WEr kennt das Therapiezentrum Iven

    • (1) 15.05.12 - 13:43

      Hallo,

      wer von euch kennt das Therapiezentrum Iven.

      Ab welchem Alter machen die dort eine Intensivtherapie?

      Zahlt die Krankenkasse die Behandlung und man selber nur die Unterkunft?

      Wie beantragt man die Therapie?

      LG

      • Hallo.
        Wir waren erst im März dort und ich muss sagen einmal und nie wieder. Unsere Tochter ist damals 4 Monatelang gewesen und dass einzige was wir von dort mitgenommen haben war ein Besuch auch der Intensivstation in Freudenstadt. Für so kleine Kinder nicht empfehlenswert. Zuviel Therapeuten arbeiten mit dem kind. Er sind keine festen für jeweils ein Kind. die Kinder werden dort zum Essen genötigt. Die Woche ist Stress pur für Kinder und Eltern. wir machen jetzt zu Hause alle Therapien. Unserer Maus tut das mehr bringen.

        Kasse hau alles gezahlt !

        LG
        Mary

        Hallo,

        wir waren in 2011 in Baiersbronn, Unsere Kleine war damals so 3 jahre alt, es waren aber auch Babys dort.

        Die Therapien sind anstrengend und über den tag verteilt. Die Kinder haben meist gerne mitgemacht.

        Es werden von deinem Kinderarzt Verordnungen erforderlich sein, die genaue Bezeichnung und so erhältst du von Baiersbronn (Logo, Ergo, Physio).

        Du kannst versuchen, ob deine KK es als offene Badekur anerkennt... bei uns wurde dies als Einzelfallentscheidung so gehändelt- aber man muss deutlich vorher anfragen.
        Dann wurden auch die Kosten der Fahrt und Unterkunft bezahlt.

        Du vereinbarst mit Iven einen Behandlungstermin und erhälst dann die konkreten Vorgaben und Hotelempfehlungen. Wir können das Gasthaus Gaiser empfehlen- sehr nett und vor allem ganz in der Nähe.

        LG Ninna (wenn du noch Fragen hast, gerne per PN)

        Hi,

        ich war im Dez. eine Woche dort und jetzt gerade letztes Wochenende wieder gekommen, da waren wir dann zwei Wochen dort.

        Wir sind Privat versichert, sprich wir bekommen unsere normalen Rezepte, die ich dort einreichen muss. Wohnung und Fahrtkosten tragen wir selber.

        Wir haben im Wechsel immer die gleichen Therapeuten. Und wenn mal einer ausfällt ist es nicht schlimm, da jeder am gleichen Strang zieht und es alles miteinander abgestimmt, bzw. auch dokumentiert ist.

        Unsere Tochter hat "nur" ein Sprachproblem, haben aber auch die anderen Maßnahmen mitgemacht, da das Ganzheitliche bei Iven die Intensivmethode ausmacht. Und wir haben nach der ersten Woche sofort eine Diagnose erhalten, was meine damalige Logopädin nach 3 Jahren nicht geschaft hat festzustellen:-[

        Wir stellen immer enorme Fortschritte fest, wenn wir dort waren. Nicht nur Sprache und Bewegung sondern auch das Selbstvertrauen, da meine Tochter hier sieht, das sie nicht die einzige ist, die ein Sprachproblem hat. Da fallen die Hemmungen aus sich heraus zu kommen viel leichter.

        Habe dort auch viele Mütter kennengelernt, die mit Down Kindern,AHDS, Kinder die künstlich ernährt und beatmet werden....hinfahren und das auch mehrmals im Jahr über Jahre hinaus.

        Ich kann hier nichts negatives sagen, die Therapeuten verstehen ihr Handwerk (habe da einen super schlechten Vergleich mit den Logopäden bei uns vor Ort).

        Natürlich hat man auch viel Wartezeit - die Kinder überbrücken sie super und die Eltern langweilen sich halt mal schnell, bzw. Buch mitnehmen oder gute Gespräche führen.

        Unsere Tochter hat mit knapp 6 Jahren angefangen, da ich es vorher nicht kannte, aber es sich auch Neugeborene dort bis hin zu Schlaganfallpätienten, die wieder sprechen lernen....

        Für Logopädie sagen sie je früher um so besser, da die Sprache bis 5 abgeschlossen sein sollte.

        Wenn Du willst, kannst mir auch eine PN schicken.

        Grüße
        Lisa

      • Hallo,

        wir waren jetzt schon mehrfach im Therapiezentrum Iven, und ich muss sagen, wir werden wieder fahren. Nichts hat mein Kind besser gefördert, als diese Therapie. Was allerdings gesagt werden muss: es macht nur Sinn, wenn man auch bereit ist, zu Hause regelmäßig weiter zu üben. Wir haben die besten Erfolge, wenn wir täglich turnen, Mundtüte machen und das Logo-Programm durchziehen.
        Ich war sehr skeptisch, da ich zuvor viel negatives gelesen habe, ähnlich der ersten Antwort hier, doch begeisterte Mütter haben mich überzeugt, es mal auszuprobieren.
        Wären die Therapeuten nicht auf die Bedürfnisse meines Kindes eingegangen, wäre gegen unseren Willen die Therapie erzwungen worden, hätten wir sofort abgebrochen. Aber: wir waren mittlerweile schon öfters dort, und freuen uns auch schon wieder auf die nächste Therapiewoche :-D
        Und was den Wechsel der Therapeuten angeht: manchen Kindern tut das gut, manche stecken es problemlos weg, andere kommen gar nicht damit klar. Aber auch darauf wird eingegangen, wenn es irgendwie machbar ist. Man muss nur mit den Therapeuten und den Menschen am Empfang sprechen, dann wird das schon... ;-)
        Allerdings: die Aussagen von Frau Iven fallen manchmal schonungslos direkt und ungefiltert aus... bevor man sich verletzt oder angegriffen zurückzieht, lohnt es, darüber nachzudenken. Sie ist echt gut und erfahren! Wir haben allerdings bisher gute Erfahrungen gemacht, und mit einem Hinweis, der mich knabbern ließ, hatte sie einfach recht...

        LG
        jana-marai

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