Verdacht auf kleine omphalozele und Wasserkopf

    • (1) 30.05.16 - 13:45

      Hallo zusammen ich bin neu hier und bin im Internet auf dieses Forums gestoßen... Ich hab schon viel gelesen was mir wieder Mut gemacht hat :-) und ich möchte euch gerne kurz meine Geschichte bis jetzt erzählen und hoffe das unter euch auch welche sind die mir vielleicht noch Tipps geben können oder Ratschläge ggf. Was noch auf uns zu kommen kann..

      Ich habe im Dezember 2014 eine gesunde Tochter zur welt gebracht auf natürlichem Wege allerdings mit Einleitung auf Grund zu wenig fruchtwasser... Meine Tochter kam 40+3 ssw auf die Welt....

      Ca. 3 Monaten später hatte ich immer mal wieder starke Schmerzen in der Nacht bekommen mit erbrechen.. 2 mal im Krankenhaus gewesen und bei 2 Hausärzten.. Erst der letzte Hausarzt stellte fest Gallensteine... Überweisung fürs KH bekommen dort wurde dann ein Termin gemacht zur Entfernung der Steine... Zu dem Zeitpunkt habe ich noch voll gestillt und musste mit meiner Tochter aufgenommen werden.. Da kein platz im KH war kamen wir auf die Kinder infektionsstation... Dort hatten wir ein Einzelzimmer.. Zum glück musste ich nur eine Nacht da bleiben...
      Bis jetzt zum Glück keine Beschwerden mehr... interessant war nur das ich in der Klinik erfuhr das ich nach der Geburt schon erhöhte leberwerte hatte... Da der Stein in Höhe der Leber Festsaß...

      Im Oktober 2015 wurde ich wieder schwanger doch leider konnte man bis zur 6ssw ausser einer Hoch aufgebauten schleimhaut und einem leicht positiven test nichts erkennen, also keine fruchthöhle... In 6+4ssw plötzlich starke blutungen und sofort ins KH gefahren... Ich weiß nicht wieso aber ich hatte von Anfang an das Gefühl das es nicht gut geht das man auf den Ultraschall nichts sehen wird.. So war es dann ja auch vermutlich eine eileiterschwangerschaft...
      Zum glück war der hcg wert nicht hoch lag am abend bei 45 und am nächsten Morgen nur noch bei 30 so das ich keine ausscharbung brauchte... Es war echt hart, den ich hatte mich sehr gefreut auf unser 2 kind...

      Meine Ärztin sagte mir ich bräuchte nur einen zyklus abzuwarten und wir können es wieder probieren... Im Januar war der test dann wieder positiv und diesmal deutlicher was mir ein gutes Gefühl gab:-) doch auch diesmal sah man bis zur 6 ssw nichts... Die ärztin meinte es kann noch kommen aber ich solle wieder auf alles gefasst sein, ich hatte auch 2 kleine schmierblutungen bräunlich ganz leicht nur.. Ich bekamm vaginal Zäpfchen für ca. 2 Wochen verschrieben um die Schwangerschaft zu stabilisieren... Und sie da beim nächsten Ultraschall in der 7+4ssw rechnerisch sah man die fruchthölle und mein Baby, vom Entwicklungsstand war ich aber erst in der 5+7ssw aufjedenfall ca. 10tage zurück.. Aber die ärztin meinte das dass vorkommt und alles gut sei, der eisprung hätte sich einfach nur verschoben...

      Nach dem das alles verdaut war kam das nächste ich bin rehsus Faktor negativ mein man positiv.. Ich bekam in beiden vorherigen ss meine spritzen um die Unverträglichkeit zu vermeiden, und weitere Kinder nicht zu schädigen... Jetzt war auf einmal trotz dieser prophylaktischen Maßnahmen der antikörpersuchtest positiv wert 1:4... Nach 2 Wochen sagte die ärztin mir es hat nichts mit der Blutgruppe zu tun ich hätte wohl auf irgendein Medikament allergisch reagiert, ich brauch mir keine sorgen zu machen... Und die hatte ich mir bis dahin gemacht...

