Bitte um Rat . Diagnose schwerhörig Baby

    • (1) 17.11.17 - 13:59

      Hallo Smiling
      Ich bin neu hier und habe für meinen Sohn (bald 4 Monate)die Diagnose erhalten "Mittelgrad schwerhörig beidseitig" . Ich erzähle euch hier meine Vorgeschichte:

      Nach einem auffälligen Screening im KH würden wir zum
      HNO geschickt. Dort wurde dann das rechte Ohr als unauffällig gesehen und wegen dem Linken Ohr wurden wir zur Pädaudiologie ins Klinkikum Dortmund geschickt. Dort wurde eine Bera im natürlichen Schlaf gemacht und erhielten die Diagnose "beidseitig" schwerhörig.. hier haben Sie Verordnung für Hörgeräte und ciao !
      So war es ungefähr. Kein wieso weshalb warum . Was könnte dahinter stecken. Zumal auch niemand sonst bei uns SH ist. Ich hatte darauf hingewiesen , dass das Kind seit der Geburt schwer atmet , viel röchelt . Mir wurde nur gesagt , dass solle ich mit dem Kia besprechen .

      Kurz darauf bin ich zurück zum
      HNO ubd frsgte wie es denn sein kann, dass das rechte Ohr bei denen als unauffällig getestet wurde und kurz danach beidseitig auffällig. Der HNO Arzt hat total entzündetes Sekret in der Nase gesehen, einen Unterdruck in den Ohren festgestellt. Auch die Kia sah dass das Ohr hinten matt aussieht (was auf Wasser hinter dem Ohr hinweisen könnte ) .
      Mal abgesehen davon dass ich , mein Mann , Großeltern den Eindruck haben dass das Kind normal hört . Wenn der kleine schläft dann wisper ich leise vor seinem Gesicht und er zwickt direkt mit den Augen. Ich habe wirklich unzählige Hörtests zuhause mit ihm gemacht .
      Soweit so gut .
      Der HNO Arzt hat mir eine 2. Überweisung gegeben in die pädaudiologie nach Densteinfurt um mir dort eine 2. Meinung einzuholen.
      Die Ärztin dort sah sofort dass der Kleine schlecht Luft bekommt , Sogar Sauerstoffabfälle hätte sie beobachtet . Untersucht hat sie den kleinen nicht , weil er nicht zu beruhigen war . Sie meinte wortwörtlich zu mir , dsss der kleine am besten unter Narkose sollte .. man müsste ihm alles entfernen was dort drin sei und festsitzt . Oben vergessen zu erwähnen dass ich vom
      HNO auch Nasentropfen mit Antibiotikum bekam und es nicht besser wurde . Es hört sich halt immer verschnupft an aber Schnupfen hat er nie . Es kommt nie etwas raus. Also die Ärztin dort sagte man sollte dann gleichzeitig ne bera machen und nur die sei aussagekräftig . Denn so wie das in Dortmund lief wäre es nichts aussagendes . Ich bin mit der Überweisung dann nach Dortmund und dort wurde ich so mies behandelt .. deren Antwort war : die machen nichts . Er atmet doch gerade gut und die berufen sich darauf was deren pädaudiologie gesagt hat . Ich bin fix und fertig und stehe wieder bei null . Könnt ihr mir einen Rat geben ? Wenn das Kind schwerhörig ist , dann versuche ich mein bestes ihn zu fördern . Aber ich kann die Diagnose nicht eibfsch so hinnehmen , wenn so viele Fragen im Auto SIM
      Stehen . Übrigens sagte die Assistentin in Münster zu mir : er hört doch was ich sage ?!
      Auch ich empfinde es so . Ich bin übrigens mit vergrößerten Polypen zur Welt gekommen und wurde sehr früh operiert . Auch die Kinderärztin sprach heute nochmal die Vermutung aus . Er atmet viel durch dem Mund etc .
      Ich werde wie ein PingPong hin und hergeschickt . Habe noch eine 18 Monate alte Tochter zuksuse und die Situation so ist eibfsch nur belastend
      ↑ ↓

      • Ich schicke dir eine PN :-)

        Aus Erfahrung kann ich dir nur raten, nicht locker zu lassen und auf Dein Mutter Gefühl zu hören! Vielleicht sind beide Krankenhäuser nicht die richtige Anlaufstelle für Kinder mit HNO Problematiken? Manchmal muss man lange recherchieren, um Experten zu finden, die auch wirklich Experten für Kinder sind!

        Ich wünsche euch viel Kraft auf eurem weg und für euren Sohn Alles Liebe!

