinessig, Salz, Gänseschmalz, modifizierte Stärke, Rotwein, Apfelsaftkonzentrat, Johannisbeersaftkonzentrat, natürliches Gewürzaroma.

      • Branntweinessig!!!!!

        • Hmmm über Branntweinessig habe ich mir nie Gedanken gemacht, weil der Restalkoholgehalt "wohl" mit 0,5 % vol. und mit entsprechender langer Kochzeit und wiederaufwärmen gen 0 % sein sollte.

          Die zweite Sorte ist klar durch den Spätburgunder, weil hier evtl. nach der Erhitzung vielleicht noch ein Rest verfügbar sein dürfte, nebem dem Aroma - vielleicht?

          Was ist mit den ganzen Lebensmitteln die nicht erhitzt werden - Ketchup, Mayo alle möglichen Grillsoßen stehen die auf der roten Liste bei ehemaligen Alkoholikern?

          Beste Grüße
          netty

          • Meine Mutter ist seit Jahrzehnten trockene Alkoholikerin, deshalb weiß ich, worauf man achten muss.

            Sie würde nichts essen, wo Alkoholanteile drinnen sind, auch kein Ketchup o.ä.
            Aber sie hat sowieso nie Ketchup, Mayo oder Grillsoßen gegessen, deshalb wußte ich nicht, dass dort auch Alkohol drin ist.

            Meine Mutter sagte immer, bei diesen geringen Anteilen ist es mehr eine psychologische Sache. Sie hat sicher in all den Jahren irgendwo schon mal was gegessen, wohl irgendwas drin war, wußte es aber nicht.

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