      In der 13ssw kam der Verdacht auf einen nabelbruch... Also wieder keine ruhe und das nächste Thema beschäftigte uns.. ab da musste ich 4wochen lang jede Woche zur Kontrolle und das bei meiner damaligen Frauenärztin die auf pärentaldignostik spezialisiert ist. Da mein Baby kaber auf dem bauch lag konnte sie diesen nicht richtig untersuchen aber seine Organe die alle der Größe des kindes entsprechend inordnung waren... In der 17ssw sollte ich dann Treppen laufen damit der kleine sich dreht...Dies klappte sehr gut und man sah das der Bauch zu ist jedoch eine Verdickung am nabel Ansatz sei... Aber wenn es nur das sei alles gut geht...

      Ungefähr zu der zeit spürte ich mein baby auch das erste mal ganz leicht...

      In der 19ssw wieder kontrolle bei der Vertretung, da die andere im Urlaub war.. Jetzt war sich die ärztin nicht so sicher und meinte sie vermute ein wenig Wasser im kopf und ihre Kollegin solle beim nächsten mal sich den Kopf ansehen... Was sie aber eindeutig sah war das es ein kleiner Junge wird :-)
      Und mein kleiner somit seinen Namen hatte...

      In der 20+2ssw erhielten wir dann die Diagnose Wasserkopf, weniger fruchtwasser und einen zurückgehenden nabelbruch...
      Meine Ärztin sagte alles andere sei inordnung und das passende nicht zusammen daher wolle sie eine fruchtwasser untersuchung machen ich war aber zu fertig um mich dafür zu entscheiden... Also lehnte ich erstmal ab solle aber am nächsten Tag wieder kommen... Nach einer schlaflosen Nacht entschied ich mich gegen die Untersuchung und egal was passiert für das Kind.. Der kleine wird jeden tag lebhafter im bauch.. Ich bin jetzt 21+2ssw und habe bald den nächsten Termin es wurde auch ein test auf toxoplasmose gemacht um zu sehen ob es daher kommt Ergebnisse erfahre ich noch...

      Ich hoffe das alles gut geht bis jetzt konnte ich die ss nicht wirklich genießen da immer wieder was neues kam, das uns auf trapp hält, aber das mein kleiner so munter ist und auch mein Mann ihn schön treten und boxen spüren kann gibt uns das Zeichen das unser kleiner kämpfen will und diese Chance werde ich ihm geben, egal was noch auf uns zu kommt...

      Ich weiß jetzt nur nicht ob ich die fruchtwasser untersuchung noch machen soll oder nicht, meine Ärztin meinte es wäre besser da man dann weiß was sache ist und wie die Geburt abläuft um dem kleinen direkt zu helfen... Ich hab nur angst das die Untersuchung schiefläuft Unfall dem kleinen was passiert, den in der 21ssw hat er ja auch noch keine Überlebens Chancen...

      Sind unter euch welche die diese Kombination an Diagnosen hatten oder die sich damit auskennen und vielleicht sagen können wie es euch erging ??

      LG wuppertalangel

      • Hallo wuppertalangel,

        dein Beitrag ist inzwischen ja einige Tage alt. Wie geht es euch heute?

        Ich kann dir leider zu der Kombination der Diagnosen keine Auskunft geben. Ich habe ein Kind das mit Wasserkopf geboren wurde. In der zeit nach seiner Geburt habe ich online und auch persönlich einige Kinder und deren Eltern kennen gelernt, die auch von der Diagnose Wasserkopf betroffen sind. Wie es sich raus stellte, hatte mein Sohn noch andere Schwierigkeiten im Gepäck und das konnte ich auch bei vielen anderen Kindern so erfahren. Selten kam die Diagnose ganz allein daher.

        Wenn du mich etwas fragen möchtest, dann schreib mir einfach eine PN.

        Viele liebe Grüße
        gardens

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