        Und warum haben die in der zweiten Pädaudiologie ihn nicht in Narkose gelegt?
        Und die vorgeschlagenen Untersuchungen gemacht?

      • An deiner Stelle würde ich in die 2 Pädaudio gehen und ihn da behandeln lassen.
        Klar ist eine Narkose eine Belastung. Aber wie die Ärztin schon sagte, da kann man ziemlich sicher sein das die Ergebnisse stimmen und man könnte falls nötig in einem Rutsch Polypen entfernen/Röhrchen setzten.
        Wenn dein Sohn wirklich Ergüsse hat nutzen Hörgeräte nämlich herzlich wenig. Dann hört er eben was lauter dumpf wie unter Wasser

        Ich kann mich nur anschließen, lass nicht locker, sieh zu, dass du nochmal eine Untersuchung bekommst.

        Bei meinem Bruder hieß es seinerzeit auch, schlimme Schwerhörigkeit. Meine Mutter hat damals auch eine zweite Meinung eingeholt. Bei der zweiten Untersuchung kam raus, dass er nicht nur Wassereinlsgerungen sondern mehrere Entzündungsherde im geasamten HNO-Bereich hatte, die bei der ersten Untersuchung „irgendwie nicht gesehen wurden“.

        Am Ende wurden es nur Paulenröhrchen und eine 10-tägige Antibiotikabehandlung.

        Alles Gute 🤗

      • 4huhu,
        Das tut mir leid, dass du da so viel durch machen musst....ich kann dir nur raten dran zu bleiben und dir berichten, wie es bei uns gelaufen ist.
        Im September 14 bekamen wir die Diagnose auffälliges Neugeborenenhörscreening. Mit der Überweisung vom Krankenhaus sind wir dann in unsere Uniklinik in die HNO Ambulanz/Pädaudiologie überwiesen wurden. Es wurde eine Bera gemacht, welche auffällig war....6 Wochen später mussten wir nochmal hin, da die Chance bestand, dass es sich noch entwickeln könnte.Im Dezember 14 haben wir dann die erste Diagnose bestätigt bekommen u eine HG Verordnung bekommen....mit 4 Monaten hat sie dann ihre ersten Hörgeräte bekommen...leider hatte sie auch immer wieder ziemliche Probleme mit den Ohren. Im September 15 bildete sich ein Paukenguss, welcher nicht allein Weg ging und sie dann im Januar 16 operiert werden musste....Paukenröhrchen u Polypen entfernt....in der Zeit des Ergusses konnte sie keine Hörchen tragen, so dass sie fast taub war...alles was an Sprachentwicklung da war, würde von Tag zu Tag weniger, bis sie verstummte...um so schöner war es, als das Gehör nach der OP nach u nach wieder kam. Ende August diesen Jahres musste sie erneut operiert werden. Neue Röhrchen, Polypen entfernt und Mandeln per Laser verkleinert....seit dem geht's bergauf und ich bin so stolz. Wenn alles gut läuft müssen wir alle 6 Monate in die Pädaudiologie....wenn es Probleme gab,bzw gibt, dann werden wir auch alle 8 bis 12vWochen bestellt um alles im Auge zu behalten...ich kann mich also nicht beschweren.
        Ich drück dir die Daumen, dass du auch bald ans Ziel gelangst.

        LG Plume

        Wir haben Zwillinge.
        Einer davon ist gehörlos geboren. Innenohrmissbildung und keine Gleichgewichtsorgane.
        Der andere hört normal.
        Bei uns wurde nach den Hörscreenings, die alle auffällig waren, eine BERA in Vollnarkose gemacht (genauso ein MRT) - da war er 4 Monate alt.
        Man wusste danach sofort was los ist.
        Vorallem auch durch die Bildgebung.
        Polypen wurden bei meinem Sohn mittlerweile zweimal schon entfernt - weil sie ihn beim Atmen enorm hindern. Wirkte sich aber nicht aufs hören aus.
        Hören tut Luca mit seinen CIs.
        Er wurde früh implantiert.
        Bei Fragen gerne pn!

        Hallo ich habe auch einen Sohn mittlerweile 5 jahre alt im Jahr 2016 wurde festgestellt das mein Sohn auf beiden Ohren schwerhörig ist/war.Haben dann vom HA eine überweisung nach Münster zur pädaudologie bekommen wo mehrere Teste statt fanden und habe dann eine Überweisung zur HNO Ems nach Dr.Isselstein bekommen wo auch noch teste durchgeführt wurden wo auch die paukenröhrchen gesezt wurden seit dem ist das hören 100%.Ist aber durch den Höhrverlust 2.5 Jahre an entwicklung hinterhet und verzögert.

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