Meine Tochter hat Zwänge

    • (1) 28.08.16 - 19:27

      Hallo

      meine Tochter hat die letzten Wochen Zwänge entwickelt, Auslöser war, dass sie auf der Schule auf der sie war nicht zurechtkam, es gab einiges wo nicht so gut gelaufen ist und wir haben sie dann runtergenommen, weil die Lehrer und auch der Rektor nicht entgegenkommend waren, aber das ist ein andere Geschichte.
      Wir haben sie auf eine andere Schule, dort fühlt sie sich ganz wohl
      Um es kurz zu sagen sie hat durch diese ganze Geschichte Ängste und Zwänge entwickelt, die jetzt sehr schlimm geworden sind, vorallem der Fragezwangüber die, so dass mein Mann und ich schon manchmal an unseren Grenzen sind.
      Ich versuche vergeblich einen Therapeuten zu finden, keine Plätze auch nicht über die Kassenvereinigung.
      Privat einen zu nehmen, sagte mir die Krankenkassen, wird erstmal genau überprüft ob wir wirklich keinen finden der gesetzlich abrechnet.
      Jetzt muss ich dazu sagen, dass sie auch nicht gesund ist, sie ist hochsensibel, leicht entwicklungsverzögert, wass es teils erschwert.
      Ich kennen mich damit gut aus, dass ich selbst mal das Problem hattte und sehr gut weiss, wie man es anpacken muss, und versuche ihr zu helfen wo ich kann.
      Es ist mal besser und mal schlechter, aber wir tun alles um ich zu helfen.
      Ich wollte gerne fragen, ob hier jemand das auch kennt und ob sich vielleicht jemand austauschen möchte.

      Würde mich freuen LG
      Moni

      • (2) 28.08.16 - 19:29

        sorry für die Fehler, hatte vergessen nochmals zu korrigieren :)

        Mein Sohn hat auch Zwänge. Ich weiß leider nicht so recht damit umzugehen. Wir suchen auch gerade den richtigen Therapieplatz für ihn (Autismus und ADS). Vielleicht kannst du mir aufgrund deiner Erfahrungen tips geben? Ich handle im Moment einfach nach Gefühl.

        (4) 29.08.16 - 13:23

        Hallo!

        Mein großer Sohn hat so etwas wie einen Zwang entwickelt und hatte Tics.
        Letztlich muss aber so etwas vom Psychiater diagnostiziert sein und eine Indikation zu einer (Verhaltens)Therapie erfolgen.

        Wer hat es denn bei Euch diagnostiziert? Sind Zwänge das Leitsymptom oder ist das eine Komorbidität einer anderen "Störung"? Welche Behandlungsindikation hat der Diagnostiker gegeben?
        Hochsensibilität ist keine Diagnose im engen Sinne.

        Er hatte 1/2 Jahr lang Verhaltenstherapie und beides ist "verschwunden" - an den Zwängen wurde gearbeitet, die Tics haben sich so verflüchtigt.
        Da mein Sohn "spezielle" Zwänge hatte, war das unheimlich schwer jemanden im Netztwerk zu finden, der sich die Behandlung zugetraut hätte. Letztlich hatten wir die erste genommen, die einen Termin frei hatte, unabhänig von der Kompetenz. Und wir hatten Glück. Aber wir haben darauf geachtet, dass es eine ausgebildete Kinder-Psychologin ist, die eine Zulassung für Psychotherapie hat und kassenärztlich anerkannt ist. Wovon ich definitiv abraten würde, sind irgendwelche Heilpraktiker - das ist vollkommen verlorene Zeit und der Therapieerfolg sehr vom Zufall abhängig.

        LG, I.

      • (5) 29.08.16 - 16:33

        Hallo!

        Der erste Weg, den ihr gehen müsst, ist der zum Kinder-und Jugendpsychiater und nicht zum Therapeuten!!! Die Therapie ist Schritt 2. Erst muss eine Diagnose gestellt werden, und das macht der Arzt. Er wird euch dann auch sagen, welche Form der Therapie eure Tochter braucht und euch ev. an einen passenden Therapeuten verweisen.

        Meine Tochter hat zwar keine Zwänge, aber Tics. Beides ist nicht weit voneinander entfernt und die Vorgehensweise ähnlich. Ich weiß selbst, wie stark man als Mutter/Vater da an seine Grenzen gerät. Vielleicht braucht auch ihr professionelle Begleitung.

        Alles Gute!
        LG Sandra

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