Erfahrungen mit Plexuszysten!

Huhu Ihr Lieben,

Bei unserer 1 Jährigen Tochter wurde heute während eines Routine-US festgestellt das sie im linken Ventrikel eine große Plexuszyste hat. Sie ist wohl mit Liquor gefüllt und demnach nicht gefährlich aber die Gefahr einer Abflusstörung steht wohl im Raum (sie hat durch einen HC bedingt einen VP-Shunt- angelegt im rechten Ventrikel). Nun meine Frage: Hat jemand hier Erfahrung damit gemacht? Haben sie diese Zyste/-n wieder zurückgebildet (von alleine)? Mussten eure regelmäßig zur Kontrolle? Bei uns wurde der nächste US in 5 Woche angesetzt!

LG Nina

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Hey!

Den genauen Namen der Zyste meines Sohnes kenn ich nicht, aber er hat eine.
Leider hab ich nie nen richtigen ärztlichen Bericht darüber in der Hand gehabt, daher kann ich nicht mit den korrekten medizinischen Ausdrücken um mich schmeißen ;-)

Mein Sohn hat auch eine Zyste, sie liegt außerhalb der Ventrikel, im Hinterkopf.
Entdeckt wurde sie als er 3 war. Er fing an mit epileptischen Anfällen (Abseancen) und daraufhin wurde der Shunt untersucht. Röntgen, MRT, das übliche.
Dabei wurde die Zyste festgestellt.
Da der Shunt zusätzlich auch nicht ok war, wurde dieser erstmal operiert. die Zyste aussen vor gelassen und beobachtet.

Seine Symptome kamen aber nach kurzer Zeit wieder und nach einem knappen halben Jahr wurde er wieder gründlich untersucht. Er hatte Symptome wie bei einer Shunt-Dysfunktion; Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit, war sehr verträumt, Schwindel,....
Die Zyste war deutlich gewachsen und er fing wieder mit Abseancen an. Die Zyste drückte von aussen in beide Ventrikel und verursachte dadurch erhöhten Druck.

Daraufhin wurde er operiert. Die Zyste wurde mit an das Kathetersystem des Shunts gehängt. Sie wird nun quasi mit abgesaugt, wenn sie sich aufbaut.
Blöderweise liegt sie so ungünstig, dass die OP damals ziemlich dramatisch war und sehr schwer. Wir wussten nicht, ob er das überleben würde.....

Tja, das sind unsere Erfahrungen damit.
Zurückbilden tut sie sich wohl nicht mehr. Die Ärzte sind sehr vorsichtig immer und schauen sich die Zyste immer sehr genau an und hoffen immer, dass sie nicht ran müssen. Untersucht wird aber immer nur, wenn Beschwerden auftreten.

LG
Regine

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Hallo Nina,
bei meiner Tochter Jara bestand auch eine Zyste im Plexus die sich aber binnen der ersten 4 Lebensmonate aufgelöst hat. Jara war ein Extremfrühchen und ich wusste nur von Hirnblutungen. Das sie auch eine Plexuszyste hatte habe ich erst später in einem Arztbrief gelesen. Als ich dann beim nächsten KHBesuch noch einmal nachgefragt habe haben die Ärzte erneut einen Ultraschall gemacht und mir gezeigt das die Zyste weg ist. Also scheint das schon möglich zu sein, wird aber sicher von der Größe, genauen Lage ect. abhängen...
Liebe Grüße
Yumah mit Jara und Jona